Raus aus dem Hamsterrad mit Achtsamkeitsübungen

Ushuaia

Die perfekte Strategie, dem Alltagsstress zu begegnen

Gerade dann, wenn wir eigentlich keine Zeit haben, uns etwas Ruhe zu gönnen, benötigen wir sie am allermeisten. Achtsamkeitsübungen unterstützen uns, in unsere Mitte zu kommen, zentrierter zu sein und die eigene charismatische, persönlichkeitsstarke Ausstrahlung zu vergrößern.

„Achtsamkeit bedeutet: Auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein, bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen“ (Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn)

Den Moment spüren

Wie oft passiert es uns, dass wir nebenher, unbewusst und unachtsam essen? Viele Menschen lesen beim Essen Zeitung, essen so nebenbei am PC oder spielen mit dem Smartphone. Wahrnehmen, was im Moment ist, ist das Hauptanliegen der Achtsamkeitsübungen. Dabei geht es nicht darum, etwas zu verändern oder zu werten, sondern sich überhaupt erst einmal bewusst darüber zu werden, wie sich die eigene Situation im Augenblick anfühlt. Das gilt gleichermaßen für positive wie negative Emotionen.

Achtsamkeitsübungen sind keine Entspannungsübungen, sondern vielmehr Übungen der Geistes- und Bewusstseinsschulung mit einer spürbar entspannenden Wirkung. Besonders wertvoll sind hierbei Körperreisen, die uns enorm stärken und uns für uns selbst sensibler werden lassen.

IMG_3033Reise durch den Körper

Die Körperreise ist ein gedankliches Abtasten, ein Erfühlen des eigenen Körpers. Die Aufmerksamkeit wird auf verschiedene Bereiche des Körpers gerichtet. Das klingt im ersten Schritt einfach, ist es jedoch nicht immer. Eine Körperreise kann sehr herausfordernd sein, denn oft springt unser Geist von Gedanke zu Gedanke und kommt nicht zur Ruhe.

Während dieser Reise nehmen wir eigene Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle wahr und werden uns dieser bewusst, ohne sie zu bewerten. Auch das ist wichtig: dieses Nichtbewerten. Wir neigen dazu, alles, was wir sehen, erleben, hören, spüren etc. sofort „einzuordnen, zu beurteilen und zu bewerten. Die Körperreise hilft dabei, die eigene Konzentration zu stärken und uns ganz auf die Gegenwart, das Hier und Jetzt, zu fokussieren, ohne mit den Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu sein.

Durchführung der Körperreise

Die Reise durch den Körper können wir im Sitzen oder im Liegen durchführen. Wir setzen uns in einen bequemen Stuhl oder Sessel oder legen und auf ein Bett bzw. Couch. Nicht nur der Geist soll mit der Übung zur Ruhe kommen, sondern auch der Körper. Wir versuchen, wach und aufmerksam zu bleiben und während der Übung nicht einzuschlafen. In der hier beschriebenen Form sollten wir uns 10 – 15 Minuten Zeit nehmen.

  • Wir legen oder setzen uns bequem hin – die Arme liegen neben dem Körper oder ruhen bequem auf den Oberschenkeln.
  • Wir beginnen, tief ein- und auszuatmen. Dabei schließen wir die Augen und kommen langsam zur Ruhe.
  • Sobald wir merken, dass unsere Gedanken abschweifen, kommen wir mit unserer Aufmerksamkeit und Konzentration wieder zurück zur jeweiligen Körperregion.
  • Wir beginnen mit unseren Füßen. An welchen Stellen berühren die Füße den Boden oder die Unterlage? Jetzt nehmen wir die Fersen, die Fußsohlen, die Zehen und den Fußspann ganz bewusst wahr.
  • Dann spüren wir in unsere Unterschenkel hinein, die Waden und die Schienbeine.
  • Danach wandern wir mit unserer Aufmerksamkeit in die Knie, die Oberschenkel und fühlen, wo die Oberschenkel die Unterlage oder den Stuhl berühren.
  • Lenken wir dann die Konzentration in unseren Bauch. Dabei atmen wir tief  in den Bauch hinein und dann spüren, wie sich unsere Bauchdecke beim Atmen hebt und senkt.
  • Jetzt fühlen wir, wie der Rücken auf der Unterlage anliegt. Sind die unteren Rückenmuskeln entspannt? Hingen die Schultern locker nach unten?
  • Dann entspannen wir die Gesichtsmuskeln und überprüfen, ob der Unterkiefer locker ist und die Augenlider ganz locker aufeinander aufliegen.
  • Im nächsten Schritt spüren wir in die Arme hinein. An welchen Stellen liegen unsere Arme auf? Wir fühlen in die Oberarme, in die Ellenbogen, die Unterarme und in die Finger hinein.
  • Wir bereiten uns darauf vor, die Übung abzuschließen. Mit einer der nächsten Ausatmungen öffnen wir unsere Augen wieder. Dann nehmen wir einige tiefe Atemzüge und strecken und räkeln uns.

Viel Freude beim Ausprobieren 🙂

Lust auf mehr Zeit in Achtsamkeit? Hier gibt’s Infos zur Achtsamkeits-Wanderung

Bildschirmfoto 2017-01-30 um 07.59.15Wer den Prozess auch mit hochwirksamen Pflanzenwurzeln unterstützen möchte, um zur Ruhe kommen, zu sich und wieder in seine eigene Stärke zu finden, Antriebslosigkeit und Burnout-Symptomen entgegenzuwirken, findet im „Wurzelkomplex“ von Ethno-Health hochwertigste Wurzeln, die nachgewiesenermaßen für mehr Vitalität, Leistungsfähigkeit und körperliches wie seelisches Wohlbefinden sorgen. Hier gibt’s nähere Informationen

By |Januar 30th, 2017|

Detox: Entgiftung und Reinigung fängt innen an

Klarheit und Sauberkeit für Körper, Geist und Seele

Wie selbstverständlich putzen wir regelmäßig unser Auto, unsere Wohnung, den Balkon, das Geschirr und unsere Möbel. Auch die äußere körperliche Pflege wie duschen, Zähne putzen, Haare waschen gehören zu unserer täglichen Hygiene. Doch die innere Hygiene, die innere Sauberkeit ist uns oft fremd. Da sehen wir den Schmutz nicht, als muss da nichts gereinigt werden, so mag sich der ein oder andere denken.

Gifte und Belastungen, die sich im gesamten Organismus ablagern

Bildschirmfoto 2014-08-30 um 19.20.25Oft können wir gar nicht verhindern, dass wir bestimmten Giften aus der Umwelt ausgeliefert sind. Mit jedem Atemzug saugen wir Umweltabgase auf, ob von Autos oder Kühen (jaaa, von Kühen – s. http://www.weltderwunder.de/artikel/klimakiller-kuh-wie-gefaehrlich-sind-die-ruelpser-der-wiederkaeuer), aus Schornsteinen oder von Schiffen, ob wir auf dem Land oder in der Stadt wohnen, wir sind immer betroffen. Unsere Haut ist wie eine Membran, die alle Gesichtscremes, Bodylotions, Rasierschaum, Haarshampoo auch nach innen transportiert – somit finden die darin enthaltenen chemischen Substanzen, Parabene, Silikone, Konservierungsstoffe etc. auch ihren Weg in unseren Körper.

Mit jedem technischen Gerät, das uns umgibt, sind wir Strahlungswellen ausgesetzt. Ob das Handy, Mikrowelle, Fernseher, Computer, WLAN  – um nur einige Beispiele zu nennen – wie können in der heutigen Zeit diesen Strahlungswellen nicht mehr oder nur bedingt aus dem Weg gehen.

Dazu kommt, dass wir mit unserer Nahrung mehr Giftstoffe zu uns nehmen, als uns lieb ist – und das täglich und oft auch unwissend viel zu viel. Diese Giftstoffe werden nicht automatisch durch den Stuhlgang oder dem Schweiß abtransportiert, sondern ein Großteil wird einfach im gesamten Körper, im Darm, in den Zellen, in der Leber usw. eingelagert.

Somit entsteht die Grundlage für unsere sogenannten Zivilisationskrankheiten. Viele Menschen leiden schon mit Anfang zwanzig unter Körperbeschwerden wie Allergien, Rückenschmerzen, Migräne, Depressionen, Magen-Darm-Problemen, Diabetes u.ä.

Essen und Trinken wo, wann und immer wir wollen

Es bleibt einfach kein Wunsch offen, unseren Hunger, Appetit und Durst zu stillen. Essen und Trinken sind in der heutigen Welt (fast) überall verfügbar – leider inzwischen auch überall in einer zweifelhaften Qualität. Den Preis für diese minderwertige Qualität, die Auswirkungen der Massenproduktionen, die chemischen Belastungen vom Dünger, die Gifte der gespritzten Nahrungsmittel, zahlen wir immer. Und das nicht unbedingt erst im hohen Alter, sondern immer häufiger auch bereits in jungen Jahren.

Stress verschlimmert die Situation

Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Vergiftung des Körpers verschlimmert, ist der alltägliche Stress. Immer mehr, immer höher, immer weiter – wir gönnen uns immer weniger die so wichtige Ruhe und Entspannung. Unser Körpersystem wird enorm belastet, kann gar nicht mehr regenerieren. Der Gedanke, kein oder zu wenig Geld zu haben, noch erfolgreicher sein zu wollen – sei es beruflich oder bei unseren privaten Hobbys (Sport etc.) – irgendwo etwas zu verpassen, treibt uns ewig an, wie ein Hamster im Rad zu rennen. Die nötige Balance im Leben zwischen Anspannung und Entspannung wird meistens zu wenig ausgelebt – und das auf Kosten der Gesundheit.

Um hier maßgeblich entgegenzuwirken, unterstützen bekanntermaßen Achtsamkeitsübungen, der richtige Aufenthalt in der Natur, Mentaltraining und Meditationen, um einige Beispiele zu nennen.

Entgiften auf der Körperebene

Die Lösung ist sehr nahe und einfach, um den Körper zu reinigen. Schon eine kurze Phase reicht aus, um dem Körper von den Giften zu befreien, um den Grundboden für Zivilisationskrankheiten zu nehmen und Altes (auch Abfallprodukte, die sich seit Jahren im Körper befinden) abzutransportieren.

Die Königsdisziplin des Entgiftens

In früherer Zeit war das jährliche Fasten völlig normal. Teilweise wurde sogar zwei Mal im Jahr gefastet, im Frühjahr und im Herbst, um seinen Körper bei der Umstellung der Jahreszeiten im Bezug auf den Körper (kalt-heiß) zu unterstützen, welches z.B. Müdigkeit, Kopfschmerzen oder gar Krankheiten vorbeugen kann.

Das Fasten erlebt übrigens heute wieder ein Renaissance. Für viele gehört es zum Leben dazu, um Geist und Körper zu reinigen, um wieder in die eigene Mitte zu kommen. Inzwischen wird sogar das Fasten begleitend bei Krebstherapien angeboten.

Der Darm ist das Gehirn des Körpers

IMG_1222Vielen ist nicht bekannt, dass der Darm dafür verantwortlich ist, wie wir uns fühlen. Schlechte Ernährung, zu wenig Trinken, zu wenig frische Lebensmittel (unser lebendiger Körper sollte ja im besten Fall auch lebendige Lebensmittel erhalten – Obst, Gemüse, nichts Konserviertes, Eingefrorenes) fördern nicht nur das Wachstum von schlechten und krankmachenden Bakterien im Darm, sondern sorgen auch dafür, dass unser ganzes Körpersystem lahmgelegt wird.

Wir spüren dies, wenn wir Atemprobleme haben (schlecht Luft bekommen), kurzatmig sind, bei Magenschmerzen, Darm-/Verdauungsprobleme, Kopfschmerzattacken. Sogar lebensbedrohliche Krankheiten wie Krebs können eine Folge sein.

Alte Schlacken und Gifte lösen

Damit es uns besser geht oder erst gar nicht schlecht geht, sorgen wir optimalerweise dafür, dass jeder Krankheit der Boden entzogen wird. Alles, was schädlich ist, muss ausgeschieden werden, damit wir in unsere volle Kraft kommen und ohne Anstrengung leistungsfähig sind.

Stellen Sie sich ein Haus vor, dessen Wände vom Schimmel befallen sind, dann nützt es nichts, diese einfach überzustreichen. Nach schon kurzer Zeit kommt der Schimmel wieder zum Vorschein.

Die Entgiftung unseres Körpers bewirkt, dass all die alten Schlacken gelöst und abtransportiert werden. Viele Menschen wissen gar nicht, dass sich kleine Essensreste, Restbestandteile von Medikamenten usw. im Darm schon seit Jahrzehnten ablagern.

Besonders bei Überernährung (wenn wir mehr essen als wir am Tag verbrauchen) bzw. falscher Ernährung (keine oder zuwenig pflanzlich-vollwertige Kost), regelmäßigen Alkoholkonsum, längere Medikamenteneinnahme, Leben in einer Großstadt, tägliches Arbeiten am PC oder Telefonieren mit dem Handy, sollten wir unseren Körper unbedingt regelmäßig gründlich reinigen.

Mit täglichen kleinen Schritten der Gesundheit näher kommen

detox-1995433_1920 Detox ist in aller Munde – und dabei es geht einfach ums Entgiften. Für viele ist es sehr angenehm, weil wir nicht aufs Essen verzichten müssen. Wir halten uns viel mehr an bestimmte Empfehlungen, damit wir unseren Körper befreien, erleichtern, ihm einfach Gutes tun.

Neugierig geworden?

Am 25. März auf der AIDAmar-Reise im Detox-Workshop von Heike Holz und am 4. Mai bei den Heidelberger-Office-Tagen erfahren Sie ganz genau, wie das geht 🙂

Bildschirmfoto 2017-01-26 um 13.23.36Für die ganz Interessierten gibt es ein ganz wertvolles, hochwirksames Algenprodukt, welches uns immer beim Entgiften hilfreich zur Seite steht: Ethno-Health Algenkraft

 

By |Januar 29th, 2017|

Der Bestseller „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen“

Jetzt in zwei hochwertig-designten Büchern

Wunderschön gestaltet in einem festen Einband und vielen inspirierenden Bildern, passend zu den jeweils 50 Tipps liebevoll ausgewählt.
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By |Januar 23rd, 2017|

Erfolg ist wie ein Echo

Wie stellen Sie Ihr Unterbewusstsein auf Erfolg ein?

Das Leben ist ein Prozess gegenseitiger Beeinflussung

Nahezu alle Menschen streben nach Glück und Erfolg. Doch ist beides nur möglich, wenn andere Menschen uns auf dem Weg unterstützen. Menschen stehen in Kontakt mit anderen Menschen – egal an welchem Ort der Welt und in welchen Bereich, ob privat oder beruflich.

Erfolgreiche Menschen geben und nehmen gleichermaßen

aida_400Die Wege, die wir einschlagen, um glücklich und erfolgreich zu sein, sind völlig verschieden. Ein Mensch, der immer und überall nur an seinen Vorteil denkt, wird zur ungeliebten Person, wird abgelehnt, hat keine Freunde, wird einsam. Dieser Egoismus führt früher oder später ins Unglück. Der Mensch hat nur dann eine Chance, glücklich zu werden, wenn es ihm gelingt, andere Menschen glücklich zu machen. Nur über diesen scheinbaren Umweg kommt das Glück ins eigene Herz zurück.

Die Vorbereitung auf den Erfolg

„Glück ist wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft“ (Seneca)

Sich auf Chancen und Gelegenheiten vorzubereiten, ist die Grundlage für unseren Erfolg. Wie aber bereitet man sich vor, wenn man nicht einmal weiß, auf was man sich vorbereiten soll? Es bedeutet, dass wir uns selbst als Mensch komplett weiterentwickeln dürfen. In die Persönlichkeitsentwicklung investieren, Fähigkeiten und Wissen auf den Themengebieten aneignen, die uns brennend interessieren. Wichtig ist, in sich und die eigene Entwicklung zu investieren (sowohl Zeit, als auch Geld und Arbeit), um sich selbst wertvoller zu machen, um Experte auf einem Gebiet zu sein. Und das, ohne dass wir  irgendeine konkrete Belohnung in Aussicht haben. Wenn wir erst immer anfangen zu lernen, wenn die Gelegenheit bereits da ist, werden wir immer hinterherhinken und ein anderer, der sich vorbereitet hat, wird uns jedes Projekt vor der Nase wegschnappen – denn auf ihn muss die Gelegenheit nicht mehr warten. Er ist vorbereitet. Sorgen wir also dafür, dass wir stets vorbereitet sind, wenn die Gelegenheit an die Tür klopft.

Glück ist eine Frage der Einstellung

„Wer sich seines Erfolges schämt, kann und wird keinen Erfolg haben. Wem der Erfolg heilig ist, dessen Denken setzt Energien frei, die eine Explosion auslösen. Erfolg ist das Ergebnis einer klaren, kraftvollen inneren Programmierung.“ (Wolfgang Berger)

Das Leben ist kein Zufall

Vater und Sohn machten eine Wanderung. Plötzlich fiel der Junge hin und verletzte sich am Knöchel. Der Schmerz ließ ihn laut aufschreien: „Auahh!“

Zu seiner Verblüffung hörte er eine Stimme aus den Bergen: „Auahh!“

Nun war seine Neugierde geweckt: „Wer schreit hier?“ Und wieder hörte er die Stimme: „Wer schreit hier?“

„Du bist toll!“, rief der Junge. Aus den Bergen hörte er: „Du bist toll!“ Der Junge war verärgert, weil die Stimme ihn offensichtlich verspottete und rief: „Du Idiot!“ Die Stimme ließ nicht lange auf sich warten: „Du Idiot!“

„Vater, wer ist das?“, wollte der Junge wissen. Der Vater musste schmunzeln. „Das nennt man Echo!“, klärte ihn sein Vater auf.

„Es verhält sich, wie unser Handeln. Denn alles was du sprichst und tust, wird auf irgendeine Weise zu dir zurückkehren. Dein Handeln anderen Menschen gegenüber, deine Worte, deine Leistung, deine Arbeit. Das Echo ist wie der Spiegel deines Handelns. Denn dein Leben ist kein Zufall, es ist dein Spiegelbild!“

Der Junge wurde erwachsen und erinnerte sich sein Leben lang an die Worte seines Vaters, die er häufig bestätigt fand.  (Autor unbekannt)

Buch3DZahlreiche Tipps für unseren persönlichen Erfolg gibt’s auch in „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen“

By |Januar 20th, 2017|

Der Weg zur „Bedingungslosen Selbstliebe“

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Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen. 

Dieses Zitat von Platon ist wohl wahr… leider wissen wir das viel zu wenig. Dr. Rüdiger Dahlke („Krankheit als Weg“) sagt so weise: Nicht umsonst heißt es „Psycho-somatik“ – die Seele ist dem Körper voran gestellt. Wie heilen wir die Seele, das ist eine allzu wichtige Frage, die mir immer wieder in meinen Coachings und Beratungen gestellt wird. Hier gibt es aus meiner Sicht drei entscheidende Punkte:

1. Selbstliebe

2. Selbstliebe

3. Selbstliebe

Ja, so ist das. In allen Kulturen, Religionen etc. finden wir genau diesen Punkt: Die Selbstliebe. Schon in der Bibel steht: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – Es steht nicht geschrieben: „Liebe den anderen mehr“  oder „Stelle dich über den anderen“ oder  „Du bist minderwertig“ – Ich erweitere diese Liebe noch um ein weiteres Wort: Bedingungslose Selbstliebe!

Das ist echte Liebe ohne Bedingungen, ohne Sanktionen, Bestrafungen, Einschränkungen – das ist es, was wir meistens nie erfahren haben. Viele wurden nur geliebt, weil sie „funktioniert“ haben, weil sie den Erwartungen der Eltern, der Erzieher, der Lehrer, der Freunde, der Partner etc. entsprochen haben.

Wie finden wir zu dieser „Bedingungslosen Selbstliebe“? Hilfreich ist sicherlich eine Systemische Aufstellung: http://www.heikeholz.de/privatkunden/systemische-aufstellungen/  oder aus dem Bereich der Kinesiologie eine Methode zur Unterstützung. Ho’oponopono und auch die Arbeit von Byron Katie „The Work“ sind sehr hilfreich. Wie das geht? Einfach mit mir Kontakt aufnehmen: http://www.heikeholz.de/kontakt/

Wenn du körperlich Wut und Ärger, giftige Gedanken etc. – sei es über dich selbst oder in Bezug auf andere – abbauen willst, unterstützt dich aus der Ethno-Apotheke das hochwirksame Präparat Leberkraft. In der Leber werden genau diese Emotionen gespeichert. Die Befreiung des Körpers von angestauten Altlasten lässt natürlich auch die Seelenebene leichter heil werden.

By |Januar 16th, 2017|

Beziehungen verbessern mit dem Gesetz der Resonanz

Herausforderungen annehmen – Entscheidungen treffen: Den Weg des Herzens gehen


HerzHören Sie auf, sich über Ihre Probleme den Kopf zu zerbrechen, und öffnen Sie stattdessen Ihr Herz. 
Das ist der schnellste – und schönste – Weg, Ihr Probleme zu lösen, Ihre Beziehungen zu verbessern, die richtige Entscheidung zu finden und sich selbst zu heilen.  (Safi Nidiaye, Die 10 Herzensschlüssel)

 

Der Partner als Spiegel

Alles, was im Außen ist, was wir im Außen erleben, ist für uns ein Spiegel. Besonders, wenn sich bestimmte Themen wiederholen, ist besonders sinnvoll, sich diese Themen einmal näher anzuschauen. Wenn uns immer wieder dieselbe Thematik begegnet, hat es etwas mit uns zu tun. Dann soll uns etwas damit aufgezeigt werden, wir werden sozusagen mit der Nase darauf gestoßen. Dahinter steckt das Gesetz der Anziehung. Das, was ich aussende, ziehe ich an.

Natürlich weiß ich oft gar nicht, was ich aussende. Deshalb darf ich hier achtsam sein, was von außen auf mich zukommt.

Das Handspiegel-Experiment

Wenn ich jetzt den Partner als Spiegel sehe, woher weiß ich, dass ich das bin, was der Partner mir zeigt? Lassen wir uns das einmal an einem Beispiel verdeutlichen: Nehmen Sie einmal einen ap4b6c25a3d234f_xsHandspiegel und schauen Sie hinein. Sie wissen ganz genau, dass Sie sich selbst sehen. Woher wissen Sie das so genau, woher wissen Sie, dass dieses Gesicht, was Sie aus dem Spiegel anschaut, Sie selbst sind? – Das haben Sie gelernt. Ganz junge Kinder, die das noch nicht gelernt haben, schauen in den Spiegel und versuchen den Milchbart oder die Schokolade im Gesicht im Spiegel zu verändern.

Jetzt kommt im Außen ein Partner auf mich zu, den schaue ich an und sage mir: „Du siehst ja ganz freundlich aus – aber: du hast da was.“ Jetzt versuche ich den anderen zu verändern, ich mache das vergleichsweise so, wie es das Kind mit dem Spiegel gemacht hat. Ich wische sozusagen bei dem anderen herum. Wenn ich mir jetzt aber bewusst mache, dass der andere nur mein Spiegel ist, dann müsste ich ja bei mir schauen! Das, was der hat, habe ich auch!

Die Spiegelung ist also so zu verstehen, dass der Partner, der Nachbar, der Chef mir nur das widerspiegelt, was ich in mir trage, was ich wirklich bin. Jetzt ist es auch verständlich, dass ich nicht versuchen sollte, den anderen zu verändern. Das einzig Richtige ist, bei sich selbst zu schauen. Alles, was mir im Außen begegnet, bin ich selbst. Deshalb brauche ich nicht den anderen zu verändern, sondern sollte ich mich und meine Resonanzen verändern – dann verändert sich das Außen, der andere, automatisch auch.

Was spiegelt mir mein Partner?

Innerhalb der Partnerschaft sollte ich entsprechend auch nicht den Partner verändern, sondern bei mir schauen, an mir arbeiten. Wie ist meine Einstellung, meine Überzeugung, welche Glaubenssätze trage ich in mir? Ich sollte genau hinschauen, was spiegelt mir mein Partner?

Individuelle Beratung von Heike HolzHierzu ein Beispiel aus der Praxis:

Eine Klientin von mir warf ihrem Partner vor, er könnte sich nie entscheiden. Sie führte mit ihm lange Zeit eine On-Off-Beziehung, es war wirklich schwierig. Sie selbst meinte von sich, fest entschlossen zu sein, mit diesem Mann zusammen sein zu wollen, mit ihm zusammenzuziehen, für sie schien alles klar zu sein. Augenscheinlich konnte er sich nicht entscheiden. Diese Klientin hat ihrem Partner diesen Umstand jahrelang vorgehalten, das war immer wieder Streitthema. Nach etwa zehn Jahren wurde dann dieser Frau etwas bewusst, ihr ging ein Licht auf: Es gab auch in ihrem Leben einen Bereich, in dem sie sich nicht entscheiden konnte. Sie dachte immer, sie wäre die absolute Geschäftsfrau, erfolgreich in der Versicherungsbranche, konnte sie mit allen Kunden zu sehr präzisen, schnellen Entscheidungen kommen. Doch machte sie sich nach einiger Zeit selbstständig, bot auch Fachseminare in diesem Bereich an. Und genau hier kamen in ihr plötzlich Unsicherheiten hoch. Einerseits wollte sie ihr Wissen weitergeben, auch andere in ihre Fachkenntnis einweihen. Andererseits kamen die Zweifel, ob sie sich damit vielleicht eine eigene Konkurrenz schuf, sie also das Wasser selbst abgräbt.

Wie Innen so AußenNetzwerk

Nach einer Systemischen Aufstellung, die wir durchführten, wurde klar, dass diese Klientin selbst ein großes Thema mit Unentschlossenheit hatte und dieses in ihrer privaten Beziehung von ihrem Partner nur gespiegelt wurde.

Das eigentlich Spannende war dann die Tatsache, dass, als die Klientin diese eigene Unentschlossenheit bearbeitet und gelöst hatte, der Partner wie von selbst auf sie zukam, mit ihr zusammenziehen wollte und ihr sogar einen Heiratsantrag gemacht hat.

Fazit: Wenn Sie ihn Ihrem Innern etwas verändern, ändert es automatisch auch das Umfeld im Außen. Sie ändern die Resonanz dazu.

By |Januar 14th, 2017|

Das Leben, das ich selbst gewählt

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Akzeptieren, was ist… mit Körperreisen und systemischen Aufstellung mehr verstehen….

„Das Leben, das ich selbst gewählt“ (Hermann Hesse)

Ehe ich in dieses Erdenleben kam,
ward mir gezeigt, wie ich es leben würde:
Da war Kümmernis, da war Gram,
da war Elend und Leidensbürde.
Da war Laster, das mich packen sollte,
da war Irrtum, der gefangen nahm,
da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.

Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
die voller Licht und schöner Träume sind,
wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage
und überall der Quell der Gaben rinnt.
Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
als Auserwählter hoher Geister denkt.

Mir war gezeigt das Schlechte und das Gute,
mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde, draus ich blute,
mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
Und als ich so mein künftig Leben schaute,
da hört‘ ein Wesen ich die Frage tun,
ob ich dies zu leben mich getraue,
denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme –
„Dies ist das Leben, das ich leben will!“
gab ich zur Antwort mit entschloss’ner Stimme
und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward ich geboren in diese Welt,
so wars, als ich ins neue Leben trat.
Ich klage nicht, wenn’s oft mir nicht gefällt,
denn ungeboren hab‘ ich es bejaht.

 

Dieses wunderbare Gedicht von Hermann Hesse zeigt so deutlich, dass alles im Leben einen Sinn ergibt, dass wir es sogar selbst gewählt haben…. – Warum wir es gewählt haben? Oft bringt hier eine ganzheitliche Sicht auf die Lebenssituation mehr Licht in diese nicht einfach zu beantwortende Frage. Ob Systemische Aufstellungen, Körperreisen o.ä. – das sind alles Methoden, die uns in scheinbar unüberwindbaren Krisen und Herausforderungen helfen und unterstützen.

Nähere Infos:  http://www.heikeholz.de/privatkunden/systemische-aufstellungen/

By |Januar 12th, 2017|

Was sind eigentlich… Organisationsaufstellungen…?

Alles hängt mit allem zusammen

Netzwerk

Sie sind Unternehmer und stehen vor einem Problem, einer Herausforderung, vielleicht sogar einer Krise? Dann kann Sie eine systemische Organisationsaufstellung weiterführen. Durch die Miteinbeziehung aller Teile des Gesamtsystems werden die Ursachen des Problems schnell offenbar. Daraus ergeben sich die notwendigen Schritte zum Erfolg.

Mit Systemischen Aufstellungen werden auf einfache Weise komplexe Zusammenhänge und Wechselwirkungen in Systemen, die logisch-analytisch nur schwierig und mit viel Zeitaufwand nachvollziehbar wären, sichtbar gemacht. Hierzu werden Personen als Stellvertreter benannt, im Raum aufgestellt und im Zuge einer Prozessarbeit nach ihrer Wahrnehmung innerhalb des aufgestellten Systems befragt. Dadurch werden das verborgene Wissen und versteckten Informationen, die in einem System bereits vorhanden sind, zugänglich und nutzbar gemacht.

Die Stellvertreter repräsentieren erstaunlich realitätsnah die vorhandenen strukturellen oder Beziehungszusammenhänge und geben konkrete Hinweise auf den eigenen Platz im System, auf die Folgen früherer Ereignisse und die Auswirkungen ihres eigenen Tuns. Auch Aufstellung mit Symbolen, Zetteln etc. sind möglich, aber bei komplexen Problemen entfaltet eine Aufstellung mit Stellvertretern sicherlich die größte Wirkung.
Mit der Methode der Organisationsaufstellung etabliere ich systemrelevantes Denken in Ihrem Unternehmen, finde die Kraftlinien, verbessere die Kommunikation und entwickle die Führungspersönlichkeiten. Aufgestellt werden können neben sozialen Systemen übrigens auch abstrakte Systeme, wie z.B. Entscheidungs- oder Konfliktsituationen.

Hier geht’s weiter…

 

By |Januar 10th, 2017|

Der 133. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online

Erfolg, Geld & Freizeit

Was macht uns glücklicher, Zeit oder Geld?

„Wenn wir zwei Personen haben, die in ihrer Lebenssituation glechgestellt sind, so ist derjenige, der sich für die Freitzeit entscheidet glücklicher als der der das Geld wählt.“ (HAL E. HERSHFIELD)

Die Zeit, die wir mit Familie, Freunden und draußen in der freien Natur verbringen, ist am Ende unseres Lebens bedeutend wichtiger als ein neues Auto, die teure Wohnung oder andere materielle Kostbarkeiten.

Quelle: https://www.welt.de/kmpkt/article159837928/Junge-Menschen-loesen-sich-allmaehlich-vom-Geld.html

HH-Podcast-Charisma-neuHier geht’s zum Download: http://www.heikeholz.de/mediathek/podcast-charisma-und-personlichkeit/

By |Januar 7th, 2017|

Eine wunderbare Geschichte von Pierre Franckh

Erfolg ist … in die Liebe zu investieren

herz_3[fusion_builder_container hundred_percent=Vor vielen, vielen Jahren, als ich während meiner Zivildienstzeit, als Sanitäter für die Johanniter Unfallhilfe unterwegs war, verbrachte ich viele Tage und Nächte im Krankenwagen.
Tagsüber war unsere Hauptbeschäftigung alte gebrechliche Menschen zu ihren Arztbesuchen und wieder zurück in ihr bescheidenes Zuhause zu fahren.

Als junger Mensch, der sich nicht vorstellen konnte, was Alter überhaupt sein sollte, lernte ich gebrechliche, ängstliche und bedürftige Menschen kennen, die nun, im Abend ihres Lebens auf die Hilfe anderer angewiesen waren.
Ohne mir wirklich darüber Gedanken zu machen, vermutete ich hinter den meisten alten Menschen ein Leben in Armut und glaubte, dass sie schon immer am Rande unserer Gesellschaft gestanden hatten. Das Leben war einfach an ihnen vorbeigezogen. Das Leben hatte sie nicht beachtet und gleichzeitig hatten es diese alte Menschen nicht geschafft etwas aus ihrem Leben zu machen.

Mit der Überheblichkeit der Jugend und meinem Erfolg als Schauspieler im Rücken lag das ganze Leben noch vor mir und es war mir undenkbar, dass ich jemals so enden würde. Dafür war ich doch viel zu erfolgreich.

Trotz des gewaltigen Altersunterschied mochte ich aber den Kontakt mit diesen Menschen und die Tätigkeit, die ich ausführen durfte.

Ich mochte sie, die sympathischen Augen und die weichen Hände, die darum baten, beim Gehen an die Hand genommen zu werden. Ich mochte auch ihre Langsamkeit in einer beschleunigten Welt.

Ich selbst war beruflich auf den Höhepunkt meiner Karriere. Ich drehte einen Film nach dem anderen und wurde natürlich auch von den älteren Menschen, die mich erkannten, öfters darauf angesprochen. Ihr Leben bestand ja nur noch darin vor dem Fernseher zu sitzen und so erzählte ich ihnen manches mal von der Welt der Stars und den Blitzlichtgewittern.

Mit der Zeit kannte ich bereits viele von diesen alten Menschen. Sie hatten ihr routinemäßigen Arztbesuche und ich fuhr sie regelmäßig dorthin und wieder zurück. Viele von ihnen habe ich heute längst vergessen und niemand von ihnen dürfte heute nach vierzig Jahren noch am Leben sein.

Aber ein Mann ist mir noch heute im Gedächtnis geblieben. Denn er zeigte mir etwas, das mir sehr zu denken gegeben hatte.

Fast jede Woche fuhr ich ihn zum Arzt. Immer am Dienstag um 10 Uhr. Seit fast drei Monaten sahen wir uns. Wir mochten uns irgendwie, aber außer den üblichen Sätzen, „Guten Morgen.“ „Wie geht es Ihnen?“ „Auf Wiedersehen“, hatten wir uns nie viel unterhalten.

Eines Tages, nach unserem üblichen „Guten Morgen“ und dem Schweigen während der Fahrt, sagte er plötzlich zu mir: „Es bleibt nicht so.“ Ich sah ihn erstaunt an. Ich verstand nicht was er meinte.

DSC_5936„Der Erfolg“, fuhr er fort und lächelte. „Der Erfolg vergeht. Das Einzige was bleibt ist die Liebe, die man investiert. Dann hat man sich später nichts vorzuwerfen.“
Er lächelte weise und ich dachte nicht weiter darüber nach. Viel zu geschäftig war ich mit mir selber.

Beim Abschied rief ich ihm mein übliches „Einen schönen Tag noch“ hinterher und hakte seine Bemerkung als skurriles Gerede eines alten Mannes ab.

Aber eine Wochen später holte ich ihn erneut von seinem Arztbesuch ab. Ich knöpfte seine Jacke zu, die er falsch geschlossen hatte und nannte den kleinen hilflosen Mann „Paps“. Ich hatte es nett gemeint, ab er erkannte nur zu gut meine jugendliche Überheblichkeit.
Er lachte mit seiner schwachen hellen Stimme, ergriff meine Hände und sah mich an. „Dann weißt du ja wohin die Reise geht. Das hier ist auch deine Zukunft.“

An meiner Reaktion konnte er sehen, für wie absurd ich diese Bemerkung hielt. „Du kleiner liebenswerter arroganter Kerl“, sagte er schmunzelnd. Es war ein liebes verständnisvolles Lächeln. Er erinnerte sich an das Privileg der Jugend.

Er sah mich eindringlich an und dann erfuhr ich, dass er im Leben überhaupt nicht so hilflos gewesen war, wie es nun den Anschein hatte. Er hatte eine Firma mit 70 Angestellten und eine Familie mit zwei Kindern.

Ich war erstaunt. Nie hatte ich einen erfolgreichen Mann hinter dem alten gebrechlichen Gesicht vermutet. Er lachte, denn mein Erstaunen war deutlich abzulesen.

„Ja“, sagte er, mit einem weichen wehmütigem Lächeln, „ich war nicht nur erfolgreich, ich hatte auch eine Familie. Aber ich hatte einfach zu wenig Zeit für sie, weil die Firma jede Sekunde meines Lebens fraß. Nun ja, wie das Leben so läuft, meine Frau lernte jemanden anderen kennen und nahm die Kinder mit.“

Ich half ihm in den Wagen und schnallte ihn an, weil seine gebrechlichen Hände nicht mehr die Kraft dafür besaßen und erfuhr, dass ihm nach der Scheidung nur die Firma geblieben war und einige Affären, an die er sich noch gut erinnerte. Aber die Zeiten änderten sich, die Erfolge der Firma ließen nach. Auch sein Erspartes. Nein, mittellos war er nicht, aber alt. Zu alt, um alleine zu leben. Er kann sich das Altersheim leisten, das ginge schon in Ordnung. Aber dass seine Kinder ihn nicht besuchten, mit dem kam er weniger klar.

„Was bleibt einem denn schon?“, sagte er und seine Augen waren voller Trauer. „Worauf soll ich denn stolz sein? Wofür hat es sich denn gelohnt zu leben? Dass ich eine Firma hatte und beruflichen Erfolg? Nun, die Kinder besuchen jetzt wohl ihren neuen Papa, der wohl wesentlich mehr Zeit für sie hatte.“

Wir schwiegen eine Weile. Der Krankenwagen stand noch immer vor dem Arztgebäude und wir saßen beide stumm auf dem Rücksitz.

Parkbank„Ich war also sehr erfolgreich“, fuhr er leise fort, als er bemerkte wie nachdenklich er mich gemacht hatte. „Aber heute bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich habe die Frau geheiratet, die ich liebte, die ich noch heute liebe, aber ich bin nicht mehr mit ihr zusammen. Sie hat jetzt Krebs, habe ich gehört. Aber ich spiele keine Rolle mehr in ihrem verbleibenden Leben, ein anderer sitzt an ihrem Bett und genießt die letzten Stunden mit ihr. Und weißt du“, lachte er und seine Augen strahlten, „ich war so glücklich als ich Vater wurde. Als sie es mir damals gesagt hat, war ich so glücklich. Wir haben Champagner gekauft, den ich alleine getrunken habe, weil eine werdende Mutter ja nicht trinken darf. Und ihr Gesicht, das hättest du sehen sollen, es war so schön.“

Dann schwieg er eine Weile lächelnd in seiner Erinnerung und sein Gesicht wurde wieder ernster. „Aber ich hatte keine Zeit für meine Kinder. Ich hatte ja meine Firma. Wir stellten Lacke her. Sehr erfolgreich. Aber, nun ja… Bin ich wirklich so erfolgreich gewesen? Damals hätte ich diese Frage mit einem eindeutigem „Ja“ beantwortet, heute würde ich zögern.“

Der alte Mann, dessen Name ich leider nicht mehr weiß, schmunzelte traurig, stützte sich auf seine dünnen Ärmchen ab, und fragte mich ob er mir ein Geheimnis verraten solle.
„Was denn für ein Geheimnis?“
Er nahm meine Hand und zog mich an sich. „Wahrer Erfolg findet nur im Herzen statt.“

An diesem Nachmittag bestand er darauf, dass ich ihn zum Aufzug des Alterseimes bringe. Und dann noch in sein Zimmer. Dann nahm er umständlich aus einer kleinen Kunstledertasche eine Fernsehzeitschrift und schlug sie auf. Auf einer Doppelseite war ein Bericht über mich mit einem großen Foto. „Auf dieses Foto“, sagte er, „bist du wahrscheinlich sehr stolz. Aber nächste Woche wird mit diesem Foto der Fisch eingepackt und jemand anderer hat auf dieser Seite deinen Platz eingenommen.“

Er sah mich milde lächelnd an und setzte sich auf sein frisch bezogenes Bett. „Dieses Foto hat nur dann einen Wert, wenn es jemand in seinem Herzen trägt. Wenn es eingerahmt auf einem Schreibtisch steht, weil es jemanden gibt, der dich liebt.“

Wir aßen ein paar alte Kekse und tranken einen extrem dünnen Kaffee, den die Schwestern uns vorbeigebracht hatten, da sie glücklich waren, dass der alte Mann endlich einmal Besuch hatte.

Ich sah ein Foto auf einer kleinen Kommode. Es zeigte eine strahlend hübsche Frau im besten Alter. Ein Mann stand neben ihr und hatte ihr den Arm umgelegt. Sein Gesicht war jung und voller Stolz und ich erkannte die Gesichtszüge des alten Mannes. Die Frau hatte ein Baby auf dem Arm und vor dem Mann stand ein kleiner Junge. Auch er lachte und zeigte, dass er noch keine Zähne besaß.

Der alte Mann nickte wehmütig. „Erfolg bleibt nicht“, sagte er leise. „Bleiben tust nur du. Erfolge verändern sich mit dir. Heute ist es ein Erfolg, wenn ich morgens meine Schuhe selber zubinde, oder wenn ich den Namen der Schwestern im Gedächtnis behalte und sie parat habe, wenn ich sie sehe. Aber auch das wird sich ändern. Wahrer Erfolg bleibt nur hier“, sagte er und tippte sich dabei auf sein Herz.
„Meins ist gebrochen. Obwohl ich so erfolgreich war. Aber vielleicht war ich ja gar nicht so erfolgreich. Vielleicht ist dein Foto hier in der Zeitung auch gar nicht so erfolgreich. Auch wenn du das jetzt glaubst.“
Dann stand er von seinem Bett auf und ließ sich von mir in den Gemeinschaftsraum führen. Viele alte Menschen saßen an Tischen oder in tiefen Ledersesseln. Sie lasen, spielten Karten oder beschäftigten sich mit Brettspielen.

Wir setzten uns an einen alten Tisch am Fenster und er deutete mit seinem ausgemergelten Finger in den Raum.
„Hier gibt es viele einsame vergessene Menschen. Nur wenige haben öfters oder gar beständig Besuch. So manche Herzen sind verletzt und schwer. Das Einzige, was uns heute gewiss ist. Nur wer in die Liebe investiert hat, ist wirklich erfolgreich.“
Ein Mann im Rollstuhl fuhr an uns vorbei und sah mich an.
„Das ist Hans“, sagte er leise. „Er hatte ein Kanzlei. Strafrecht. 30 Jahre lang. Er war richtig gut. Und dann hatte er einen Schlaganfall. Besuchen tut ihn heute niemand. Aber ich wollte dir jemand anderen zeigen.“

Dann deutete er mit seinen knöchrigen Fingern auf eine alte Dame in einem tiefen Ledersessel. Sie war in einem Gespräch mit einem jungen Mann.
„Regina“, sagte er und nickte. „Sie hatte im Leben überhaupt keinen Erfolg. Keine Firma, kein Studium, nicht einmal eine abgeschlossene Lehre. Und dennoch hat sie jeden Tag Besuch. Na ja, sie hat eben in die Liebe investiert. Wir alle beneiden sie darum. Menschen erinnern sich an sie. Man holt sie ab. An Wochenenden, an Feiertagen, an Weihnachten. Im Sommer verbringt sie ihre Zeit bei ihren Enkeln.
Mich besucht nicht ein einziger Angestellter. Nicht meine Kinder und nicht meine Frau, die im Sterben liegt. Ich werde sie wohl nie wieder sehen.“
Die alte Frau bemerkte, dass wir sie betrachteten und winkte uns liebevoll zu.

„Versuche in jedem alten Menschen den 16jährigen Jungen oder das 16jährige Mädchen zu sehen. Du wirst dich wundern. Oder noch besser. Versuche einmal dich selbst in jedem alten Menschen zu sehen. Dann wirst du schnell erkennen was dich wahrhaftig erfolgreich macht.“
Er setzte sich in einen Stuhl am Fenster. Er wirkte müde und ich ließ ihn alleine.
Unten auf dem Kiesweg sah ich noch einmal sein Gesicht und seine Hand, die mir zum Abschied zuwinkte.

SonnenuntergangRenéDieser Moment ist mir wohl deswegen so tief in Erinnerung geblieben, weil es keinen weiteren Dienstag mehr gab, da ich ihn abholen durfte. Er starb an einem Freitag. Alleine. Ohne seine Frau. Ohne seine Kinder. Nicht einmal ich konnte ihn mehr besuchen. Sein Zimmer war bereits leer geräumt und wurde von einem anderen Mann bewohnt. Das Foto auf der Kommode war verschwunden. Ebenso die Fernsehzeitschrift mit dem Bericht über mich und meinem Foto. Am Kiosk gab es schon die nächste Ausgabe des Wochenblattes.

Nichts ist so vergänglich wie der Erfolg. Denn der wahre Erfolg findet nur im Herzen statt.
Mein Herz hatte er berührt. Aber ich kam nicht mehr dazu es ihm zu sagen.

Erfolg ist … in die Liebe zu investieren


Text: Pierre Franckh
Auszug aus dem Buch „Einfach erfolgreich sein“

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By |Januar 5th, 2017|