35 Tipps zum Umgang mit Geld und Leben – gelesen bei Dr. Rüdiger Dahlke (Auszug aus dem Buch „Psychologie des Geldes“)

Ich finde diese Anregungen so wertvoll, dass ich euch auch daran teilhaben lassen möchte:

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  • Auch wenn unsere Kultur dazu neigt, persönliche Opfer statt eigener Produktivität zu belohnen, können wir das für uns jederzeit ändern und anstatt ständig beschäftigt, immer mal wieder produktiv und erfolgreich sein. Das ist eine Frage der Resonanz. Gehen sie Pilze finden statt suchen!
  • Die beliebteste Ausrede ist, ich mache es morgen und wenn nicht morgen, dann irgendwann … Dagegen steht weiterhin die zeitlose Wahrheit: ¨Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!¨
  • Die meisten Leute wählen lieber Unglück als Unsicherheit. Versuchen Sie es umgekehrt, denn Unsicherheit bietet Chancen.
  • Was alle tun, muss gar nicht gut und erst recht nicht erfolgreich sein. Versuchen Sie, Ihre eigenen Wege zu gehen!
  • Es gibt unendlich viele schwere Sorgen, doch die meisten von ihnen treffen gar nicht ein, wusste schon Mark Twain.
  • Das Häufige ist häufig, das Seltene selten! Es lohnt nicht, sich auf alle kleinsten Eventualitäten einzustellen. Um 95% einer Sprache zu lernen, braucht man ca. ein Jahr, um weitere 3% zu lernen ca. 10 Jahre. Die Frage ist, lohnen diese?
  • Meistens gilt: Wovor wir am meisten Angst haben, das sollten wir am dringendsten tun – jedenfalls falls wir uns entwickeln und Erfolg haben wollen. Geschäftigkeit ist ein häufiger Weg, um Beängstigendem und Vorrangigem aus dem Weg zu gehen.
  • Oft korreliert der Lebenserfolg erstaunlich mit der Bereitschaft, unangenehme Dinge zu tun und entsprechende Gespräche zu führen. Versuchen Sie es einmal mit einem solchen Thema pro Tag. So wird Ihnen der unangenehme Stoff bald ausgehen und sich stattdessen Erfolg einstellen.
  • Wählen Sie sich ruhig große Ziele und hüten sich davor, die Konkurrenz zu über- und sich zu unterschätzen. Große Ziele mobilisieren alle Kräfte in Ihnen einschließlich der Neurotransmitter Adrenalin, Serotonin und Dopamin, die Sie auch durch große Krisen tragen können. Kleine Ziele mobilisieren dagegen nur wenig Energie und Neurotransmitter und führen nicht weit. Um herausragende Ziele und Projekte gibt es außerdem deutlich weniger Konkurrenz.
  • Fragen Sie sich, was Sie wirklich „anmacht“ und gehen dem nach. Wenn Sie angemacht sind, sind Sie tatsächlich angeschaltet. Bei allem anderen haben sie zu wenig Energie zur Verfügung. Was Sie jedoch anmacht, entfacht in Ihnen ungeahnte Kräfte, die sich in einem beeindruckenden Neurotransmitter-Cocktail spiegeln, den Ihr Organismus ausschüttet, wenn Sie sich angemacht fühlen.
  • 80% Ihres Erfolges beruhen nach dem Pareto-Prinzip auf 20% Ihrer Aktionen. Finden Sie heraus, welche das sind, und minimieren Sie die übrigen 80%. Oft ist Zeitmangel und mangelnder Erfolg nur ein Mangel an Prioritäten. Seien Sie kritisch mit sich und fragen Sie sich, ob Sie hin und wieder Arbeit erfinden, um wichtigere lukrative Arbeit zu umgehen. Wenn ja, haben Sie ein Erfolgs-Sabotage-Programm laufen. Finden und ersetzen Sie es!
  • Begrenzen Sie Ihren Einsatz auf die wichtigsten Felder (nach dem Pareto-Prinzip), um Zeit zu sparen. Begrenzen Sie Ihre Arbeitszeit, um Ihre Arbeit auf das Wichtigste zu konzentrieren (Parkinsons Prinzip).
  • Essen Sie nicht zu viel und zu falsch und informieren Sie sich nicht zu viel und zu falsch. Wenn Sie täglich die Zeitung lesen, stellen Sie um auf ein Wochenmagazin wie die „Zeit“ und lesen Sie dort nur, was Sie wirklich interessiert. Wenn Sie das bereits tun, suchen Sie sich einen guten Infodienst im Netz und überfliegen mit der Zeit nur noch Schlagzeilen.
  • Ertragen Sie keine Schwätzer, sonst werden Sie am Ende noch einer.
  • Vergessen Sie Multitasking. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Sie viel besser fahren, wenn Sie die Dinge konzentriert hintereinander erledigen.
  • Wenn etwas nicht gut für Sie ist, lassen Sie es sofort sein. Das gilt für Essen, Informationssendungen, Filme, Vorträge, Bücher und vieles andere …
  • Vergessen Sie allen Stolz und geben Sie Dinge auf, die nicht funktionieren! Stolz muss man sich leisten können, es kostet viel und sinnloses Geld.
  • Nur wer gar nichts tut, macht keine Fehler. Machen Sie also ruhig Ihre Fehler – aber jeden nur einmal.
  • Schützen Sie sich vor ständigen Störungen über Handy, E-Mails, Post usw. Leisten Sie sich Zeiten, die absolut frei davon sind. Bearbeiten Sie niemals zu Ihren besten Zeiten – etwa am Morgen – relativ unwichtige Dinge wie E-Mails.
  • Wechseln Sie (durch Abschalten) von Handy-Kommunikation auf E-Mails und reduzieren diese drastisch, durch kurze sachlich Antworten und Nutzen der Löschfunktion bei allen, die es verdient haben. Das schafft Ihnen Zeit für Liebesbriefe oder was immer Sie wirklich wollen.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie körperlich, seelisch und geistig fit sind. Essen Sie gut und wenig, morgens nüchtern einen Löffel Aminas mit viel Wasser, um Ihr Wohlfühlhormon Serotonin für den Tag sicherzustellen.
  • Essen Sie nie mehr nach dem Abendessen und sorgen so für eine mindestens 12-stündige Verdauungspause, um genug Wachstumshormon (HGH) in der Nacht zu produzieren. Es fühlt sich an wie Kreativität und gute Ideen.
  • Seien Sie mutig und scheren Sie sich nicht darum, was die Leute denken.
  • Selbst wenn Sie vieles besser (zu) können (glauben) als der Rest der Welt, fragen Sie sich, ob es das Wert ist.
  • Die Oberstufe des Delegierens: Lassen Sie mit der Zeit andere all das machen und entscheiden, was diese können, sodass Ihnen zum Schluss wirklich nur das zu tun bleibt, was wirklich nur Sie können. Sie werden staunen, was die anderen doch alles können und was das bringt, das nur Sie können.
  • Bevor Sie aber zu delegieren anfangen, sollten Sie eliminieren lernen, was wenig oder gar nichts bringt.
  • Henry David Thoreau, der Naturphilosoph, sagte, jemand ist reich in dem Ausmaß, wie er sich leisten kann, Dinge sein zu lassen und dabei nicht nur zeigen, wie reich Sie sind, sondern dadurch noch (erfolg-)reicher werden.
  • Stellen Sie die richtigen Fragen zur richtigen Zeit. Ein Franziskaner sah einen Jesuiten im selben Zugabteil beim Brevierlesen rauchen. Etwas neidisch wies er ihn darauf hin, dass das verboten sei. „Im Gegenteil“, entgegenete der Jesuit, „ich habe die Erlaubnis des heiligen Vaters.“ Erstaunt wandte sich der Franziskaner später selbst an den Vatikan und erhielt eine Bestätigung des Rauchverbotes beim Brevierlesen. Wütend konfrontierte er den Jesuiten bei nächster Gelegenheit damit: „Ach entschuldige“, sagte dieser, „ich vergaß, du bist ja Franziskaner und hast sicher gefragt, ob du beim Brevierlesen rauchen darfst?“ – „Natürlich!“, entgegenete der Franziskaner. – „Ach, du hättest nur fragen müssen, ob du beim Rauchen Brevierlesen darfst.“
  • Oder fangen Sie einfach an, ohne zu fragen, und schaffen Sie Tatsachen in Ihrem Sinn. Entschuldigen können Sie sich immer noch …
  • Fragen Sie also gar nicht so viel um Erlaubnis, sondern bitten lieber später um Entschuldigung oder Verzeihung. Viele Leute sind sofort bereit, Sie zu stoppen, bevor Sie begonnen haben, doch nur wenige wagen es, Ihnen in die Quere zu kommen, wenn Sie schon unterwegs sind.
  • Zu viel und zu oft von allem, was Sie mögen, wird zu dem, was Sie gar nicht mögen – in Bezug auf Essen und Zeit, aber auch bezogen auf Geld. Das Polaritätsgesetz lässt grüßen!
  • Wer mit wenig (Zeit-)Einsatz und viel Freude genauso viel gewinnt wie ein anderer mit großem Einsatz und entsprechender Quälerei verdient, ist mehr als doppelt so gut dran!
  • Machen Sie sich klar, dass „verantwortlich“ und „schuldig“ nur aus sprachlicher Schlamperei synonym gebraucht werden. Übernehmen Sie Verantwortung, wo immer sich eine Gelegenheit bietet. Außer Ihnen wird es kaum jemand tun, was Ihren Erfolg und Ihre Position enorm fördert.
  • Es gibt viele Wege und Methoden, aber nur wenige Prinzipien. Lernen Sie die Urprinzipien und finden Sie dann auf dieser Basis die richtige Methode, um ein Problem zu lösen und viel Geld leicht und Ihnen entsprechend zu verdienen.
  • Lernen Sie ein Leben lang. Das wird Ihren Lebenserfolg verbessern, aber vor allem dem Leben viel mehr Qualität geben.