„Bleib bei dir!“

Eine sehr gute Übung aus „The Work“ von Byron Katie

Probiert’s einfach mal aus – es verändert sofort jede Situation:

 Wenn uns andere Vorwürfe machen, Erwartungen einfordern oder uns kritisieren, lösen Sie meist in uns unangenehme Gefühle aus.

Werde an dieser Stelle sehr aufmerksam für das, was sich in dir abspielt. Unser Verstand produziert jetzt ganz schnell Gegenvorwürfe oder Gedanken, mit denen wir uns rechtfertigen oder verteidigen wollen.

Zugleich tauchen Gefühle auf wie Ärger, Wut, Beleidigt- oder Gekränkt-Sein und andere. Sobald du dies bemerkst und sprich innerlich zu dir: „Bleib bei dir, Anna/Kurt (dein Vorname hier einsetzen)!“

Atme tief durch und schieß nicht mit Worten zurück, sondern schweige für ein paar Sekunden. Halte deine Konzentration auf deine innere Bewegungen von Gefühlen und Gedanken.

Dann sage, so ruhig du kannst: „Was du sagst, löst in mir das Gefühl von ….. aus. Ich weiß, das ist mein Gefühl. Danke dafür. Ich werde mich darum kümmern.“ Oder sage: „Ich kann dir im Moment darauf nichts sagen. Ich muss das erst mal sacken lassen, weil es mich ….(Gefühl benennen) macht.“

Der innerlich ausgesprochene Satz „Bleib bei dir“ ist ein Schlüsselsatz, der dir hilft, mehr und mehr selbstzentriert zu bleiben und die äußeren Angriffe für deinen eigenen inneren Frieden zu nutzen.

Wenn du spontan reagierst, verlässt du dich selbst und verfängst dich im Spiel von Angriff und Verteidigung oder in Rechthaberei. Der andere darf dich angreifen, daran kannst du nichts ändern. Das ist seine Angelegenheit. Aber wie du reagierst, das ist deine Angelegenheit.

Im Angriff des anderen liegt ein potentielles Geschenk für deinen eigenen inneren Frieden. Ob du es nutzt, liegt an dir.

(gelesen bei Robert Betz)

The Work erfolgreich anwenden

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Unterstützung mit der Urkraft der Pflanzen

Ein wunderbares Konstitutionsmittel, welches uns hilft, besser auf unser Herz zu hören und ins Vertrauen zu kommen, ist von Ethno-Health die perfekt abgestimmte Kräuter-Wurzel-Rezeptur „Herzkraft“

Und wenn wir das Gefühl haben, dass uns eher der Boden unter den Füßen weggezogen wird, wenn uns die Wurzeln in unserem Leben fehlen, dass wir so gar nicht auf unser Herz vertrauen können, stellt Wurzelkraft aus der Ethno-Health-Apotheke die perfekte Ergänzung dar.

 
 
Bildquelle: René Sputh
By |Juni 16th, 2017|

Eine Weihnachtsgeschichte: Das Geschenk

Einmal hatte ich eine Zeitlang in China gelebt Ich war im Frühling in Shanghai angekommen, und die Hitze war mörderisch. Die Kanäle stanken zum Himmel, und immer war der ranzige Geruch von Sojabohnenöl in der Luft. Ich konnte mich nicht eingewöhnen.

Neben Wolkenkratzern lagen Lehmhütten, vor denen nackte Kinder im Schmutz spielten. Nachts zirpten die Zikaden im Garten und ließen mich nicht einschlafen.

Im Herbst kam der Taifun, und der Regen stand wie eine gläserne Wand vor den Fenstern. Ich hatte Heimweh nach Europa. Da war niemand, mit dem ich befreundet war. Ich kam mir ganz verloren vor in diesem Meer von fremden gelben Gesichtern.

Und dann kam Weihnachten. Ich wohnte bei Europäern, die chinesische Diener hatten. Der oberste von ihnen war der Koch, Ta-tse-fu, der große Herr der Küche. Er sprach gebrochen deutsch und war der Dolmetscher zwischen mir und dem Zimmer-Kuli, dem Ofen-Kuli, dem Wäsche-Kuli und was es da eben sonst noch an Dienerschaft im Hause gab.

Am Heiligen Abend, und ich saß wieder einmal verheult in meinem Zimmer, überreichte mir Ta-tse-fu ein Geschenk. Es war eine chinesische Kupfermünze mit einem Loch in der Mitte, und durch das Loch waren viele bunte Wollfäden gezogen und dann zu einem Zopf zusammengeflochten. „Ein sehr altes Münze“, sagt der Koch feierlich. „Und die Wollfäden gehört auch dir. Wollfäden sind von mir und meiner Frau und Bruder von Koffer-Kuli – von uns allen sind die Wollfäden“.

Ich bedankte mich sehr. Es war ein merkwürdiges Geschenk – noch viel merkwürdiger als ich zuerst dachte. Denn als ich die Münze mit ihrem bunten Wollzopf einem Bekannten zeigte, der seit Jahrzehnten in China lebte, erklärte er mir, was es damit für eine Bewandtnis hatte:

Jeder Wollfaden war eine Stunde des Glücks. Der Koch war zu seinen Freunden gegangen und hatte sie gefragt: „Willst du von dem Glück, das dir für dein Leben vorausbestimmt ist, eine Stunde des Glücks abtreten?“ Und der Koffer-Kuli und der Zimmer-Kuli und ihre Verwandten hatten für mich, für die fremde Europäerin, einen Wollfaden gegeben, als Zeichen, dass sie mir von ihrem eigenen Glück eine Stunde des Glücks schenken. Es war ein großes Opfer, das sie brachten. Denn wenn sie auch bereit waren, auf eine Stunde ihres Glücks zu verzichten – es lag nicht in ihrer Macht zu bestimmen, welche Stunde aus ihrem Leben es sein würde.

Das Schicksal würde entscheiden, ob sie die Glücksstunde abtraten, in der ihnen ein reicher Verwandter sein Hab und Gut verschrieben hatte, oder ob es nur eine der vielen Stunden sein würde, in der sie glücklich beim Reiswein saßen; ob sie die Glücksstunde wegschenken, in der das Auto, das sie sonst überfahren hätte, noch rechtzeitig bremste – oder die Stunde, in der das junge Mädchen vermählt worden wäre. Blindlings und doch mit weit offenen Augen machten sie mir, der Fremden, einen Teil ihres Lebens zum Geschenk.

Nun ja – die Chinesen sind abergläubisch. Aber ich habe nie wieder ein Weihnachtsfest bekommen, das sich mit diesem hätte vergleichen lassen. Von diesem Tag an habe ich mich in China wohl gefühlt. Und die Münze mit dem bunten Wollzopf hat mich jahrelang begleitet.

Ich habe sie nicht mehr. Eines Tages lernte ich jemanden kennen, der war noch übler dran als ich damals in Shanghai. Und da habe ich einen Wollfaden genommen, ihn zu den anderen Fäden dazugeknüpft – und ich habe die Münze weitergeschenkt.

(Quelle unbekannt)
By |Dezember 23rd, 2015|

Das Weihnachtsangebot: „Knips dein Licht an“

Haben Sie schon die passenden Weihnachtsgeschenke für Ihre Lieben?

Wie wäre es mit etwas ganz Besonderem, dem Buch: „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen“

Zahlreiche 5 – Sterne-Rezensionen auf Amazon.de sprechen für sich. Überzeugen Sie sich selbst:  www.amazon.de

Als Dank für meine treuen Kunden, Podcasthörer und den vielen Menschen, mit denen ich verbunden bin, habe ich ein ganz besonderes Angebot: Bestellen Sie unter dem Stichwort „Weihnachtsaktion“ bei mir vier Bücher – und Sie erhalten eines gratis dazu. Und das ganze auch noch portofrei!

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By |Dezember 6th, 2014|

Wunderbare Gedanken von Robert Betz: Du musst nicht leben – du darfst leben

200102_104135336334848_5091610_nDu musst nicht leben, du darfst leben und aus diesem kostbaren Geschenk etwas sehr Schönes und Bleibendes erschaffen

Viele Menschen wachen am Morgen auf und machen es wie ein Vogel, der morgens auf einem Ast sitzt, sich am Kopf kratzt und denkt: „Mist, heute muss ich schon wieder singen! Was soll ich nur für ein Lied singen?“

An jedem Morgen erhältst du das kostbare Geschenk leben zu dürfen. Dieses Geschenk kannst du ignorieren oder es als ein Muss oder eine Strafe betrachten. Aber du bist nicht hierher strafversetzt, du kamst freiwillig hierher, du hast dich entschieden, auch wenn du es vergessen hast.

Danke dem Himmel an jedem Morgen, dass du leben, atmen, denken, fühlen, gehen, springen, tanzen, riechen, schmecken, zuhören, sprechen, umarmen, lernen, lachen, lehren und lieben darfst. Danke für das Geschenk von Mutter Erde, ihre Schönheit, ihre Früchte, ihre Jahreszeiten, ihre Elemente und vieles mehr.

Danke, dass du verurteilen und vergeben, dich jederzeit neu entscheiden, dich entwickeln, wachsen, reifen, entfalten und dich erinnern darfst, dass du ein unendlich geliebtes, unschätzbar liebenswertes, göttliches und mutiges Wesen bist, ein Juwel, das sich seiner Göttlichkeit und Unendlichkeit bewusst werden darf.

Mach dein Denken zum Danken. Und vergiss nicht, dir selbst zu danken.

By |Februar 10th, 2013|

Die 49. Folge ist da: RatSchläge

„Rat zu geben ist das dümmste Handwerk, das einer treiben kann. Rate sich jeder selbst und tue, was er nicht lassen kann.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Einfach nur präsent zu sein, das ist meist das größte Geschenk, das wir einem Menschen machen können. Damit leisten wir meist einen höheren Beitrag für das Leben unseres Gegenübers als mit den meisten tollen Ratschlägen, die uns einfallen. Der andere hat dann Raum, sich auszubreiten.

Was hat es mit diesem Drang auf sich, ständig seine Meinung zu äußern? Dieser Drang kommt oft vom Ego kommt, das unbedingt wichtig sein will. Wenn wir jemandem einen Rat geben, dann erfüllen wir uns das Bedürfnis nach Wirksamkeit, nach Gehörtwerden, nach Bedeutsamkeit. Wir brauchen es für uns selbst, unsere Weisheit spazieren zu führen.

http://www.heikeholz.de/html/charisma1.html

By |Juli 21st, 2012|