Sehr berührende Worte…

Portrait einer Frau, die 95 Jahre alt ist

Mit dem Herzen fühlen, akzeptieren, tolerieren…

Lieber Sohn, liebe Tochter…

An dem Tag wo du erkennst, dass ich alt werde, versuche etwas Geduld mit mir zu haben und versuche mich zu verstehen.

Wenn ich beim Essen schmutzig werde… wenn ich mich anders anziehe… Sei geduldig. Erinnere dich daran , wie viel Zeit ich damit verbracht habe,  dir diese Dinge zu lernen als du noch klein warst.

Wenn ich dir dieselben Dinge dutzende Male wieder erzähle, unterbrich mich nicht! Hör mir zu! Als du noch klein warst , hast du mich ständig darum gebeten, dir dieselbe Geschichte vorzulesen Abend für Abend, bis du eingeschlafen bist. Und ich habe es gerne getan.

Wenn ich mich nicht mehr so oft dusche, tadele mich nicht und erzähle mir nicht, dass es eine Schande ist. Erinnere dich daran, wie viele Geschichten ich erfinden musste, um dich zum Baden zu bringen, als du ein Kind warst.

Lache nicht über mich, wenn ich mich neuen Technologien gegenüber intolerant verhalte.
Gib mir die Zeit zu verstehen. Ich habe dich so vieles gelehrt… gesund zu essen… gepflegt zu kleiden… gutes Benehmen… wie man mit den Lebenskrisen umgeht…

Wenn ich mich manchmal nicht an etwas erinnern kann oder nicht im Stande bin, einem Gespräch zu folgen, gib mir die nötige Zeit, mich wieder zu entsinnen. Und falls mir das nicht gelingt, werde nicht zu einem gereizten und überheblichen Menschen, denn das Wichtigste für mich, ist bei dir zu sein und mit dir zu sprechen.

Wenn ich mich weigere etwas zu essen, zwinge mich nicht dazu! Ich weiß selbst ganz genau, wann ich Hunger habe und wann ich nicht hungrig bin.

Wenn meine alten Beine nicht mehr so fit sind wie zuvor… hilf mir auf dieselbe Weise, wie ich deine Hände gehalten habe, um dir bei deinen ersten Schritten zu helfen…

Und wenn ich eines Tages sagen sollte, dass ich nicht mehr leben möchte, dass ich sterben will, werde nicht zornig, denn eines Tages wirst auch du verstehen! Versuche zu verstehen,  dass man ab einem bestimmten Alter nicht mehr lebt. Man überlebt

Eines Tages wirst du verstehen, dass ich trotz meinen zahlreichen Fehlern immer nur eines im Sinn hatte: Dein Bestes!

Du brauchst dich nicht betrübt, unglücklich oder unfähig wegen meines hohen Alters und meinem Zustand fühlen. Sei mir einfach nahe und verstehe, wofür ich lebe.
Hilf mir zu gehen, hilf mir mein Leben zu beenden mit Liebe und Geduld… das einzige was ich mir von dir wünsche: ein Lächeln und jede Menge Liebe…

Ich liebe Dich, mein Sohn, meine Tochter!

Deine Mama, dein Papa

(Quelle unbekannt)

By |November 25th, 2016|

Mache weisen Gebrauch von deinem Leben….

…den Wert der Zeit erkennen

ap4ad823a0c016e_small (1)Zeit kann man nicht kaufen

Ein Geizhals hatte durch Arbeit, Handel und Geldverleihen dreihunderttausend Dinare zusammengebracht. Er besaß Ländereien und Häuser und viele andere Reichtümer.

So beschloß er eines Tages, ein Jahr lang nur seinem Vergnügen zu leben und sich dann Gedanken über seine weitere Zukunft zu machen.

Sobald er aber aufgehört hatte, Geld zusammenzuraffen, erschien ihm der Todesengel, um sein Leben mit sich zu nehmen. Mit all seinen Überredungskünsten versuchte der Geizhals, den Engel von seinem Vorhaben abzubringen, doch dieser schien unerschütterlich daran festzuhalten.

Da sagte der Geizhals: „Gewähre mir noch drei Tage, und ich will dir ein Drittel meines Besitzes geben.“

Der Engel jedoch lehnte ab und wollte mit dem Leben des Mannes auf und davon.

Das sagte der Mann: „Wenn du mir nur noch zwei Tage schenkst, will ich dir zweihunderttausend Dinare aus meinem Besitz geben.“

Doch auch darauf ließ sich der Engel nicht ein. Er war nicht einmal zu erweichen, als der Mann ihm für einen einzigen Tag seine gesamten dreihunderttausend Dinare anbot.

Schließlich bat der Geizhals: „Dann gib mir wenigstens noch Zeit genug, um ein paar Sätze aufzuschreiben.“

Dies gestand der Engel ihm zu und der Mann schrieb mit seinem eigenen Blute: „Mensch, mache weisen Gebrauch von deinem Leben. Ich vermochte nicht eine einzige Stunde für dreihunderttausend Dinare zu kaufen. Darum gib acht, den Wert der Zeit zu erkennen!“

Quelle: Ferîd ud din Attâr auch Fariduddin, (um 1136 – etwa 1220, persischer Apotheker, Dichter, Lyriker, Mystiker und Heiliger

Buch3DZahlreiche Tipps und Anregungen, wie du deinem Leben deinen persönlichen Wert geben kannst, findest du auch in „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen

By |November 20th, 2016|

Glaubenssätze: Antreiber oder Blockierer

Der Schlüssel zu unseren Ur-Programmen

“Was wir können oder nicht können, was wir als möglich oder unmöglich ansehen, ist selten ein Ausdruck unserer wirklichen Fähigkeiten. Es ist viel öfter eine Frage unserer Glaubenssätze über uns selbst.” (Anthony Robbins)

Viele unserer Probleme entstehen, weil wir von ganz bestimmten inneren Motiven, sogenannten Antreibern, geleitet werden. Wir Menschen werden von den unterschiedlichsten Dingen angetrieben: innerlich von unseren Hoffnungen, Wünschen, Werten und Bedürfnissen, jedoch auch von äußeren Belohnungen oder Bestrafungen.

ego man reflection in mirror on a white backgroundAntreiber: Schlüssel für unsere Verhaltensweisen und/oder Verhaltensmuster

Manche Menschen können nicht „nein“ sagen. Andere können Aufgaben nicht halbfertig liegen lassen.

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Sie die Dinge genau so tun, wie Sie sie tun:

  • warum Sie härter arbeiten als alle anderen?
  • es Ihnen schwer fällt, andere um Hilfe zu bitten?
  • warum Sie ganz schwer Geschenke annehmen können?
  • weshalb Sie so ungeduldig sind?

Meistens ist dieses Verhalten auf Glaubenssätze zurückzuführen, die wir bereits in unserer Kindheit gelernt haben.

Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über uns selbst oder über unsere Umwelt

Unser Denken und Handeln sowie unsere Wahrnehmung der Realität werden von ihnen sehr stark beeinflusst. Wenn wir in unserem Leben etwas ins Positive verändern wollen, ist es enorm wichtig, unseren eigenen Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen. Glaubenssätze sind wie mentale Muster, die bei jedem Menschen völlig unterschiedlich sind.  Sie wirken wie Filter, durch die wir unsere Umwelt wahrnehmen.

  • „Egal, was mir passiert, ich meistere es irgendwie.“
  • „Ich bin immer das Opfer.“
  • „Ich bin (k)ein wertvoller Mensch.“
  • „Ich bin (nicht) begehrenswert.“
  • „Alle Menschen müssen mich lieben.“
  • „Ich kann mich (nicht) verändern.“
  • „Alle Menschen wollen mir Böses/sind hilfsbereit und freundlich.“
  • „Ich bin nichts wert/wertvoll.“

Der tatsächliche Wahrheit dieser Aussagen ist dabei irrelevant. Die Frage, die wir uns für unsere persönliche Weiterentwicklung stellen dürfen ist die, in welchen Glaubenssätzen wir noch gefangen sind, die uns im Leben einschränken anstatt zu unterstützen?

Unser Verhalten und unsere (indirekten) Aussagen decken unsere Glaubenssätze auf

Glaubenssätze zu erkennen ist einfach eine Frage der Aufmerksamkeit und Übung. Hierbei kommen wir unseren Denkmustern auf die Spur, indem wir uns selbst beim Reden zuhören, geschriebene Texte lesen und Freunde oder den Partner fragen. Spontan Antworten auf Fragen zu geben, ohne lange darüber nachzudenken, lässt auch auf unser inneren Überzeugungen schließen.

Vervollständigen Sie einfach mal schriftlich die folgenden Sätze:

  • Geld ist…
  • Geld macht…
  • Arbeiten ist/macht…
  • Das Leben ist….
  • Wer reich ist, …
  • Frauen sind…
  • Männer sind…

Nun lesen Sie Ihre Liste mit Ihren Antworten durch und achten Sie dabei bewusst darauf, was Sie dabei genau fühlen. Laut aussprechen ist dabei hilfreich, weil Sie die Sätze noch zusätzlich hören. Vielleicht lösen manche Sätze Ärger, Resignation oder Trauer aus. Wenn das so ist, dann sind diese Sätze für Sie besonders wichtig, sind besonders energiegeladen.

Zusätzlich können Sie zu jedem Satz folgende Frage stellen: “Wer sagt das?” Dies gewährt Ihnen einige Einblicke, von wem diese Glaubenssätze kommen bzw. wer vielleicht noch unbewusst auf Ihr Leben Einfluss nimmt. Das können unter anderem Vater, Mutter, Großeltern, Lehrer etc. sein.

Wie denken wir über andere Menschen

apple sadnessIn uns verankerte Überzeugungen betreffen auch andere Menschen, bestimmte Gruppen oder Kulturen. Allerdings sind es eher Verallgemeinerungen, die wir immer wieder auf andere Menschen übertragen. Damit bleibt uns die Möglichkeit verwehrt, positive Erfahrungen zu machen. Wir sind von diesen „Wahrheiten“ überzeugt und unser Denken, Handeln und Fühlen wird beeinflusst.

Beispiele:

  • „Alle Männer gehen fremd.“
  • „Alle Frauen können nicht einparken.“
  • „Menschen, die viel Geld haben, sind arrogant.“

Glaubenssätze haben die Tendenz wahr zu werden

Feste Überzeugungen geben uns ein sicheres Gefühl. Allerdings können Überzeugungen dazu führen, dass wir immer wieder verletzt werden und Enttäuschungen erleben. Es kommt zu einer gewissen Erwartungshaltung gegenüber anderen Menschen, die sich dann immer wieder bestätigt, weil wir durch unsere Einstellung immer wieder solche Situationen anziehen.

Vielleicht haben Sie dieses Phänomen selbst schon erlebt, oder kennen jemanden, dem immer wieder das gleiche widerfährt?

Hier einige Beispiele:

  • Die Freundin, die schon seit jeher über die Untreue des männlichen Geschlechts schimpft, lernt immer wieder Männer kennen, die es wirklich nicht ernst mit ihr meinen.
  • Der Kollege, der schon seit seiner Einstellung im Betrieb fürchtet er würde bald gekündigt werden, verliert seine Stelle.
  • Die Nachbarin, der kein anderes Gesprächsthema kennt, als über Ausländer zu schimpfen, wird ausgeraubt, ohne die Täter gesehen zu haben. Was denken Sie, wem wird er den Raub zuschreiben?

Glaubenssätze hinterfragen

Durch die negativen Glaubenssätze und Fremdstimmen, die wir im Laufe unseres Lebens gebildet haben, stehen wir uns selbst oft im Weg. Wir machen uns kleiner als wir sind und hinterfragen unsere Fähigkeiten. Bei Überzeugungen, die wir auf andere projizieren, kommen wir immer wieder in Situationen, die unsere Einstellung bestätigen. Das ist wie ein Teufelskreis, aus den wir allerdings ausbrechen können.

Hinterfragen Sie immer wieder Ihre Überzeugungen. Nicht alle Glaubenssätze, die wir übernommen haben, sind falsch. Es geht darum, sie ins Bewusstsein zu holen. Hilfreich ist hierbei auch, die Überzeugungen von anderen Menschen kennenzulernen. Hören Sie zu und sammeln Sie viele verschiedene Ansichten, vielleicht ist etwas Nützliches für Sie selbst dabei!

Blockaden mit EFT/MET lösen

Belastende Glaubenssätze können wir mit Hilfe von einer speziellen Klopfmethode in zielführende Denkweisen wandeln. EFT (Emotion Freedom Techniques) ist eine wirkungsvolle Selbsthilfetechnik, die unter anderem auch beim Auflösen unserer Glaubenssätze hilft.

Hier erfahren Sie mehr: http://www.heikeholz.de/privatkunden/gesundheitscoaching/

 

By |November 18th, 2016|

Der Weg von Wut und Ärger zu mehr Glück und Gelassenheit

Mit Lebensfreude in die Life-Balance finden

Balance im Leben finden mit Heike HolzSich zu ärgern, wütend zu sein oder in Rage zu geraten ist eine Gewohnheit. Deshalb wirst du es nicht verhindern können, dass du bei nächster Gelegenheit wieder in diese negativen Emotionen gerätst. Dein Wutprogramm wird so blitzschnell und automatisch bei entsprechenden Reizen aktiviert, dass du es nicht stoppen kannst.

Was können wir tun, wenn wir in diese Ärgerfalle getappt sind?

TIPP 1: Verzeihe dir, dass deine Negativ-Emotionen hochkommen

Dein erster Impuls ist vermutlich, dass du dich für deine Emotion verurteilst und dich darüber ärgerst, dass du dich ärgerst. Du sagst dir selbst Dinge wie: Du wolltest dich doch nicht mehr ärgern. Du weißt doch, dass dir das nicht gut tut. Du weißt doch, dass das nichts bringt außer Magenbeschwerden und Herzstechen. So schwer kann das doch nicht sein, sich nicht zu ärgern. Nimm doch nicht immer gleich alles persönlich und leg nicht jedes Wort auf die Goldwaage, dann klappt das auch mit dem sich nicht ärgern.

Stattdessen ermuntere dich bei aufkommendem Ärger: Ich werde noch öfter in die Ärgerfalle tappen. So ist das nun mal mit Gewohnheiten. Was zählt, ist, dass ich mich bemühe, meinen Ärger abzubauen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Sei verständnisvoll und voller Nachsicht für deine Ärgerreaktion. Zeige auch dir selbst gegenüber ein gewisses Mitgefühl. Harsche Selbstverurteilung bringt dich nicht weiter. Im Gegenteil. Je mehr du dich für Schwächen verurteilst, umso geringer ist dein Selbstwertgefühl und umso schneller und öfter wirst du dich über dich und andere ärgern.

TIPP 2: Lächle deinen Ärger weg

Zugegeben, auf den ersten Blick erscheint das eine verrückte und vielleicht auch undurchführbare Strategie zu sein. Gib dir trotzdem eine Chance und probiere es einfach mal aus. Gefühle entstehen durch unsere Selbstgespräche. Machen wir uns ärgerliche Gedanken, dann sind wir verärgert. Wir können Gefühle aber auch dadurch in uns hervorrufen, dass wir eine bestimmte Körperhaltung einnehmen.

Machen wir eine ärgerliche Miene, ballen die Hände zur Faust und spannen unsere Kiefermuskulatur an, dann fühlen wir uns ärgerlich. Umgekehrt funktioniert das auch. Lächle, mache eine positive Miene mit hochgezogenden Mundwinkeln, dann verfliegen deine Ärgergefühle automatisch.

ap4ad89f7e57307_xsSetze also bei der nächsten Wut ein Lächeln auf deine Lippen und lasse dich überraschen, was passiert. Du spürst sofort, wie deine Anspannung und dein Ärger merklich nachlässt.

Was dich daran hindern könnte, diese Strategie einzusetzen, ist der Gedanke, dass dir nicht nach Lächeln zumute ist, sondern nach Rache und Vergeltung. Auch kommt es dir gekünstelt vor, zu lächeln, wenn dir nicht danach zumute ist. Wenn du dich über diese Gedanken hinwegsetzt und dich bewusst um ein Lächeln bemühst, dann wirst du mit der Zeit merken, dass es dir immer häufiger gelingt, die sprichwörtliche gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

TIPP 3: Wer hat die Macht?

Es sind deine wunden Punkte bzw. deine Forderungen an die anderen und das Leben, die für deinen Ärger und deine Wut verantwortlich sind. Nichts und niemand kann dich auf die Palme bringen. Andere können dir eine Palme hinstellen. Du entscheidest jedoch ganz alleine, ob du hochkletterst oder unten bleibst.

Indem du dir deinen Anteil an der Entstehung Ihrer Ärger- und Wutgefühle vor Augen hältst, nimmst du diesen etwas von ihrer Macht über dich. Dann bist du nämlich nicht mehr Opfer, du bist nun nicht mehr ohnmächtig. Du fühlst dich nicht mehr den anderen ausgeliefert. Du hast wieder die Kontrolle übernommen.

Strategien, um langfristig Ärger- und Wutgefühle zu vermeiden

1. Forderungen in Wünsche verwandeln

  • Die anderen sollten gerechter, höflicher, verständnisvoller, … sein.

  • Das Schicksal sollte es gut mit mir meinen.

  • Mein Partner sollte liebevoller, zuvorkommender, … sein.

  • Mein Chef sollte meine Arbeit mehr würdigen.

Alle diese Gedanken haben eines gemeinsam: Sie fordern, dass alles nach unseren Wünschen und Vorstellungen verlaufen muss.

Bist du überzeugt, dass deine Meinung die absolut richtige und einzig wahre ist? Ist dir bewusst, dass du damit dem anderen das Recht absprichst, so zu denken, fühlen und handeln, wie er es für richtig hält? Verurteilst du den anderen für seine Andersartigkeit? Warum aber hat der andere nicht das Recht, sich so zu verhalten, wie er es möchte und für richtig findet?

Vielleicht denkst du jetzt:

Weil es ungerecht ist – weil ich es auch nicht tue – weil es verboten ist – weil es gefährlich ist – weil es unanständig ist – weil ich das nicht verdient habe usw. Warum aber dürfen andere Menschen nichts tun, was dir schadet, was du nicht verdient hast, was ungerecht ist? Haben wir einen Anspruch darauf, gerecht und fair behandelt zu werden?

Nein. Sicherlich, es wäre schöner, wenn andere uns stets fair und gerecht behandeln würden, einen Anspruch darauf haben wir jedoch nicht. Die Welt und die Menschen schulden uns nichts, nicht einmal Gerechtigkeit! Deshalb höre auf, von anderen Menschen zu fordern, anders sein zu müssen, als sie sich verhalten.

Ich lade dich, dich folgendem Gedanken zu öffnen: Jeder Mensch hat ein Recht auf seine Meinung, auch wenn sie falsch ist. Jeder Mensch hat das Recht, sich zu irren und das Falsche zu tun.

Formuliere einmal deine Forderungen als Wünsche:

  • Ich wünschte, die anderen wären gerechter, höflicher, verständnisvoller.
  • Ich wünschte, das Schicksal würde es besser mit mir meinen.
  • Ich wünschte, mein Partner wäre liebevoller.
  • Ich wünschte, mein Chef würde meine Arbeit mehr würdigen.

Am besten streichst du die Worte „sollte“ und „darf nicht“ aus deinen Wortschatz und ersetzt sie durch Worte wie:

  • „Es wäre besser, angenehmer, schöner”,
  • „Mir wäre lieber…“,
  • „Ich würde es vorziehen, wenn …“

Wenn Wünsche nicht in Erfüllung gehen, dann sind wir traurig und vielleicht auch frustriert. Das ist eine angemessene Reaktion auf eine Enttäuschung.

aboutpixel.de Buddha © Christian WöllerWenn Forderungen nicht in Erfüllung gehen, dann fühlen wir uns betrogen und hintergangen, dann denken wir, die anderen schulden uns etwas und wir sind verärgert und verbittert und sinnen nach Rache. Wenn wir gelassener mit den Menschen und dem Leben umgehen, dann können wir unseren Mitmenschen auch gelassener mitteilen, was uns stört.

Wenn wir aufbrausend und verärgert anderen sagen, was uns stört, dann fühlen diese sich von dir angegriffen und die Chancen sind weit geringer, dass sich diese deine Worte zu Herzen nehmen.

Bereits Konrad Adenauer sagte: „Nimm’ die Menschen wie sie sind. Andere gibt es nicht.“

Mit dieser Lebensweisheit wirst du schnell merken, dass du deutlich besser mit den anderen auskommst und diese im Umkehrschluss auch mit dir.

2. Nimm dich mit deinen Fehlern und Schwächen an

Wir können unsere Unvollkommenheit, unsere Fehler und Schwächen nicht ausmerzen. Perfektion ist eine Illusion. Alle Selbstkritik und Selbstverurteilung ändern daran nichts. Warum also sich immer wieder für etwas verurteilen, was wir nicht erreichen können?

Viel hilfreicher wäre es doch, wenn wir Verständnis für unsere Fehler und Schwächen hätten und uns diese verzeihen würden.

Dann würden wir uns nicht nur besser fühlen, dann können wir auch für andere und deren Fehler und Schwächen Verständnis und Mitgefühl aufbringen. Damit hätten wir weniger Anlass, uns über andere aufzuregen.

Buch3DZahlreiche Tipps, wie du mit negativen Emotionen umgehen kannst, findest du auch in „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen“.

Quelle: Dieser Artikel von mir ist erschienen bei Arbeit-ABC.de

 

 

 

By |November 15th, 2016|

So wie ich bin…

2011-09-26 09-22-35

Ich träume davon, dass jemand mich annähme, einfach so wie ich bin,

mit meinen ungereimten Wünschen, unfertigem Charakter und alten Ängsten.

Ich träume davon, dass jemand mich gelten lässt, ohne mich zu erziehen,

mit mir übereinstimmt, ohne sich anzustrengen.

Ich träume davon, dass ich mich nicht verteidigen muss,

nicht, erklären und kämpfen muss, dass mich einer liebt.

(Otti Pfeiffer) 
 
 
Bildquelle: René Sputh
By |November 5th, 2016|