Achte auf deine Gedanken – sie könnten wahr werden…

Kennst du die Geschichte vom Baum der Wünsche?

IMG_0850Der Yahoo-Baum

Es war einst ein armer einfacher Mann, der nach einer langen Wanderung müde wurde und an einem Baum einschlief, ohne zu wissen, dass es sich dabei um einen magischen Yahoo-Baum handelte. Ein Yahoo-Baum erfüllt alle Wünsche, die man unter ihm denkt. Als er aufwachte, dachte er: Wie schön es doch wäre, wenn er eine schöne junge Frau hätte! Kaum gedacht hatte er sie schon.

Und als nächstes dachte er, wie toll es doch wäre, wenn sie jetzt ein gemeinsames Haus hätten. Kaum hatte er es ausgesprochen, saß er mit seiner wunderbaren jungen Frau bereits im Haus. Als nächstes dachte er, wie schön es wäre, jetzt noch viel Geld zu haben. Und siehe da, das Geld kam in rauen Mengen zu ihm.

Doch dann wurde er skeptisch, und er dachte sich, warum habe ich soviel Glück? Warum passiert mir das alles? Sicherlich muss ich all das mit meiner Gesundheit bezahlen. Kaum gedacht, wurde er sehr krank. Nun dachte er, um Gottes willen, wenn ich krank bin, verlässt mich bestimmt meine schöne junge Frau. Und kaum gedacht, saß er schon alleine da.

Seine Angst und seine Panik wurden immer größer. Als nächstes verliere ich bestimmt mein Geld. Und tatsächlich: Kurze Zeit darauf war im das Geld genommen. Nun wurde seine Angst immer größer und er dachte, wenn meine Pechsträhne so weiter geht, dann muss ich bestimmt bald sterben!

Und an dieser Stelle möchte ich die Geschichte schließen, und du kannst dir sicherlich denken wie sie ausgeht.

Doch diese Geschichte hätte nicht so ausgehen müssen, denn der Baum hätte auch alle positiven Wünsche erfüllt, wie am Anfang der Geschichte. Dieser Baum des Lebens, dieser Baum der Wünsche existiert im Leben eines jeden Menschen. Darum fokussiere deine Gedanken auf deine Ziele, deine Wünsche, auf die positiven Dinge, die du im Leben anziehen möchtest. Fokussiere deine Gedanken nicht auf die negativen Dinge, lasse sie weg. Konzentriere dich immer auf das positive, denn das positive hat auf diese Weise auch die Chance sich zu verwirklichen.

(Quelle unbekannt)

Lust auf mehr inspirierende Geschichten…

… hier findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele


By |Dezember 8th, 2017|

Raus aus dem Gedankenkarussell…

Rein in die Lösung…

„Der Kummer, der nicht spricht, nagt am Herzen, bis es bricht.“ (William Shakespeare)

IMG_0766Wer kennt das nicht, dieses unentwegte Grübeln über Dinge, die uns bewegen, die in unserem Leben wie aus scheinbar heiterem Himmel auftauchen: Die Kündigung des Arbeitsplatzes, die Bezahlung der nächsten Autoreparatur, schlechte Noten des Sohnes, eine schlimme Krankheit der Mutter….

Sorgen sind ein unvermeidlicher Teil des Lebens. Unangenehme Dinge passieren und es liegt in der Natur des Menschen, sich über mögliche negative Folgen Gedanken zu machen. Allerdings bringt uns Grübeln in den meisten Fällen nicht weiter. Wir tun es einfach immer und immer wieder, größtenteils unbewusst, und meist malen wir uns dabei ein Worst-Case-Szenario für unsere Zukunft aus. Anders als bei Ängsten, für die es einen konkreten Auslöser gibt (zum Beispiel eine Maus hinter dem Sofa), machen wir uns Sorgen um eine „formlose, unbekannte Bedrohung in der Zukunft – etwas Schlimmes, das passieren könnte.

Mit folgenden wirkungsvollen Tipps steigen Sie aus dem Katastrophenszenario aus:

Konzentrieren Sie sich auf die Gegenwart

Der größte Unterschied zwischen besorgten und sorgenfreien Menschen liegt darin, dass letztere in der Gegenwart leben und sich nicht von Dingen herunterziehen lassen, die noch gar nicht passiert sind. Kennen Sie die Entstehung einer regelrechten Sorgenkette? Ein Gedanke löst einen weiteren „Was wäre wenn?“-Gedanken aus, der zu noch mehr Sorgen und noch mehr „Was wäre wenn?“ führt und so weiter. Unbesorgte Menschen betrachten ein Problem und finden eine Lösung dafür. Wer sich ständig Sorgen macht, kann sich jedoch nicht davon distanzieren. Die Gedanken drehen sich schneller und schneller. Fängt das Sorgenkarussell an, sich zu drehen? Disziplinieren Sie sich selbst. Wenn Sie bei sich bemerken, dass Sie schon wieder zu lange grübeln, rufen Sie einfach laut: ‚STOP'“. Das unterbricht Ihre Sorgenkarussell für einen kurzen Moment.

IMG_1095Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Ihre Tochter bringt eine schlechte Note nach Hause. Als Grübler machen Sie sich Sorgen, dass sie deswegen das Schuljahr wiederholen muss, nicht studieren kann usw. Als unbesorgter Mensch dagegen stellen Sie einfach fest, dass Ihre Tochter für dieses eine Fach mehr lernen muss – das ist alles. Sie können sagen: „Normalerweise ist sie gut in der Schule, sie ist klug, sie ist engagiert, das ist kein Problem. Das ist ein Ausrutscher, kein Muster!“ Wenn Grübler anfingen, sich Sorgen zu machen, dann konzentrieren sie sich nur noch auf Warnzeichen und die negativen Folgen einer Situation.

Leben Sie achtsam

Achtsamkeit hilft Ihnen dabei, Ihre Gedanken von einem theoretischen Problem, welches in Ihrem Kopf immer größer wird, weg zu lenken. Achtsamkeit hält Sie im Hier und Jetzt fest und hilft Ihnen, Ihren Gedanken bewusster nachzugehen.

Seien Sie risikobereiter

Während es Grüblern schwerfalle, Entscheidungen zu treffen – sie brauchen besonders lang, weil sie immer wieder über die möglichen negativen Folgen nachdenken – sind positiv denkende Menschen eher bereit, einen Lösungsansatz auszuprobieren, selbst dann, wenn ein negatives Ergebnis möglich ist. Außerdem sind unbesorgte Menschen in ihrer Denkweise flexibler und geraten deswegen nicht so schnell in eine negative Gedankenspirale.

2011-05-07 um 16-42-42Verlieren Sie nicht die Perspektive

Unbesorgte Menschen können sich von einer Situation distanzieren und sie aus einer anderen Perspektive betrachten. Grübler können das auch lernen. Eine Möglichkeit besteht darin, sich die schlimmsten Situationen auszumalen und dann zu bewerten, wie wahrscheinlich diese Schreckensbilder seien. Wenn beispielsweise ein Grübler Angst hat, seinen Job zu verlieren, wird er sich ausmalen, wie er einsam unter einer Brücke endet. Doch wie wahrscheinlich ist tatsächlich eine solche Situation? Wenn sie sich das vor Augen führen, wird schnell deutlich, wie übertrieben dieser Gedankengang ist.

Erkennen Sie den Grund ihrer Sorgen

Das Problem beim Grübeln ist, dass es sich zu einer Spirale entwickeln kann. So machen Sie sich letztlich Gedanken um etwas, das mit dem ursprünglichen Problem gar nichts mehr zu tun hat. Um den Gedankenkreislauf zu unterbrechen, ist es deshalb wichtig, das wahre Problem zu erkennen. Es gibt Probleme, die zu weiteren Problemen führen könnten, aber darüber brauchen wir uns jetzt keine Sorgen zu machen, weil noch nichts passiert ist.

Grübler müssen den Schritt von der Problemfindung zur Lösungsfindung schaffen. Grübler glauben, dass ihre Gedanken wirklich konstruktiv sind. Dass es Ihnen in irgendeiner Weise hilft, zukünftige Probleme schon jetzt zu bedenken. Das ist bis zu einem bestimmten Maß auch richtig, aber wenn sie einmal damit angefangen haben, können sie nicht mehr aufhören, sich Sorgen zu machen.

Beschränken das aber auf bestimmte Zeiten

Ein Grund dafür, dass Menschen sich auf ihre Sorgen versteifen, ist der Gedanke: ‚Ich muss dieses Problem jetzt lösen, damit ich für alles gewappnet bin.‘ So wird die Aufmerksamkeit aber von wirklich wichtigen Dingen wie Job, Partner, Kindern abgelenkt. Hier eine hilfreiche Strategie: Reservieren Sie sich am Tag 15 Minuten, in denen Sie in Ruhe über Ihre Sorgen nachdenken können. Beschränken Sie sich aber auf diese 15 Minuten. Danach switchen Sie ganz bewusst um, wenden sich anderen Dingen zu – schließlich können Sie nur einen Gedanken in einem Moment denken – Und Sie sind Chef Ihrer Gedanken.

Vertrauen Sie auf sich, auf Ihre Fähigkeit und Intuition

Unbesorgte Menschen vertrauen einfach darauf, dass sie mit der Situation schon klarkommen werden, falls irgendetwas passiert.

urlaub-coachingStellen Sie sich die richtigen Fragen

Grübler, die lernen möchten, sich weniger Sorgen zu machen, sollten sich verschiedene Fragen stellen, wenn sie wieder in einer negativen Gedankenspirale gefangen sind. Fragen Sie sich: ‚Ist das mein Problem?‘ Und dann: ‚Kann ich etwas daran ändern?‘ Und drittens: ‚Habe ich schon alles getan, was in meiner Macht steht?‘ Und zuletzt: ‚Ist das Problem akut?‘ Wenn es nicht akut ist, muss man sich auch keine Sorgen darüber machen.

Es gibt Entwicklungen, auf die Sie keinen Einfluss haben. Warum also darüber nachdenken? Auch wenn uns hier unsere Machtlosigkeit bewusst wird: Manche Dinge können wir einfach nicht steuern. Jeder Gedanke an irgendeine Art von Kontrolle ist hier ein verschwendeter Gedanke.

Akzeptieren Sie negative Gefühle

Je mehr Sie zum Grübeln neigen, desto weniger können Sie die eigenen Gefühle akzeptieren. Das heißt, dass diese Menschen keine Unsicherheit mögen und negative Gefühle besonders inakzeptabel finden. Menschen, die eine positivere Grundhaltung haben, sehen in negativen Gefühlen dagegen ein Zeichen dafür, dass sie sich mit der Ursache dieser Gefühle befassen müssen – ob es sich dabei nun um Beziehungen, Arbeit, Geld oder was auch immer handelt. So treffen diese Menschen überlegt Entscheidungen.

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Veränderung der Gedanken

Mehr Tipps, wie du aus dem Gedankenkarussell herauskommt und deinen Wunschzielen näher kommst, findest du auch in meinem Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… 🙂

Mehr aus dem Herzen heraus leben und selbstbestimmt sein

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By |August 22nd, 2017|

Vertrauen in die Intuition

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Das göttliche Geschenk

Der Verstand ist ein guter Diener, so sagt Albert Einstein, jedoch ein denkbar schlechter Herr. Wir brauchen den Verstand für viele nützliche Dinge, doch die essentiellen Themen in unserem Leben können wir damit nicht lösen – im Gegenteil! In Wahrheit schaffen wir uns die meisten Probleme mit dem Verstand, weil er begrenzt ist, weil er uns vom Glück abhält, weil er uns mit dem Denken anstatt mit dem Leben andauernd beschäftigt.

Der Verstand ist niemals im Jetzt

Er ist im Gestern, er ist im Morgen, aber er ist niemals im Jetzt. Da es aber nie etwas anderes gab, gibt und geben wird, als das Jetzt, können wir den Verstand nicht nutzen, um das Jetzt zu erfassen – im Jetzt setzt er aus.

In besonders intensiven Glücksmomenten oder in Gefahrensituationen erleben wir sehr eindrucksvoll, wie der Verstand kapituliert – das ist der Grund, warum wir Unfälle, in denen wir selbst verwickelt sind, wie in Zeitlupe wahrnehmen: Wir steigen aus dem Verstand aus und werden in diesen Momenten zu dem, der wir wirklich sind: zum unbeteiligten Beobachter, zum reinen Gewahrsein dessen, was gerade ist.

Jedes Detail, jede Kleinigkeit des Unfalls erleben wir vollkommen unbeteiligt, wir sehen die Dinge langsam kommen, erfahren das Ereignis so teilnahmslos, aber gleichzeitig so intensiv, wie ansonsten kaum etwas in unserem Leben. Erst nach diesem Geschehnis kehren wir allmählich zurück auf die reduzierte Ebene unseres Verstandes. Dann identifizieren wir uns wieder mit dem Geschehen, aber im Moment des Unfalls sind wir vollkommen lebendig, wir sind vollkommen im Jetzt, während sich die Welt um uns herum extrem verlangsamt, doch unsere Wahrnehmung präzise und absolut geschärft ist – wir erfahren die Tiefe des Jetzt und sind vollkommen im Leben – aber absolut außerhalb des Verstandes.

Das Jetzt besitzt die Tiefe des Lebens

…doch der Verstand hat keine Tiefe!

Daher kommt der Verstand mit der Tiefe nicht klar. Und er kommt deshalb auch mit dem Leben nicht klar. Dann nämlich steigt der Verstand immer aus – immer dann, wenn das Leben stattfindet.

Das Leben findet tatsächlich jeden Augenblick statt. – Wenn wir denken, sind wir also nicht wirklich lebendig. Wir beschneiden ständig unsere Lebendigkeit, denn wir denken so gut wie in jedem Augenblick.

Das Jetzt lässt sich nicht mit dem Verstand erfassen

Kaum haben wir das „Jetzt“ gedacht, ist es auch schon wieder weg, dieses Jetzt, weil schon wieder Jetzt ist. Das Jetzt ist der einzige Augenblick, in dem das Leben sich vollzieht, aber wenn wir nicht im Jetzt sind – wo sind wir dann?

Fazit: Wenn wir nicht im Jetzt sind, dann sind wir nicht im Leben, dann sind wir in der toten Vergangenheit oder in der illusorischen Zukunft!

Das Jetzt ist für den Verstand die absolute Grenze, weil im Jetzt das Leben geschieht, nicht das Denken.

Das Leben kann nicht gedacht oder verstanden werden

Das Leben will gelebt und erfahren werden. Wir verpassen das echte Leben und schieben andauernd unser Glück auf, solange wir uns im Jetzt mit dem Denken an das Zuvor oder ein fiktives Später befassen.

Das ist der Grund, warum wir unglücklich sind. Der Verstand sagt uns ständig, es müsse noch etwas hinzukommen, bevor wir glücklich sein können. Er denkt dabei ständig an etwas, was vor uns liegt – und so denken wir und denken wir – und denken uns am wirklichen Leben im Hier und Jetzt vorbei.

Glück, das später, morgen oder irgendwann geschieht, ist reine Illusion

Die einzig wahre positive Haltung im Leben ist jene, im Jetzt zu sein. Solange wir dem Irrtum aufsitzen, dass morgen unser Glück auf uns wartet, werden wir sterben und niemals glücklich gewesen sein, denn das Glück kann nur im Jetzt stattfinden. Egal, was wir uns auch erdacht haben – ob es sich nun erfüllt oder nicht – wir können das Glück nur im Jetzt erfahren.

Da wir jedoch nicht wirklich im Jetzt sind, macht uns nichts von dem glücklich, was wir uns erdacht haben. Kaum hat sich etwas für uns erfüllt, sind wir schon wieder am Denken, ob es sich auch wirklich richtig erfüllt hat, also so, wie wir es erdacht haben.  So kommen wir niemals im Glück richtig an, so bleiben wir ewig ein vom Verstand und vom Denken gesteuertes Wesen.

Folge dem Herzen

…denn das Herz ist unbegrenzt, das Herz ist voller Gefühl, das Herz ist weise, das Herz ist im Jetzt. Das ist der Weg zum wirklichen Glücklichsein. Das Herz ist immer und ausnahmslos im Jetzt.

Dagegen ist der Verstand begrenzt, ohne Gefühl, denn im Kopf ist nicht die Heimat unserer Empfindungen – die wohnen im Herzen.

Das Leben ist kein Problem, welches wir durch denken lösen können…

…das Leben ist ein Mysterium, das es zu erfahren gilt. Kinder sind deshalb glücklicher, lebendiger und energetischer, weil sie weniger denken, dafür mehr im Jetzt sind. Dadurch sind sie fröhlich, dadurch sind sie unbeschwert, deshalb haben sie weniger Probleme. Es liegt nicht daran, weil sie weniger Verantwortung zu tragen haben, sondern daran, dass sie das Leben im Jetzt vollkommen erleben.

Wir sind ein Wesen der Natur

Jedes Blatt am Baum, jede Wolke am Himmel hat mehr Freude am Dasein als wir, wenn wir ständig im Denken sind. Die Katze rollt sich hinter dem Ofen zufrieden mit sich selbst zusammen, ohne zu denken, ob das auch das wahre Glück sei. Nur wir denken unentwegt und möchten die Arroganz, die hinter der Illusion unseres Verstandes steckt, einfach nicht aufgeben.

Der Verstand ist unser Diener

Im besten Fall nutzen wir unseren Verstand als guten Diener, aber wir beenden die Knechtschaft durch ihn – wir sind nicht unser Denken, wir sind nicht unser Verstand. Tatsächlich sind wir das, was jenseits unseres Verstandes liegt –wir sind das Herz, der Beobachter im Jetzt!

Solange wir unseren Verstand als unser einziges, höchstes Werkzeug ansehen, solange wir das unerklärliche Mysterium des Lebens mittels des Denkens zu erklären versuchen, solange werden wir am Leben vorbei leben. Wir können nicht wirklich glücklich sein, solange wir der Sklave eines Herrn (des Verstandes) sind.

Der Handwerker wird zum Sklaven seines Werkzeugs, wenn dieses Werkzeug sein einziges ist, denn ohne Werkzeug kann er sein Handwerk nicht verrichten – wir haben uns ganz stark auf ein einziges Werkzeug eingelassen: den Verstand. Deshalb sind wir zu seinem Sklaven geworden und nicht im echten gefühlten, gelebten Glück im Hier und Jetzt.

Dem Leben im Hier und Jetzt wieder vertrauen

Zahlreiche Möglichkeiten gibt es, um wieder seinem Herzen, seinem Fühlen, seiner Intuition näher zu kommen. Ob Mentaltraining, Meditation oder Achtsamkeitsübungen  – alles unterstützt uns in einer guten Weise. Eine wunderbare Methode, um wieder mehr ins Hier und Jetzt einzutauchen, ist eine Achtsamkeit-Sinnes-Wanderung

Eine echte chinesische Rezeptur

Mit zahlreichen Kräutern aus der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Körper und Geist unterstützen: Schisandra 13 

Das „Herztonikum des himmlischen Kaisers“ ist eine vor allem herzstärkende und beruhigende Rezeptur aus der Ming-Dynastie. Eine kraftvolle Rezeptur, die hilft, einen unruhigen Geist zu beruhigen und das Nervenkorsett zu stabilisieren.

By |Februar 17th, 2017|

„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (Carl Gustav Jung)

Wie Worte wirken

Falsch oder interessant

Haben Sie das auch schon einmal erlebt, dass Sie etwas gesagt oder getan haben, und ein anderer sagt dann zu Ihnen: „Das ist falsch“, oder: „Das hast du falsch gemacht“ oder „Nein, das kannst du so überhaupt nicht sehen, du siehst das ja völlig falsch“.

Wie fühlt sich das an? Nicht so richtig klasse, oder? Wir fühlen uns durch den anderen nicht richtig wergeschätzt und ernst genommen. Es ist nicht besonders motivierend und für die Beziehung zu dieser Person auch nicht gerade förderlich.

Wie oft beurteilen wir Menschen und ihre Denk-  und Verhaltensweise als „falsch“?

Falsch – aus unserer Sicht der Welt! Wir sprechen von falschen Ansichten, falschen
Ergebnissen, falschen Informationen, falschen Überzeugungen und und und.

Wenn unsere eigenen Denk- und Verhaltensweisen als falsch beurteilt werden, erleben wir manchmal vielleicht so etwas wie Enttäuschung oder sogar Wut. Wir denken: Wie kann der das wissen – mein Überzeugung ist völlig richtig und logisch, bei mir ist gar nichts falsch, bei dem ist alles falsch.

Achten Sie diese Woche einmal darauf, wann Sie etwas als falsch beurteilen wollen. Und anstatt dann zu sagen: „Das ist falsch“, versuchen Sie einmal etwas anderes. Sagen Sie stattdessen einmal: „Das ist interessant…“ oder „Wie kommen Sie darauf?“ oder „Wie sind Sie da vorgegangen?“

Vielleicht haben Sie ja jetzt schon eine Vorstellung darüber, wie sich die Beziehung, die Kommunikation, die Zusammenarbeit mit diesem Menschen verändern könnte. Vielleicht erahnen Sie auch, dass mit dieser Frage Ihnen auch die Möglichkeit gegeben wird, tatsächlich neue Sicht- und Denkweisen kennen zu lernen, die Sie möglicherweise sehr bereichern und Ihren Horizont erweitern. Und vermutlich können Sie sich vorstellen, dass auf diese Weise etwas völlig Neues entsteht, ein kreativer Denkprozess sich entwickeln kann und das Verständnis füreinander sich entfalten kann.

Mein Tipp: Wann immer Sie eine Denk- oder Verhaltensweise als „falsch“ abstempeln wollen, halten Sie kurz inne und sagen: „Interessant – wie kommen Sie darauf?“ Beobachten Sie, was sich dadurch verändert.

Buch3DZahlreiche Tipps, wie wir besser im Umgang mit uns und den anderen werden, findest du auch in „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen“

Bildquelle: aboutpixel.de / Buddha © Christian Wöller
By |Dezember 6th, 2016|

Die Macht der Motivation – Die Kraft eines Briefes

Die selbsterfüllende Prophezeiung als Erfolgsfaktor

thomas-alva-edison-67763_1920-2Eines Tages kam Thomas Edison von der Schule nach Hause und gab seiner Mutter einen Brief. Er sagte ihr: „Mein Lehrer hat mir diesen Brief gegeben und sagte mir, ich solle ihn nur meiner Mutter zu lesen geben.“

Die Mutter hatte die Augen voller Tränen, als sie dem Kind laut vorlas: „Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und hat keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn selbst.“

Viele Jahre nach dem Tod der Mutter, Edison war inzwischen einer der größten Erfinder des Jahrhunderts, durchsuchte er eines Tages alte Familiensachen. Plötzlich stieß er in einer Schreibtischschublade auf ein zusammengefaltetes Blatt Papier. Er nahm es und öffnete es. Auf dem Blatt stand geschrieben: „Ihr Sohn ist geistig behindert. Wir wollen ihn nicht mehr in unserer Schule haben.“

Edison weinte stundenlang und dann schrieb er in sein Tagebuch: „Thomas Alva Edison war ein geistig behindertes Kind. Durch eine heldenhafte Mutter wurde er zum größten Genie des Jahrhunderts.“

Wohl dem, der solch ein Mutter hat….

Vom Lehrer wurde er mehrfach als Hohlkopf beschimpft, später erhielt er über 1500 Patente und zählt zu den größten Erfindern unserer Zeit.

Wesentliche Unterschiede zwischen dem Erfolgreichen und dem nicht Erfolgreichen

So sagt es Thomas Edison:

Erfolg hat nur der, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet. Ich bin nicht entmutigt, weil jeder als falsch verworfene Versuch ein weiterer Schritt vorwärts ist.

Ich bin ein Schwamm, denn ich sauge Ideen auf und mache sie nutzbar. Die meisten meiner Ideen gehören ursprünglich anderen Leuten, die sich halt nicht mehr die Mühe gemacht haben, sie weiterzuentwickeln. Die meisten Misserfolge kommen kurz vor dem Ziel.

Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.

By |Februar 8th, 2016|

Der 117. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online: Das persönliche Aha-Erlebnis

  • Wie wahr ist das, was ich glaube?
  • Falsche Glaubenssätze blockieren unser Handeln
  • Mancher Gedanke ist nicht für ein glückliches, erfülltes Leben geeignet
  • Unser Verhalten wird von unserem Denken gesteuert
  • Der Weg zu Ihrem persönlichen Aha-Erlebnis
  • Prüfen Sie das, was Sie denken – die richtigen Fragen stellen
  • Neue Gedanken zulassen und kreieren
  • Ein Date mit dem wichtigsten Menschen in Ihrem Leben

„Der Mensch ist was er denkt, was er denkt, strahlt er aus. Was er ausstrahlt, zieht er an.“ (Christian Friedrich Hebbel)

HH-Podcast-Charisma-neuHier zum Anhören und Abonnieren: http://www.heikeholz.de/mediathek/podcast-charisma-und-personlichkeit/

By |Januar 20th, 2016|

Wo wird die Weisheit geboren?

Warum der Weg zu mehr Kreativität, Inspiration und Ideenreichtum gepflastert ist mit Phasen der Ruhe und Entspannung…

 

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„Es war einmal ein Großkonzern, der hatte ein Herz für seine Angestellten. Deren Wohlergehen lag den Konzernchefs so sehr am Herzen, dass sie ihre Firmensitze mit Couchlandschaften, Hängematten, Billardtischen, Riesenrutschen oder gar Schrebergärten ausstatteten…“

Klingt wie ein Märchen, einfach unglaublich, oder? – Aber wahr. Das erwähnte Unternehmen heißt Google und hat sich die Erkenntnisse der neueren Kreativitätsforschung zu Nutze gemacht.

Erfreulicherweise können nicht nur Milliardenkonzerne von diesen Erkenntnissen profitieren – wir alle können dieses Wissen ganz einfach praktisch anwenden. Ob du nach Ideen für eine Geburtstagsrede suchst oder den nächsten Urlaub planst – oder für dein neuestes Projekt den richtigen Anstoß benötigst, ganz gleich, ob du in einem Unternehmen arbeitest oder selbstständig bist – Inspirationen und kreative Ideen brauchen wir alle.

Ideen entstehen im Zustand der geistigen Entspannung

In der Studie „Wie Ideen entstehen“ der renommierten Firma IQudo zeigt sich, dass knapp 48 Prozent der Befragten ihre Ideen in Ruhemomenten finden, sei es auf dem Sofa, im Bett oder unter der Dusche. Knapp 25 Prozent der Befragten finden ihre Ideen „in Bewegung“, sei es beim Wandern, Joggen oder Fahrrad fahren. Dagegen gaben nur 6,4 Prozent der Befragten an, gute Ideen am Arbeitsplatz zu finden. Geistige Entspannung ist hier ein wichtiges Stichwort – und dabei ist es unerheblich, ob diese Entspannung in der Bewegung stattfindet oder in tatsächlicher Ruhe.

Stress blockiert Gehirn

IMG_1095Was wir oft intuitiv spüren, wird inzwischen auch wissenschaftlich anerkannt: Stresshormone blockieren diejenigen Gehirnareale, die für Wahrnehmung und Übersicht zuständig sind. In der Folge verarbeitet das Gehirn wesentlich geringere Informationsmengen und spult nur noch einfache Programme ab. Das Ergebnis: Tunnelblick und mechanisches Funktionieren auf Autopilot.

Befinden wir uns jedoch unter der Dusche oder auf der Couch in einem Zustand entspannter Wachheit – im EEG abzulesen an Gehirnwellen im Alpha-Frequenzbereich – ist das die beste Voraussetzung für einen Prozess, in dem Informationen, die sich sonst dem bewussten Zugriff entziehen, an die „Oberfläche“ gelangen. Jetzt, in diesem Moment wird unser Unterbewusstsein angesprochen, welches damit so etwas wie eine Initialzündung für die Entstehung interessanter Ideen auslöst.

Glückshormone fördern kreatives Denken

Konstante leichte Bewegung wie zum  Beispiel beim Wandern führt zu einer besseren Durchblutung des Gehirns. In Kombination mit den beim Wandern sich verändernden Konzentrationen von Endorphinen, Dopamin, Melatonin und dem sogenannten „Kreativitätshormon“ ACTH führt dies zu einer Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit und besonders der Fähigkeit zum kreativen Denken.

Vorbild Natur

IMG_0713Auch die Natur funktioniert so: Im Frühling wachsen die Pflanzen und im Winter ist Zeit für Ruhe. Raubtiere wie beispielsweise Löwinnen jagen mit vollem Einsatz und dann ruhen sie im Schatten eines Baumes.

Doch wir Menschen glauben,

  • dass wir die ganze Zeit etwas tun müssen,
  • dass wir nur durch Produktivität und Geschäftigkeit gute Ergebnisse erzielen,
  • dass andere uns in einer betriebsamen Hektik und beim Arbeiten sehen müssen, damit wir nicht als faul gelten.

Und so erlauben wir uns kaum eine Pause. Doch alles im Leben – und so auch der Mensch – folgt gewissen Zyklen. Es gibt Phasen des Wachstums und der Ruhe. Das wollen wir in unserem alltäglichen Tun oder unser Vorgesetzter eines Durchschnitt-Wirtschaftsunternehmens ganz häufig nicht anerkennen und als urprinzipielles Grundgesetz annehmen.

Raus aus dem Hamsterrad – rein in die Entspannung

Erholung am SeeSich von diesem zerstörerischen Denken, welches übrigens der klassische Weg ins Burn-Out ist, zu lösen, ist anfangs nicht ganz einfach. Frage dich ganz ehrlich, ob du Dinge mehr um des Tuns Willen tust und nicht, weil es gerade Sinn macht. Kein Bauer würde nur aus Aktionismus seine Felder im Winter pflügen und seine Saat ausbringen, wenn Schnee liegt. Das macht nämlich einfach keinen Sinn!

Es leuchtet auch ein, dass der Gepard auch keinen Sprint hinlegt, wenn weit und breit keine Gazelle zu sehen ist. Er spart seine Kraft und wartet auf den richtigen Moment.

Höre nicht auf andere – vertraue deiner Stimme des Herzens

HerzHier ist es völlig egal, was andere denken, wie kritisch andere unsere Pausen, unsere Entspannung, unser Hängematten-Liegen, unseren Spaziergang kommentieren.

Du alleine bist wichtig. Du bist für dich verantwortlich. Du musst für dich und deine psychische und physische Gesundheit sorgen.

Wenn du es nicht tust, tut es keiner. Und wer außer dir sollte am besten wissen, was dir in welchen Moment gut tut?

Und ganz besondern in Zeiten der Ruhe und der Einkehr hörst du immer mehr die Stimme deines Herzens und findest so zu einem für dich ganz persönlich stimmigen Handeln.

 

Buch3DZahlreiche Anregungen, wie wir aus dem berühmten Hamsterrad herausfinden und noch mehr auf unsere eigene Stimme, auf unser Bauchgefühl hören, findest du auch in meinem Buch „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen“ 

By |November 11th, 2015|

Der 65. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online

Bedauern Sie, was nicht zu ändern ist

Lebenskünstler sind Menschen, die schon glücklich sind, wenn sie nicht vollkommen unglücklich sind. (Jean Anouilh)

Richtig unglücklich sein will gelernt sein

Wir haben keine Kontrolle über die Ergebnisse. Doch über unser Denken und Handeln haben wir eine gewisse Kontrolle. Nicht über das Resultat. Bedauern füllt diese Lücke der Ohnmacht. Doch Bedauern äußert sich nicht nur in Klagen und Selbstmitleid, wie diese Zen-Geschichte zeigt:

„Zwei Mönche waren auf der Wanderschaft. Eines Tages kamen sie an einen Fluss. Dort stand eine junge, wunderschöne Frau, die über den Fluss wollte. Ohne zu zögern ging einer der Mönche auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf der anderen Flussseite setzte er sie trocken ab.

Nachdem der andere Mönch auch durch den Fluss gewatet war, setzten die beiden ihre Wanderung fort. Nach etwa einer Stunde fing der eine Mönch an, den anderen zu kritisieren: “Du weißt schon, dass das, was Du getan hast, nicht richtig war, nicht wahr? Du weißt, wir dürfen keinen nahen Kontakt mit Frauen haben. Wie konntest Du nur gegen diese Regel verstoßen?”

Der Mönch, der die Frau durch den Fluss getragen hatte, hörte sich die Vorwürfe des anderen ruhig an. Dann antwortete er: “Ich habe die Frau vor einer Stunde am Fluss abgesetzt – warum trägst Du sie immer noch mit Dir herum?”

Bedauern ist nutzlos. Denn damit weigern wir uns zu akzeptieren, was geschehen ist. Statt dessen leiden wir daran – anstatt daraus zu lernen. Und wir blenden aus, dass unser Urteil, ob etwas besser oder schlechter gewesen wäre, im Nachhinein geschieht.

Quelle: Persönlichkeitsblog von Roland Kopp-Wichmann
By |April 20th, 2013|