So geht’s: Ein langes, gesundes und vitales Leben

Mehr Vitalität und Lebensfreude in jedem Alter

Pendling TripEs gibt nach unserem derzeitigen Wissenstand sieben „Todsünden“, die ein langes, gesundes und vitales Leben mit Sicherheit verhindern und unsere natürliche Lebensweise drastisch verkürzen. 

Die sieben Todsünden sind: 

1. Rauchen: Jede Zigarette verkürzt das Leben und verdoppelt die Krankheiten

2. Falsche Ernährung: zu viele Kalorien, Zucker, Fett, Vitamin- und Mineralmangel

3. Übersäuerung und Entmineralisierung

4. Bewegungsmangel

5. Übergewicht: oft durch Diäten und Bewegungsmangel

6. Blutdruck: ständig über 140/80

7. Negatives Denken: Mangel an geistiger Aktivität und Lebensfreude, negatives Denken und ein negatives Selbstbild

Übersäuerung vermeiden mit gesunder Ernährung

IMG_0865IMG_1222IMG_1142Und weshalb das Thema „Übersäuerung“ so wichtig ist, lässt sich an einem einfachen Effekt erkennen: Die Kapillaren, die feinen Haargefäße, durch die das Blut fließen muss, haben einen Durchmesser von 3 bis 4 hm (1hm=1 Tausendstel mm). Ein rotes Blutkörperchen jedoch, das die Kapillare passieren muss, hat einen Durchmesser von 7,5 hm. Ein 7,5 hm großes Blutkörperchen muss durch einen 3 bis hm engen Kanal, durch eine Kapillare. Das geht eigentlich gar nicht.
Es geht natürlich doch, sonst würden wir ja alle nicht mehr leben!

Was bei Übersäuerung passiert 

Diese Kapillare verengen zunehmend und verlieren an Elastizität. Dies führt zu Durchblutungsstörungen oder und somit Verengung der Gefäße. 

Lust auf vitales, aktives Leben?

Hier erfährst du, wie gesundes Leben funktioniert: http://www.heikeholz.de/individualprogramm/ganzheitliche-gesundheitsberatung/  – Beratungen gerne persönlich, telefonisch oder per Skype – ich freue mich auf dich 🙂

Quelle: Tepperwein-Report, www.zentrum-leben.de

By |August 18th, 2017|

Was uns glücklich macht

Genießen in allen Lebensbereichen

Lasse dich berühren, lasse dich verzaubern. Ohne Zauber und Berührung hast du als Toter gelebt! (Safi Nidiaye)

Was ist wirklich wichtig im Leben

Was heißt es, das Leben in Balance zu leben?

Was bedeutet es für mich, erfolgreich zu sein?

Was würde ich gerne tun und gestehe es mir nicht zu?

Was verschiebe ich ständig auf später?

Diese und viele weitere Fragen können wir uns stellen, wenn wir über das Thema „Persönliches Glück“, „Innerer Reichtum“ und „Was ist mein Lebenssinn“ reflektieren. Aus meiner Sicht ist es enorm bedeutsam, sich darüber immer wieder im Klaren zu werden, sich immer wieder mit diesen und weiteren Fragen auseinanderzusetzen.

Vergangene Zeit können wir nicht ein weiteres Mal leben, sie ist vergangen, vorbei… Zeit ist unwiederbringlich.

Mit welchen Gedanken und mit welchem Gefühl wollen wir auf die vergangenen Lebensjahre zurückblicken?

Mit dem Gefühl, das Leben ausgiebig gelebt zu haben?

Mit dem Gefühl der Zufriedenheit?

Mit dem Gefühl der inneren Fülle?

Oder mit dem Gefühl der Enttäuschung, etwas verpasst zu haben, nie wirklich das gemacht zu haben, was wir eigentlich wollten, mit dem Gefühl, nur funktioniert zu haben, FÜR andere und GEGEN das eigene Lebensglück gelebt zu haben?

Dieses Gedicht bringt es so schön auf den Punkt

„Wenn ich mein Leben noch einmal leben dürfte, würde ich viel mehr Fehler machen.
Ich würde entspannen.
Ich würde viel verrückter sein als in diesem Leben.
Ich wüsste nur wenige Dinge, die ich wirklich sehr ernst nehmen würde.
Ich würde mehr Risiko eingehen.
Ich würde mehr reisen.
Ich würde mehr Berge besteigen, mehr Flüsse durchschwimmen
und mehr Sonnenuntergänge betrachten.
Ich würde mehr Eis und weniger Salat essen.
Ich hätte mehr echte Probleme und weniger eingebildete.
Sehen sie, ich bin einer dieser Menschen,
die immer vorrausschauend und vernünftig leben,
Stunde um Stunde, Tag für Tag.
O ja, es gab schöne Momente,
und wenn ich noch einmal leben dürfte, hätte ich mehr davon.
Ich würde eigentlich nur noch welche haben.
Nur schöne, einen nach dem anderen.
Wenn ich mein Leben noch einmal leben dürfte,
würde ich bei den ersten Frühlingsstrahlen barfuss gehen
und vor dem Spätherbst nicht damit aufhören.
Ich würde vieles einfach schwänzen.
Ich würde mehr Achterbahn fahren
Ich würde öfter in der Sonne liegen.”

(Quelle: Harley Davidson Anzeige / Manager-Magazin 6/98)
 

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Mehr aus dem Herzen heraus leben und selbstbestimmt sein

…indem wir mit den richtigen Pflanzenwurzeln das gesamte Herzsystem unterstützen. „Herzkraft“ von Ethno-Health enthält hochwertigste Wurzeln, die uns innerlich stärken. Hier gibt’s nähere Informationen

 
By |August 12th, 2017|

Lass los und vergebe – Vom Ärger und Zorn hin zur Liebe und Freude

„Wer sich dem Zorn hingibt, kann auch Gift nehmen und darauf hoffen, dass der andere stirbt!“

Das leere Boot

IMG_0530Ein Schüler fragte seinen Meister, wie er besser mit Zorn umgehen könne.

Der Zen-Meister antwortete:

„Stell Dir vor, es ist ein nebliger Tag. Du bist mit Deinem Boot draußen auf dem See. Durch den Nebel kannst Du kaum etwas erkennen. Bis plötzlich ein anderes Boot durch die Schwaden genau auf Dich zukommt. Du wirst zornig. Du denkst: „na so ein Ars….., ich habe erst gestern mein Boot neu angestrichen …“ und schon kracht das fremde Boot in Dein Boot hinein. Du kannst die frische Farbe, die Du gestern so mühevoll aufgetragen hast, geradezu abblättern hören. Zorn!

Purer Zorn steigt in Dir auf,  Du bist außer Dir ….

Dann schaust Du genauer hin und siehst: das andere Boot ist leer. Niemand drin. Niemand, der Dich absichtlich gerammt hat. Dein Zorn verfliegt.

Du seufzt und denkst: „ach was soll’s, dann muss ich demnächst eben noch mal streichen.“Die Sache ist für Dich auf einmal verflogen, erledigt, wie weggewischt.“

Der Zen-Meister fuhr fort: „So ist es mit allem im Leben und mit allen Menschen, denen Du begegnest: Es ist, als würden wir von einem leeren Boot gerammt werden.“

Der Schüler sagte: „Hmm, da ist was dran. Aber selbst wenn ich sehe, dass das Boot leer ist: ich werde erst einmal die ganze Welt verfluchen und mir einfach vorstellen, es säße jemand in dem Boot, der mir absichtlich schaden will.“

Da antwortete der Meister:„Wohl wahr. So ticken wir Menschen. Doch je mehr wir üben, umso leichter können wir uns beruhigen und sehen, wie lächerlich und nutzlos es doch ist, an Zorn festzuhalten.

Schuld hat immer das leere Boot.“

Liebe und Hass liegen sehr dicht bei einander

„Hass“, „Groll“ und „Zorn“ haben immer etwas mit uns selbst zu tun, auch wenn wir das nicht gleich erkennen! Es geht um mangelnde Selbstliebe! Dem Hass geht Groll und dem Groll geht Zorn voraus!
Beobachte in Achtsamkeit deinen Zorn, so kann er sich am schnellsten in Liebe wandeln…

Quelle: gelesen im Weihnachtsnewsletter von Sven Sander
 

Wege und Möglichkeiten, wie du zu mehr in deine Balance, Kraft und Lebensfreude finden kannst, findest du auch unter http://gesundheit.heikeholz.de

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

 

 

By |Mai 8th, 2017|

Wie schwer ist dein Rucksack

„Die Last des Körpers tragen die Füße. Aber die Last der Seele trägt das Herz.“ (Quelle unbekannt)

Leben im Jetzt und in der Gegenwart

Gestern ist vorbei * Morgen noch nicht geboren * Heute ein Geschenk

Der alte Mann trug auf seinen Schultern einen großen, schweren Sack, während er tief gebeugt die staubige Straße hinunter schlurfte. Er schaute nur nach unten auf die Straße. Hatte keinen Blick für den blauen Himmel und die goldene Sonne, die strahlend über ihm stand.

Da kam ein fröhliches Mädchen mit langen Zöpfen daher gesprungen, sah den Alten und rief ihm zu: „Was schleppst du denn da so Schweres?“

Der alte, geplagte Mann schaute kurz auf und erwiderte ihr müde: „In diesem Sack trage ich alle Sorgen meines Lebens mit mir herum.“

Das Mädchen schaute verwundert und kam neugierig näher. „Lass mich doch mal hineinschauen“, bat es ganz artig. Der alte Mann zuckte mit den Schultern, seufzte dann tief und stelle die schwere Last vor sich auf dem Weg ab. Gemeinsam öffneten sie den Sack, schauten hinein und sich dann gegenseitig staunend an. Der Sack war völlig leer.

„Wo sind denn deine Sorgen?“ wollte das neugierige Mädchen wissen. „Ich habe scheußliche Schuldgefühle aus meiner Vergangenheit und mache mir fortwährend große Sorgen über mein Zukunft“ entgegnete der Alte und wurde verlegen.

„Schau“, lächelte das Mädchen den Alten an „deshalb ist der Sack auch leer. Denn Gestern ist schon vorbei und Morgen ist noch nicht geboren! Nur das Heute, richtig gelebt, ist wichtig!“

Da wurde der alte Mann froh, warf den leeren Sack fort und umarmte überglücklich, dankbar und voll Freude das kleine, neugierige Mädchen. Er hatte das wunderbare Gefühl, einem Engel begegnet zu sein. Mit einem lustigen Lied auf den Lippen war er hüpfend und springend bald hinter der nächsten Wegbiegung verschwunden. Lange noch schaute ihm das Mädchen nach und dachte bei sich: „Es scheint, als wäre dieser Mensch heute neu geboren worden.“

Quelle: unbekannt

Gefällt es euch, von weisen Geschichten mit Tiefgang und Lebensbotschaften inspiriert zu werden?

28 Kurzgeschichten: Balsam für die Seele

Genießen Sie eine exklusive Zusammenstellung 28 Weisheiten auf Audio CD. Die persönlich von mir erzählten Geschichten laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Einfach mal reinhören: http://www.heikeholz.de/produkte/audio-cds/

 

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By |März 12th, 2017|

Freiheit gemeinsam genießen….

… und bei sich ankommen…

Eine bezaubernde, wunderbare Geschichte

Der Weihnachtsmantel

„Nähen Sie mir einen Mantel“, flüsterte ich, „einen Mantel, der mir allen Zweifel nimmt.FullSizeRender

„Einen Mantel?“ Joy, die Schneiderin, sah ihre Kundin prüfend an.

 „Ja, ich friere in letzter Zeit so grässlich“, sagte Sabine. „Ich hatte einmal einen dunkelroten Samtmantel. Bei jedem wichtigen Ereignis war er dabei. Ich trug ihn, als ich erfuhr, dass ich eine Tochter bekommen sollte, als ich meine Doktorarbeit abgab und als ich meinen Mann Sebastian kennenlernte. Und eines Tages war er wie vom Erdboden verschluckt. Mit dem Mantel ist auch mein gewohntes Glück verschwunden. Mein Mann hat mich verlassen.“ Sabine wunderte sich über die Klarheit in ihrer Stimme. Sie fühlte sich seltsam wohl in dem luftigen Atelier, als wäre sie in einem Raum, in dem andere Gesetze gelten würden.

Sabine sah aus dem großen Fenster des Schneiderateliers, die Dämmerung lag sanft über dem Garten. Der gelbliche Himmel verhieß Schnee. Sabine dachte an Sebastian. In vier Wochen war der Scheidungstermin angesetzt.  Kein Rosenkrieg, kein Drama, aber ein langanhaltender, tiefer Schmerz, der wuchs, statt zu verheilen.  Wahrscheinlich hatte sie sich während ihrer langjährigen Ehe etwas zu sehr an Sebastians Karriereweg angepasst und die Kinder zu sehr in den Mittelpunkt ihres Lebens gerückt. Joy holte sie in die Gegenwart zurück: „Sie werden genau den Mantel bekommen, den Sie verdienen, ich verspreche es.“ Drei Tage später erhielt Sabine ein Sms, sie möge zur ersten Anprobe kommen.

„Am besten Sie schließen ihre Augen während der Anprobe“, empfahl Joy, „die Augen verderben einem das sichere Urteil.“ Sabine hatte auf dem Kleiderbügel, nach dem Joy nun griff, einen dunklen Schatten hängen gesehen, harmlos, farblos fast. Doch kaum angezogen, füllten sich die Fäden mit Leben und begannen mit der ewigen Geschichte. „Das bist Du“, schienen sie zu flüstern. Sabine war den Tränen nahe. Der Mantel umflatterte sie wie ein Himmel voller Möglichkeiten und gab ihr die Gewissheit, ganz in sich selbst daheim zu sein. „Augen zulassen“, flüsterte Joy und nahm den Mantel wieder an sich. Als Sabine sich umdrehte, hing er wieder als farbloser Schatten auf dem Kleiderbügel. „Kommen Sie in vierzehn Tagen wieder“, sagte Joy, „dann ist er fertig.“ „Aber das wäre der 24. Dezember, Weihnachten“, antwortete Sabine. Joy lächelte: „Das Fest der Liebe, ja, ich weiss. Dann eben früher, ich schicke Ihnen ein Sms.“

Sabine verließ das Atelier wie in Trance. Während sie in den neuen Mantel geschlüpft war, hatte sie gleichzeitig etwas Altes abgestreift, war es eine Überzeugung, ein Vorurteil, eine diffuse Lebensangst? Sie fühlte sich jedenfalls freier als in den letzten zehn Jahren. Was hatte Sebastian gesagt, als er ging – er bräuchte „Luft zum Atmen“? Nun, sie hoffte, dass es ihm gelingen würde. So wie ihr gerade. Ihr Schritt war leicht und froh.

Sie war überrascht, als er am Tag vor Weihnachten anrief und sie um ein Treffen bat, und noch dazu direkt am Weihnachtsabend. Am Vortag fuhr sie zu Joy. Sie hoffte, dass der Mantel auch ohne Sms schon fertig sei. Als sie beim Atelier ankam, war Joys Firmenschild abmontiert. Sabine ging die Stiegen zur Eingangstür hinauf und versuchte, ins Atelier zu sehen: Spinnweben, keine Möbel. Der Raum wirkte, als stünde er seit Jahren leer. Ein Schauer lief über ihren Rücken. Unheimlich, dachte Sabine. Sie fuhr wieder heim und bereitete das Weihnachtsessen vor. Als sie am nächsten Abend mit Sebastian neben dem Christbaum saß, überreichte er ihr ein Päckchen. „Für dich, Sabine“, sagt er sanft. Sie klappte den Deckel der Schachtel hoch und rief: „Das glaube ich jetzt nicht! Mein Mantel! Kein Zweifel, der Fleck am rechten Ärmel, der speckige Glanz am Saum. Wieso hast du meinen Mantel?“

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„Es hört sich seltsam an“, sagte Sebastian, „ich habe vor einer Woche ein Päckchen ohne Absender erhalten. Darin war der Mantel, verpackt in dieses Geschenkpapier. Ich habe ihn ausgepackt und neben mir aufs Bett gelegt. Ich begann, lebhaft zu träumen. Und ich bekam Antworten. Zum Beispiel die: Wenn du etwas Wichtiges im Leben gefunden hast, dann bedeutet das nicht, dass man alles andere dafür aufgeben muss. Ja, ich will freier leben, voller Abenteuer, aber ich will das mit dir tun. Wollen wir nicht gemeinsam wieder freier atmen?“ Sabine lächelte. Sie fühlte, als hätte Sebastian ihr in diesem Moment bereits den wärmsten aller Mäntel um die Schultern gelegt: seine Liebe. „Frohe Weihnachten, Sabine“, sagte er und half ihr in den Samt. Beim Überziehen bemerkte sie ein eingenähtes Etikett im Kragen. Ein helles Schild mit den gestickten Buchstaben: „J.o.y“.

 

Eine Geschichte von Dodo Kresse-Wallner, gelesen bei www.business-netz.com

By |Dezember 1st, 2016|

Der Weg von Wut und Ärger zu mehr Glück und Gelassenheit

Mit Lebensfreude in die Life-Balance finden

Balance im Leben finden mit Heike HolzSich zu ärgern, wütend zu sein oder in Rage zu geraten ist eine Gewohnheit. Deshalb wirst du es nicht verhindern können, dass du bei nächster Gelegenheit wieder in diese negativen Emotionen gerätst. Dein Wutprogramm wird so blitzschnell und automatisch bei entsprechenden Reizen aktiviert, dass du es nicht stoppen kannst.

Was können wir tun, wenn wir in diese Ärgerfalle getappt sind?

TIPP 1: Verzeihe dir, dass deine Negativ-Emotionen hochkommen

Dein erster Impuls ist vermutlich, dass du dich für deine Emotion verurteilst und dich darüber ärgerst, dass du dich ärgerst. Du sagst dir selbst Dinge wie: Du wolltest dich doch nicht mehr ärgern. Du weißt doch, dass dir das nicht gut tut. Du weißt doch, dass das nichts bringt außer Magenbeschwerden und Herzstechen. So schwer kann das doch nicht sein, sich nicht zu ärgern. Nimm doch nicht immer gleich alles persönlich und leg nicht jedes Wort auf die Goldwaage, dann klappt das auch mit dem sich nicht ärgern.

Stattdessen ermuntere dich bei aufkommendem Ärger: Ich werde noch öfter in die Ärgerfalle tappen. So ist das nun mal mit Gewohnheiten. Was zählt, ist, dass ich mich bemühe, meinen Ärger abzubauen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Sei verständnisvoll und voller Nachsicht für deine Ärgerreaktion. Zeige auch dir selbst gegenüber ein gewisses Mitgefühl. Harsche Selbstverurteilung bringt dich nicht weiter. Im Gegenteil. Je mehr du dich für Schwächen verurteilst, umso geringer ist dein Selbstwertgefühl und umso schneller und öfter wirst du dich über dich und andere ärgern.

TIPP 2: Lächle deinen Ärger weg

Zugegeben, auf den ersten Blick erscheint das eine verrückte und vielleicht auch undurchführbare Strategie zu sein. Gib dir trotzdem eine Chance und probiere es einfach mal aus. Gefühle entstehen durch unsere Selbstgespräche. Machen wir uns ärgerliche Gedanken, dann sind wir verärgert. Wir können Gefühle aber auch dadurch in uns hervorrufen, dass wir eine bestimmte Körperhaltung einnehmen.

Machen wir eine ärgerliche Miene, ballen die Hände zur Faust und spannen unsere Kiefermuskulatur an, dann fühlen wir uns ärgerlich. Umgekehrt funktioniert das auch. Lächle, mache eine positive Miene mit hochgezogenden Mundwinkeln, dann verfliegen deine Ärgergefühle automatisch.

ap4ad89f7e57307_xsSetze also bei der nächsten Wut ein Lächeln auf deine Lippen und lasse dich überraschen, was passiert. Du spürst sofort, wie deine Anspannung und dein Ärger merklich nachlässt.

Was dich daran hindern könnte, diese Strategie einzusetzen, ist der Gedanke, dass dir nicht nach Lächeln zumute ist, sondern nach Rache und Vergeltung. Auch kommt es dir gekünstelt vor, zu lächeln, wenn dir nicht danach zumute ist. Wenn du dich über diese Gedanken hinwegsetzt und dich bewusst um ein Lächeln bemühst, dann wirst du mit der Zeit merken, dass es dir immer häufiger gelingt, die sprichwörtliche gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

TIPP 3: Wer hat die Macht?

Es sind deine wunden Punkte bzw. deine Forderungen an die anderen und das Leben, die für deinen Ärger und deine Wut verantwortlich sind. Nichts und niemand kann dich auf die Palme bringen. Andere können dir eine Palme hinstellen. Du entscheidest jedoch ganz alleine, ob du hochkletterst oder unten bleibst.

Indem du dir deinen Anteil an der Entstehung Ihrer Ärger- und Wutgefühle vor Augen hältst, nimmst du diesen etwas von ihrer Macht über dich. Dann bist du nämlich nicht mehr Opfer, du bist nun nicht mehr ohnmächtig. Du fühlst dich nicht mehr den anderen ausgeliefert. Du hast wieder die Kontrolle übernommen.

Strategien, um langfristig Ärger- und Wutgefühle zu vermeiden

1. Forderungen in Wünsche verwandeln

  • Die anderen sollten gerechter, höflicher, verständnisvoller, … sein.

  • Das Schicksal sollte es gut mit mir meinen.

  • Mein Partner sollte liebevoller, zuvorkommender, … sein.

  • Mein Chef sollte meine Arbeit mehr würdigen.

Alle diese Gedanken haben eines gemeinsam: Sie fordern, dass alles nach unseren Wünschen und Vorstellungen verlaufen muss.

Bist du überzeugt, dass deine Meinung die absolut richtige und einzig wahre ist? Ist dir bewusst, dass du damit dem anderen das Recht absprichst, so zu denken, fühlen und handeln, wie er es für richtig hält? Verurteilst du den anderen für seine Andersartigkeit? Warum aber hat der andere nicht das Recht, sich so zu verhalten, wie er es möchte und für richtig findet?

Vielleicht denkst du jetzt:

Weil es ungerecht ist – weil ich es auch nicht tue – weil es verboten ist – weil es gefährlich ist – weil es unanständig ist – weil ich das nicht verdient habe usw. Warum aber dürfen andere Menschen nichts tun, was dir schadet, was du nicht verdient hast, was ungerecht ist? Haben wir einen Anspruch darauf, gerecht und fair behandelt zu werden?

Nein. Sicherlich, es wäre schöner, wenn andere uns stets fair und gerecht behandeln würden, einen Anspruch darauf haben wir jedoch nicht. Die Welt und die Menschen schulden uns nichts, nicht einmal Gerechtigkeit! Deshalb höre auf, von anderen Menschen zu fordern, anders sein zu müssen, als sie sich verhalten.

Ich lade dich, dich folgendem Gedanken zu öffnen: Jeder Mensch hat ein Recht auf seine Meinung, auch wenn sie falsch ist. Jeder Mensch hat das Recht, sich zu irren und das Falsche zu tun.

Formuliere einmal deine Forderungen als Wünsche:

  • Ich wünschte, die anderen wären gerechter, höflicher, verständnisvoller.
  • Ich wünschte, das Schicksal würde es besser mit mir meinen.
  • Ich wünschte, mein Partner wäre liebevoller.
  • Ich wünschte, mein Chef würde meine Arbeit mehr würdigen.

Am besten streichst du die Worte „sollte“ und „darf nicht“ aus deinen Wortschatz und ersetzt sie durch Worte wie:

  • „Es wäre besser, angenehmer, schöner”,
  • „Mir wäre lieber…“,
  • „Ich würde es vorziehen, wenn …“

Wenn Wünsche nicht in Erfüllung gehen, dann sind wir traurig und vielleicht auch frustriert. Das ist eine angemessene Reaktion auf eine Enttäuschung.

aboutpixel.de Buddha © Christian WöllerWenn Forderungen nicht in Erfüllung gehen, dann fühlen wir uns betrogen und hintergangen, dann denken wir, die anderen schulden uns etwas und wir sind verärgert und verbittert und sinnen nach Rache. Wenn wir gelassener mit den Menschen und dem Leben umgehen, dann können wir unseren Mitmenschen auch gelassener mitteilen, was uns stört.

Wenn wir aufbrausend und verärgert anderen sagen, was uns stört, dann fühlen diese sich von dir angegriffen und die Chancen sind weit geringer, dass sich diese deine Worte zu Herzen nehmen.

Bereits Konrad Adenauer sagte: „Nimm’ die Menschen wie sie sind. Andere gibt es nicht.“

Mit dieser Lebensweisheit wirst du schnell merken, dass du deutlich besser mit den anderen auskommst und diese im Umkehrschluss auch mit dir.

2. Nimm dich mit deinen Fehlern und Schwächen an

Wir können unsere Unvollkommenheit, unsere Fehler und Schwächen nicht ausmerzen. Perfektion ist eine Illusion. Alle Selbstkritik und Selbstverurteilung ändern daran nichts. Warum also sich immer wieder für etwas verurteilen, was wir nicht erreichen können?

Viel hilfreicher wäre es doch, wenn wir Verständnis für unsere Fehler und Schwächen hätten und uns diese verzeihen würden.

Dann würden wir uns nicht nur besser fühlen, dann können wir auch für andere und deren Fehler und Schwächen Verständnis und Mitgefühl aufbringen. Damit hätten wir weniger Anlass, uns über andere aufzuregen.

Buch3DZahlreiche Tipps, wie du mit negativen Emotionen umgehen kannst, findest du auch in „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen“.

Quelle: Dieser Artikel von mir ist erschienen bei Arbeit-ABC.de

 

 

 

By |November 15th, 2016|

Kraft der Gedanken durch Schulung des Geistes

Sinn des Lebens: Streben nach Glück

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Der eigentliche Sinn unseres Lebens besteht im Streben nach Glück.
An welche Religion ein Mensch auch glaubt, er sucht nach etwas Besserem im Leben.
Ich glaube, dass Glück durch Schulung des Geistes erlangt werden kann. (Dalai Lama)

Audio CD Das Mentale TrainingDurch Mentaltraining können wir unsere Gedanken lenken und steuern… wir entscheiden selbst, welche Richtung wir einschlagen: Das mentale Training – Für mehr Glück, Zufriedenheit und Lebensfreude

By |Oktober 1st, 2016|

Der 121. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online

Innerlich gekündigt

  • Mehr als 70 % der Mitteleuropäer (insbesondere Deutsche, Österreicher, Schweizer) haben innerlich gekündigt
  • Gratwanderung von „Kröte schlucken“ und „Veränderungen meistern“
  • Hemmnisse und Ängste, warum wir lieber im alten Ungeliebten verharren anstatt Mut für Neues zu haben
  • Je weniger wir zu verlieren haben, desto größer ist unsere innere Freiheit

„Man muß sich immerfort verändern, erneuen, verjüngen, um nicht zu verstocken….

Wir mögen die Welt kennenlernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.“ (Johann Wolfgang v. Goethe)

Quelle: Gedanken von Gerd Ziegler in seinem Blog von Wissen-ist-Macht-TV

HH-Podcast-Charisma-neuHier zu Anhören und Downloaden: http://www.heikeholz.de/mediathek/podcast-charisma-und-personlichkeit/

By |April 13th, 2016|

Der Mensch ist das, was er isst…

Essen wir Gesundheit, Lebensfreude, Energie, Ausstrahlung und Vitalität?

Ein für uns wichtiger, sehr gut erklärter Beitrag über unser Gemüse…. ein eingebautes Selbstmord-Programm auf unseren Tellern….

Und dann erinnern wir uns an den Satz von Ludwig Feuerbach: „Der Mensch ist, was er isst!“

Dann stellen wir uns doch mal folgende Frage:

Was oder wie WERDEN wir, wenn wir DAS essen?

By |März 28th, 2015|

Der 101. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online

Raus aus den Alltagsroutinen – Rein ins Leben

HH-Podcast-Charisma-neuWie geht es Ihnen, wenn Sie den Begriff „Routine“ hören. Manche denken an Alltagstrott, Langeweile, fehlende Kreativität. Andererseits lieben wir jedoch auch Routinen. Sie kann etwas Beruhigendes haben. Sie gibt uns das Gefühl von Sicherheit und Vorhersehbarkeit. Wir stehen beispielsweise immer zur selben Zeit auf, essen jeden Tag das gleiche Frühstück, fahren zur gleichen Zeit zur Arbeit, begegnen auf dem Weg dorthin inzwischen bekannten Gesichtern und verbringen die Mittagspause immer mit denselben Kollegen. Ja, das machen wir – tagein, tagaus – und fühlen uns dabei mitunter richtig gut.

 

Hier geht’s zum Download: http://www.heikeholz.de/mediathek/podcast-charisma-und-personlichkeit/

By |März 1st, 2015|