Sind Sie ein guter Zuhörer?

Profiwissen Kommunikation: Meisterhaftes Zuhören

ap4ad88c758e24b_smallEin wichtiger Bestandteil einer gelungenen Kommunikation ist die Fähigkeit, unserem Gegenüber aufmerksam und achtsam mit Einfühlungsvermögen zuzuhören. Der in sich ruhende Zuhörer strahlt Ruhe und Vertrauen aus, er bewertet oder verurteilt die Aussagen des anderen weder mit Worten noch nonverbal (Kopfschütteln, Nase rümpfen etc.).

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie das Gefühl haben, dass der andere nur auf die Gelegenheit zum Unterbrechen wartet, um sofort mit eigenen klugen Reden glänzen zu können?

Hier wunderbare Gedanken von Henri Nouwen, der es sehr präzise auf den Punkt bringt:

Zuhören fällt sehr schwer, denn es gehört viel innere Festigkeit dazu, sich nicht stets durch kluge Reden, Argumente, Bemerkungen oder Erklärungen beweisen zu müssen.

Gute Zuhörer fühlen sich nicht mehr gedrängt zu erkennen zu geben, dass sie auch da sind. Sie sind frei und bereit zu empfangen, zu begrüßen und aufzunehmen.

Zuhören ist viel mehr als einem anderen zu reden zu gestatten, währenddessen man selbst auf die Gelegenheit der Erwiderung wartet.

Zuhören bedeutet, anderen unsere uneingeschränkte Aufmerksamkeit zu schenken und sie in unserem Inneren zu begrüßen.

Das Schöne des Zuhörens zeigt sich darin, dass diejenigen, denen zugehört wird, mehr und mehr das Gefühl erhalten, akzeptiert zu sein, die eigenen Worte ernster zu nehmen und dabei ihr wahres Ich zu entdecken.

Zuhören ist eine Art geistliche Gastfreundschaft, durch die wir Fremde einladen Freunde zu werden, ihr inneres Ich besser kennen zu lernen und es sogar zu wagen, mit uns zu schweigen.

Willst du mehr für dich und deine persönliche Weiterentwicklung tun?

Dann informiere dich hier: http://www.heikeholz.de/individualprogramm/

Besser mit dir und den anderen zurecht kommen

50 Tipps, wie es mit dir und den anderen besser geht, gibt’s hier in meinem Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… 🙂

 

By |Juni 14th, 2017|

Gefühle wahrnehmen anstatt sich mit ihnen zu identifizieren

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Wenn Sie die Fähigkeit in sich entdeckt haben, Ihre Gedanken und Gefühle wahrzunehmen,
ohne mit ihnen identifiziert zu sein, haben Sie das Wertvollste erworben,
das Sie überhaupt erlangen können: Freiheit von der Herrschaft Ihrer Gedanken
und Gefühle. (Safi Nidiaye)

Persönlich, innerlich frei sein

Sehr schöne Gedanken zur Identifikation mit unseren Gefühlen habe ich bei Maria Schmid/Herzensarbeit gefunden:

Identifiziert-sein bedeutet, von den eigenen Gedanken und Gefühlen beherrscht zu sein – meist ohne es selber zu merken.

Herz

Wer mit einem Gefühl, z. B. einer Wut, identifiziert ist, nimmt die Menschen und die Welt um sich herum durch die Brille dieser Wut wahr und re-agiert entsprechend, nämlich aus dem Gefühl der Wut heraus. Er ist dann in dieser „Wutsituation“ nicht wirklich frei, zu agieren und handelt, meist wie immer, nach seinem Muster – entweder geht der Betreffende in die Luft oder er schluckt die Wut hinunter oder er verzieht sich schmollend usw.

Sich aus der Identifikation von eigenen Gedanken und Gefühlen zu lösen bedeutet:

  • Anstatt sich von einer Emotion beherrschen zu lassen und nach eingefahrenen Mustern immer wieder gleich zu reagieren,
  • stattdessen die Emotion im Körper zu fühlen, bewusst als Gefühl wahrzunehmen und
  • sein HERZ dafür zu ÖFFNEN, d. h. dem eigenen Gefühl – ob positiv oder negativ
  • mit Aufmerksamkeit, Achtung, Anerkennung, Verständnis und Mitgefühl zu begegnen.

 

Wie wir immer mehr zu uns selbst finden, besser mit uns zurecht kommen, mehr in die Selbstliebe kommen, erfährst du auch in meinen Büchern: „Glücklich sein verleiht Flügel“ und „Kleine Schritte Große Veränderung“

 

 

 

Wer den Prozess, in sein körperliches und mentales Gleichgewicht zu kommen und eine ausgewogene Energiebalance von den drei Doshas (Kapha, Pitta und Vata) anzuregen, auch mit hochwirksamen Pflanzenauszügen unterstützen möchte, findet in „Ayurveda-Balance“ von Ethno-Health hochwertigste Kräuter und Früchte aller Welt, die nachgewiesenermaßen für mehr Vitalität, Leistungsfähigkeit und körperliches wie seelisches Wohlbefinden sorgen. Hier gibt’s nähere Informationen

 

By |Februar 28th, 2017|

Wo ist deine Aufmerksamkeit…

…was erscheint dir wichtig… und was nährt deine Seele…

Die Geschichte vom Indianer und der Grille

Bildschirmfoto 2016-06-12 um 11.33.46Ein Indianer, der in einem Reservat weit von der nächsten Stadt entfernt wohnte, besuchte das erste Mal seinen weißen Bruder in der großen Metropole.

Er war sehr verwirrt vom vielen Lärm, von der Hektik und vom Gestank in den Straßenschluchten. Als sie nun durch die Einkaufsstrasse mit den großen Schaufenstern spazierten, blieb der Indianer plötzlich stehen und horchte auf. „Was hast du“, fragte ihn sein Freund. „Ich höre irgendwo eine Grille zirpen“, antwortete der Indianer. „Das ist unmöglich“, lachte der Weise. „Erstens gibt es hier in der Stadt keine Grillen und zweitens würde ihr Geräusch in diesem Lärm untergehen.“

Bildschirmfoto 2016-06-12 um 11.36.45Der Indianer ließ sich jedoch nicht beirren und folgte dem Zirpen. Sie kamen zu einem älteren Haus dessen Wand ganz mit Efeu überwachsen war. Der Indianer teilte die Blätter und tatsächlich: Da saß eine große Grille.

„Ihr Indianer habt eben einfach ein viel besseres Gehör“, sagte der Weise im weitergehen. „Unsinn“, erwiderte sein Freund vom Land. „Ich werde Dir das Gegenteil beweisen“.Bildschirmfoto 2016-06-12 um 11.35.42

Er nahm eine kleine Münze aus seiner Tasche und warf sie auf den Boden. Ein leises „Pling“ ließ sich vernehmen. Selbst einige Passanten, die mehr als zehn Meter entfernt standen, drehten sich augenblicklich um und schauten in die Richtung, aus der sie das Geräusch gehört hatten.

„Siehst Du mein Freund, es liegt nicht am Gehör. Was wir wahrnehmen können oder nicht liegt ausschließlich an der Richtung unserer Aufmerksamkeit.“

Quelle: Hopi

IMG_0755Wie du wieder mehr in die Achtsamkeit kommst und dir selbst wieder näher bist, erlebst du bei der AchtsamkeitsSinnesWanderung

 

 

By |Juni 12th, 2016|

150 Podcast-Hörsendungen in 6 Jahren…. Und wann ist ein Podcast richtig gut?

Über 150 selbstproduzierte Podcasts und gefühlte 5000 Hörsendungen von Podcastkollegen, Trainern, Radiomoderatoren inspirieren mich jetzt, der Einladung zur Blogparade von Christian Gursky (http://www.gursky.de) zu folgen. Er fragt:

“Was sind die drei wichtigsten Dinge, die ein Podcast bieten muss, damit Du ihn gerne hörst?”

home-02-podcast-picSeit 2008 gibt es meine Podcasts – mit 60 Folgen „Das Abenteuer Stil und Etikette“ hat alles begonnen – den gibt es bei mir auf der Web-Site zum Download -,

 

HH-Podcast-Charisma-neudann ging es 2010 mit „Charisma & Persönlichkeit“ weiter…. das sind auch schon 91 Folgen… weitestgehend sehr gute bis spitzenmäßige Rezensionen, aus denen ich natürlich auch sehr viel gelernt habe.

Meine 3 Tipps für einen beliebten Podcast mit Wiedererkennungswert:

1. Zuhören mit Spaß

Mit einer angenehmen, ruhigen (nicht einschläfernden), entspannten Stimme fesseln wir den Zuhörer. Monotonie in der Stimme oder auch, wenn der Text abgelesen wirkt, lässt uns abschalten – wenn es auch nicht die Stopp-Taste ist, so schalten wir mental mit unserer Zuhör-Präsenz ab. Ablesen an sich ist für mich nichts Negatives – wer schon häufiger Hörbücher gehört habt, genießt regelrecht abgelesene Texte – ich höre beispielsweise bei meinen langen Autofahrten gerne Hermann Hesse, Paulo Coelho etc. – diese Werke werden durchweg „abgelesen“, dennoch hängen wir mit voller Aufmerksamkeit machmal sogar wie hypnotisierst an den Erzählungen, sodass die Stunden auf der Fahrt verfliegen.

herz_3[fusion_builder_container hundred_percent=Oft hören wir ja nebenbei beim Joggen, Radfahren, Autofahren, in der U-Bahn/Bus die Hörsendungen. Also ist es von Vorteil, mit kurzen Sätzen die Inhalte prägnant rüber zu bringen, dass der Hörer auch nach Ablenkungen und kurzer Unaufmerksamkeit wieder einsteigen kann.

Den Zuhörer persönlich anzusprechen und einzubeziehen mit an ihn gestellten Fragen, um seine Meinung zu bitten, ist für mich auch sehr wichtig. Ich versuche eine Verbindung aufzubauen, indem ich mich in seine Situation versetze, damit er spürt, dass die Informationen für ihn persönlich bestimmt sind. Ich spreche den Podcast, so wie ich auch meine Seminare und Vorträge halte: Nicht, um mein Ego auszuleben (auch wenn ich mich natürlich enorm über Anerkennung und Lob freue), sondern weil es mir Spaß macht, andere Menschen weiter zu bringen, glücklicher zu machen und sich selbst und der Welt ein Stück näher zu kommen. Das ist für mich der Weg in die persönliche Freiheit, in die wahre Freude und echte Selbstliebe.

Oft erhalte ich Mails von Podcasthörern – diese werden alle von mir beantwortet. Das entspricht für mich dem Wert der Menschlichkeit, der Wertschätzung und Achtung dem anderen gegenüber. Themenvorschläge von meinen Hörern nehme ich gerne an – hier spüren meine Hörer, dass ich Ihre Anliegen ernst nehme und gerne in die Kommunikation einsteige.

2. Der Erfolg liegt in der Vorbereitung

home-06-balanceAus meiner Sicht sollte ein Podcast gut vorbereitet sein. Das heißt, ich mache mir Gedanken, über was ich sprechen möchte, was mich aktuell interessiert, was mich berührt – hier versuche ich Pro und Contra darzustellen, verschiedene Sichtweisen mit einfließen zu lassen. So macht sich auch mein Hörer dazu Gedanken, kann viel eher nachvollziehen, wieso ich zu dieser oder jener Meinung komme. Eine Vielfalt von Themen, eine Unterschiedlichkeit der Inhalte, die Abwechslung und Vielfalt – das mögen meine Hörer bei meinen Sendungen. Sie sagen: „Ich frage mich, worüber will Frau Holz eigentlich noch sprechen, es ist doch alles gesagt – und doch überrascht sie immer wieder mit neuen Gedanken, mit weiteren interessanten Aspekten.“

Mit liegt es fern zu missionieren, doch kann ich durch Geschichten, durch Geschehen, durch Praxisbeispiele oder auch durch zugrundeliegende Studien oft deutlich machen, wieso es sich für die eigene persönliche Weiterentwicklung lohnt, das ein oder andere zu überdenken, zu reflektieren und authentisch im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit zu wachsen.

3. Qualität auf allen Ebenen

Meine Podcasts erscheinen regelmäßig! Im 2-3 Wochen-Rythmus können meine Hörer auf eine neue Sendung gespannt sein. Bei mir gibt es keine unangekündigten Podcast-Pausen, nach dem Motto: Freuen Sie sich schon auf die nächste Sendung, da geht es um jenes und dieses Thema… – Und dann hören die Abonnenten moooonatelang nix von mir… das ist für mich vorgelebte Unzuverlässigkeit. Ich kann nicht Wasser predigen und Wein trinken, wie es so schön heißt: Ich vermittle als zentrales Thema „Persönlichkeit“ – hier geht es um Verlässlichkeit, Stetigkeit, innere Stärke und Stabilität, Motivation, Vertrauen, Verbindlichkeit und und und…. – also lebe ich genau das vor, soweit es mir möglich ist. Und wenn ich eine Podcast-Pause plane (kam noch nie vor), dann kündige ich das an, um genau diese Werte auch authentisch zu transportieren. Meiner Ansicht nach drücke ich auch damit, mit solchen vermeintlichen Kleinigkeiten, meine Wertschätzung und Achtung vor meinen Hörern aus – und das ist eine Sache der wertschätzenden Umgangsformen: Wie achtsam ist mein Umgang mit den anderen Menschen, meinem Umfeld?

Bildschirmfoto 2014-08-18 um 10.54.41Die Technik ist für mich auch ein wichtiger Punkt. Hörsendungen, die sehr schlecht zu verstehen sind, werden nur ungern gehört. Gerade weil Podcasts sehr häufig „nebenbei“ gehört werden, niemand seinen Kopfhörer extra tief ins Ohr pressen oder sich besonders nahe an eine Lautsprecherbox setzen möchte, meist auch Nebengeräusche vorhanden sind (Auto, Natur, Stimmen im Umfeld), ist die Tonqualität von Bedeutung. In einer digitalen Welt, in der kein Kratzen und Rauschen der Sendungen im Radio oder beim Hören der Schallplatte wahrzunehmen  ist, fallen hier Misstöne und Mängel besonders auf.

Ja, das sind für mich die drei wichtigsten Punkte. Jetzt bin ich gespannt, was für euch wichtig ist – ich freue mich über eure Meinung und euer Feedback :-)[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

By |August 18th, 2014|

„SEI DU SELBST DIE VERÄNDERUNG, DIE DU DIR WÜNSCHT FÜR DIESE WELT“ Mahatma Gandhi

Negative Umstände wandeln…gelesen bei Robert Betz… In dieser großen Umbruch- und Transformationszeit zeigen die folgenden fünf Schritte den Weg hinaus aus dem stress- und leidvollen und lustlosen Leben, mit dem sich viele Menschen noch abfinden. Sie bezeichnen große innere Schritte, die jeder Veränderung im Außen vorausgehen.
Übernimm deine Verantwortung als Schöpfer!

Copyright by René Sputh, www.sputh.de

Öffne dich dem Gedanken, dass du das, was du heute in deinem Leben vorfindest (in deinem Körper, deiner Beziehung, deiner Arbeit etc.) einmal selbst erschaffen hast, vor allem durch dein unbewusstes Denken, Sprechen und Handeln. Durch diesen Schritt kommst du aus der gelernten Rolle eines Opfers raus in die kraftvolle Position eines bewussten Schöpfers, eines Menschen, der sein Leben in die Hand nimmt.

Erkenne an, was jetzt ist!
Egal, was dich jetzt bedrückt, ärgert oder belastet: Sage JA zu dem, was du jetzt in deinem Leben vorfindest, denn alles muss einen Sinn haben. Es gibt nichts Sinnloses im Leben, auch wenn es sich oft so anfühlt. Den Sinn können wir jedoch nur erkennen, wenn wir uns der Einstellung öffnen, dass es immer einen Sinn gibt hinter allem. All unsere Schöpfungen wünschen sich unsere Wertschätzung, Anerkennung und Aufmerksamkeit, unser großes „JA, du darfst jetzt da sein“. Was ich wegmachen will, das muss bleiben, denn: „Was du ablehnst, das ermächtigst du!“
Nimm deine Urteile zurück und praktiziere Vergebung

copyright by René Sputh, www.sputh.de

Erkenne, dass und wie du dich selbst und andere verurteilt hast. Jeder Verurteilung einem anderen gegenüber liegt immer eine Selbst-Verurteilung zugrunde. Öffne dich dem Gedanken, dass du es wie jeder andere immer so gut gemacht hat, wie du bzw. er konnte. Nur auf diesem Weg kann Frieden entstehen, in dir und in der Welt draußen.

Fühle deine Gefühle bejahend!
Unsere negativen Gefühle wie Angst, Trauer, Wut, Ohnmacht, Scham, Schuld usw. sind unsere eigenen Schöpfungen. Wir erschufen und nährten sie durch eine Unmenge an unwahren Gedanken über uns, das Leben und die anderen. Diese Gedanken haben wir meist seit der Kindheit von anderen übernommen und sie erzeugen die Energie von Emotionen. Da diese Gefühle deine eigenen Schöpfungen sind, wünschen sie sich, endlich von dir bejahend gefühlt zu werden. Nur dies bringt sie ins Fließen und sie können deinen Körper verlassen. Verdrängte, abgelehnte Gefühle sind die größte Ursache für körperliche Krankheiten.
Triff eine neue Wahl!

René Sputh, www.sputh.de

Wenn du erkannt hast, wie du Mangel, Krankheit, Unglück, Stress u.a. erschaffen hast, erkennst du, dass du die freie Wahl hast, dich neu zu entscheiden. Hierzu lädt dich das Leben ein. Entscheide dich neu! Wofür? Zum Beispiel für Bewusstheit statt Unbewusstheit; für Frieden mit dir selbst und mit allen anderen statt für Verurteilung, Kampf und Krieg; für Freiheit statt Unfreiheit; für die Liebe statt für die Angst.

By |März 6th, 2011|