Gefühle über das Leben

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Was denkt es in dir über ‚DAS LEBEN‘?

In unseren ersten Lebensjahren übernehmen wir die Gedanken und Überzeugungen derer, von denen wir abhängig sind, so wie das von Generation zu Generation geschah. Hierzu gehören eine Menge an grundlegend verurteilenden Gedanken über das Leben selbst.

Wie viele wertschätzende Gedanken hast du in deiner Kindheit von Eltern, Erziehern und Lehrern über das Leben gehört? Haben Sie dir gesagt: „Das Leben ist schön. Das Leben ist kostbar. Das Leben, jeder Tag, ist ein Geschenk. Liebe das Leben und das Leben liebt dich. Vertraue dem Leben, denn es möchte dich beschenken‘…..?

Stattdessen hörten wir: „Das Leben ist schwer, ungerecht, unsicher, schwer, ein Kampf, Arbeit, kein Zuckerschlecken, kein Wunschkonzert, kein Ponyhof, kurz und beschissen wie eine Hühnerleiter“ usw.‘

Wenn du dir nie die Zeit genommen hast, solche Gedanken auf Wahrheit zu überprüfen und dich bewusst für andere, wertschätzende, dankende, liebende Gedanken über das Leben entschieden hast, dann denkt ‚es‘ (=unbewusst) diese Gedanken bis heute in dir.

Mit diesen Überzeugungen in dir, kannst du kein Leben der Leichtigkeit, der Freude, der Fülle erschaffen, sondern nur ein anstrengendes Leben des Mangels, der Trennung und des Leidens und fühlst dich entsprechend als ‚Opfer‘ des Lebens.

Kleine Übung: Schließe die Augen, geh in ein bewusstes Atmen und lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Denke jetzt den Gedanken „Das Leben ist ein Kampf“ und fühle dann, wie dein Körper auf diesen Gedanken re-agiert. Wie fühlt sich dein Körper hierbei an und welche Gefühle tauchen in dir auf? Dein Körper reagiert auf jeden Gedanken entsprechend seiner Qualität und zeigt dir an, ob er wahr ist (= Entspannung, Ausdehung, Licht, Wärme) oder unwahr (=Zusammenziehen, Härte, Druck, Enge, Kälte).

Deine Gedanken erschaffen sowohl den Zustand deines Körpers, deiner Gefühle und deine Lebenswirklichkeit. Überprüfe deine Gedanken auf Wahrheit und wenn dein Körper und dein Herz dir sagen: „Dies ist nicht wahr“, entscheide dich, neu zu denken. Du kannst das.

200102_104135336334848_5091610_n(gelesen bei Robert Betz)
By |April 20th, 2013|

Der 65. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online

Bedauern Sie, was nicht zu ändern ist

Lebenskünstler sind Menschen, die schon glücklich sind, wenn sie nicht vollkommen unglücklich sind. (Jean Anouilh)

Richtig unglücklich sein will gelernt sein

Wir haben keine Kontrolle über die Ergebnisse. Doch über unser Denken und Handeln haben wir eine gewisse Kontrolle. Nicht über das Resultat. Bedauern füllt diese Lücke der Ohnmacht. Doch Bedauern äußert sich nicht nur in Klagen und Selbstmitleid, wie diese Zen-Geschichte zeigt:

„Zwei Mönche waren auf der Wanderschaft. Eines Tages kamen sie an einen Fluss. Dort stand eine junge, wunderschöne Frau, die über den Fluss wollte. Ohne zu zögern ging einer der Mönche auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf der anderen Flussseite setzte er sie trocken ab.

Nachdem der andere Mönch auch durch den Fluss gewatet war, setzten die beiden ihre Wanderung fort. Nach etwa einer Stunde fing der eine Mönch an, den anderen zu kritisieren: “Du weißt schon, dass das, was Du getan hast, nicht richtig war, nicht wahr? Du weißt, wir dürfen keinen nahen Kontakt mit Frauen haben. Wie konntest Du nur gegen diese Regel verstoßen?”

Der Mönch, der die Frau durch den Fluss getragen hatte, hörte sich die Vorwürfe des anderen ruhig an. Dann antwortete er: “Ich habe die Frau vor einer Stunde am Fluss abgesetzt – warum trägst Du sie immer noch mit Dir herum?”

Bedauern ist nutzlos. Denn damit weigern wir uns zu akzeptieren, was geschehen ist. Statt dessen leiden wir daran – anstatt daraus zu lernen. Und wir blenden aus, dass unser Urteil, ob etwas besser oder schlechter gewesen wäre, im Nachhinein geschieht.

Quelle: Persönlichkeitsblog von Roland Kopp-Wichmann
By |April 20th, 2013|

Der 64. Podcast „Charisma & Persönlichkeit: Mut und Ausdauer

Mut zu haben bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern Dinge zu tun, obwohl man Angst hat.

Erst Nachdenken, dann Handeln

Ausschnitt aus Wilhelm Meisters Wanderjahre II, 9:

Denken und Tun, Tun und Denken, das ist die Summe aller Weisheit, von jeher anerkannt, von jeher geübt, nicht eingesehen von einem jeden. Beides muß wie Aus- und Einatmen sich im Leben ewig fort hin und wider bewegen; wie Frage und Antwort sollte eins ohne das andre nicht stattfinden. Wer sich zum Gesetz macht, was einem jeden Neugebornen der Genius des Menschenverstandes heimlich ins Ohr flüstert, das Tun am Denken, das Denken am Tun zu prüfen, der kann nicht irren.  (Johann Wolfgang von Goethe)

Ausdauer führt zum Erfolg – nicht das Talent

Erwähnte Studien von Anders Ericsson, Daniel Levitin, Mihaly Csikszentmihalyi

http://www.heikeholz.de/html/charisma1.html

By |April 4th, 2013|