Der Zeit hinterherlaufen…

…oder lieber im Hier und Jetzt leben

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Momente innerer Ruhe. Auftanken. Aus dem Herzen heraus leben.

Asien 173Ein Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne.

Er sagte: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich liebe, dann liebe ich …“

Dann fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten: „Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?“

Er sagte wiederum: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich … “

Wieder sagten die Leute: „Aber das tun wir doch auch!“

Er aber sagte zu ihnen: „Nein – wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.“

Den Geist beruhigen – das Herz öffnen

In Momenten der Achtsamkeit erleben Sie, wie Sie inneren Abstand zu Ihren täglichen Gedankenmustern, Grübeleien und inneren Stressprogrammen gewinnen können. Hierdurch kommt der Geist zur Ruhe.

In diesen neugewonnenen Momenten der inneren Stille lernen Sie, wieder sensibler und feinfühliger zu werden für den eigenen Körper und die Körperempfindungen, für den Moment, für sich selbst. Für das, was Sie gerade brauchen und was wirklich wichtig ist. Gleichzeitig kann mehr Stabilität und Kompetenz wachsen, Gefühle – vor allem „schwierige“ wie Wut, Trauer, Angst etc. – da sein zu lassen, ohne sich in ihnen zu verlieren.

In dieser Zeit der Leistungsgesellschaft und des „höher-schneller-weiter“ bewusst in die Stille und Aufmerksamkeit des Momentes zu gehen, trägt in sich das lebendigste aller Abenteuer: Leben Sie bewusst und intensiv!

Jeder einzelne Moment Ihres Lebens trägt das Potential in sich, Sie Glück, Energie und Lebendigkeit spüren zu lassen

IMG_2161Ob Sie gerade einen Spaziergang machen, Ihr Auto waschen, auf dem Weg zur Arbeit sind oder sich die Zähne putzen – sind Sie im Hier und Jetzt, geben Sie jedem kleinen Moment seinen Sinn und seine Bedeutung. Seien Sie ganz bewusst achtsam bei dem, was Sie tun.

Was ist Achtsamkeit?

IMG_0850Achtsamkeit leben bedeutet, die Erfahrungen des Hier und Jetzt (Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen, die Umgebung) mit ungeteilter, entspannter Aufmerksamkeit zu beobachten und „das ganze Bild“ aufnehmen. So, als würden Sie einen Schritt von sich selbst zurücktreten und sich und Ihre Umgebung betrachten.

Achtsam sind wir nicht, wenn wir mehrere Dinge gleichzeitig oder automatisiert erledigen, wenn eingeschliffene Gewohnheiten uns steuern, wir Lösungswege nur aus einer Quelle beziehen oder wir uns innerlich auf eine andere Art und Weise von unserem Bewusstsein abschneiden. Die Möglichkeit von Veränderung wird dabei ausgeblendet. Immer wenn wir glauben, etwas schon zu wissen, sind wir nicht mehr präsent.

AchtsamkeitsSinnesWanderung mit Heike Holz

IMG_08635-Elemente in Verbindung mit Achtsamkeit

Erleben Sie bei einer AchtsamkeitsSinnesWanderung einen Mix aus Regeneration, Entspannung, Meditation und Bewegung. Hier können Sie richtig abzuschalten und lernen durch Entspannung und Bewegung in freier Natur Körper und Geist wieder zu spüren. Sie werden, zurück im Alltag, an der richtigen Stelle ‚Nein’ sagen können, achtsam mit sich selbst umgehen und die oft hohen Ansprüche an sich selbst herunter schrauben. Sie nehmen hilfreiche Entspannungstricks für den (Geschäfts-)Alltag mit nach Hause, Mini-Meditationen, Atem- und Achtsamkeitsübungen.

Hierbei unterstützen Sie die 5 Elemente, in Ihre ganz persönliche geistige und körperliche Balance zu kommen:

Erde: im Urvertrauen mit beiden Beinen fest im Leben stehen

Wasser: mit Lebendigkeit sich vom Augenblick sich tragen lassen

Feuer: mit Leidenschaft und Lebenskraft das innere Feuer erleben

Luft: in Leichtigkeit eine neue Perspektive einnehmen

Äther: Innerer Raum und Achtsamkeit in Präsenz und Stille

Mehr Infos zur AchtsamkeitsSinnesWanderung:

http://www.heikeholz.de/individualprogramm/achtsamkeits-sinnes-wanderung/

By |Juli 30th, 2017|

Warum eigentlich …. meditieren?

Meditation als Schlüssel der Freiheit

„Meditation ist die Bereitschaft, den Willen still werden zu lassen und das Licht zu sehen, das sich erst bei still gewordenem Willen zeigt. Sie ist die Schule der Wahrnehmung, das Kommenlassen der Wirklichkeit.“

(Carl Friedrich von Weizsäcker)
Gedanken von Sogyal Rinpoche:

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Den Geist zähmen – Loslassen lernen

Alle unsere Probleme kommen vom Festhalten. Meditation ist das Mittel, unsere Tendenz zum Festhalten wieder zu verlernen. Wenn wir loslassen, entsteht ein natürliches Gefühl von Weite. Das ist Meditation. Loslassen und Festhalten entsteht beides im Geist, in diesem Geist, der im nicht-achtsamen Zustand so unterhaltsam, schlau und raffiniert trügerisch ist. Meditation ist der Pfad der Einfachheit, der Entfaltung und der Gewöhnung. Man tritt dem Geist direkt gegenüber, um den Geist zu zähmen.

Die Grundlage der Meditationspraxis ist Entspannung. Zuerst ist es wichtig, es sich bequem zu machen, Gedanken und Gefühle zur Ruhe kommen zu lassen. Es gibt nichts zu leisten oder zu erreichen, also lass einfach los. Lass jede Art von Feierlichkeit fallen, und sogar die Vorstellung, dass du meditierst. Lass deinen Körper wie er ist, und den Atem ganz natürlich kommen und gehen. Im Geist entstehende Gedanken solltest du weder unterdrücken noch verfolgen, sondern sie einfach sein lassen, ohne von ihnen verführt oder abgelenkt zu werden. Versuche nicht, sie zu manipulieren. Wenn du träumst oder denkst,… dann träume oder denke einfach. Wenn du die Gedanken nicht weiter nährst, werden sie einfach von selbst auslaufen.

Nach und nach werden die Dinge zur Ruhe kommen und ganz natürlich ihren Platz finden. Genauso, als wenn man eine Handvoll Reis auf eine glatte Oberfläche fallen lässt. Jedes Korn kommt von selbst zur Ruhe.

(c)René Sputh

(c)René Sputh

Sei entspannt und mit dem Atem

Ist erst einmal eine gewisse Ruhe erreicht, halte deinen Rücken gerade und sei wach. Dann verbleibe so und mache entspannt weiter.

Wenn es dir schwer fällt, einfach loszulassen und so zu verweilen, und du etwas zu tun brauchst, dann achte auf deinen Atem. Kannst du die Aktivität nicht völlig aufgeben, dann ist dies ihre geschickte Anwendung, um mit dir in Einklang zu sein.  Jeder Atemzug ist Leben: einfach, kraftvoll, alltäglich und frei. Wenn du ausatmest und nicht wieder einatmest, bist du tot.

Sei dir einfach des Atems bewusst, wie er kommt und geht. Du solltest nur ganz leicht achtsam und aufmerksam sein. Fühle mit deinem Atem, greife nicht danach und konzentriere dich nicht zu stark darauf.

Sei mit dem Atem, fließe mit dem Atem, als wärst du wie Wolken, die über den Himmel ziehen, oder wie Gras, das sich im Winde wiegt. Du geschiehst einfach. Nachdem du eine Zeit lang auf deinen Atem geachtet hat, sind der Atem, der Atmende und das Atmen eins.

Wenn du dir deines Atems nicht mehr bewusst bist, besteht die Gefahr, im Jetzt des Atmens steckenzubleiben, unachtsam zu werden. Sei wach und lass los! Mit jedem Atemzug erzeugen wir Neurosen, Hemmungen und Karma. Also befreie dich mit jedem Atemzug, symbolisch, verheißungsvoll und tatsächlich. Sei das Ausatmen, ignoriere das Einatmen. Jeder Atemzug löst sich auf in Raum, So-heit, Buddha-Natur oder Wahrheit. Dann, inmitten dieser Weite, fast ehrfürchtig: Sei einfach.

Wissenschaftliche Untersuchungen der Meditation

Obwohl Meditierende den Nutzen der Meditation bereits seit Tausenden von Jahren kennen, beginnt die wissenschaftliche Forschung erst jetzt zu entdecken, dass Meditation auf der physiologischen Ebene eine positive Wirkung auf uns ausübt.Vor kurzem hat man herausgefunden, dass das Gehirn die Fähigkeit besitzt, seine Struktur und seine Funktion zu ändern – es kann die Tätigkeit von Synapsen, die oft genutzt werden, stärken und ausweiten, und die Tätigkeit von Synapsen, die selten zum Einsatz kommen, schwächen und vermindern. Diese Flexibilität des Gehirns wird „Neuroplastizität“ genannt.

Neuroplastizität wurde bereits durch frühere Untersuchungen an Berufsmusikern dokumentiert. Es wurden dabei gewisse Veränderungen im Gehirn in Relation zu oft wiederholten Fingerbewegungen nachgewiesen.

In jüngerer Zeit fanden an Universitäten in den USA ähnliche Tests mit erfahrenen Meditierenden statt, die bis zu 40.000 Stunden Meditationserfahrung besaßen. Diese Tests umfassten verschiedene Arten von Meditationspraktiken und führten zu einer Reihe von bemerkenswerten Ergebnissen. So zeigte sich z.B.:

•  eine hohe Aktivität in den Bereichen des Gehirns, die zur Bildung positiver Emotionen wie Glück, Begeisterung, Freude und Selbstkontrolle beitragen,

•  eine verminderte Aktivität in den Bereichen des Gehirns, die mit negativen Emotionen wie Depression, Selbstzentriertheit und einem Mangel an Glück oder Zufriedenheit verbunden sind,

•  eine Beruhigung des Gehirnbereichs, der als Auslöser für Angst und Wut fungiert,

•  die Fähigkeit, einen Zustand inneren Friedens selbst unter extrem beunruhigenden Umständen zu erreichen, und

•  eine ungewöhnlich hohe Kapazität für Empathie und Einfühlungsvermögen in die Gefühle anderer.

Interessant ist, dass bei Praktizierenden, die über Mitgefühl „ohne Bezugspunkt, alles durchdringend“ meditierten,

[1] jene Bereiche des Gehirns aktiviert wurden, die für geplante Handlungen zuständig sind – als wären die Praktizierenden bereit, sich sofort aufzumachen, um anderen, die in Not sind, zu helfen.

Diese Entdeckungen scheinen zu bekräftigen, dass das Geistestraining ausgesprochen starke Auswirkungen auf die Gehirnfunktion haben kann. Offenbar können emotionale Tendenzen verändert und zerstörerische Tendenzen abgeschwächt werden.

[1] „Der Zustand von bedingungsloser liebender Güte und Mitgefühl wird als ‚uneingeschränkte Bereitwilligkeit und Einsatzbereitschaft, Wesen zu helfen’ beschrieben. Diese Paxis erfordert keine Konzentration auf bestimmte Objekte, Erinnerungen oder Vorstellungen, auch wenn sich Praktizierende in anderen Meditationen, die sie in ihrer langfristigen Ausbildung erlernen, auf bestimmte Personen oder Gruppen von Lebewesen fokussieren. Da man ‚in einem Zustand ruht, in dem Güte und Mitgefühl den Geist erfüllen’, spricht man von ‚reinem Mitgefühl’ oder ‚Mitgefühl ohne Bezugspunkt’ (mik me nying je auf Tibetisch).“

Quelle: http://www.rigpa.org/ndex.php?option=com_content&view=article&id=35%3Ascientific-research-on-meditation&catid=63%3Aessential-teachings&Itemid=154
By |August 22nd, 2016|

Das Geschenk der Stille

(c)René Sputh

(c)René Sputh

Mehr Ruhe und Gelassenheit in dein Leben bringen

Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn: „Was ist der Sinn von Stille und Meditation, für die Du und Deine Brüder stehen?“

Der Mönch war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“ Die Leute blickten in den tiefen Brunnen und antworteten: „Wir sehen nichts!“

Der Mönch stellte seinen Eimer ab. Nach einer kurzen Weile forderte er die Leute noch einmal auf: „Schaut in den Brunnen! Was seht ihr jetzt?“ Die Leute blickten wieder hinunter: „Jetzt sehen wir uns selbst!“ „Ihr konntet nichts sehen“ erwiderte der Mönch, „weil das Wasser unruhig war wie euer Leben. Nun aber ist es ruhig. Das ist es, was uns die Stille schenkt: man sieht sich selber!“

Dann gebot der Mönch den Leuten, noch eine Weile zu warten. Schließlich forderte er sie auf: „Und nun: Schaut noch einmal in den Brunnen. Was seht ihr?“ Die Menschen schauten hinunter. „Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens.“ Da erklärte der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation. Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund aller Dinge.“

(aus dem Zen)
 

Audio CD Das Mentale TrainingNähere Infos: Das mentale Training: Mehr Ruhe und Gelassenheit in dein Leben bringen 

Die CD: Das mentale Training http://www.heikeholz.de/produkte/audio-cds/

 

 
 
 
By |Juli 28th, 2016|

Den Grund aller Dinge erkennen…

Der Weg zu sich selbst

Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn: „Was ist der Sinn von Stille und Meditation, für dich und Deine Brüder?“

Der Mönch war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“ Die Leute blickten in den tiefen Brunnen und antworteten: „Wir sehen nichts!“

Der Mönch stellte seinen Eimer ab. Nach einer kurzen Weile forderte er die Leute noch einmal auf: „Schaut in den Brunnen! Was seht ihr jetzt?“ Die Leute blickten wieder hinunter: „Jetzt sehen wir uns selbst!“ „Ihr konntet nichts sehen“ erwiderte der Mönch, „weil das Wasser unruhig war wie euer Leben. Nun aber ist es ruhig. Das ist es, was uns die Stille schenkt: man sieht sich selber!“

Dann gebot der Mönch den Leuten, noch eine Weile zu warten. Schließlich forderte er sie auf: „Und nun: Schaut noch einmal in den Brunnen. Was seht ihr?“ Die Menschen schauten hinunter. „Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens.“ Da erklärte der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation. Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund aller Dinge.“ (Quelle unbekannt)

Buch3DWie du besser zu dir findest und lernst, mehr in die Tiefe zu gehen, erfährst du auch in „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen“

 
Bild: (c) René Sputh
By |Juni 2nd, 2016|