Glücklich sein – Jetzt!

Was würden Sie am Ende Ihres Lebens bereuen

„Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben.“(Sören Kierkegaard)

Was ist wirklich wichtig im Leben?

Umgangsformen im Wandel der ZeitDiese Frage kann einem im Alltag ziemlich abhanden kommen. So viele Aufgaben, Projekte und Termine. Emails, Telefonate, Twitter, Facebook. Und dann noch das Privatleben mit seinen Ereignissen, Pflichten und Routinen.

Oft steckt man so tief drin im Leben – an guten wie an schwierigen Tagen – dass diese Frage in den Hintergrund gerät: Was ist wirklich wichtig in meinem Leben?

Vielleicht im Urlaub oder an runden Geburtstagen, an denen man kurz Bilanz zieht, taucht die Frage wieder auf. Kann es so weitergehen? Wird es so weitergehen? Und wie fühle ich mich dabei?

Oft ist auch eine persönliche Krise, in der man für einige Zeit aus dem Hamsterrad herausgenommen wird, eine Gelegenheit, intensiver über sein Leben nachzudenken. Und vielleicht mit einigen Korrekturen oder neuen Weichenstellungen in sein Leben zurückkehrt.

Die letzte Möglichkeit, noch einmal auf sein Leben zurückzuschauen, ist der nahende Tod.

Die australische Krankenschwester Bronnie Ware, die viele Menschen in den letzten Wochen ihres Daseins begleitet hat, beschreibt in ihrem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ Gemeinsamkeiten, was Menschen in den letzten Wochen ihres Lebens bedauern.

Fünf unerfüllbare Wünsche an die Vergangenheit hat sie besonders häufig gehört

1. „ICH WÜNSCHTE, ICH HÄTTE DEN MUT AUFGEBRACHT, EIN LEBEN GETREU MIR SELBST ZU FÜHREN – ANSTATT EINES, DAS ANDERE VON MIR ERWARTETEN.“

IMG_0158„Leben oder gelebt werden“, ist der Titel des Buches, in dem Walter Kohl sein Leben im Schatten seines Vaters, des Altbundeskanzlers schildert. Der Titel ist auch eine gute Frage an sich selbst. Lebe ich oder werde ich gelebt?

Wer von klein auf hört, dass es wichtig ist, was die Nachbarn sagen oder die Leute denken, entwickelt oft früh einen „Mach’s allen Recht-Antreiber“.   Ein feines Gespür für all das, was andere Menschen wollen oder ihnen nicht gefällt. Dann beurteilt so jemand, was er tut, im Geist mehr mit dem Blick der anderen als mit dem eigenen Gefühl.

In folgender Übung erfahren Sie, wie Sie ticken: 
Suchen Sie sich einen bequemen Platz, an dem Sie ein paar Minuten ungestört sind – vor allem kein Handy in Reichweite – auch nicht auf lautlos … Schließen Sie Ihre Augen und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit noch innen.

Lesen Sie die folgenden Sätze erst still für sich und sagen Sie dann jeweils einen Satz laut vor sich hin. Achten Sie dabei auf Ihre inneren Reaktionen wie Körperempfindungen, Gefühle und/oder Gedanken.

„Mein Leben gehört mir.“

„Ich muss es anderen nicht immer recht machen.“

„Ich bin in Ordnung, so wie ich bin.“

Ihre beobachteten Reaktionen können Hinweise geben, welche inneren Einstellungen Sie zum Thema „Wem gehört mein Leben“ haben.

2. „ICH WÜNSCHTE, ICH HÄTTE NICHT SO VIEL GEARBEITET.“

Erholung am SeeFast alle Männer hätten das bereut, schreibt die Krankenschwester.

Arbeite ich, um zu leben? Oder lebe ich, um zu arbeiten? Bleibt neben der Arbeit genug Zeit für Muße, Nichtstun, Spielen, freudiges, absichtsloses Tun?

Die Burnout-Debatte der letzten Jahre hat deutlich gemacht, dass viele Menschen die Life-Work-Balance (gebräuchlicher ist ja die umgekehrte Schreibweise)  abhanden gekommen ist.

Das ist einerseits ein gesellschaftlicher Trend, der viel mit den neuen technischen Möglichkeiten der Vernetzung zu tun hat. Aber wohl die daraus folgende Veränderung der Einstellung bei vielen Menschen spielt eine Rolle.

Manche Eltern überlegen ja schon während der Schwangerschaft, wie sie das Ungeborene für den Arbeitsmarkt fit machen können. Mozart und Englischvokabeln schon für den Fötus im Mutterleib, der erweiterte Sprachkurs im Kindergarten, die Schach-AG oder der Mathe-Förderkurs in der VHS sind längst keine Ausnahme mehr im Alltag von Drei- bis Zehnjährigen.

„Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.“ Hier kommt es natürlich darauf an, was wir als Arbeit empfinden. Eine Tätigkeit, die mit Freude und Sinn verbunden ist, wird anders erlebt als ein Tun, das primär aus der Notwendigkeit um die Sicherung der Existenz entsteht.

Auch die Fähigkeit, klaglos zu funktionieren, wird oft schon in den ersten Lebensjahren angelegt. „Sitz nicht rum, tu‘ was!“ Oder das Eingespanntsein in den elterlichen Betrieb, ob Gaststätte oder Bauernhof, legt frühe Wurzeln, dass Leben ohne Arbeit sinnlos oder gefährlich ist.

In folgender Übung erfahren Sie, wie Sie ticken: 

Suchen Sie sich einen bequemen Platz, an dem Sie ein paar Minuten ungestört sind – vor allem kein Handy in Reichweite – auch nicht auf lautlos …
Schließen Sie Ihre Augen und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit noch innen.

Lesen Sie die folgenden Sätze erst still und sagen Sie dann jeweils einen Satz laut vor sich hin. Achten Sie dabei auf Ihre inneren Reaktionen wie Körperempfindungen, Gefühle und/oder Gedanken.

„Ich muss nicht immer stark sein.“

„Ich darf spielen.“

„Ich muss nicht immer funktionieren.“

Ihre beobachteten Reaktionen können Hinweise geben, welche inneren Einstellungen Sie zum Thema „Leben und Arbeit“ haben.

3. „ICH WÜNSCHTE, ICH HÄTTE DEN MUT AUFGEBRACHT, MEINE GEFÜHLE ZU ZEIGEN.“

Pendling TripUm nicht in Konflikte mit anderen zu geraten, unterdrücken viele Menschen ihre Gefühle, strengen sich an, pflegeleicht zu funktionieren.

In folgender Übung erfahren Sie, wie Sie ticken: 

Suchen Sie sich einen bequemen Platz, an dem Sie ein paar Minuten ungestört sind – vor allem kein Handy in Reichweite – auch nicht auf lautlos …
Schließen Sie Ihre Augen und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit noch innen.

Lesen Sie die folgenden Sätze erst still und sagen Sie dann jeweils einen Satz laut vor sich hin. Achten Sie dabei auf Ihre inneren Reaktionen wie Körperempfindungen, Gefühle und/oder Gedanken.

„Alle meine Gefühle sind in Ordnung.“

„Ich darf meine Gefühle spüren und zeigen.“

„Ich bin erwachsen.“

Ihre beobachteten Reaktionen können Hinweise geben, welche inneren Einstellungen Sie zum Thema „Gefühle“ haben.

4. „ICH WÜNSCHTE, ICH WÄRE MIT MEINEN FREUNDEN IN KONTAKT GEBLIEBEN.“

20100719_1652Noch vor einigen Jahren war es mit dem Pflegen der Beziehungen meist einfacher. Man lebte auf dem Dorf oder in kleinen Städten. Wenn man mit jemandem reden wollte, musste man ihn besuchen oder auf einem Fest treffen.

Dass jemand seinen Lebenskreis verlässt, war eher selten. Heute ist es umgekehrt. Schon nach der Schule zur Ausbildung oder dem Studium verlassen die meisten ihr Elternhaus. Und das meist nicht, um im Nachbarort sich niederzulassen, sondern Hunderte von Kilometern und mehr.

In der freien Zeit gab es früher wenig, mit dem man den Feierabend verbringen konnte. Kein Fernsehen, kein Telefon, kein Internet. Man musste raus in die Realität, um jemanden zu treffen und mit ihm zu reden.

Heute ist das anders. Man kann über Kontinente via Internet Verbindung halten, was eine tolle Sache ist. Kritisch wird es, wenn die virtuellen Kontakte die realen Begegnungen deutlich übersteigen.

Wenn man mitten im Leben steht, fällt einem das vermutlich gar nicht so auf. Deswegen finde ich auch diesen vierten Wunsch bemerkenswert. Er betont die Wichtigkeit von engen Beziehungen – neben dem Kontakt zum Partner und vielleicht den Kindern.

In folgender Übung erfahren Sie, wie Sie ticken: 

Suchen Sie sich einen bequemen Platz, an dem Sie ein paar Minuten ungestört sind – vor allem kein Handy in Reichweite – auch nicht auf lautlos …
Schließen Sie Ihre Augen und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit noch innen.

Lesen Sie die folgenden Sätze erst still und sagen Sie dann jeweils einen Satz laut vor sich hin. Achten Sie dabei auf Ihre inneren Reaktionen wie Körperempfindungen, Gefühle und/oder Gedanken.

„Ich brauche Menschen.“

„Menschen brauchen mich.“

„Ich habe Wertvolles zu geben.“

Ihre beobachteten Reaktionen können Hinweise geben, welche inneren Einstellungen Sie zum Thema „Freundschaft und Beziehungen“ haben.

5. „ICH WÜNSCHTE, ICH HÄTTE MICH GLÜCKLICHER SEIN LASSEN.“

IMG_2317Ein erstaunlicher Wunsch: „Mich glücklicher sein lassen.“ Das beinhaltet ja auch, dass jemand es irgendwie verhindert hat, glücklicher zu sein.

Dafür kann es mehrere Ursachen geben:

  • Sie schauen vor allem auf das, was Sie nicht oder noch nicht haben, anstatt auf das, was Sie haben. Das können kleine Dinge sein. Keine Schmerzen haben, genug zu essen, die einfachen Dinge des Lebens, die uns so selbstverständlich erscheinen. Und das große Glück erwarten wir oft von anderen Dingen, die wir ersehnen.
  • Systemische Verstrickungen. Das tritt vor allem dann auf, wenn es jemand, den wir lieben oder der uns wichtig ist, nicht gut geht oder er/sie leidet oder kein gutes Leben hat/hatte. Menschen mit einem behinderten Geschwister fühlen sich oft schuldig, wenn es Ihnen gut – oder zu gut – geht. Dann „arrangieren“ sie oft etwas unbewusst, was ihnen passiert, und unter dem sie dann auch schwer zu tragen haben. Wenn ein Elternteil früh gestorben ist oder ein anderes schweres Schicksal erleben musste, kann es schwer werden, einfach so glücklich zu sein. Hohe finanzielle Verluste der Eltern sind manchmal auch ein Auslöser.
  • Grübeleien über die Vergangenheit. Im Leben jedes Menschen gibt es Kümmernisse, Fehlentscheidungen oder schlimme Ereignisse. Solche Belastungen zu verarbeiten und dann irgendwann loszulassen ist wichtig. Akzeptieren, was geschehen ist, anstatt zu lange, wie glücklich man hätte werden können, wenn dies und das nicht eingetreten wäre, ist vergeblich und ein sicherer Weg, unglücklicher zu werden als es sein müsste.

In folgender Übung erfahren Sie, wie Sie ticken: 

Suchen Sie sich einen bequemen Platz, an dem Sie ein paar Minuten ungestört sind – vor allem kein Handy in Reichweite – auch nicht auf lautlos …
Schließen Sie Ihre Augen und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit noch innen.

Lesen Sie die folgenden Sätze erst still und sagen Sie dann jeweils einen Satz laut vor sich hin. Achten Sie dabei auf Ihre inneren Reaktionen wie Körperempfindungen, Gefühle und/oder Gedanken.

„Es darf mir gut gehen.“

„Ich muss nichts wiedergutmachen.“

„Alles ist gut.“

Ihre beobachteten Reaktionen können Hinweise geben, welche inneren Einstellungen Sie zum Thema „Glücklichsein“ haben.

Was wir daraus lernen können

„Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben.“ Zum Glück muss man dazu nicht bis zur letzten Stunde warten. Ein berührender Film, ein Buch, das uns aufrüttelt, das Gespräch mit einem Freund oder auch eine persönliche Krise lassen uns erkennen, wie wichtig auch bereits JETZT das persönliche Glück ist.

Bildschirmfoto 2015-05-29 um 11.51.03Ein Film, der genau das verdeutlicht ist „Das Beste kommt zum Schluss“ mit Morgan Freeman und Jack Nicholson. Unter der kundigen Regie von Rob Reiner investieren die beiden Weltstars Herz und Seele in diese inspirierende Ode an das Leben, die beweist, dass es keine bessere Zeit geben kann als das Hier und Jetzt.

 

Diesen Artikel habe ich bei meinem Kollegen Roland Kopp-Wichmann gelesen http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/7557/was-wuerden-sie-am-ende-ihres-lebens-bereuen

By |November 2nd, 2017|

Der 146. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online

Atme dich frei

Du sehnst dich nach mehr Balance, Lebendigkeit, Lebensfreude, Mut, Zuversicht und Zufriedenheit? Oder gar nach mehr Gesundheit?

Ein ganz einfacher Weg heißt: VERBUNDENDER ATEM

Eine Atemreise bietet dir die Chance, an bislang unentdeckte oder unzugängliche Potenziale heranzukommen. In diesem Prozess überwindest du Engpässe des Lebens, ohne in der Ursachensuche hängenzubleiben.

Der Atem als Heiler

„Keine andere Methode verbessert – so nach meiner fast 40jährigen Erfahrung – so rasch mit relativ geringem Aufwand die energetische Situation so nachhaltig wie der verbundene Atem.“ (Dr. Rüdiger Dahlke)

Der verbundene Atem führt uns genau an die Orte im Körper und in der Seele, wo Heilung, Entspannung und innere Kraft willkommen sind. So kannst du Erfahrungen reiner Glückseligkeit erleben, wenn die Atemenergie verbunden und frei fließen kann.

„Cut your brain and walking beauty“ (peruanischer Schamane)  –   Ja, ich will dieses Atemerlebnis genießen: kontakt@heikeholz.de

Hier geht’s zum Download: http://www.heikeholz.de/mediathek/podcast-charisma-und-personlichkeit/

 

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By |Oktober 6th, 2017|

Wut und Vergebung: Eine wunderbare Geschichte….

Über die Kunst, Brücken zu bauen

„Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.“ (Mahatma Gandhi)

Ein Vater und sein Sohn lebten friedlich und in völliger Eintracht. Sie lebten von dem Ertrag ihrer Felder und Herden. Sie arbeiteten miteinander und teilten gemeinsam, was sie ernteten. Alles fing durch ein kleines Missverständnis an.

Eine immer größer werdende Kluft bildete sich dann zwischen ihnen, bis es zu einem heftigen Streit kam. Fortan mieden sie jeglichen Kontakt und keiner sprach mehr ein Wort mit dem anderen.

Eines Tages klopfte jemand an der Tür des Sohnes. Es war ein Mann, er suchte Arbeit. “Kann ich vielleicht einige Reparaturen bei ihnen durchführen?” “Ich hätte schon Arbeit für dich”, antwortete der Sohn. “Dort, auf der anderen Seite des Baches steht das Haus meines Vaters. Vor einiger Zeit hat er mich schwer beleidigt. Ich will ihm beweisen, dass ich auch ohne ihn leben kann.”

“Hinter meinem Grundstück steht eine alte Ruine, und davor findest du einen großen Haufen Steine. Damit sollst du eine 2 Meter hohe Mauer vor meinem Haus errichten. So bin ich sicher, dass ich meinen Vater nicht mehr sehen werde.”

“Ich habe verstanden», antwortete der Mann. Dann ging der Sohn für eine Woche auf Reise. Als er wieder nach Hause kam, war der Mann mit seiner Arbeit fertig. Welch eine Überraschung für den Sohn! So was hatte er nicht erwartet. Denn anstatt einer Mauer hatte der Mann eine schöne Brücke gebaut.

Da kam auch schon der Vater aus seinem Haus, lief über die Brücke und nahm seinen Sohn in die Arme. “Was du da getan hast, ist einfach wunderbar! Eine Brücke bauen lassen, wo ich dich doch schwer beleidigt hatte! Ich bin stolz auf dich und bitte dich um Verzeihung.”

Während Vater und Sohn Versöhnung feierten, räumte der Mann sein Werkzeug auf und schickte sich an, weiter zu ziehen. “Nein, bleib doch bei uns, denn hier ist Arbeit für dich”, sagten sie ihm.

Der Mann aber antwortete: “Gerne würde ich bei euch bleiben, aber ich habe noch anderswo viele Brücken zu bauen …”

(Quelle unbekannt)
 

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Stärkung deiner Persönlichkeit

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By |September 16th, 2017|

Tu Dein Ding, weil du es liebst…

… und nicht, weil du begabt bist. Handle aus Freude, aus Leidenschaft – einfach, weil du es liebst!

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„Nutze die Talente, die du hast. Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.“ (Henry van Dyke)

Welcher Vogel fragt schon danach, ob uns sein Gesang gefällt. Er singt, weil er das Bedürfnis dazu hat. Er singt, weil es sein „Programm“ ist. Wir Menschen beurteilen dann vielleicht, ob der Klang des einen Kehlchens schöner ist als der eines anderen – doch es sind unsere Ohren und unsere Kriterien, die hier richten.

Die anderen Vögel verfassen keine Kritiken und verbieten sich nicht gegenseitig das Tirilieren – so wie wir Menschen das gerne tun. Kaum hat eine/r den Mund aufgetan, werden schon Noten verteilt. Auch die ersten Schreib- und Malversuche werden sogleich als „vielversprechend“ oder „hoffnungslos“ eingestuft – und sind es nicht andere, sie so brutal urteilen, dann tun wir es vielleicht sogar selbst.

Dabei ist jede kreative Betätigung, jeder Sport und überhaupt alles, was wir aus Freude an der Sache tun, gut für unsere Seele. Diese braucht die Möglichkeit, sich zu entfalten und dabei in einem Prozess „aufzugehen“, der sie Raum und Zeit vergessen lässt.

Das ist wohltuend – unabhängig vom Endergebnis. Bringen wir unsere Talente zum Einsatz, auch wenn sie vielleicht nicht dazu reichen, in der Oper oder im Museum präsentiert zu werden. Und zu guter letzt zählt ja auch: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“ und „Übung macht den Meister.“

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Veränderung der Gedanken

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By |August 14th, 2017|

Die Folgen des Nichts-Tuns

Der Weg zu mehr Zivilcourage und Persönlichkeit

Ein guter Mensch am Höllentor

Die Hölle war total überfüllt und noch immer stand eine lange Schlange am Eingang. Schließlich musste sich der Teufel selbst heraus begeben, um die Bewerber fortzuschicken.
„Bei mir ist alles so überfüllt, dass nur noch ein einziger Platz frei ist“, sagte er. „Den muss der ärgste Sünder bekommen. Sind vielleicht ein paar Mörder da?“ Und nun forschte er unter den Anstehenden und hörte sich deren Verfehlungen an. Was auch immer sie ihm erzählten, nichts schien ihm schrecklich genug, als dass er dafür den letzten Platz in der Hölle hergeben mochte.

Schließlich sah er einen, der er noch nicht befragt hatte.
„Was ist eigentlich mit Ihnen – dem Herrn, der da für sich allein steht? Was haben Sie getan?“
„Nichts“, sagte der Mann, den er angesprochen hatte. „Ich bin ein guter Mensch und nur aus Versehen hier. Ich habe geglaubt, die Leute ständen hier um Zigaretten an.“
„Aber sie müssen doch etwas getan haben“, sagte der Teufel. „Jeder Mensch stellt etwas an.“

„Ich sah es wohl“, sagte der gute Mensch, „aber ich hielt mich davon fern. Ich sah, wie Menschen ihre Mitmenschen verfolgten, aber ich beteiligte mich niemals daran. Sie haben Kinder hungern lassen und in die Sklaverei verkauft; sie haben auf den Schwachen herum getrampelt und die Arme zertreten. Überall um mich herum haben Menschen von Übeltaten jeder Art profitiert. Ich allein widerstand der Versuchung und tat nichts.“

„Absolut nichts?“ fragte der Teufel ungläubig. „Sind sie sich völlig sicher, dass sie das alles mit angesehen haben?“
Vor meiner eigenen Tür“, sagte der gute Mensch.
„Und nichts haben sie getan?“ wiederholte der Teufel.
„Nein!“
„Komm herein, mein Sohn, der Platz gehört dir!“

(Quelle: www.eagle-vision-communication.de)

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken

Wege und Möglichkeiten, wie du mehr in deine Selbstliebe, Selbstakzeptenz und Lebensfreude findest: http://gesundheit.heikeholz.de

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By |Juni 4th, 2017|

Neue Wege gehen

Das Loch in der Straße – Eine Biographie in fünf Kapiteln

Eine Weisheit von Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und Sterben

 

1. Kapitel

Ich gehe die Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich falle hinein.

Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung.

Es ist nicht meine Schuld.

Es dauert endlos, wieder heraus zu kommen.

2. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich tue so, als sähe ich es nicht.

Ich falle wieder hinein.

Ich kann es nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.

Aber es ist nicht meine Schuld.

Immer noch dauert es sehr lange, heraus zu kommen.

3. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Dieses Mal sehe ich es.

Ich falle hinein … aus Gewohnheit.

Meine Augen sind offen.

Ich weiß, wo ich bin.

Es ist meine Schuld

Ich komme sofort heraus.

4. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang.

da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich gehe darum herum.

5. Kapitel

ICH GEHE EINE ANDERE STRASSE!

 

Gewohnheiten verabschieden

Magst du erfahren, welche Gewohnheiten dich fesseln und wie du es schaffst, neue Wege zu gehen:  http://gesundheit.heikeholz.de

Zu unseren Wurzeln finden – bereit sein Neues anzupacken

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By |Mai 30th, 2017|

Veränderungen und dem Wandel positiv begegnen

Stillstand heißt Rückschritt

Alles verändert sich, und so sind auch wir der permanenten Veränderung unterworfen. Dem einen fällt dies leichter, der andere tut sich mit dieser Tatsache sehr schwer.

Hier bei Ratgeber-Lifestyle habe ich einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, wie wir dem Wandel des Alltags am besten begegnen – viel Freude beim Lesen und Inspirieren lassen

Und wenn du noch mehr hilfreiche Tipps haben möchtest, wie du Veränderungen und dem alltäglichen Wandel leichter begegnest, empfehle ich dir „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… 🙂

Ein wunderbares Konstitutionsmittel, welches uns hilft, besser auf unser Herz zu hören und ins Vertrauen zu kommen, ist von Ethno-Health die perfekt abgestimmte Kräuter-Wurzel-Rezeptur „Herzkraft“

Und wenn wir das Gefühl haben, dass uns eher der Boden unter den Füßen weggezogen wird, wenn uns die Wurzeln in unserem Leben fehlen, dass wir so gar nicht auf unser Herz vertrauen können, stellt Wurzelkraft aus der Ethno-Health-Apotheke die perfekte Ergänzung dar.

 

By |Mai 18th, 2017|

Die Geschichte von der Traurigkeit…

Portrait einer Frau, die 95 Jahre alt ist

… und der Zauber der Hoffnung…

Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.

Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: „Wer bist du?“

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit“, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.

„Ach die Traurigkeit!“ rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

„Du kennst mich?“ fragte die Traurigkeit misstrauisch.

„Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal, hast du mich ein Stück des Weges begleitet.“

„Ja aber…“, argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?“

„Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?“

„Ich…, ich bin traurig“, sagte die graue Gestalt.

Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. „Traurig bist du also“, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.“

Die Traurigkeit seufzte tief.

„Ach, weißt du“, begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, „es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.“

Die Traurigkeit schluckte schwer.

„Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: ‚Papperlapapp, das Leben ist heiter.‘ und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: ‚Gelobt sei, was hart macht.‘ und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: ‚Man muss sich nur zusammenreißen.‘ und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: ‚Nur Schwächlinge weinen.‘ und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.“

„Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet…“

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.

„Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.“

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

„Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: „Aber…, aber – wer bist du eigentlich?“

„Ich?“ sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. „Ich bin die Hoffnung.“

Diese Geschichte wurde von Inge Wuthe geschrieben, darf frei kopiert werden und soll weit herum kommen.
By |Juli 20th, 2016|

Der 123. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online

Unsicherheiten überwinden

»Wer zugleich seinen Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von zwei Seiten, und damit kommt er in die Mitte.« (C.G. Jung)

Das Gefühl, vor einer Situation am liebsten davon zu rennen, dass wir uns wie gelähmt fühlen, dass wir Hemmugen haben, etwas Verrücktes zu tun, hat oft mit unserem Schatten zu tun.

Lernen Sie Ihren Schattten kennen und überwinden.

Quelle: Blogartikel von Roland Kopp-Wichmann

HH-Podcast-Charisma-neuHier geht’s zum Download:  http://www.heikeholz.de/mediathek/podcast-charisma-und-personlichkeit/

By |Mai 30th, 2016|

Das Geheimnis von Stärke und Wachstum

Der Schmetterling

20100108_5243Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon.

Ein Mann beobachtete wie der zukünftigen Schmetterling für mehrere Stunden kämpfe, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen.
Dann schien er nicht mehr weiter zu kommen.

Es schien, als ob er so weit gekommen war, wie es ging, aber jetzt aus eigener Kraft nicht weitermachen konnte.

So beschloss der Mann ihm zu helfen. Er nahm eine Schere und schnitt den Kokon auf. Der Schmetterling kam danach sehr leicht heraus.

Es stellte sich nach weiterem Beobachtenn heraus, dass er einen verkrüppelten Körper hatte. Er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel.

Der Mann beobachtet das Geschehen weiter, weil er erwartete dass die Flügel sich jeden Moment öffnen, sich vergrößern und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen.

Doch nichts von dem geschah.

Stattdessen verbrachte der Schmetterling den Rest seines Lebens wohl krabbelnd und flugunfähig.

Niemals würde er fliegen können.

War der Mann nun Ursache dieses Phänomens? Könnte es so sein?

Wenn ja, hätte der Mann in seiner Güte und in seinem Wohlwollen das Leben des Schmetterlings beeinflusst.

Manchmal ist das Ringen genau das, was wir in unserem Leben benötigen.
Wenn wir durch unser Leben ohne Hindernisse gingen, wären wir nicht so wie wir es sind.

Und weil der Schmetterling nicht das erlebt, was alle Schmetterlinge erleben, nämlich fliegen zu können, ist er vielleicht die erste Stufe eines evolutionären Prozesses, der dazu führt, dass eine Gattung entsteht, die schön, wie der Schmetterling, aber eben nicht auch in der Luft zu Hause ist.

20100108_52311Wer vermag zu sagen, dass das evtl. unerwünschte Eingreifen des Mannes gut oder schlecht ist?

Ich bat um Kraft… und mir wurde ein Gehirn und Muskeln gegeben und ein Wille, beides zu nutzen.

Ich bat um Mut… und mir wurden Hindernisse gegeben, um sie zu überwinden zu können.

Ich bat um Liebe… und mir wurden Aufgaben gegeben um dank ihrer die Liebe erleben zu können.

Ich bat um Entscheidungskraft… und mir wurden Gelegenheiten gegeben zu üben.

Ich bekam mitunter nicht das, was ich wollte… Doch alles, was ich brauchte.

Führe Dein Leben und bestimme deine Gefühle. Begegne allen Hindernissen mit dem Vertrauen und dem Wissen, dass Du sie überwinden kannst und wirst.

(Quelle unbekannt)
(Bildquelle: René Sputh)
By |Mai 23rd, 2016|