Wege aus der Co-Abhängkeit

The WORK, Ho’oponopono und Schattenarbeit aus der Praxis

Eine bittere Erfahrung…

Gestern fragt mich eine Klientin: Mein Mann trinkt jeden Tag 1 Liter Wein, ein Weißbier und mitunter pro Woche eine Flasche Schnaps/Rum/Whiskey… – er sagt, das ist Genuss, er ist kein Alkoholiker, er trinkt ja nur ein Glaserl…

IMG_1725Meine Klientin ist verzweifelt…

…sitzt vor mir und weint, sie müsse ihm doch helfen, er müsste das doch erkennen, dass das zu viel ist… Sie erträgt es nicht mehr, dass er allabendlich mit einer Fahne neben ihr sitzt, dass er sie mit alkoholschweren Augen anschaut…
Und was sie am meisten verletzt: Ihr Mann macht sie im Freundeskreis lächerlich, stellt sie als intolerant dar, weil ER ja schließlich nur ein Glaserl am Abend genießen würde… 

Meine Gedanken hierzu…

Solange er nicht seine Abhängigkeit selbst erkennt, ändert sich gar nichts. Solange er es leugnet, sogar abstreitet, seine Frau ins schlechte Licht rückt, indem er seinen Konsum verniedlicht, in der Öffentlichkeit Alkohol stark reduziert konsumiert und danach zu Hause noch mal „zuschlägt“, die leeren Flaschen versteckt, Schränke im Haus nach Alkohol durchsucht, kann keine Heilung geschehen. Wenn sie sagt: Er muss das doch erkennen… ist sie noch im Kampf. Wenn sie sagt: Ich bin verantwortlich, ich muss helfen… schauen wir uns das Thema „Co-Abhängigkeit“ an. Sie ist nicht verantwortlich und auch nicht Schuld…. Dass sie verletzt ist, wenn er sie bei Freunden als intolerant darstellt, weil sie ihm das angebliche „Glaserl“ nicht gönnt, ist zwar verständlich, doch ist das auch IHR Thema.

Willkommen bei „The Work“, bei „Ho’oponopono“ und bei der Schattenarbeit. Ich freue mich schon auf unseren nächsten Termin…

Nähere Infos zu meiner Arbeit findest du auch unter http://gesundheit.heikeholz.de

By |Mai 4th, 2017|

So wirkt das Resonanzgesetz

Hermann Hesse wusste bereits von Spiegelneuronen…

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Sehr wahre Gedanken:

„Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bilde etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf.“ (Hermann Hesse, Demian)

Was sind eigentlich Spiegelneuronen?

Fällt ein Kind hin und schlägt das Knie auf, leiden die Eltern mit und fühlen oft sogar den Schmerz. Begegnen wir einem Menschen im Bus, der uns kurz anlächelt, lässt uns dies spontan zurücklächeln und kann uns manchmal den ganzen Tag in gute Stimmung versetzen. Die Frage ist nun: Warum können wir ganz intuitiv mitfühlen beziehungsweise uns vorstellen, was in einem anderen Mitmenschen vorgeht

Spiegelneuronen stecken an

Die Erklärung dieser Phänomene liegt in den von Wissenschaftlern entdeckten Spiegelneuronen. Das ist ein weit verzweigtes System von speziellen Nervenzellen in unserem Gehirn. Diese Nervenzellen werden durch die Gegenwart anderer Menschen aktiviert und rufen sozusagen spiegelbildlich die Gefühle oder Körperzustände des anderen in uns wach. Spiegelneurone sind somit die neurobiologische Basis für unser intuitives Wissen und das Verständnis dessen, was andere Menschen fühlen. Sie melden uns, was Menschen in unserer Nähe fühlen, und lassen uns deren Freude oder Schmerz mitempfinden. Deshalb ist Lachen so ansteckend, umgekehrt aber auch eine gedrückte Stimmung.

Lernen und Wissen

Schon sehr früh imitieren Babys Gestik und Mimik der Eltern. Das Gesicht von Vater und Mutter ist – vom Blinzeln bis zum Grimassen schneiden – wie ein Spiegel für die Verhaltensweisen des Kindes. Die Forscher nennen dieses Verhalten, das in jedem von uns verankert ist, Resonanzverhalten. Möglich macht dies die jetzt entdeckten Spiegelneurone. Solche ausgelöste Resonanzreaktionen haben jedoch nicht nur psychologische, sondern auch biologische Effekte, denn alle Erfahrungen, die wir in unserer Umwelt machen werden vom Gehirn in biologische Signale verwandelt. Durch diese Signale verändern sich nicht nur die Nervenzell-Verschaltungen des Gehirns, es verändert sich unser Körper insgesamt. Was wir erleben, was uns von Anderen widerfährt, beeinflusst und verändert uns – seelisch und auch körperlich.

Praktische Anwendung

Praktische Anwendung finden die Spiegelungsphänomene bei der Aufnahme und Weitergabe von Wissen, zum Beispiel für das Verständnis kindlichen Lernens. Aber auch in der Medizin gibt es Beispiele. So können Schlaganfallpatienten mit Lähmungen an den Extremitäten ganz offensichtlich durch Beobachten von Arm- oder Beinbewegungen das Wiedererlernen von verlorenen Fertigkeiten beschleunigen.

Quelle: https://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/medizinische-begriffe/was-sind-spiegelneuronen

Diese Erkenntnis ist auch sehr hilfreich, eigenen Lebensthemen nach der KNIPS DEIN LICHT AN-Methode auf die Spur zu kommen: Mit dem Herzen sehen und fühlen – Lebensberatung – Systemische Aufstellungen – The Work
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By |Februar 12th, 2017|