Wertschätzende Umgangsformen

Wie funktioniert Wertschätzung?

Wertschätzung kann nicht mit Lob gleichgesetzt werden

knigge-jugendlicheWertschätzung ist der Klebstoff konstruktiver und kooperativer Kulturen – laut Society for Human Resource Management doppelt so einflussreich auf das Engagement wie Gehalt und Bonifikationen (sollten jedoch angemessen sein). Menschen sind soziale Wesen und verstehen Wertschätzung als wichtiges emotionales Gehalt. Führungskräfte sorgen für die Rahmenbedingungen und dienen als Vorbild, doch die „Auszahlung“ erfolgt über alle Beschäftigten und Hierarchiestufen hinweg.

Wird Wertschätzung gelebt, bekommen Organisationen dafür viel zurück

  • Wertschätzung ist keine Trickkiste, sondern eine tatsächlich empfundene Haltung, zunächst mir selbst und in der Folge anderen Menschen gegenüber. Die Selbstwertschätzung bzw. ein gesunder, positiver Selbstwert führt zu einer positiven und toleranten Grundhaltung anderen gegenüber, was sich in der Kommunikation widerspiegelt.
  • Knigge lässt grüßen! Wertschätzung ist grüßen, „Bitte“ und „Danke“ sagen, die Hand geben, jemandem in die Augen sehen, Oberkörper und Gesicht dem Gesprächspartner zuwenden oder mein Gegenüber mit Namen ansprechen. Wertschätzung ist jedoch mehr als nur gute Manieren: Zuhören können, Besprechungen oder Präsentationen die volle Aufmerksamkeit widmen, konkrete Feedbacks über die erbrachte Leistung geben, herausfordernde und attraktive Aufträge übertragen, interessante Arbeitsinhalte verteilen, Lernmöglichkeiten oder Aufstiegschancen anbieten. All dies zeigt, dass ich als Mitarbeiter/Mitarbeiterin geschätzt werde.
  • Echtes Interesse an einer Person ausdrücken, ihr auf Augenhöhe begegnen, Fragen stellen und Dank aussprechen, Berufliches diskutieren, hin und wieder ein paar private Worte wechseln, zum Geburtstag gratulieren, eventuell einmal jemanden mit einer kleinen Geste oder einem Bonus überraschen, als Führungskraft regelmäßig „vor Ort sein“ (Produktion, Filiale, …), taktvoll von „wir“ sprechen, wenn es um Teamleistung geht, Urheber und Urheberinnen von Ideen nennen. Alle diese Verhaltensweisen werden als anerkennend erlebt.
  • Oft wird „Wertschätzung“ schlicht mit „Lob“ gleichgesetzt. Gelobt wird jedoch meist von oben herab. Der US-Psychologe Thomas Gordon bezeichnete dieses Lob als Kommunikationssperre, die dazu führe, dass die Würdigung oft gar nicht ankommt. Anerkannt zu werden ist ein menschliches Grundbedürfnis, für die am Arbeitsmarkt heiß umworbene Generation Y (nach 1980 geboren) nicht wegzudenken. Wird es erfüllt, erhalten Organisationen viel zurück: höhere Produktivität, Rentabilität, Loyalität, Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung (Studie der Universität Bern). Wertschätzung lohnt sich in vielerlei Hinsicht. (DER STANDARD, 26./27.7.2014)

 

Quelle: Sabine Lengyel-Sigl, Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologin
http://derstandard.at/2000003850504/Wie-funktioniert-Wertschaetzung?ref=article
 

Informationen zu Seminaren und Vorträgen „Top im Job mit wertschätzenden Umgangsformen“: http://www.heikeholz.de/firmenkunden/top-im-job-mit-wertschatzenden-umgangsformen/

 

By |September 12th, 2017|

Top im Job mit wertschätzenden Umgangsformen

Gutes Benehmen bei Berufseinsteigern immer gefragter

„Einen Menschen erkennt man daran, wie er sich benimmt, wenn er sich nicht benehmen muss.“ (Dirk Dautzenberg)

Genau deshalb sind Umgangsformen-Seminare so beliebt… Ganz begeistert sind erstaunlicherweise Berufsstarter vom „Knigge-Dinner“

Hier ein Auszug meines Artikels bei Wissen-ist-Macht.tv:IMG_0987

…Auch in der Kantine oder beim lockeren Besuch des Italieners um die Ecke sollten grundsätzliche Manieren selbstverständlich sein. Hastiges Herunterschlingen, mit vollem Mund reden, aus den Zähnen Speisereste entfernen sind Taktlosigkeiten, die selbst in gehobenen Kreisen vorkommen und auf Abwehr stoßen. Dass man das Messer nicht ableckt, die Ellbogen nicht aufstützt und nicht mit hängendem Kopf am Tisch sitzt, ist längst nicht allen klar.

Schlussendlich zeigt sich immer wieder, dass wir mit dem 1×1 der Umgangsformen an persönlicher Sicherheit für jede Situation gewinnen und viel natürlicher wirken – denn das gekonnte und sichere Auftreten entscheidet sowohl in der Privat- als auch in der Geschäftswelt über unseren Erfolg.

Hier geht’s zum Artikel bei www.wissen-ist-macht.tv

 

By |August 26th, 2017|

Sie sind absolut kostenlos – und bringen Ihnen so viel Gewinn: Gute Umgangsformen!

Selbstsicherheit steigern und Souveränität gewinnen

aufstellungAnderen entgegenzukommen, ihre unausgesprochenen Erwartungen zu erahnen und auch in schwierigen Situationen lächelnd souverän bleiben: Diese Dinge kosten nichts. Sie sind nirgendwo zu kaufen.

Sie gewinnen Ihr Gegenüber und Ihre Umgebung mit diesen einfachen, kleinen Gesten im Handumdrehen für sich.  Sie sammeln Sympathiepunkte, bevor Sie noch Ihr wichtiges Anliegen vorgetragen haben. Sie erreichen Ihre Ziele, ohne darum kämpfen zu müssen. Einfach, weil Sie es verstehen, anderen das Leben ein bisschen angenehmer zu machen. So gibt es keinen Grund, diese Basis aller guten Umgangsformen zu ignorieren – außer: Sie wissen nicht, wie Sie das anstellen sollen …

Wer einfach mal mit Spaß und Freude damit anfangen möchte, hat hier bei diesem Event „Das perfekte Dinner“ die Möglichkeit:

http://www.heikeholz.de/firmenkunden/top-im-job-mit-wertschaetzenden-umgangsformen/

Nächster Termin: 18. Mai 2017, 18.00 Uhr  – Restaurant TAVERNA, Seebruck/Chiemsee

 

By |Februar 6th, 2017|

Chaos am Mittagstisch vermeiden – Benehmen immer wichtiger

Umgangsformen: Tischkultur ist wieder In

knigge-kids10 hilfreiche Tipps, wenn der Mittagstisch in Chaos ausartet:

Die gemeinsame Mahlzeit sollte generell in harmonischer Atmosphäre stattfinden, damit es allen gut schmeckt – Essen ist mehr als eine reine Nahrungsaufnahme!

1. Nehmen Sie so viele Mahlzeiten wie möglich gemeinsam am gedeckten Tisch ein, zumindest aber einmal täglich. Gegessen wird nur am Esstisch, nicht vor dem Fernseher, nicht im Kinderzimmer und nicht beim Gehen (Gefahr, dass Essen in die Luftröhre gerät)!

2. Halten Sie, wenn möglich, feste Essenszeiten ein. Durch die Regelmäßigkeit kann sich der Magen Ihres Kindes auf die Nahrungsaufnahme einstellen und Ihr Kind wird zu den Essenszeiten auch eher hungrig sein.

3. Geben Sie Ihrem Kind einen Stammplatz am Familientisch. Dazu gehört ein Hochstuhl in der richtigen Höhe, eigenes Geschirr, Kinderbesteck (anfangs am besten ein Löffel in gebogener Form) und eine abwaschbare Umgebung – das erspart elterliches Gemecker, weil es mal wieder mit dem Essen kleckert.

4. Lassen Sie Ihr Kind mitbestimmen. Beziehen Sie es so oft wie möglich in die Essensplanung mit ein, und lassen Sie es, soweit es schon geht, beim Kochen und Tischdecken mithelfen.

5. Lassen Sie Ihrem Kind die Wahl. Bieten Sie ihm Kind verschiedene Speisen an und lassen Sie selbst auswählen, was und wie viel es möchte. Sie werden merken, dass Ihr Kind mal das eine und mal das andere bevorzugt.

6. Verzichten Sie auf Zwang. Weder muss Ihr Kind bestimmte Speisen essen noch muss es seinen Teller leer essen. Geben Sie Ihrem Kind stets nur kleine Mengen und legen Sie lieber nach. Ein zu voller Teller überfordert ein Kleinkind noch und lädt nur zum Spielen ein. Sobald es kann, sollte es sich das Essen selbst auf den Teller tun. Lassen Sie es von Anfang an selbst entscheiden, wie viel es essen möchte. Damit können Sie Essensverweigerung, aber auch Überernährung vorbeugen. Studien zufolge essen Kinder weniger – und nicht mehr! – wenn sie zum Essen gedrängt werden.

7. Achten Sie darauf, dass kurz vor dem Essen ein wenig Ruhe einkehrt: Wilde Spiele direkt vor dem Essen sind ungeeignet!

8. Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre beim Essen. Verzichten Sie auf „Erziehungsschlachten“ und nörgeln Sie nicht an Ihrem Kind oder seinen Tischmanieren herum. In einer ruhigen und entspannten Atmosphäre kann sich Ihr Kind besser auf das Essen konzentrieren. Lassen Sie es vom Tisch aufstehen, wenn es mit dem Essen fertig ist. Erst ab etwa vier Jahren sind Kinder in der Lage, sitzen zu bleiben, bis alle fertig sind.

9. Essen ist ein sinnliches Abenteuer. Animieren Sie Ihrem Kind dazu, das Essen auch mal zu beschnuppern, bevor es genüsslich reinbeißt. Bieten Sie Vielfalt z. B. in Form eines Fingerfood-Buffets. Besonders beliebt ist Essen im Freien: Machen Sie einmal ein Picknick mit Ihrem Kleinen – und wenn es nur auf dem Balkon oder der Terrasse ist.

10. Setzen Sie Essen nie als Erziehungsmittel ein nach dem Motto „Du bekommst heute kein Abendessen, weil du so ungezogen warst!“ Essen ist ein Genuss und sollte es auch bleiben.

Quelle: http://www.elternwissen.com/ernaehrung-kinder/essprobleme/art/tipp/so-beugen-sie-essproblemen-von-anfang-an-vo.html
 

Eigentlich selbstverständlich, doch leider wird das in unserer Gesellschaft immer weniger gelebt…Und manchmal hilft auch ein Family-Event oder ein Kids-Training:

Kids können es mit Freude umsetzen, wenn wir ihnen frühzeitig zeigen, wie es geht

Gutes Benehmen ist wieder gefragt, nicht nur Tischmanieren sind nach wie vor ein beliebter Gradmesser für die gute Kinderstube. Weshalb ist es wichtig, bei Freunden, in der Schule und in der Familie einen guten Eindruck zu hinterlassen? Ein wertschätzendes Miteinander sind besonders in der Klasse und in Gruppen wichtig, mit Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft punkten wir in jeder Situation. Worauf es heute ankommt, welche Empfehlungen es für den respektvollen Umgang miteinander gibt, erfahren die Kinder und Jugendliche mit Spaß und Freude bei diesem Seminar. Denn wer das 1 x 1 des guten Tons kennt und sie beherzigt, gewinnt leichter an Akzeptanz und echtes selbstsicheres Auftreten wird zur Selbstverständlichkeit.

http://www.heikeholz.de/firmenkunden/top-im-job-mit-wertschaetzenden-umgangsformen/

 

By |Februar 1st, 2017|

Taktgefühl oder Wahrheit

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Fettnäpfchen mit Gespür vermeiden

Takt ist auch die Erkenntnis, dass wir nicht umsonst die freie Wahl haben, ob wir immer und überall die Wahrheit kundtun, oder nicht. Takt heißt in diesem Zusammenhang auch, Unzulänglichkeiten und kleine Fehler bei meinen Mitmenschen großzügig zu übersehen, im Bewusstsein, dass keiner von uns fehlerfrei ist.

Wie überall gibt es hier fließende Grenzen. Selbstverständlich muss man nicht die Nachteile einfach hinnehmen, die einem durch das Fehlverhalten anderer entsteht. Aber man muss auch nicht Fehler suchen und sobald man welche findet darauf herumreiten.

Das Gespür für die Situation und die damit verbundene Reaktion ist es wohl, was das Taktgefühl ausmacht.

Quelle: gelesen auf wissen-ist-macht-tv von Gerd Ziegler
By |September 12th, 2016|