22 Mrz 2017

So punkten Sie als Gast bei einem Geschäftsessen

By |März 22nd, 2017|

Tischmanieren, Fettnäpfchen und wie Sie als Gast einen positiven Eindruck hinterlassen

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Schlechte Tischmanieren sind leider keine Seltenheit. Sie können den guten Eindruck, den Sie bisher hinterlassen haben, komplett ruinieren.

Guter Stil zeigt sich nicht nur beim Tragen teurer Anzüge

Was bei einem Geschäftsessen alles schief laufen kann, lässt sich vorzugsweise in den bevorzugten Lokalen der Stadt beobachten: Da sitzen sich Manager Maßanzugen gegenüber, doch der gute Stil hört beim Schneider leider auch schon wieder auf. Der eine stopft sich ungeniert mit Brot voll, weil er es vor lauter Hunger nicht mal bis zur Vorspeise schafft, der andere hat sich offensichtlich schon Mut angetrunken und der dritte rückt der Kollegin so nahe, dass man sich schon beim Zuschauen fremdschämt. Und das ist fatal: In der Regel geht es nicht nur darum, eine nette Zeit miteinander zu verbringen. Hier werden neue Jobs vergeben, Geschäfte gemacht – manchmal aber Karrieren komplett
ruiniert.

Fettnäpfchen umgehen ist einfach

Machen Sie sich die Stolpersteine bewusst, so vermeiden Sie erfolgreich mögliche Fettnäpfen. Ganz wichtig: Seien Sie pünktlich. Zuspätkommen ist unhöflich und hinterlässt sofort einen negativen Eindruck. Wenn beispielsweise der Gastgeber Ihr zukünftiger Chef ist, haben Sie an diesem Punkt bereits verloren. Auch wenn Sie der Kunde sind, den der Geschäftspartner ein Angebot unterbreiten will, sollten Sie nicht unpünktlich sein – das ist respektlos. Diese Regel gilt übrigens auch für Frauen, auch wenn diese doch angeblich immer zu spät kommen. Sind Sie den Anforderungen, die das Business-Diner an Sie stellen wird, gewachsen? Das dürfte nicht so schwer sein, wenn Sie zu einem Schnitzel im Landgasthof geladen werden. Ein Gourmet-Tempel könnte aber auch Kenntnisse im Hummer knacken erfordern. Bei einem Mehr-Gänge-Menü ist es gut zu wissen, welches Besteck wann zum Einsatz kommt. Pannen oder Unsicherheiten werden garantiert registriert und bewertet.

Persönlichkeitsstarke Ausstrahlung auch beim Essen

Ihre charismatische Ausstrahlung wird direkt zerstört, wenn Sie schwer am Tisch hängen, die Ellenbogen auf dem Tisch abstützen oder die Suppe schlürfen. Das Brot wird gebrochen und häppchenweiese in den Mund geschoben. Das Tunken des Baguettes ist auch Tabu. Schlucken Sie den Bissen runter, bevor Sie reden. Nein, den Inhalt in eine der “Backentaschen” zu schieben, ist keine Alternative! Dass mit geschlossenem Mund gekaut wird, sollte selbstverständlich sein. Die Köstlichkeiten sollten wir nicht möglichst schnell und auf einmal “reinschieben”. Niemand nimmt Ihnen das Essen weg! Also nehmen Sie kleine Bissen und genießen Sie. Sie meinen, das sei doch alles
selbstverständlich? Dann beobachten Sie beim nächsten Besuch eines Restaurants mal die anderen Gäste…

Zeigen Sie auch beim Umgang mit dem Handy Stil

Ein absolutes “no go” ist es, beim Essen das Handy rauszuholen oder einen Anruf entgegenzunehmen. In abgesprochenen Notfällen (Sie sind Notarzt und haben Bereitschaft) schalten Sie das Handy auf leise oder Vibration. In allen anderen Fällen ist ein störender Anruf während des Essens ein echter Affront. Leider wird diese Regel häufig von Wichtigtuern gebrochen, die glauben, ein Anruf im Lokal verleihe ihnen das Prädikat “wichtig!” oder gar “unentbehrlich”. Tatsächlich erreichen Sie in den Augen hochgestellter Manager mit dieser Einlage das Gegenteil. Stören lässt man sich nur im Notfall. Telefonieren ist auch erlaubt, um der kleinen Tochter, die sonst nicht einschlafen kann, eine Gute Nacht zu wünschen. Dafür gehen Sie bitte vor die Tür.

Das Geschäftsessen beendet der Gastgeber. Der Gastgeber begleicht die Rechnung – außer, es wurde etwas anderes vereinbart. Erst wenn er diese verlangt, sollten Sie sich auf Aufbruch einstellen. Nach dem Dessert direkt zu verschwinden, ist kniggetechnisch eine Katastrophe. Ausnahme: Sie haben das zuvor wegen eines wichtigen Termins abgesprochen.

Neugierig geworden? Erleben Sie das Seminar „Das perfekte Business Dinner – Essen und Wein stilvoll genießen“

Wer einfach mal mit Spaß und Freude damit anfangen möchte, hat hier bei diesem Event „Das perfekte Dinner“ die Möglichkeit:

http://www.heikeholz.de/firmenkunden/top-im-job-mit-wertschaetzenden-umgangsformen/

Nächster Termin: 18. Mai 2017, 18.00 Uhr  – Restaurant TAVERNA, Seebruck/Chiemsee

coverZahlreiche Tipps rund um Wertschätzung, Umgangsformen und Menschlichkeit gibt’s hier: Anecken war gestern – Leichter Leben mit wertschätzenden Umgangsformen, Takt und Menschlichkeit

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Artikel erschien auch bei Arbeits-ABC

20 Mrz 2017

Wann macht Geld glücklich?

By |März 20th, 2017|

«Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld ließe sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.»  (Aristoteles Onassis)

Die folgende wahre Geschichte habe ich bei meinem großartigen Trainerkollegen Hans-Peter Zimmermann in seinem Buch „Geld ist schön“ gelesen. Sie handelt von einem gewissen Walter Bürki. Seine Geschichte wurde sogar hochoffiziell vom Schweizer Fernsehen verfilmt. Sie zeigt deutlich, welche universellen Gesetze hinter dem seelischen, geistigen und materiellen Wohlstand stehen.

Setzen Sie Ihr Glück nicht aufs Spiel!

Bürki lebte als durchschnittlicher Heizungsinstallateur in einer durchschnittlichen Mietwohnung am schönen Thunersee, zusammen mit seiner durchschnittlichen Ehefrau. Nach Feierabend setzte er gerne an seinem durchschnittlichen Esszimmer-Tisch ein Puzzle zusammen, oder er genoss mit durchschnittlichen Freunden in der durchschnittlichen Dorfkneipe ein durchschnittliches Bier.  

Alles in allem war Bürki recht zufrieden. Er versuchte, es allen recht zu machen, ging Konflikten möglichst aus dem Weg. Eigentlich hätte er ein ganz passables Leben geführt… wenn da nicht seine Träume gewesen wären: Bürki sah, wie sein Chef, ein gewisser Herr Schlagenfels, in Saus und Braus lebte. Champagner (Bürki hatte zwar lieber Bier), Mercedes (Bürki wäre schon mit einem Volvo zufriedengewesen), eine 12-Zimmer-Villa mit wunderschöner Aussicht (Bürki hätte ein kleines Häuschen mit Garten genügt), all dies gehörte zum Alltag seines bewunderten Chefs. Schlagenfels hatte allerdings auch zwei Herzinfarkte hinter sich. Doch dem schenkte Bürki weniger Beachtung.

Er würde es ganz anders machen, wenn er einmal so viel Geld hätte. Und überhaupt: Bürki war der Ansicht, dass das Schicksal bei der Verteilung von Reichtum völlig zufällig vorging. Doch halt: Da war ja die Lotto-Gesellschaft, die jeden Samstag der  Gerechtigkeit ein wenig nachhilft. Bürki füllte also Woche für Woche sein Zettelchen aus und notierte sich jeden Samstag brav seine sechs Zahlen plus Zusatzzahl, um einmal mehr festzustellen, dass er vom Schicksal vernachlässigt worden war. Eines Samstags jedoch war es so weit. Bürki traute seinen Augen nicht: Sechs Richtige. Er, Bürki, der Heizungsinstallateur vom Thunersee, ein reicher Mann! Das durfte doch wohl nicht wahr sein! Bürki glaubte es erst, als er nach ein paar Wochen den Scheck in seinen rauhen Installateurs-Händen hielt.

Doch da passierte etwas Seltsames: Bürki schlief von da an nicht etwa besser, sondern schlechter. Zuerst führte er es auf die Aufregung zurück. Später merkte er, dass es sich wohl eher um Angst handelte. Sein reicher Chef hatte ihm nämlich ans Herz gelegt, dass er jetzt «zu diesem Geld Sorge tragen» müsse, sonst gehe es schneller wieder weg, als es gekommen sei. Ob Schlagenfels wohl wegen dieser Angst seine zwei Herzinfarkte erlitten hatte? Wie dem auch sei, Bürki schluckte die Angst hinunter und verließ sich ganz auf die Erfahrung seines reichen Chefs. Dieser rechnete ihm nämlich vor, dass er mit einem Sechs-Familien-Haus eine sehr gute Rendite erzielen würde. Die Firma Schlagenfels würde mit Vergnügen die Verwaltung besorgen, so dass Bürki überhaupt nichts zu tun bräuchte als auf die regelmäßig eintrudelnden Zinsen zu warten und sich ein schönes Leben zu machen.

Das klappte am Anfang auch ganz gut. Bürki behielt sogar seine alte Arbeitsstelle. Alles ging seinen gewohnten Lauf. Das heißt, nicht ganz: Die Bürkis wurden jetzt natürlich mit anderen Augen angeschaut. Wie alle Lottomillionäre, erhielten sie jede Menge Bettelbriefe. Was sollte Bürki tun? Jetzt, wo das Schicksal ihm endlich etwas Geld geschenkt hatte, konnte er doch nicht alles wieder weggeben. Er ging auch nicht mehr so häufig in die Dorfkneipe, denn er spürte förmlich die fordernden Blicke seiner Kollegen: «Na los Bürki. Bezahl doch diese Runde. Du hast es doch jetzt!» Er gehörte nicht mehr zu «ihresgleichen», das wusste Bürki, und es schmerzte ihn. Er gehörte jedoch auch nicht zu den Reichen, das spürte er genau so. In seinen Gedanken war er noch immer der alte Heizungsinstallateur, einfach mit einem etwas dickeren Geldbeutel als früher.

Um der wachsenden Einsamkeit zu entrinnen, begannen die Bürkis, sich ein paar Dinge zu gönnen. Einen schönen Urlaub, eine große Eigentumswohnung, und Frau Bürki ließ sich zur Masseuse ausbilden. Aber noch immer kam keine rechte Freude auf. Die Bürkis wurden von Tag zu Tag unglücklicher. Und wie das so ist, wenn man unglücklich ist: Man versucht, die Quelle seines Unglücks zu suchen. Die Bürkis fanden die ihrige bei Schlagenfels. Sie wurden sich einig: «Was brauchen wir denn überhaupt? Zuerst verkauft er uns sein Sechs-Familien-Haus, und jetzt will er noch Geld für die Verwaltung. Das können wir doch selbst!» Gesagt, getan. Bürki kündigte nicht nur die Verwaltung seines Hauses auf, sondern auch gleich seine Stelle. Ab sofort war er selbständiger Heizungsinstallateur und Liegenschaftsverwalter.

Sie ahnen es schon, nicht wahr? Bürki war in beidem nicht sonderlich begabt. Drei seiner Wohnungen blieben während eines halben Jahres leer, weil es Bürki nicht gelungen war, einen Streit unter den Bewohnern zu schlichten. Frau Bürki wurde immer kränker und holte sich immer öfter Rat bei einer Geistheilerin. Als die Forderungen von Bürkis Gläubigern sich häuften, machte sich langsam aber sicher Verzweiflung breit. Frau Bürki bezichtigte Schlagenfels öffentlich als Urheber ihres Unglücks. Dessen Anwalt drohte mit einer Ehrverletzungsklage. Frau Bürki musste sich offiziell entschuldigen. Herr und Frau Bürki zerstritten sich. Nach ungefähr zehn Jahren wurde über Bürkis der Konkurs verhängt. Was übrig blieb: Ein schier unüberwindlicher Schuldenberg, eine kaputte Ehe und der Verlust von Freundschaften. Von der verlorenen Ehre ganz zu schweigen.

Schuld sind immer die anderen – oder doch nicht?

Was will ich Ihnen mit dieser Geschichte sagen? Möchte ich Sie vor dem Reichwerden warnen? Ganz und gar nicht. Herr Bürki mag die Ursache seines Unglücks bei seiner Frau oder seinem früheren Chef suchen. Aber Sie wissen es besser: Er allein war schuld daran. Wie konnte er überhaupt auf den Gedanken kommen, dass ihm eine Million Schweizer Franken zustünde? Hatte er je etwas dafür getan? Hatte er sich je überlegt, dass Verdienen von Dienen kommt?

Das Glück aufs Spiel setzen

Falls Sie jetzt sagen «Na ja, dieser Bürki war eine Ausnahme», dann muss ich Sie gleich nochmals enttäuschen. Sehen Sie sich die Statistik der deutschen Lotto-Millionäre an: Etwa 95 Prozent geben unumwunden zu, dass sie nach dem großen Gewinn eher unglücklicher geworden sind. Manche davon sind bankrott, viele haben sich scheiden lassen, einige haben sogar Selbstmord begangen. Das wäre jetzt wieder einer der Momente, wo ich Sie bei den Schultern packen und Ihnen tief in die Augen schauen würde, wenn ich Sie vor mir hätte. Und ich würde Ihnen sagen: Hüten Sie sich vor Glücksspielen. Die heißen so, weil Sie Ihr ganzes Glück aufs Spiel setzen! Es sei denn, Sie wüssten in Ihrem tiefsten Inneren, dass Sie dieses Geld ver-dient haben. Wenn das nicht der Fall ist, wird Ihnen Ihr Unterbewusstsein immer wieder suggerieren «du hast das nicht verdient, dieses Geld gehört dir nicht», und es wird dafür sorgen, dass der alte Zustand bald wieder hergestellt ist.

Habe ich Geld wirklich ver-dient?

Also nochmals: Wenn ein Mensch reich aber unglücklich ist, dann nur deshalb, weil er dieses Geld nicht verdient hat. Das heißt, weil er sich sein Geld auf unredliche oder unmoralische Weise geholt hat. Wir können also den Ausspruch «Geld allein macht nicht glücklich» getrost umwandeln in «unverdientes Geld macht nicht glücklich».  (Quelle: „Geld ist schön“, Hans-Peter Zimmermann)

16 Mrz 2017

Selbstliebe: Der Schlüssel für ein erfolgreiches, glückliches Leben

By |März 16th, 2017|

Sei dir selbst dein bester Freund

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Die meisten Menschen gehen nicht am Leben zugrunde, sondern an einer unglücklichen Liebe – zu sich selbst

Dieser Gedanke von Gerhard Uhlenbruck kann im ersten Moment richtig aufwühlen. Selbstliebe ist wesentlich für ein glückliches und erfülltes Leben. Sie ist einer der Rückenwindfaktoren, um selbstbestimmt und erfolgreich seinen Weg zu gehen. Fehlt sie, erwachsen nicht selten psychische Probleme.

Egal, welche Unzulänglichkeiten oder Fehler du auch immer an mir wahrnimmst, akzeptiere dich vorbehaltlos und ganz. Das heißt nicht, dass du dir keine Verbesserungen oder Veränderungen vorstellen kannst – das heißt einfach, dass du im ersten Schritt der momentanen Realität ins Auge blickst, dass du den Ist-Zustand, die aktuelle Tatsache annimmst.

Beim innerlichen Ablehnen der Wirklichkeit spalten wir etwas von uns ab, was zu uns gehört. Wir lehnen uns dagegen auf, gehen in einen Kampf, den wir nur verlieren können. C.G. Jung spricht hier von unserem Schatten, der tief vergraben im Dunkeln liegt. Wie ein dunkler Schatten liegt dieses Ungeliebte, Verurteilte tatsächlich über uns, lastet auf uns.

Selbstliebe heißt, der momentanen Realität ins Auge zu blicken und diese im ersten Schritt bewusst anzunehmen

ap4b6c25a3d234f_xsDie folgende Übung hilft uns, diesen Schatten immer mehr ins Licht zu holen, zu beleuchten und zu betrachten:

Mit wohlwollendem Blick in den Spiegel, mit einem Lächeln, was wie eine Sonne dein Gesicht umfließt, die Ringmuskeln deiner Augen umschließt, aus deinen Augen herausstrahlt, sagst du laut und deutlich zu dir: „Alle Teile von mir, auch die derzeit noch ungeliebten – das bin ich. Ich akzeptiere mich so, wie ich bin, ich respektiere die Wirklichkeit.“ Dabei atmest du tief durch, so wird es immer leichter, sich selbst anzunehmen, zu entspannen, innerliche Verkrampfungen loszulassen.

Damit diese Übung auch auf fruchtbaren Boden fällt, sich manifestieren kann, für uns immer selbstverständlicher und natürlicher wird, führen wir sie am besten jeden Tag mindestens einmal wie ein Ritual durch. Wir spüren uns dabei immer mehr, kommen uns selbst, auch unserem Schatten, unseren ungeliebten Seiten immer näher, können sie immer besser annehmen, akzeptieren und lieben.

Mit einem persönlichen Coaching  unterstütze ich dich, in die Selbstliebe zu kommen, dir selbst näher zu kommen und Blockaden aufzulösen: http://www.heikeholz.de/individualprogramm/ganzheitliche-gesundheitsberatung/

Mehr über Selbstliebe, Selbstakzeptanz und Selbstannahme erfährst du auch in meinen Büchern: „Glücklich sein verleiht Flügel“ und „Kleine Schritte Große Veränderung“

 

 

 

Wer den Prozess, in sein körperliches und mentales Gleichgewicht zu kommen und eine ausgewogene Energiebalance von den drei Doshas (Kapha, Pitta und Vata) anzuregen, auch mit hochwirksamen Pflanzenauszügen unterstützen möchte, findet in „Ayurveda-Balance“ von Ethno-Health hochwertigste Kräuter und Früchte aller Welt, die nachgewiesenermaßen für mehr Vitalität, Leistungsfähigkeit und körperliches wie seelisches Wohlbefinden sorgen. Hier gibt’s nähere Informationen

 

 

 

14 Mrz 2017

Der 136. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online

By |März 14th, 2017|

Warum wir so sind wie wir sind

Wir sehen die Welt, wie wir es erfahren und gedeutet haben

Doch das Leben meint es anders und sorgt für den Ausgleich im einseitigen Denken. Wenn wir immer wieder auf die gleiche Art ein Problem zu lösen versuchen, muss es irgendwann scheitern. Wir werden konfrontiert mit Stress und Lebenssituationen, die wir nicht wollen und ablehnen. Und genau hier ist es hilfreich, sich diese Baustellen anzuschauen, zu deuten und die positive Essenz zu integrieren.

Das Leben möchte Ausgleich und Balance im Denken, Fühlen und Handeln. So wie die Medaille zwei Seiten hat, so hat alles auf der Erde zwei Seiten und auch jeder Mensch trägt weibliche und männliche Eigenschaften in sich. Durch die Erziehung und Einflüsse der äußeren Lebens-und Arbeitswelt ist die männliche Kraft in Frauen und Männern gestärkt worden. Somit ist es häufig zur Unterdrückung der weiblichen Seelenseite gekommen.

Es geht um das Wiederbeleben der weiblichen Kräfte in Frauen und Männern, um die Balance vom Männlichen und Weiblichen und wie wir ausgewogen danach leben können.

Hier geht’s zum Download: http://www.heikeholz.de/mediathek/podcast-charisma-und-personlichkeit/

12 Mrz 2017

Wie schwer ist dein Rucksack

By |März 12th, 2017|

„Die Last des Körpers tragen die Füße. Aber die Last der Seele trägt das Herz.“ (Quelle unbekannt)

Leben im Jetzt und in der Gegenwart

Gestern ist vorbei * Morgen noch nicht geboren * Heute ein Geschenk

Der alte Mann trug auf seinen Schultern einen großen, schweren Sack, während er tief gebeugt die staubige Straße hinunter schlurfte. Er schaute nur nach unten auf die Straße. Hatte keinen Blick für den blauen Himmel und die goldene Sonne, die strahlend über ihm stand.

Da kam ein fröhliches Mädchen mit langen Zöpfen daher gesprungen, sah den Alten und rief ihm zu: „Was schleppst du denn da so Schweres?“

Der alte, geplagte Mann schaute kurz auf und erwiderte ihr müde: „In diesem Sack trage ich alle Sorgen meines Lebens mit mir herum.“

Das Mädchen schaute verwundert und kam neugierig näher. „Lass mich doch mal hineinschauen“, bat es ganz artig. Der alte Mann zuckte mit den Schultern, seufzte dann tief und stelle die schwere Last vor sich auf dem Weg ab. Gemeinsam öffneten sie den Sack, schauten hinein und sich dann gegenseitig staunend an. Der Sack war völlig leer.

„Wo sind denn deine Sorgen?“ wollte das neugierige Mädchen wissen. „Ich habe scheußliche Schuldgefühle aus meiner Vergangenheit und mache mir fortwährend große Sorgen über mein Zukunft“ entgegnete der Alte und wurde verlegen.

„Schau“, lächelte das Mädchen den Alten an „deshalb ist der Sack auch leer. Denn Gestern ist schon vorbei und Morgen ist noch nicht geboren! Nur das Heute, richtig gelebt, ist wichtig!“

Da wurde der alte Mann froh, warf den leeren Sack fort und umarmte überglücklich, dankbar und voll Freude das kleine, neugierige Mädchen. Er hatte das wunderbare Gefühl, einem Engel begegnet zu sein. Mit einem lustigen Lied auf den Lippen war er hüpfend und springend bald hinter der nächsten Wegbiegung verschwunden. Lange noch schaute ihm das Mädchen nach und dachte bei sich: „Es scheint, als wäre dieser Mensch heute neu geboren worden.“

Quelle: unbekannt

Gefällt es euch, von weisen Geschichten mit Tiefgang und Lebensbotschaften inspiriert zu werden?

28 Kurzgeschichten: Balsam für die Seele

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10 Mrz 2017

Mehr Mut zum Lob

By |März 10th, 2017|

„Jeder Mensch braucht Anerkennung, Liebe und Zustimmung. Und jeder Mensch – egal wie intelligent er ist – wächst über sich selbst hinaus, wenn er gelobt wird.“

Dieser Aussage von Nikolaus B. Enkelmann stimme ich vollends zu. Komplimente sind wie kleine Lichtblicke. Sie machen den Alltag heller und freundlicher, sie stärken das Selbstbewusstsein und beseitigen kleine Unsicherheiten, die fast jeden Menschen hin und wieder beschleichen.

Ehrliche Komplimente anstatt Lobhudelei

eBook KomplimenteWer auf Komplimente verzichtet, da es als bloße Höflichkeitsbekundung, als Anbiederung oder plumpe Anmache missverstanden werden könnte, der blendet einen wichtigen Aspekt aus: Mit einem Kompliment geben wir eine positive Rückmeldung. Ohne diese wären wir oft im Ungewissen und unser Alltag wäre trister. Stellen Sie sich folgendes vor: Wie schön ist es, von der besten Freundin zu hören „Wow, dieser Pullover steht dir aber großartig!“.

Überlegen Sie bitte einfach selbst: Wie geht es Ihnen, wenn Sie gelobt werden? Freuen Sie sich, wenn Sie von Kunden oder Kollegen gesagt bekommen, dass Sie Ihre Arbeit gemacht haben, wenn Sie hören, dass die anderen mit Ihrer Leistung zufrieden sind?

Ein Gewinn für beide Seiten

Können Sie sich vorstellen, dass Sie in dem Moment, in dem Sie ein Kompliment aussprechen, auch selbst davon profitieren? In aller Regel machen Komplimente es Ihnen ausgesprochen leicht,

  • das Arbeitsklima und die Zusammenarbeit im Team zu verbessern,
  • ein lockeres, zwangloses Gespräch mit einer Person in Gang zu bringen, die Sie nicht näher kennen,
  • mit jemandem ins Gespräch zu kommen, den Sie gerne näher kennen lernen möchten,
  • eine Beziehung zu vertiefen, die bislang vielleicht nur oberflächlich war,
  • Freundschaften zu pflegen,
  • eine Partnerschaft, sei es zwischen Mann und Frau oder sei es gleichgeschlechtlich, anzubahnen oder lebendig zu halten.

Wichtig ist zu wissen, was ein gutes Kompliment ausmacht und welche Fettnäpfchen es zu vermeiden gilt.

Warum Komplimente so gut tun

„Tadeln ist leicht; deshalb versuchen sich so viele darin“,
 musste der deutsche Maler Anselm Feuerbach im 19. Jahrhundert häufig erfahren. Nicht weniger deprimierend war 
die Erkenntnis, die der nur im Ausland gefeierte, in der
 Heimat häufig kritisierte Künstler daran anschloss: „Mit
 Verstand loben ist schwer; darum tun es so wenige.“
 Offenbar hat sich seitdem wenig geändert.

Häufig gilt die 
etwas derbe Maxime: „Nix g’schimpft ist g’nug g’lobt.“
 Und doch ist es für unser Wohlbefinden, unser Selbstvertrauen und unsere Einsatzbereitschaft enorm wichtig, gelobt und angespornt zu werden. Die Leistung an sich 
stellt die wenigsten Menschen zufrieden: Sie wollen, dass
 diese auch anerkannt wird. 
Der Umkehrschluss ist ebenfalls gültig: Fehlt die Anerkennung, sinkt die Leistung. Mehr als Geld motiviert ehrlich gemeintes Lob.

Lesen Sie weiter in der Ebook-Reihe „Profiwissen Kommunikation„: Komplimente geben und annehmen: So treffen Sie den richtigen Ton und vermeiden Missverständnisse

8 Mrz 2017

Die Sprache des Körpers: Die Standby-Leitung zur Seele

By |März 8th, 2017|

Das Dreigestirn von Körper, Geist und Seele

Die Kunst, die Körpersprache zu deuten, ist weit mehr, als nur bestimmte Signale unseres Gegenübers wahrzunehmen und zu interpretieren. Körper, Geist und Seele stehen in einer Art „Standby-Leitung“ in permanenter Kommunikation miteinander. Diese drei Elemente können wir uns wie ein Dreigestirn vorstellen – und sobald es einem Teil nicht gut geht, reagieren die anderen mit entsprechenden Botschaften. Diese Geheimbotschaften zu entschlüsseln, ist eine wichtige Voraussetzung für uns, um gesund zu werden und zu bleiben.

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Signale des Körpers beachten

Schon der griechische Gelehrte Sokrates wusste: „Leidet der Leib, muss die Seele mitbehandelt werden.“ Seelische Konflikte, Ängste und Spannungen können körperliche Erkrankungen verursachen, aufrechterhalten oder verstärken. Leider ist es in unserer leistungsbetonten Gesellschaft nicht angesehen, die Macht der Seele über unseren Körper zu respektieren. Obwohl inzwischen viele an eine gewisse Beeinflussung glauben, nehmen wir doch die Signale und Hinweise nicht ernst oder spielen es als Bagatelle herunter.

Körper und Körpersprache als Stimmungsbarometer

Ob wir optimistisch oder hoffnungslos, ausgeglichen oder gestresst, glücklich oder traurig sind, all das spiegelt sich in unserem Körper und auch unserer Körpersprache wieder. Organe, Atmung, Herzschlag, Stoffwechsel, Verdauung, Blutdruck – alles schwingt in diesem Rhythmus unserer ganz individuellen, persönlichen Stimmung mit. Gerät die Seele aus dem Takt, können wir krank werden, körperliche Unbefindlichkeiten sind zumindest vorprogrammiert. Ebenso geraten wir unter seelischen Druck, wenn wir krank sind. Unsere Stimmung wird sofort schlechter, unsere Gedanken oft negativer.

Achte auf deine Gedanken…

Hier wird auch die Macht der Gedanken sehr deutlich. Wenn mein Geist sehr viele pessimistische Gedanken denkt: „Die Welt ist schlecht“, „“Mein Job macht mir keine Freude“, „Es ist alles sinnlos“, „Ich werde sowieso nicht mehr gesund“ – dann drückt sich das tatsächlich auch in meiner seelischen Verfassung und meiner Körpersprache aus.

Auf der rein körperlichen Ebene gesehen befinden wir uns auf dem Niveau eines Steinzeitmenschen. So reagiert unser Körper auf elementare Ängste, lebensgefährliche oder scheinbar lebensgefährliche Situationen, bedrohliche oder störende Umstände nach altbewährtem Muster mit einer ganz eigenen Sprache. Vor Hunderttausenden von Jahren war das wichtig und praktisch, denn es sicherte unser Überleben. Doch heute ist das meist wenig hilfreich, sondern eher hinderlich.

SOS-Signale des Körpers

Stresssymptome können sich nämlich sogar dann schon zeigen, wenn es bloß unerwartet an der Haustüre klingelt. Dass der Körper hier schon mit einem Notfallprogramm reagiert – beschleunigter Herzschlag, Beklemmungs- oder Angstgefühl, Flucht- oder Angriffsmechanismen – ist für unsere Gesundheit wenig förderlich, da wir die aufgebaute (An-)Spannung meistens nicht mehr abbauen. So entstehen beispielsweise auch Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, was sich körpersprachlich in hochgezogenen Schultern und einem eingezogenen Hals zeigen kann.

Deine Worte bringen es an den Tag…

Wir verwenden auch in unserer verbalen Sprache uns bekannte Formulierungen, was in unserem Körper passiert und welche Organe betroffen sind. Unser Körper signalisiert es uns, doch wir bringen es in der Regel nicht in Verbindung mit der Situation, die uns belastet. Die passende Redewendung wird eher unbewusst daher gesagt:

  • Mir ist eine Laus über die Leber gelaufen.
  • Da kommt mir die Galle hoch.
  • Das schlägt etwas auf den Magen.
  • Das nimmt den Atem.
  • Das schnürt es mir die Kehle zu.
  • Das haut mich in die Knie.
  • Da fährt es mir durch Mark und Bein.
  • Ich fühle mich niedergedrückt.
  • Das hat mir das Kreuz gebrochen.

Die Widerstandskraft gegen Krankheiten steht und fällt mit unserer Gemütslage und mit unserer inneren Harmonie. Innere Anspannungen machen anfällig für Krankheiten. Den Zusammenhang zwischen den körperlichen Symptomen und einem psychischem Problem herzustellen, genau hinzuschauen, was uns aktuell belastet, ist eine ganz wichtige und spannende Herausforderung.

Auf kleine Hilferufe des Körpers hören

Wenn wir lernen, den Signalen unseres Körpers zu vertrauen, werden so manche „kleine Krankheiten“ sofort eingedämmt. Der Körper zeigt meist schon, bevor wir richtig krank werden, dass etwas nicht Ordnung ist. Genaues „Hinhören“, das ist das richtige Rezept. Unser Körper wie auch unsere Seele wünschen sich nichts mehr, als dass wir genau hineinhören, hinfühlen und spüren. Wenn wir dies unterlassen, „keine Zeit“ dafür haben, werden die Signale, die Hilferufe immer deutlicher und drastischer, die körperlichen Symptome schlimmer.

Nehmen wir uns an Paracelsus ein Beispiel, der sagte: „Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen…, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer selbst.“ Jeder von uns kann also schon bei der Entstehung des Feuers die Botschaft des Körpers entschlüsseln, schon lange, bevor ein großer Flächenbrand entsteht. Lasst uns diese wunderbare Gabe nutzen, die Sprache von Körper, Geist und Seele zu verstehen und natürlich auch, achtsam darauf zu hören.

Hilfreich kann auch Blick von außen sein. Es ist wichtig, völlig wertefrei zu unseren Wurzeln zu schauen, Zusammenhänge zu unserem Leben im Hier und Jetzt zu erkennen und hemmende Blockaden aufzulösen. Ebenso kann eine integrale Gesundheitsberatung unterstützend sein, für die Harmonisierung von Körper und Geist, zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte und zur Analyse der wirklichen Ursachen der Krankheit, anstatt nur kurzzeitig die Symptome zu bekämpfen. Nähere Infos hier:

Wer den Prozess unterstützen möchte, um mehr Vitalität zu spüren, eine gesteigerte Widerstandskraft aufzubauen und sein positiveres Lebensgefühl zu steigern, hier bietet der Eiweiß-Komplex von Ethno-Health die besten Voraussetzungen. Nähere Infos hier: 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
Dies ist mein Gastbeitrag auf http://www.business-netz.com/Selbstmanagement/Die-Sprache-des-Koerpers-Standby-Leitung-zur-Seele 

 

6 Mrz 2017

Bewusstes Wahrnehmen meiner Gedanken

By |März 6th, 2017|

MINI-ZEN FÜR JEDEN TAG

Eine wunderbare Übung von Safi Nidiaye

• Nimm dir hierfür täglich 3 Minuten Zeit.

• Spüre deinen Atem. – Spüre deinen Körper.

• Nimm all deine auftauchenden Sinneseindrücke wahr: Geräusche, Gerüche, optische Eindrücke Körperempfindungen, oder Geschmäcker.

• Wenn ein Gedanke auftaucht, betrachte ihn bewusst.

• Bleibe bei deinem Atem, bei deinem Körper, bei deinen Sinneseindrücken.

• Wenn du beobachtest, in einem Gedanken kurzzeitig verschwunden zu sein, benenne das Thema des Gedankens prägnant, zum Beispiel: »Gedanke an Essen«, und kehre zurück zu deinem Atem, zu deinem Körper, zu deinen Sinneseindrücken.

• Welcher Gedanke auch immer deine Aufmerksamkeit gefangen nimmt, ganz gleich, wie wichtig er auch sein mag, beschreibe ihn knapp mit »Gedanke an …« und kehre wieder zurück zu deinem Körper, zu deinem Atem, zu deinen Sinneseindrücken.

Übung: den Atem spüren

• Spüre deinen Atem.

• Nimm jedes einzelne Einatmen und Ausatmen wahr.

• Schließe deine Augen und konzentriere dich einige Atemzüge lang nur auf deinen Atem: einatmen – ausatmen.

 Übung: Mit der Bewusstheit beginnen

• Ich spüre meinen Atem.

• Ich nehme Sinneseindrücke wahr.

• Ich nehme Körperempfindungen wahr.

• Ich nehme Gedanken wahr. Ich bin mir dessen bewusst, dass es Gedanken sind.

• Indem du damit beginnst, deinen Atem zu spüren am besten jetzt, sofort!

• Ich nehme Gefühle wahr. Ich bin mir dessen bewusst, dass es Gefühle sind.

• Ich spüre meinen Atem. Ich bin Zeuge (oder Beobachter).

Übung: Gedanken körperlich und emotional wahrnehmen

Zusammenspiel: Gedanke – Gefühl – Körper

• Denke an deine Ausgangssituation.

• Beobachte deine Gedanken.

• Nimm ein Gefühl wahr, das sich in diesen Gedanken ausdrückt (wahrscheinlich sind es mehrere, beginne zunächst mit einem).

• Spüre deinen Atem und richte deine Aufmerksamkeit auf dieses Gefühl.

• Nimm dir vor, es kennenzulernen.

• Wie fühlt es sich körperlich an?

Eine wunderbare Möglichkeit, auch in der Natur in die Achtsamkeit zu kommen, zu sich zu finden, zu spüren sowie seine Sinne und Gedanken zu sensibilisieren, ist die AchtsamkeitsSinnesWanderung: http://www.heikeholz.de/firmenkunden/achtsamkeits-sinnes-wanderung-fuers-business/

Mit wertvollen Pflanzenextrakten in einer besonderen Ausgewogenheit Ayurveda-Balance von Ethno-Health kann das innere Gleichgewicht auf wunderbare Weise gestärkt werden. Hier nähere Infos:

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Safi Nidiaye – http://www.kgsbremen.de/kgs_08-09_10.pdf

5 Mrz 2017

Kritik: Ein nasser Lappen oder der schützende Mantel?

By |März 5th, 2017|

Menschen gewinnen mit konstruktiver Kritik und ehrlichem Feedback

Worauf kommt es an, damit ein Kritikgespräch die gewünschte Einsicht und gegebenenfalls auch eine Änderung bewirken kann? Keiner hat es besser zusammengefasst als Max Frisch. Er sagte: „Man sollte dem anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, dass er hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen.“

Wie Ihr Feedback dankbar angenommen wird, erfahren Sie hier:

Bereiten Sie sich inhaltlich so objektiv wie möglich vor

Der Wunsch, jemanden zu kritisieren, ist sehr stimmungsabhängig. Daher ist es auch als eine Art Selbstkontrolle wichtig, dass Sie viele nachprüfbare Fakten sammeln, um Ihr Anliegen so objektiv wie möglich vorzubringen!

Bereiten Sie das Gespräch deshalb gründlich vor. Notieren Sie sachlich, was wann und in welchen Zeitabständen vorgefallen ist, und lassen Sie die Fakten für sich sprechen. Dies gilt insbesondere im Berufsleben. Ihre Aufzeichnungen und Beweise sind möglicherweise wichtig, falls rechtliche Schritten wie Abmahnungen und Kündigungen sich nicht vermeiden lassen.

Der Vorteil Ihrer Notizen: Sie vermeiden Verallgemeinerungen wie

  • „Immer kommen Sie zu spät“ oder
  • Nie hältst du deine Versprechen ein“

und bleiben sachlich: „In diesem Monat sind Sie 3-mal zu spät gewesen.“ Sie können die Situation differenziert analysieren.

Aber Achtung! Ihre Analysen sind ein Joker, den Sie im Kritikgespräch nicht unbedingt ziehen müssen. Lediglich, wenn Ihr Gegenüber sein Fehlverhalten herunterspielt oder leugnet, sprechen diese Fakten für sich.

 Äußern Sie Ihre Kritik so schnell wie möglich

Feedback wirkt am besten, wenn der Vorfall noch frisch ist. Legen Sie also die Fakten schnellstmöglich auf den Tisch, möglichst noch am gleichen Arbeitstag oder zumindest innerhalb der gleichen Arbeitswoche.

Auf der anderen Seite brauchen Sie genügend inneren Abstand. Ansonsten laufen Sie Gefahr, Ihre spontane Kritik zu emotional zu äußern und Ihren Gesprächspartner vor den Kopf zu stoßen. Wenn Sie also ein aufbrausender Typ sind, der in wütender Gemütsverfassung schnell die Nerven verliert, sollten Sie auf jeden Fall besser eine Nacht über den Vorfall schlafen.

 Wichtig: Warten Sie nicht zu lange mit Ihrer Entscheidung, ob Sie etwas sagen wollen oder nicht. Ansonsten laufen Sie Gefahr, sich mit Schnee von gestern zu beschäftigen und nachtragend zu wirken.

Fassen Sie sich kurz

Sie kennen den Spruch: „Breit getretener Quark wird zäh, nicht stark.“ Ein gut vorbereitetes Kritikgespräch, in dem Sie klar kommunizieren, muss nicht lange dauern. Ist bereits nach zehn Minuten von beiden Seiten alles gesagt, sollten Sie das Gespräch beenden oder das Thema wechseln.

Lesen Sie weitere Tipps und Hintergründe des Kritisieren in der Ebook-Reihe „Profiwissen Kommunikation“: Kritik äußern: So bewirkt Ihr Feedback die gewünschte Wirkung 

2 Mrz 2017

Erfolgsrezepte für ein gelingendes Business-Essen

By |März 2nd, 2017|

Zeitgemäße Umgangsformen können ein wichtiger Baustein für Ihren nächsten Auftrag sein

Erfolgsrezepte für ein gelungenes Business-Essen Der Business-Lunch liegt voll im Trend – Zunehmend werden entscheidende Geschäfte im Restaurant bei einem guten Essen und einem Glas Wein vorbereitet und abgeschlossen. Zeitgemäße Umgangsformen können ein wichtiger Baustein für Ihren nächsten Auftrag sein. Um dabei eine gute Figur abzugeben, ist es wichtig, sich an einige grundlegende Regeln zu halten, wenn Sie einen Geschäftspartner einladen oder selbst eingeladen werden.

heike-holz-das-perfekte-business-dinnerDie Wahl des richtigen Restaurants

Am besten wählen Sie das etwas bessere Restaurant, das aber nicht zu ambitioniert ist. Sie wollen sich mit ihrem Geschäftspartner in erster Linie gut unterhalten. Daher ist eine zu abgehobene Atmosphäre oft kontraproduktiv. Eine Location mit gehobener Küche ist oftmals besser geeignet, als das Gourmet-Tempel mit Auszeichnung. Reservieren Sie schon bei der Reservierung einen ruhigen Tisch – die ungestörte Unterhaltung ist von großem Vorteil.

Sage mir, wie du isst, und ich sage dir, was du bist

Diese Aussage aus dem 18. Jahrhundert von dem französischen Schriftsteller Jean Anthelme Brillat-Savarin ist nach wie vor aktuell. Für uns ist selbstverständlich, dass wir mit Gabel, Messer und Löffel essen. Manche meinen sogar, dass das ein Zeichen einer guten Kinderstube sei. Doch warum ist das eigentlich so? Schließlich essen nicht alle Menschen auf dieser Welt mit dem uns bekannten Besteck. In Asien werden beispielsweise Stäbchen verwendet – das ist für uns oft ganz schwierig. Bei uns in Europa gilt es als unschicklich, bei Tisch zu schmatzen und zu rülpsen. Das gehört in China sozusagen zum „guten Ton“ – man zeigt damit, dass einem das Essen schmeckt.

Weingläser stilvoll am Stiel anfassen

Gläser mit Stiel werden auch an diesem angefasst und zum Mund geführt. Bestellen Sie nur dann Alkohol, wenn der Gastgeber diesen zuerst bestellt. Ansonsten verzichten Sie darauf! Zum ersten Schluck fordert übrigens immer der Gastgeber auf. Die Ausnahme stellt Wasser dar – dies darf jederzeit getrunken werden.

Das Brot wird gebrochen und stückweise gegessen

In vielen Restaurants ist es guter Brauch, vor dem Essen Brot zu reichen. Das sogenannte Couvert-Brot ist kein Schulbrot! Bestreichen Sie also nie die volle Fläche. Brechen Sie stattdessen ein Stück ab und bestreichen es dann den kleinen Happen mit der dazugereichten Butter oder dem schmackhaften
Dip.

Visitenkarten als Gesprächsöffner

Zu jedem geschäftlichen Termin gehören natürlich Visitenkarten. Im Restaurant bieten diese eine günstige Gelegenheit, das Gespräch in Gang zu bringen. Lesen Sie diese aufmerksam und stellen Sie Fragen, zum Beispiel zu Titel, Berufsbeschreibung oder Unternehmensstandort Stecken Sie die Karte Ihres Gegenübers also nicht einfach nur weg. So wird gleich zu Beginn das Eis gebrochen. Das Ignorieren der Visitenkarte wäre ein Fauxpas.

Hilfe – so viel Besteck

In der heutigen Zeit liegt bei einem festlichen Gedeck viel Besteck zu beiden Seiten und an der Stirnseite des Tellers. Oft finden Sie einen Platzteller aus Metall bzw. farblich vom Geschirr abgesetzt. Löffel und Messer liegen rechts, Gabeln links vom Teller. Das Dessertbesteck befindet sich oberhalb des Tellers. Dies wird von der Restaurantfachkraft vor dem Servieren des Desserts „heruntergezogen“. Die Gläser sind auf der rechten oberen Seite des Gedecks platziert.

Gute Manieren zählen natürlich überall

Auch in der Kantine oder beim lockeren Besuch des Italieners um die Ecke sollten grundsätzliche Manieren selbstverständlich sein. Hastiges Herunterschlingen, mit vollem Mund reden, aus den Zähnen Speisereste entfernen sind Taktlosigkeiten, die selbst in gehobenen Kreisen vorkommen und auf Abwehr stoßen. Dass man das Messer nicht ableckt, die Ellbogen nicht aufstützt und nicht mit hängendem Kopf am Tisch sitzt, ist längst nicht allen klar.

Schlussendlich zeigt sich immer wieder, dass wir mit dem 1×1 der Umgangsformen an persönlicher Sicherheit für jede Situation gewinnen und viel natürlicher wirken – denn das gekonnte und sichere Auftreten entscheidet sowohl in der Privat- als auch in der Geschäftswelt über unseren Erfolg.

Wer einfach mal mit Spaß und Freude damit anfangen möchte, hat hier bei diesem Event „Das perfekte Dinner“ die Möglichkeit:

http://www.heikeholz.de/firmenkunden/top-im-job-mit-wertschaetzenden-umgangsformen/

Nächster Termin: 18. Mai 2017, 18.00 Uhr  – Restaurant TAVERNA, Seebruck/Chiemsee

coverZahlreiche Tipps rund um Wertschätzung, Umgangsformen und Menschlichkeit gibt’s hier: Anecken war gestern – Leichter Leben mit wertschätzenden Umgangsformen, Takt und Menschlichkeit

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Artikel von mir erschien auch bei der Marketing-Börse http://www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/1439-Erfolgsrezepte-fuer-ein-gelungenes-Business-Essen/49226