Wie reich fühlst du dich?

Was bedeutet es, arm zu sein?

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Ein reicher Vater wollte seinem Sohn zeigen, was es bedeutet arm zu sein und schickte ihn für 3 Tage und 3 Nächte zu einer armen Bauernfamilie aufs Land. Zurück in der Stadt fragte ihn sein Vater im Auto: „Was sagst du zu dieser Erfahrung?“

„Gut“, sagte der Sohn zurückhaltend.

„Hast du etwas daraus gelernt?“, fragte der Vater.

Darauf der Sohn:

„Wir haben einen Hund – sie haben vier.
Wir haben ein Schwimmbad mit behandeltem Wasser, das bis zur Mitte unseres Gartens reicht – sie haben einen ganzen Bach mit kristallreinem Wasser, Fischen und vielen anderen schönen Sachen.
Wir haben elektrischen Strom im Garten – sie haben die Sterne und Mond als Lichtspender.
Unser Garten reicht bis zum Zaun – ihrer reicht bis zum Horizont.
Wir kaufen das Essen – sie kochen es.
Wir hören CDs – sie hören das Konzert der Vögel, Grashüpfer und anderer Tiere.
Wir benutzen die Mikrowelle – aber das, was sie essen hat Geschmack.
Um uns zu schützen, leben wir von Mauern umgeben – sie leben mit offenen Türen und von Freunden umgeben.
Wir sind mit dem Handy, PC und TV verbunden – sie sind mit dem Leben verbunden. Mit Himmel, Sonne, Wasser, den Tieren und mit ihrer Familie.“

Der Vater war erstaunt über die Ausführungen seines Sohnes.

Zum Schluss zog der Sohn die Schlussfolgerung: „Vielen Dank, dass du mir gezeigt hat, wie arm wir sind.“

(Quelle unbekannt)

Lust auf Natur erleben, Ursprünglichkeit spüren, Achtsamkeit erfahren?

„Wenn es dir nicht gut geht, geh’ raus und tanke aus der heilenden Kraft in der Natur“ (Swami Sivananda)

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Die Natur als Energiespender und Heiler

Im Kontakt mit der Natur als Kraftquelle spüren wir unsere ureigene Kraft, finden unseren Rhythmus und kommen ganz im Moment an. Die besten Voraussetzungen für innere Heilung und zum Entdecken neuer Blickwinkel und Inspirationen. Durch die Bewegung in der frischen Luft werden zusätzliche Reize genutzt, die uns in ihrer Gesamtheit ansprechen. Der Anblick von frischem Grün, einem blauen Himmel und der Geruch der Erde wirken heilsam auf Geist und Seele. Die Farben, Geräusche und Gerüche des Waldes wirken erholsam auf die Psyche, der ganze Organismus wird angeregt, der Atem geht tiefer und weiter. In der Natur erhält der Mensch einen körperlichen und geistigen Ausgleich zu seinem beruflichen Alltag. Neue Sichtweisen, aber auch das Erfahren der eigenen Kraft und das Sichtbarmachen von eingefahrenen Lebens- und Handlungsmustern versetzen Sie in die Lage, neue Wege zu gehen.

http://www.heikeholz.de/privatkunden/achtsamkeits-sinnes-wanderung/

By |Juli 22nd, 2015|

Der 108. Podcast ist online: Der Einfluss unserer Sprache

Man hat seine eigene Wäsche, man wäscht sie mitunter. Man hat seine eigenen Wörter, man wäscht sie nie. (Berthold Brecht)

HH-Podcast-Charisma-neu„Ich muss noch“ – Solche oder ähnliche Formulierugen setzen uns unter Druck, haben großen Einfluss auf unser Leben und auf das Miteinander mit anderen.

Gedanken hierzu von Mechthild von Scheurl-Defersdorf aus ihrem Ratgeber „In der Sprache liegt die Kraft“

Zum Download: http://www.heikeholz.de/mediathek/podcast-charisma-und-personlichkeit/

 

home-teaser-businessSeminar zur Vertiefung und zum intensiven Üben:

Profiwissen Kommunikation im Business – Das Seminar für ein erfolgreiches Miteinander in der Geschäftswelt

25. September 2015 – 9.00 Uhr-17.00 Uhr in Rosenheim
Anmeldung: kontakt@heikeholz.de

By |Juli 20th, 2015|

Raus aus der Alltagsroutine…

… Rein ins Leben

Bildschirmfoto 2014-10-10 um 11.43.29Wie geht es Ihnen, wenn Sie den Begriff „Routine“ hören. Manche denken an Alltagstrott, Langeweile, fehlende Kreativität. Andererseits lieben wir jedoch auch Routinen. Sie kann etwas Beruhigendes haben. Sie gibt uns das Gefühl von Sicherheit und Vorhersehbarkeit.

Wir stehen beispielsweise immer zur selben Zeit auf, essen jeden Tag das gleiche Frühstück, fahren zur gleichen Zeit zur Arbeit, begegnen auf dem Weg dorthin inzwischen bekannten Gesichtern und verbringen die Mittagspause immer mit denselben Kollegen. Ja, das machen wir – tagein, tagaus – und fühlen uns dabei mitunter richtig gut.

Die Faszination des Neuen

Allerdings hält uns die Routine davon ab, im Moment zu leben. Sie schauen nicht mehr genau hin, alles ist Gewohnheit. Dieser Trott lässt die Sinne abstumpfen, Sie sehen den tristen Alltag wie durch einen grauen Schleier hindurch. Der Schleier besteht aus dem Konzept: „Das kenne ich schon. Ist ja sowieso immer dasselbe.“

Das war nicht immer so. Erinnern Sie sich, als Sie das allererste Mal etwas ausprobiert haben? Wie war das, als Sie die erste Fahrstunde hatten oder begonnen haben, ein Musikinstrument zu spielen? Oder als Sie das erste Mal einen Vortrag oder Referat gehalten haben, den ersten Kunden beraten haben? Können Sie sich an das besondere Erlebnis Ihres ersten Kusses erinnern? Was haben Sie in diesen oder ähnlichen Situationen gefühlt? Egal, welche Bilder jetzt vor Ihnen auftauchen: Wenn etwas neu ist oder Sie etwas zum ersten Mal sehen, übt es wesentlich mehr Faszination auf Sie aus als wenn Sie es schon 100 Mal erlebt haben.

Doch wieso fühlen wir uns in solchen „ersten“ Momenten lebendiger? Die Sinne sind hochaktiv – Sie sind ganz im “Jetzt”. Ein neuartiger Moment lässt einem das „Jetzt“ viel bewusster erleben. Sie konzentrieren sich für kurze Zeit nur auf diese eine Sache. Und das macht lebendig!

Wunsch nach Abenteuer

Im Laufe des tristen Alltagstrotts kommt dann häufig ein Punkt, an dem in uns eine Unzufriedenheit aufkeimt. Die Routine, die uns lange Zeit in Sicherheit gewogen hat, wird plötzlich etwasIMG_0530 Ödes, Langweiliges. In uns pocht der Wunsch nach etwas Neuem. Etwas Abwechslung vielleicht oder die Sehnsucht nach etwas völlig anderem regt sich in uns. Vielleicht kommt sogar ein bisher völlig unbekanntes Gefühl nach einem kleinen Abenteuer auf. Das kann mitunter zu einer richtig mächtigen Sehnsucht werden. Es gibt Menschen, die dann auch komplett aussteigen.

Immer wieder erzählen mir Menschen, dass sie das erlebt haben. Immer belastender wurde das Gefühl, sich im Alltag zu langweilen. Dann kam plötzlich eine aufregende, spannende Gelegenheit ins Leben. Eine Möglichkeit zur spontanen Fernreise, ein überraschendes Jobangebot, die Begegnung mit einem neuen Menschen, der einem das bisherige Leben durcheinander wirbelt.

Die Möglichkeit, den ganzen Alltag sprichwörtlich über den Haufen zu werfen, wird als äußerst reizvoll empfunden. Viele kommen dann in einer solchen völlig unerwarteten Situation ins Grübeln: „Was passiert denn, wenn ich mein Alltagsleben ganz hinter mir lasse? Kann ich das überhaupt? Welche Gefahren lauern hinter der Veränderung? Was ist, wenn es schief geht?“

Häufig beobachte ich, dass Menschen in diesen oder ähnlichen Entscheidungssituationen daran scheitern, weil sie zu viel auf einmal wollen. Entweder bekommen sie Angst davor, alles zu ändern, und ändern stattdessen lieber gar nichts. Andere wiederum ändern alles und sind dann schneller wieder zurück im alten Leben als man schauen kann.

Vielleicht kennen Sie ja auch Menschen, die eine Weltreise machen wollten und dann deutlich früher als geplant zurückkamen. Diese scheinen sich dann sogar oft in der vorher belächelten Alltagsroutine sehr wohl zu fühlen.

Mehr Lebendigkeit durch Kreativität

ap4ad89f7e57307_xsEine sehr schöne Möglichkeit, den Alltag lebendig zu halten und noch mehr in den jetzigen Moment einzutauchen, ist die Zauberformel: „Mach’ es anders!“ Wenn Sie Ihre Routinen durchbrechen und durch neue Handlungsvarianten ersetzen, wird das Leben wieder spannend. Ihre Sinne werden gefordert und gefördert. Sie erleben alles wie zum ersten Mal. Sie sind präsent und schenken dem Moment die so wichtige Aufmerksamkeit.

Probieren Sie es einfach aus:

  • Haben Sie zu Hause oder in Ihrem Lieblingscafé einen Stammplatz? – Setzen Sie sich an Ihrem Esstisch zu Hause oder in Ihrem Lieblingscafé einfach mal auf einen anderen Platz.
  • Mit welcher Hand putzen Sie sich Ihre Zähne? – Benutzen Sie heute Abend ganz bewusst die andere Hand.
  • Sie gehen immer vorwärts die Treppe hinauf? – Wie ist das denn, wenn Sie rückwärts hinaufgehen?
  • Sie gehen aus Gewohnheit immer italienisch essen? – Wie wäre es, wenn Sie den Mexikaner auf der anderen Straßenseite ausprobieren?
  • Sie fahren immer an denselben Urlaubsort? – Was hält Sie davon ab, sich ein neues Urlaubsziel auszusuchen und Ihre Freizeit einmal völlig anders zu gestalten?

Weg mit den Widerständen

Natürlich ist das eine Einladung für unsere unbewussten Widerstände. Sie fragen sich vielleicht, was der Nachbar denkt, wenn er Sie rückwärts die Treppe hinauflaufen sieht. Sie empfinden das Putzen der Zähne mit der anderen Hand wohl eher zeitraubend und anstrengend. Doch je mehr Widerstände auftauchen, desto mehr sind Sie bereits in der grauen Alltagsroutine gefangen. Das Paradoxe ist, dass es genau diese Widerstande sind, welche Sie davon abhalten im Jetzt zu leben. Daher gibt es nur einen Königsweg: Tun Sie es trotz Ihrer Widerstände!

Sobald Sie damit angefangen haben, werden Sie merken, dass Sie deutlich an Lebensqualität gewinnen. Bewusst zu leben bedeutet, nicht im Alltagstrott gefangen zu sein. Es macht das Leben farbenfroh und löst ganz nebenbei einige festgefahrene Blockaden. Sie werden sehr schnell sehen, dass das Leben wieder deutlich lebendiger und intensiver wird. Ein ganz normaler Arbeitstag wird so zu einem Abenteuer.

Der innere Drang zum kompletten Neustart

KaribikfeelingWenn Sie den Impuls haben, Ihre Alltagsstruktur ganz über den Haufen zu werfen, alles neu zu ordnen und sämtliche Angewohnheiten aufzugeben, ist es sinnvoll, einfach zuerst einen Schritte zurück zu treten und kurz durchzuatmen. Denn wenn Sie alles ändern wollen, überfordert Sie natürlich oft schon der Gedanke an den ungeheuren, unüberschaubaren Veränderungsaufwand schnell. Ein kompletter Neustart im Alltag kostet eine Menge Kraft. Dass Sie hier schnell einen Rückzieher machen, ist verständlich und nachvollziehbar. Das hat nichts mit Feigheit und fehlendem Mut zu tun.

Genauer betrachtet ist dies eine normale Schutzreaktion. Besonders, wenn Menschen völlig neu beginnen, alles verändern, vielleicht sogar ganz aussteigen und nichts von ihrem alten Leben erhalten, ist der Neustart erfahrungsgemäß relativ oft von kurzer Dauer. Es ist typisch, dass der große Bruch mit dem Altem recht schnell abgebrochen wird, um dann sofort zurück in den alten, einmal verabscheuten Alltag zurückzukehren.

Andererseits ist es natürlich großartig, wenn Menschen attraktive Gelegenheiten beim Schopfe ergreifen und somit auch ihren Horizont erweitern. Eine spontane Fernreise – los geht’s! Ein aufregender Jobwechsel – warum nicht? Seien Sie ruhig wagemutig. Seien Sie jedoch gleichzeitig achtsam mit sich. Überfordern Sie sich nicht zu sehr. Spüren Sie hinein, wo Ihre persönlichen Grenzen sind.

Werfen Sie je nach Situation nicht sofort alles über Bord. Fragen Sie sich stattdessen lieber, was Sie von dem Neuen wirklich machen wollen. Alles? Oder nur einen Teil? Welche Ihrer alten Angewohnheiten und Routinen möchten Sie auf diesem Weg sogar behalten?

Gewohnheiten geben uns einen Rahmen und Sicherheit

urlaub-coachingVielleicht tut es Ihnen ja gut, gewisse Dinge zu einer bestimmten Zeit zu essen, Ihre morgendliche Meditation oder Ihren abendlichen Sport regelmäßig auch genau zu diesen Zeiten durchzuführen. Gewohnheiten haben ganz oft einen sehr guten, für Sie wichtigen Grund. Deshalb dürfen Sie diese Art der Gewohnheiten behandeln wie gute Bekannte. Gehen Sie sorgsam mit ihnen um. Fragen Sie sich ganz genau, welchen Teil Sie sich erhalten wollen, wenn Sie mit neuen Dingen beginnen.

Wagen Sie etwas. Lassen Sie sich auf das Abenteuer ein. Doch nehmen Sie die guten Alltagsroutinen mit auf Ihren Weg und in das „neue Leben“. Gehen Sie alles spielerisch an – verhandeln Sie mit sich selbst. Die spontane Fernreise ist klasse – doch müssen Sie deshalb gleich Ihren Job kündigen? Der Jobwechsel ist toll – doch wenn Ihnen Ihre Alltagsstruktur gut tut, dann behalten Sie diese auch in Ihrem neuen Alltag.

Ganz wichtig: Vertrauen Sie hierbei auf Ihr Bauchgefühl und vereinen Sie dann dieses Gefühl mit dem, was Ihr Kopf sagt. Das mag manchmal etwas schwierig sein. Doch dieser innere „Verhandlungsprozess“ lohnt sich erfahrungsgemäß. Eine Kopf-Bauch-Entscheidung hat sehr gute Chancen, mehr zu werden als nur ein Ausreißen aus Ihrer Alltagsroutine.

Und zu guter Letzt: Bleiben Sie neugierig und lassen Sie sich von Mahatma Gandhi inspirieren: Lerne, als würdest du ewig leben.“

Quelle: Diesen Artikel habe ich für Ulla Schneider von www.business-netz.com geschrieben
 

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Tipps zur Selbstfindung

Wie du noch mehr authentisch DEIN Leben lebst, erfährst du auch in meinem Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… 🙂

Mehr aus dem Herzen heraus leben und selbstbestimmt sein

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By |Juli 18th, 2015|

Wie wir ins Handeln kommen…

…und was uns am Tun hindert…

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ (Demokrit)

Erholung am SeeWer ist Gestalter Ihres Lebens?

Konzentrieren Sie sich einmal ganz intensiv auf die Gestaltung Ihres Lebens. Werden Sie nicht zum Opfer Ihrer eigenen Passivität. Fragen Sie sich immer, was Sie tun können, damit es Ihnen besser geht oder damit eine Situation besser wird. Was können Sie aktiv verändern? Abhängigkeit führt zu Ohnmacht. Sie sind ohne Macht. Wollen Sie das? Das fühlt sich auf Dauer nicht gut an, oder?

 

Dazu eine Geschichte, die uns das verdeutlichen mag:

Der angekettete Elefant

Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert, und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder. Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheueres Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt blieb der Elefant immer am Fuß an einem kleinen Pflock angekettet. Der war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich außer Zweifel, dass ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte.

Asien 240Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon?

Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten. Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil er dressiert sei.

Meine nächste Frage lag auf der Hand: „Und wenn er dressiert ist, warum muss er dann noch angekettet werden? “

Ich erinnere mich nicht, je eine schlüssige Antwort darauf bekommen zu haben. Mit der Zeit vergaß ich das Rätsel um den angeketteten Elefanten und erinnerte mich nur dann wieder daran, wenn ich auf andere Menschen traf, die sich dieselbe Frage irgendwann auch schon einmal gestellt hatten.

Vor einigen Jahren fand ich heraus, dass zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, die Antwort auf die Frage zu finden:

Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist!

Ich schloss die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mir sicher, dass er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt. Ich stellte mir vor, dass er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert, und am nächsten Tag wieder, und am nächsten wieder ……

Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt.

Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der Ärmste glaubt, dass er es nicht kann. Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt.

Und das Schlimme dabei ist, dass er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat. Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.

(Quelle: Jorge Bucay: Komm, ich erzähl dir eine Geschichte)

 

Wie Sie ins Tun kommen:

Machen Sie sich unabhängig und werden Sie eigenmächtig. Tun Sie alles, was Sie tun können – Sie haben die Kraft dies zu tun! Besinnen Sie sich dabei auf Ihre Stärken. Entscheiden Sie sich zu handeln und kommen Sie immer wieder auf die Füße, wenn Sie mal gestolpert sind.

Sie alleine haben die Verantwortung für Ihr Leben. Nehmen Sie es in die Hand, gestalten Sie es. Ihre innere Überzeugung, die Sie über sich und die Welt haben, führt Sie in die Opferrolle oder eben in die Gestalterrolle. Sie haben die Wahl.

Vertrauen Sie in sich und Ihre Fähigkeiten, packen Sie Ihr Leben an, greifen Sie zu.

„Wer, wenn nicht du, und wann, wenn nicht jetzt?“ (Quelle unbekannt)

 

Buch3DZahlreiche Tipps, wie du ins Handeln kommst, was uns hindert und wie wir unsere Blockaden überwinden, erfährst du auch in meinem Erfolgs-Buch: „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen“

By |Juli 16th, 2015|

Der Weg zur Erleuchtung

… und der ganz sichere Weg, wie es nicht funktioniert 🙂

aboutpixel.de  Buddha © Christian WöllerEine Legende erzählt, dass Buddha nach seiner Erleuchtung einen Spaziergang über die Felder machte und unterwegs einem Bauer begegnete. Dieser war beeindruckt vom Licht, das vom Meister ausging.

„Mein Freund, wer seid Ihr?“ fragte er. „Ich habe nämlich das Gefühl, vor einem Engel oder einem Gott zu stehen“. „Ich bin nichts dergleichen“, entgegnete Buddha. „Was aber macht, dass Ihr so anders als die anderen seid, dass sogar ein einfacher Bauer wie ich imstande ist, dieses Licht zu bemerken?“

„Ich bin nur jemand, der zum Leben erwacht ist, während die anderen schlafen. Nichts weiter. Dies sage ich allen, aber niemand glaubt mir.“ „Was bedeutet ‚zum Leben erwachen‘?“ „Es bedeutet, jedem einzelnen Augenblick Beachtung zu schenken, nicht mehr und nicht weniger. Nichts gibt dem Menschen mehr Freude. Der Tag ist in Millionen von Augenblicken aufgeteilt, und wer sich auf die Gegenwart konzentriert, wird am Ende das gleiche Licht ausstrahlen wie ich.“

„Ein Bauer wird das nicht können.“ „Den heiligen Männern gelingt es, und sie sind Menschen wie du. Bemühe dich ein wenig, und du wirst wie diese heiligen Männer und Meister sein, die im Himalaya leben.“ Der Bauer fuhr fort: „Ich bemühe mich, die Götter zu achten, aber in meiner Familie gibt es immer irgendein Problem, das mich davon abhält, mich zu konzentrieren.“

Buddha trat zu ihm und gab ihm, ohne dass es einen Grund dafür gab, eine Ohrfeige. Der Bauer erschrak. „Hast du diese Ohrfeige verdient?“, fragte der Erleuchtete. Selbstverständlich nicht. Seit Ihr hier seid, habe ich mich demütig verhalten und sogar das Licht erkannt, dass Ihr ausstrahlt.“ „Warum aber hast du nichts getan, um sie zu verhindern?“ „Weil ich nicht schnell genug reagiert habe.“

„Die Probleme, die wir in unseren Familien oder bei unserer Arbeit haben, sind nur dazu da, uns beizubringen, schnell zu reagieren. Wer diese einfache Lektion nicht lernt, den beherrscht das Leid, und er wird die Götter niemals so ehren können, wie sie es verdienen.“

„Ich versuche immer auf die bestmögliche Art zu reagieren, aber das Leben eines gemeinen Mannes ist anders, und ich glaube, Ihr versteht mich nicht richtig. Ich werde Euch ein Beispiel geben: Jedes Mal, wenn ich auf den Markt gehe, um zu verkaufen, was ich geerntet habe, treffe ich dort auf einen Händler der versucht, mich zu beleidigen. Neulich konnte ich es nicht mehr ertragen und habe ihm den Regenschirm auf den Kopf gehauen. Doch ich schäme mich, dass mein Herz so voller Hass ist.“

20100719_1651„Du hast falsch gehandelt, indem du ihn gehasst hast“, sagte Buddha lächelnd. „Wenn er dich das nächste Mal beleidigt, versuche dein Herz mit Güte zu füllen. Und schlage ihm wieder mit dem Regenschirm auf den Kopf, denn das scheint die einzige Sprache zu sein, die er versteht.“

Buddha wollte daraufhin weitergehen. Doch der Bauer bat ihn, noch einen Augenblick zu bleiben: „Seht diese Bäume an. Seht diese Vögel am Himmel an. Immer, wenn ich auf dem Feld arbeite, sehe ich, wie sie in vollkommenem Einklang mit der Natur sind. Sie haben ihren Platz im göttlichen Plan gefunden. Ich aber muss mein Brot sauer verdienen. Warum behandeln die Götter die Vögel und die Bäume so viel großzügiger?“ „Weil ein guter Vater von seinem Lieblingssohn immer mehr fordert.“

„Könntet Ihr nicht wenigstens eine Nacht in meinem Haus verbringen, damit Ihr mich ein wenig besser versteht?“ „Was würde geschehen, wenn ein Bauer die Erde immer stärker düngt?“, fragte der Erleuchtete.

Der Bauer erklärte, dass die Ernte im ersten Jahr ausgezeichnet sein würde. Im zweiten Jahr würde sie sogar noch reichlicher ausfallen, aber das Getreide seinen Glanz verlieren. „Und wenn du im Jahr darauf noch mehr Dünger verwenden würdest, dann könntest du im dritten Jahr nichts Rechtes mehr ernten, nicht wahr?“

„Unsere Unterhaltung war lang und hat wichtige Themen berührt. Versuche, dich an sie zu erinnern, das reicht. Wenn du jemandem ein wenig hilfst, stärkst du ihn. Aber hilfst du ihm zu viel, schwächst du ihn.“

(Quelle unbekannt)


By |Juli 11th, 2015|

Ein totes Pferd reiten

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas verändern wird.“

Diese Erkenntnis hatte bereits Albert Einstein. Und eine Weisheit der alten Dakota-Indianer besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig‘ ab!“

Bildschirmfoto 2015-06-08 um 11.38.55Hört sich doch so simpel an, oder? Anstatt jedoch vom toten Pferd abzusteigen, entwickeln wir sowohl in unserem privaten als auch geschäftlichen Leben zahlreiche Methoden und Strategien – zum Teil bis zur Perfektion – , um dem Unausweichlichen doch ausweichen zu können.

Kommt dir die eine oder andere der folgenden Strategien vielleicht bekannt vor?

 

Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche.
Wir sagen: „So haben wir das Pferd schon immer geritten“.
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
Wir bilden eine Task-Force, um das Pferd wiederzubeleben.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, die angeblich tote Pferde reiten können.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu können.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist.
Wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an, damit wir schneller werden.
Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können.“
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es bessere oder billigere Pferde gibt.
Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist als andere Pferde.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung von toten Pferden zu finden.
Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
Wir vergrößern den Verantwortungsbereich für tote Pferde.
Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für tote Pferde.
Wir erstellen eine Präsentation in der wir aufzeigen, was das Pferd könnte,
wenn es noch leben würde.
Wir strukturieren um damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt.
Wir stellen fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand.
Wir sagen: „So sind wir schon immer geritten“.

 

Buch3DWie dir Veränderungen im Leben leichter gelingen, erfährst du auch in meinem Erfolgs-Buch: „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen“

By |Juli 4th, 2015|