In den Mokassins des anderen laufen

Sinn oder Unsinn des Urteilen und Bewertens

Wir sind nicht zu Richtern über unsere Mitmenschen bestellt, sondern zu Freunden.“ (Franz Marc)

Bevor du über mich und mein Leben urteilen willst, zieh meine Schuhe an und lauf meinen Weg, durchlaufe die Straßen, Berge und Täler, verarbeite den Verlust der Leute die gingen, erlebe den Schmerz den ich erleben musste, und ertrage die Schmerzen die mir zugefügt wurden, durchlaufe die Jahre die ich ging, stolpere über jeden Stein über den ich gestolpert bin, stehe immer wieder auf und geh‘ genau dieselbe Strecke weiter, genau wie ich es tat. (Quelle unbekannt)

Erstaunlicherweise urteilen ganz oft die Menschen über andere und verurteilen deren Verhaltensweisen, die selbst nicht ihr eigenes, selbstbestimmtes Leben führen. Menschen, die ihre eigenen Träume, Wünsche, Sehnsüchte nicht verwirklicht haben und sich in einer tiefen inneren Unzufriedenheit befinden.

Lebe dein Leben!

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 Zu unseren Wurzeln finden – bereit sein Neues anzupacken

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By |Juni 2nd, 2017|

„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (Carl Gustav Jung)

Wie Worte wirken

Falsch oder interessant

Haben Sie das auch schon einmal erlebt, dass Sie etwas gesagt oder getan haben, und ein anderer sagt dann zu Ihnen: „Das ist falsch“, oder: „Das hast du falsch gemacht“ oder „Nein, das kannst du so überhaupt nicht sehen, du siehst das ja völlig falsch“.

Wie fühlt sich das an? Nicht so richtig klasse, oder? Wir fühlen uns durch den anderen nicht richtig wergeschätzt und ernst genommen. Es ist nicht besonders motivierend und für die Beziehung zu dieser Person auch nicht gerade förderlich.

Wie oft beurteilen wir Menschen und ihre Denk-  und Verhaltensweise als „falsch“?

Falsch – aus unserer Sicht der Welt! Wir sprechen von falschen Ansichten, falschen
Ergebnissen, falschen Informationen, falschen Überzeugungen und und und.

Wenn unsere eigenen Denk- und Verhaltensweisen als falsch beurteilt werden, erleben wir manchmal vielleicht so etwas wie Enttäuschung oder sogar Wut. Wir denken: Wie kann der das wissen – mein Überzeugung ist völlig richtig und logisch, bei mir ist gar nichts falsch, bei dem ist alles falsch.

Achten Sie diese Woche einmal darauf, wann Sie etwas als falsch beurteilen wollen. Und anstatt dann zu sagen: „Das ist falsch“, versuchen Sie einmal etwas anderes. Sagen Sie stattdessen einmal: „Das ist interessant…“ oder „Wie kommen Sie darauf?“ oder „Wie sind Sie da vorgegangen?“

Vielleicht haben Sie ja jetzt schon eine Vorstellung darüber, wie sich die Beziehung, die Kommunikation, die Zusammenarbeit mit diesem Menschen verändern könnte. Vielleicht erahnen Sie auch, dass mit dieser Frage Ihnen auch die Möglichkeit gegeben wird, tatsächlich neue Sicht- und Denkweisen kennen zu lernen, die Sie möglicherweise sehr bereichern und Ihren Horizont erweitern. Und vermutlich können Sie sich vorstellen, dass auf diese Weise etwas völlig Neues entsteht, ein kreativer Denkprozess sich entwickeln kann und das Verständnis füreinander sich entfalten kann.

Mein Tipp: Wann immer Sie eine Denk- oder Verhaltensweise als „falsch“ abstempeln wollen, halten Sie kurz inne und sagen: „Interessant – wie kommen Sie darauf?“ Beobachten Sie, was sich dadurch verändert.

Buch3DZahlreiche Tipps, wie wir besser im Umgang mit uns und den anderen werden, findest du auch in „Knips dein Licht an – So geht es besser mit dir und den anderen“

Bildquelle: aboutpixel.de / Buddha © Christian Wöller
By |Dezember 6th, 2016|

Wenn du mit einem Finger auf andere zeigst…

…zeigen drei Finger auf dich…

trousers-362781DIE WÄSCHE

Ein junges Paar zieht in eine neue Nachbarschaft. Am nächsten Morgen, während sie ihr Frühstück essen, sieht die junge Frau, wie ihre Nachbarin draußen ihre Wäsche aufhängt.

“Die Wäsche ist nicht sehr sauber; sie weiß nicht, wie man richtig wäscht. Vielleicht braucht sie ein besseres Waschmittel.”

Ihr Mann sieht zu und bleibt ruhig. Jedes Mal, wenn ihre Nachbarin ihre Wäsche auf hängt, um sie zu trocknen, gibt die junge Frau die gleichen Kommentare von sich.

Einige Tage später ist die Frau überrascht, als sie eine schöne, saubere Wäsche auf der Leine zu sehen bekommt und sagt zu ihrem Mann: “Schau mal, sie hat endlich gelernt, wie man richtig wäscht. Ich frage mich, wer ihr das beigebracht hat?”

Der Mann erwidert: “Ich bin heute Morgen früh aufgestanden und habe unsere Fenster geputzt.”

(Quelle: Paulo Coelho)

Geschichten faszinieren mich immer wieder… wir können daraus so viel lernen und erkennen… als ich sie gelesen habe, fragte ich mich, wie ich mich wohl in der Rolle des Mannes verhalten hätte – wäre ich auch so weise gewesen? Und hätte ich als Frau meine Lernaufgabe darin erkannt? … Bin gespannt, wie ihr darüber denkt…

Audio CD Balsam für die SeeleNoch mehr Geschichten, die uns berühren, inspirieren und zum Nachdenken bringen, gibt es auf meiner Geschichten-CD „Balsam für die Seele“: http://www.heikeholz.de/produkte/audio-cds/

By |Februar 29th, 2016|

Niemand weiß, wann „das letzte Mal“ ist…

…daher achte gut auf jeden Moment…

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Wenn ich wüsste…

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Dich einschlafen sehe,
würde ich Dich besser zudecken und zu Gott beten, er möge Deine Seele schützen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Dich zur Türe rausgehen sehe,
würde ich Dich umarmen und küssen und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Deine Stimme höre, ich würde jede
Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen, damit ich sie Tag für Tag wieder sehen könnte.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, und dann einen Moment innehalten kann,
um zu sagen „Ich liebe Dich“, anstatt davon auszugehen, dass Du weißt, dass ich Dich liebe.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich da sein kann, um den Tag mit Dir zu teilen,
weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben wird, so dass ich diesen einen verstreichen lassen kann.

Es gibt sicherlich immer ein „Morgen“, um ein „Versehen/Irrtum“ zu begehen
und wir erhalten immer eine 2. Chance, um einfach alles in Ordnung zu bringen.

Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen: „Ich liebe Dich“.
und es gibt sicher eine weitere Chance, um zu sagen: „Kann ich etwas für Dich tun?“

Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte und es bleibt nur der heutige Tag,
möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich mag.

Und ich hoffe, dass wir nie vergessen:

Das „Morgen“ ist niemandem versprochen, weder jung noch alt,
und heute könnte die letzte Chance sein, die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten.

Also, wenn Du auf Morgen wartest, wieso tust Du’s nicht heute?
Falls das „Morgen“ niemals kommt, wirst Du es bestimmt bereuen,
dass Du Dir keine Zeit genommen hast, für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss
und Du zu beschäftigt warst, um jemandem etwas zuzugestehen, was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.

Halte Deine Lieben heute ganz fest und flüstere ihnen ins Ohr,
sag‘ ihnen, wie sehr Du sie liebst und dass Du sie immer lieben wirst.

Nimm Dir die Zeit zu sagen „Es tut mir leid“, „Bitte verzeih‘ mir“, „Danke“ oder „Ist in Ordnung“.

Und wenn es kein „Morgen“ gibt, musst Du den heutigen Tag nicht bereuen.

Diese Zeilen wurden von Dr. H. Solomon in Gedenken an die Opfer des 11. September 2001 geschrieben

By |Februar 14th, 2016|