Der 80. Podcast ist online: Über das Meditieren

Wie schnell sind wir durch das Meditieren da, wo wir hinwollen  – das zeigt diese Geschichte sehr eindrucksvoll:

Ein junger Mann suchte einen Zenmeister auf. „Meister, wie lange wird es dauern, bis ich Erleuchtung erlangt habe?“ „Vielleicht zehn Jahre“, antwortete der Meister. „Und wenn ich mich besonders anstrenge, wie lange dauert es dann?“ fragte der Schüler. „In dem Fall kann es zwanzig Jahre dauern“, erwiderte der Meister. „Ich nehme aber wirklich jede Härte auf mich. Ich will so schnell wie möglich ans Ziel gelangen“, beteuerte der junge Mann. „Dann, erwiderte der Meister, kann es bis zu vierzig Jahre dauern.“

Ein Witz, der wie so oft ganz viel Wahrheit verbirgt:

Ein Schüler kam zu seinem Lehrer und sagte: „Meine Meditationen sind furchtbar. Ich bin dauernd abgelenkt, denke an alles Mögliche, meine Glieder tun weh und ich schlafe immer ein.” Der Lehrer antwortete schlicht: „Das geht vorüber.” Eine Woche später kam der Schüler wieder und sagte: „Meine Meditationen sind herrlich, ich bin total klar, konzentriert und im Frieden.” Der Lehrer antwortete schlicht: „Das geht vorüber.”

Weitere Podcastinhalte:

http://heikeholz.wordpress.com/2014/01/28/warum-eigentlich-meditieren/

Podcast herunterladen:   http://www.heikeholz.de/html/charisma1.html

By |Januar 28th, 2014|

Der 79. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online: Stolz und Eitelkeit

– Stolz ist ein Produkt des Egoismus.

– Stolz ist immer Ego gesteuert.

– Wenn Demut entsteht, fällt unser ganzes egoistisches Gebäude zusammen und aller noch so verdienter Stolz verschwindet.

– Stolze Menschen wollen bewundert werden und wollen auf keinen Fall demütig sein.

– An Demut kann nichts haften, denn Demut entsteht tief in uns.

– Demut ist absichtslos, ohne Bewerten. Wir können nicht entscheiden ob wir jetzt demütig sein wollen.

– Demut ist eine Erfahrung, die uns als Mensch weiterbringt.

Quelle: http://zentao.wordpress.com/2012/06/24/demut-die-reife-schwester-des-stolzes/

 

Gedanken von Arthur Schopenhauer:

„Stolz kommt von innen; er ist die direkte Hochschätzung unserer Selbst.

Der Stolz hat wie jedes Gefühl zwei Seiten: eine gesunde und eine krankhafte. Es liegt nun an uns, die gesunde hervorzukehren. Krankhafter Stolz macht uns eitel, überheblich im Umgang mit unseren Mitmenschen und lässt keine Großzügigkeit zu.

Gesunder Stolz dagegen zeichnet sich durch Bescheidenheit aus. Wenn wir uns über den eigenen Erfolg freuen und anderen aufrichtig davon erzählen, hat das nichts mit Prahlerei zu tun.

Krankhafter Stolz hindert uns oft, Dinge zu tun, weil wir zu stolz sind, um Hilfe zu bitten, wenn wir sie brauchen, oder zu stolz, Fehlschläge zu riskieren oder irgend etwas zu tun, was möglicherweise nicht vollkommen wird.

Gesunder Stolz auf unsere größten Siege geht immer mit dem Bewusstsein einher, dass uns Menschen, die uns nahestehen, dazu verholfen haben, indem sie uns berieten und ermutigten. In den entscheidenen Situationen sind wir nie nur auf uns selbst gestellt.“
Körperliche Symptome des „Hagestolz“ und des „Buckligen“ http://www.lichtleben-lexikon.de/Abschnitt_1_A-G/B/Bandscheibenprobleme/body_bandscheibenprobleme.html

Einfach Anhören, Abonnieren, Herunterladen: http://www.heikeholz.de/html/charisma1.html

By |Januar 9th, 2014|