Verräterische Körpersprache: So entlarven Sie Lügen

Zeichen der Wahrheit

 

  • Ein Mensch der lügt, wird direkten Augenkontakt vermeiden. Wenn Sie allerdings jemand noch extra darauf hinweist, dass er Ihnen in die Augen schaut und das deshalb das, was er sagt, auf keine Fall eine Lüge sein kann – dann ist es wahrscheinlich eine.
  • Lügner sprechen meistens mit erhobener, d.h. etwas lauterer Stimme und sind schnell bereit, das Gesprächsthema zu wechseln.
  • Lügner berühren sich im Gespräch öfters im Gesicht, an Hals oder Mund. Sie kratzen sich an der Nase oder hinter dem Ohr. Wahrscheinlich werden sie sich nicht beiläufig mit der offenen Hand an der Brust berühren.
  • Ein Lügner redet mehr, als er normalerweise reden würde und schweift gerne in unwesentliche Details ab. Gesprächspausen sind ihm offensichtlich unangenehm. Auch werden als Ablenkungsmanöver gerne Witzchen gerissen oder sarkastische Bemerkungen gemacht.
  • Timing und Länge des emotionalen Ausdrucks wirken eher unnatürlich. Der Ausdruck von Emotionen ist verzögert und dauert länger als gewöhnlich. Er endet abrupt. Der Zusammenhang zwischen Emotion und Worten stimmt nicht mehr.
  • Ein Lügner wird Ihre Worte benutzen um ein Frage zu beantworten. Auf die Frage: „Hast DU die Beule in mein Auto gefahren?“ wird er vermutlich spontan sagen: „Nein, ich habe die Beule nicht in dein Auto gefahren“. Anstatt: „Das war ich nicht“. Verkürzte spontane Formulierungen weisen eher auf wahre Aussagen hin als steife Formulierungen.
  • Wenn Sie den Verdacht haben, dass jemand lügt, wechseln Sie einfach mal das Thema. Ein Lügner wird Ihnen schnell und gerne folgen und sich dann entspannen. Ein Unschuldiger wird vielleicht kurz vom Themenwechsel verwirrt sein und dann wieder auf das alte Thema zurück kommen.
  • Betonte unnatürliche Gesten verraten den Lügner: Er wird sich unbewusst anstrengen Gesten der Glaubwürdigkeit besonders deutlich zu zeigen. Das wird sich vielleicht in einer besonderen Betonung eines Wortes oder einer übertriebenen Geste äußern. Die Körpersprache scheint beim Lügen grundsätzlich kontrollierter zu sein und die Stimme von der Stimmlage etwas nach unten moduliert.
  • Offensichtliche Nervosität weist auf eine Lüge hin. Das kann sich z.B. darin äußern, dass jemand rumzappelt oder seine Füße nicht stillhalten kann. Die Füße werden auch beim Sitzen nicht auf dem Boden gehalten. Hier wird der Fluchtinstinkt sichtbar. Der Lügner möchte weg aus der Situation.
  • Die eigentliche Lüge wird oft in einem mehr monotonen Tonfall gesprochen. Diese Modulation in der Sprache weist auf die Unsicherheit hin, dass dem Lügner die Lüge abgenommen wird oder das sich der Lügner schuldig fühlt. Dieser Moment kann körperlich von einem gesengten Kopf und hängenden Schultern begleitet werden.
  • Nebensächliche Details werden von langatmigen Erklärungen begleitet. Sätze werden übermäßig mit „ehrlich“, „glaub mir“ und „um die Wahrheit zu sagen“ ausgefüllt.

Wie man auch immer an die Sache rangeht, einen Lügner zu entlarven – es gibt keine absolute Sicherheit, dass man mit seiner Interpretation richtig liegt. Einfacher wird es, wenn man jemanden gut kennt und mit seiner Körpersprache vertraut ist. Auch der gesunde Menschverstand ist ein guter Ratgeber. Und wie oft hört man eigentlich die Lüge lieber als die Wahrheit? Einen Faktor alleine zu beurteilen reicht oft nicht aus.

Die oben beschriebenen Verhaltensweisen können auch Zeichen von Stress oder sozialen Ängsten sein. Beachten Sie also den Kontext Ihres Gesprächs. Das Vermeiden von Augenkontakt kann natürlich auch andere Gründe haben: Menschen mit niedrigem Selbstbewusstsein vermeiden öfters den direkten Blickkontakt. Und Dauer und Häufigkeit von Blickkontakt sind auch kulturell mitbestimmt.

Wie auch immer: Menschen geben unbewusst Signale, die – auch oft unbewusst – wahrgenommen und interpretiert werden. Folgen Sie also Ihrer Intuition und Ihrem ersten Bauchgefühl wenn Sie die Wahrheit heraus finden wollen.

gelesen bei: www.golove.de

By |September 24th, 2017|

Der Weg zu einem glücklichen Menschen…

Ein hochspannender Auszug von Robert Betz – fühlt mal rein, wie es euch damit geht…

Normal oder glücklich?  – Wie der „Normalmensch“ entsteht…

Der Begriff „Normalmensch“ ist keine Verurteilung, sondern eine Beschreibung des Bewusstseinszustandes (besser des Zustands seiner Unbewusstheit), aus dem jeder Mensch jetzt aufgefordert wird aufzuwachen, um zu einem glücklichen Menschen zu werden. Du hast die Wahl! ‚Normal’ oder glücklich?

Wie entsteht der ‚Normalmensch’

1. Als Kleinkind lernt das Kind, das kritisiert, verurteilt wird, sich selbst zu verurteilen und zu denken „Ich bin nicht in Ordnung, nicht liebenswert“. Es verschließt sein Herz und lernt, den Denker in ihm zum Chef zu machen.

2. Es sehnt sich nach Annahme, Wertschätzung und Liebe und lernt: „Liebe musst du dir verdienen – durch Anpassung, Leistung, Wohlverhalten u.a.“

3. Das Kind unterdrückt seine Gefühle, weil es mit ihnen zurückgewiesen wird, so wie es seine Eltern, Kindergärtner, Lehrer u.a. es auch gelernt haben.

4. Der heranwachsende Mensch lehnt immer mehr Anteile an sich ab und trifft in anderen Menschen auf die in ihm selbst abgelehnten Anteile und lehnt diese Menschen als ‚schlecht’ oder ‚böse’ ab und erschafft sich eine Menge an Konflikten und Enttäuschungen.

5. Mit seinen sich selbst und andere sowie das Leben verurteilenden Gedanken erzeugt der Mensch ein anstrengendes Leben voller Kampf, Leid, Zurückweisung, Schmerz und Krankheit und glaubt, das Schicksal oder die anderen seien Schuld. Hierdurch züchtet er in sich das Bewusstsein eines Opfers samt Ohnmacht, Wut und Handlungsunfähigkeit.

6. Er sucht sich einen Menschen, um von ihm geliebt zu werden und tut vieles oder alles für ihn, opfert sich nicht selten auf und verrät sein Herz, d.h. lebt nicht seine eigene Wahrheit. Früher oder später erkennt er, dass dieser Mensch ihm das nicht geben kann weil er dasselbe von ihm erhoffte.

7. Früher oder später gerät der ‚Normalmensch’ in eine Krise des Körpers oder der Psyche, in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz, weil sein innerer Unfriede mit seiner Vergangenheit sich solange wiederholen muss, bis er sich entschließt, Frieden zu machen mit ihr und den Schlüsselpersonen.

8. Diese Krisen sind Gelegenheiten aufzuwachen, seine unbewussten Schöpfungen zu durchschauen, sein Herz zu öffnen und die Wunden der Vergangenheit heilen zu lassen. Aus Wunden kann dann das Wunder der Heilung entstehen. Dieses Wunder findet jetzt in immer mehr Menschen statt, massiv unterstützt durch die immer höher schwingende Liebes-Licht-Energie dieser Transformationszeit.

Wie der „Normalmensch“ wieder zum glücklichen Menschen wird

Nimm dir täglich Zeit für dich und verbringe sie in der Stille mit dir selbst und wende dich liebevoll deinem Innenleben zu, sei es bei einem ruhigen Spaziergang, einer Meditation, einer Übung, beim Tagebuchschreiben oder beim Lesen eines dich nährenden Buches. Das ist das größte Geschenk, das du dir täglich machen kannst.

Sich selbst die erste Aufmerksamkeit zuzuwenden, seine Gedanken aufzuschreiben, seine Gefühle bewusst zu fühlen, Ordnung zu schaffen im Innern und den Weg der Liebe zu gehen – zu sich selbst wie zu allen anderen – hat absolut nichts mit Egoismus oder Egomanie zu tun, sondern ist zugleich das größte Geschenk, dass du deinen Liebsten und allen Menschen deines Umfelds machen kannst.

So entsteht aus Unbewusstheit Bewusstheit, aus Unklarheit Klarheit und aus einmal mental und emotional ungeordneten Menschen, der mit sich und der Welt im Unfrieden ist, ein innerlich geordneter, selbst-zentrierter und herz-offener Mensch. Dieser Mensch verändert die Welt schon allein durch die Energie seiner Ausstrahlung.

Ziehe ein Resümee

Mach in Ruhe über ein paar Tage eine Zwischeninventur deines Lebens und überprüfe jeden Bereich und jede Beziehung auf Stimmigkeit. Was fühlt sich stimmig und rund an und was nicht (mehr)? Wozu sagt dein Herz „Ja!“ oder „Nein!“? Entscheide dich, deine Lebensbereiche zu überprüfen, zu ordnen und sie in Übereinstimmung mit der Stimme deines Herzens zu gestalten. Dein Herz ist ein Stimmigkeitsbarometer und wunderbarer Führer zu einem glücklichen Leben.

Stimmt deine Partnerschaft (noch)? Warum bist du mit deinem Partner zusammen? Aus Liebe oder aus Angst (z.B. vor dem Allein-Sein) oder aus Gewohnheit? Stimmt dein Single-Dasein (noch)? Bist du gern und mit Genuss mit dir allein in Gemeinschaft mit dir?

Stimmt deine Arbeit? Erfüllt sie dich mit Freude? Tust du das, was du zu tun liebst und liebst du das, was du tust?

Stimmen deine Freundschaften und Beziehungen (noch)? Wie fühlst du dich, wenn du mit einer Freundin/einem Freund zusammen bist oder warst? Höher schwingend fröhlich, bereichert, bedrückt oder ausgesaugt?

Wenn du bisher nicht die Wahrheit deines Herzens lebst, entscheide dich dafür und verzeih dir, dass du es bisher nicht gemacht hast, weil du seit Kindestagen gelernt hast, es Anderen Recht zu machen und dich anzupassen. Sprich zu deinem Herzen und sage: „Mein Herz, du sollst singen vor Freude. Führe mich auf meinem Weg in die Freude und das Lieben!“ Wenn du einmal aus deinem Körper gehst, wirst du glücklich sein, diese Entscheidung getroffen und gelebt zu haben.

Übernimm deine Verantwortung für all deine Schöpfungen und überwinde dein Gefühl der Ohnmacht

Öffne dich dem Gedanken, dass du alles, was du bisher in deinem Körper, deinen Beziehungen, in deinem ganzen Leben vorfindest, auf unbewusste Weise selbst angezogen und – allein und in Co-Kreation mit Anderen – erschaffen hast. Da du es unbewusst getan hast, wusstest du nicht, was du dir selbst und anderen damit antust. Du hast dich wie jeder durch dein verurteilendes Denken, das du seit deiner Kindheit von Anderen übernommen hast, zum Opfer deiner Mitmenschen und des Lebens gemacht und jede Verurteilung vertieft in dir bis heute das Gefühl, unter anderen Menschen oder deinem Schicksal zu leiden.

Es waren deine Gedanken über dich, über das Leben und über die Anderen, es waren deine Worte und deine Handlungen, mit denen du gestern in dir und deinem Umfeld das gesät hast, was du zurzeit erntest. Jede Energieform, die du aussendest, kehrt zu dir, dem Schöpfer, zurück und manifestiert sich als Gesundheit oder Krankheit, Frieden oder Unfrieden, Fülle oder Mangel, Leichtigkeit oder Schwere, Glück oder Unglück in deinem Leben.

Wenn du diesen Vorgang anerkennst und dich dazu entschließt, ab jetzt zum bewussten Schöpfer zu werden, steigst du aus deinem gut gepflegten Opfer-Bewusstsein aus. Entscheide dich für den Satz: „Ich übernehme heute meine Schöpfer-Verantwortung für alles, was ich heute in mir und meinem Leben vorfinde, für meinen Körper, meine Gefühle, meine Beziehungen, für die Qualität meines ganzen Lebens. Und ich bin bereit, ab jetzt mein Leben bewusst und liebevoll in die eigenen Hände zu nehmen.“

Mit diesem Schritt öffnest du die Tür, um aus deinem Gefühl von Ohnmacht und Abhängigkeit heraus zu kommen und deine Schöpferkraft mehr und mehr wahrzunehmen und mit ihr ein Leben zu erschaffen, das dein Herz zum Singen bringt.

Gehe in die Beobachterrolle

Fang an, zu beobachten, was in dir und in deinem Leben geschieht. Beobachte und nimm wahr, wer oder was dich aufregt und welche Gefühle in dir auftauchen. Fang an, deine Gedanken aufzuschreiben, die es zu einem Thema in dir denkt, das dich bewegt, sei es dein Körper, deine Partnerschaft, dein Frau- oder Mann-Sein, dein Allein-Sein, deine Sexualität, dein Geld, deine Arbeit oder sonst etwas. Wer sich hierfür immer wieder Zeit nimmt und sein inneres und äußeres Erleben beobachtet, der erkennt nicht nur den Sinn und die Zusammenhänge hinter allem, sondern nur der wird auch handlungsfähig.

Die meisten Menschen fühlen sich ihren Gefühlen, ihren Gedanken und dem Geschehen im Außen hilflos ausgeliefert und reagieren entsprechend hektisch, panisch, depressiv oder resignierend. Der Beobachter jedoch erhält durch seine beobachtend wahrnehmende Haltung einen gesunden Abstand zu allem, sowohl zu seinem inneren Erleben als auch zu dem, was im Außen geschieht. Der Schlüsselsatz, der dich zum Beobachter macht, lautet: „Ist das nicht interessant, was hier (in mir oder außen) geschieht?“ Das Leben und seine Zusammenhänge sind verstehbar und nachvollziehbar. Es ist kein Buch mit sieben Siegeln. Aber zum Verstehen brauchen wir einen guten inneren Abstand und für den kannst du selbst sorgen. Dazu nimm dir immer wieder Zeit und komm zur Ruhe. Stift und Papier helfen dir, deine Gedanken zunächst aufzuschreiben und im zweiten Schritt zu sortieren. Und die Stille bei geschlossenen Augen und das Atmen helfen dir, die Empfindungen deines Körpers und die damit verbundenen Gefühle immer besser wahrzunehmen.

Mache Frieden mit deiner Vergangenheit und nimm deine Urteile zurück

Seit frühesten Kindheitstagen haben wir gelernt, uns selbst in unseren Gedanken zu verurteilen, nachdem wir verurteilt wurden. Gedanken wie „Ich bin nicht gut (brav, angepasst, fleißig, sauber, klug, schön, hilfsbereit….) genug wurden zu Glaubenssätzen, mit denen wir Scham, Kleinheit, Schuld, Trauer und andere Gefühle erzeugten.

Von anderen in unserem Umfeld lernten wir zudem, unsere Mitmenschen zu verurteilen. Wir verstrickten uns in der Zeit der Abhängigkeit mit Mutter, Vater, Geschwistern und anderen Personen und sind bis heute innerlich nicht frei von ihnen. Diese Konflikte wiederholen sich in unseren Partnerschaften, an unseren Arbeitsplätzen und mit anderen Mitmenschen unseres Umfelds.

Ohne diese unfriedliche Vergangenheit in uns selbst aufzuräumen und Frieden zu schließen mit uns und mit allen anderen, ist der Weg zum Glücklich-Sein versperrt. Erkenne, dass du selbst und jeder andere es bisher nicht anders konnte und wusste und es gleichzeitig so gut gemacht hat, wie er konnte und sein Bestes gab. Unbewusste, mit sich selbst im Krieg liegende Menschen erzeugen weiter Konflikte im Außen wie im Innen und sind nicht glücklich.

Nimm deine Urteile zurück und erkenne sie als Irrtümer deines Denkens. Du denkst, die Anderen und du selbst hätten dies und jenes nicht machen sollen, hätten viele Fehler gemacht. Das erzeugt Schuldgefühle und hält sie aufrecht. Vergib dir und jedem Menschen deiner Vergangenheit, denn er/sie war für deinen Weg wichtig.

Nimm dir täglich Zeit, deine Gefühle bewusst und liebend zu fühlen – und sie dadurch zu verwandeln

Viele Menschen betrachten Gefühle wie Angst, Trauer, Wut, Ohnmacht etc. wie Feinde. Sie sind jedoch unsere eigenen Schöpfungen, von uns selbst seit der Kindheit durch Gedanken erschaffen und genährt. Als Beispiel: Wer denkt ‚Ich bin nicht gut genug, ich habe viele Fehler gemacht“ erzeugt Scham und Minderwertigkeit. Wer denkt: „Ich muss es schaffen“, erschafft Angst, es nicht zu schaffen und viel Druck in sich.

Solange wir unsere Gefühle nicht als unsere „Babies“ erkennen, die das kleine verletzte, hungrige, sich nach Liebe sehnende Kind in uns fühlt, sind wir ihnen hilflos ausgeliefert. Ablenken, verdrängen und bekämpfen geht nicht – das erzeugt Krankheit. Gefühle (E-Motions) wollen fließen. Aber sie können es nicht, solange wir uns weigern, unser Herz für sie zu öffnen und sie bejahend, wertschätzend, liebend zu fühlen.

Wenn es dir nicht gut geht, nimm dir mind. einmal am Tag Zeit für das bewusste Fühlen der Gefühle in dir. Schließe die Augen und sage dir : „Alle Trauer in mir darf jetzt da sein. Du bist meine Trauer. Ich habe dich erschaffen und jetzt nehme ich mir Zeit für dich.“ Dann atme und fühle deine Trauer und spür genau, wo in deinem Körper sie sitzt.

Triff eine klare Entscheidung, wer du sein und wie du leben willst

Alles in unserem Leben beruht auf Entscheidungen, das meiste auf unbewussten. Ganz gleich, ob Entscheidungen bewusst oder unbewusst getroffen werden, sie haben die gleiche Kraft und erzeugen unsere erfahrene Lebenswirklichkeit. Entscheide dich jetzt bewusst, damit nicht eines Tages auf deinem Grabstein steht „Er/sie wusste nicht, was er/sie tat“.

Wer willst du sein in diesem Leben und in deinem Bewusstsein? Ein „Opfer“, das aufgrund schmerzhafter Erfahrungen sein Leid verlängert und Täter anzieht? Willst du weiter verurteilen (dich selbst, andere und das Leben) oder willst du deine Schöpferkraft bewusst und mit Liebe in Besitz nehmen und täglich bewusst anwenden? Willst du ein trennender oder verbindender Mensch sein, ein verurteilender oder versöhnender, ein unbewusster oder bewusster, ein fordernder oder ein dankbarer?

Treffe einen neue Wahl, denn Wahlfreiheit gehört zu deinem natürlichen Erbe ebenso wie deine große Schöpferkraft und deine unendliche und machtvolle Liebesfähigkeit.
Welche Qualität willst du durch dein Denken, Sprechen und Tun in die Welt schicken, eine niedrige oder eine hohe? Wählst du den Weg der Angst oder der Liebe, denn letztlich geht es nur hierum.

Entscheide dich (wenn du willst) für ein Leben aus dem Herzen und sei ihm treu und bring es zum Singen vor Freude. Beende die unfriedliche Vergangenheit in dir und lebe dankbar und bewusst jede Minute deines Lebens. Sorge gut für dich, denn niemand anderes als du ist für dein Glück, deine Gesundheit, deinen Lebenserfolg und deine Herzenserfüllung verantwortlich.

gelesen in https://www.facebook.com/betz.robert
 

Sich selbst näher kommen und glücklich sein

Übungen, Wege und Möglichkeiten, wie du mehr in deine Selbstliebe, Selbstakzeptenz und zu deinem persönlichen Glück finden kannst: http://gesundheit.heikeholz.de

Mehr aus dem Herzen heraus leben führt zu einem gesünderen Herz

…indem wir mit den richtigen Pflanzenwurzeln das gesamte Herzsystem unterstützen. „Herzkraft“ von Ethno-Health enthält hochwertigste Wurzeln, die uns innerlich stärken. Hier gibt’s nähere Informationen

By |Juli 4th, 2017|

Erkenne dich selbst: Sage JA zu Dir

Was trifft, trifft zu – Der Weg zur Selbsterkenntnis

„Wahrheiten, die man ganz besonders ungern hört, hat man besonders nötig.“ (La Bruyére)

ap4b6c25a3d234f_xsWenn wir uns über etwas ganz besonders aufregen, dann ist das meistens ein Zeichen dafür, dass es den Kern getroffen hat. Ein Thema, das man am liebsten verleugnen, verdrängen würde und das man allen anderen tausendmal eher zuschreiben würde, als sich selbst.

Lauscht man dann einmal ganz tief in sich hinein, mit der größtmöglichen Ehrlichkeit, dann entdeckt man, dass man selbst sehr viel mit dem ärgerlichen Thema zu tun hat und dass es von großer Bedeutung für das eigene Leben ist.

Eine Wahrheit zu erkennen und sich eines Themas anzunehmen, ist immer befreiend. Zuerst spürt man nur den Stachel der Verletztheit und des Zorns, ist beleidigt und zieht sich zurück. Dieser Rückzug in die Verleugnung ist gefährlicher, als die Annahme einer unangenehmen Wahrheit.

Rückzug bedeutet: wenn beim nächsten Mal wieder jemand in die gleiche Scharte schlägt, wird die Verletzung noch tiefer, der Schmerz noch größer, die Narben noch hässlicher. Wer rechtzeitig hinschaut, bei dem heilen die Wunden schneller…

Wege und Möglichkeiten, wie du zu mehr in deine Balance, Kraft und Lebensfreude finden kannst, findest du auch unter http://gesundheit.heikeholz.de


By |Mai 6th, 2017|

Der 137. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online

Der Gesprächserfolg beginnt im Kopf

  • Um unseren Gesprächspartner zu verstehen, müssen wir die individuelle Wirklichkeit von ihm kennen.
  • Jeder Mensch hat eine andere Wirklichkeit, ein anderes Bild von einer Sache.
  • Unsere biologischen Grundlagen sind nahezu gleich, doch jeder Mennsch entwickelt im Laufe seines Lebens sein persönliches Modell von der Welt.

Hier geht’s zum Download: http://www.heikeholz.de/mediathek/podcast-charisma-und-personlichkeit/

By |April 5th, 2017|

Der Weihnachtsbrief…. schon so alt, doch immer noch berührend…

Wenn ein Redakteur mit dem Herzen liest…

Es war am 20.Dezember 1897, als in der New Yorker Zeitung „The Sun“ folgender Brief der achtjährigen Virginia O’Hanlon aus New York eintraf:

HerzSehr geehrter Herr Redakteur,

viele meiner Freunde sagen, dass es gar keinen Weihnachtsmann gibt. Papa meinte, ich solle bei der „Sun“ nachfragen. Die Leute dort wüssten so ziemlich alles. Bitte sagen Sie mir die Wahrheit! Gibt es einen Weihnachtsmann?

Der Chefredakteur, Frank P. Church, schrieb der kleinen Virginia folgenden Antwortbrief:

Meine liebe kleine Virginia! Ich glaube nicht, dass Deine Freunde recht haben. Allerdings leben sie in einem Zeitalter, das den Zweifel auf seine Fahnen geschrieben hat. Wir wollen heute nur glauben, was wir sehen und begreifen können. Deine Freunde sollten jedoch nicht vergessen, dass unsere scheinbar so große Welt nur einen ganz kleinen Punkt des riesigen Weltalls darstellt, und dass wir Menschen über ein Wissen von diesem All verfügen, das die Erkenntnis einer Ameise mit dem Stolz eines Elefanten verbindet. Ja, liebe Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann! Gäbe es ihn nicht, so wäre es traurig um uns bestellt.

Du kannst die Liebe Deiner Eltern auch nicht sehen und begreifen. Aber gibt es darum diese Liebe nicht? Deine Freunde werden auch bemerken, dass es keine Elfen und Feen gäbe. Doch warte nur zehn Jahre, denn heute kannst Du das noch nicht verstehen. Vielleicht stehst Du dann an der Seite eines geliebten Menschen in einer stillen Sommernacht vor einer vom Mondschein versilberten Wiese und siehst die Elfenkönigin mit ihren Elfen tanzen. Am nächsten Morgen würdest Du mit wachen Augen vergeblich nach den Eindrücken ihrer kleinen Füße im Grase suchen – aber trotzdem waren sie da!

Dein Vater könnte nun mehrere Beamte der New Yorker Wach- und Schließgesellschaft bestellen, damit sie Euren Kamin in der Weihnachtszeit bewachten. Sie würden Dir am Weihnachtsmorgen nur berichten können, daß kein Weihnachtsmann den Kamin hinuntergefahren sei. Was würde das beweisen? Trotzdem lägen auf Deinem Platz unter dem Christbaum Gaben der Liebe, die viele Deiner Wünsche erfüllten.

Die schönsten Dinge dieser Welt kann man nicht sehen und begreifen… Und von diesem Glauben leben unsere Dichter, leben unsere Träume. Wie bitter und öde wäre die Welt, wenn wir nicht mehr träumen könnten oder dürften! Auch Du warst einmal ganz klein und hattest Deine Freude an einer Kinderklapper. Wie oft magst Du Dich damals gefragt haben, was eigentlich das Klappern bewirkte. Und eines Tages war es Dir dann gelungen, Deine Klapper kaputtzumachen. Enttäuscht hast Du sie wohl fortgeworfen, denn hinter dem Dich lockenden Geheimnis standen nur ein paar unscheinbare, nichts sagende, kleine Zelluloidkugeln. So ging Dir mit der Entzauberung des Geheimnisses seine Schönheit verloren.

Sage Deinen Freunden, dass man ein Geheimnis nie vorzeitig enthüllen darf, dass man in die unsichtbaren Dinge dieser Welt hineinwachsen, in sie hineinreifen muss. Du darfst uns glauben… noch in Tausenden und Zehntausenden von Jahren wird der Weihnachtsmann die Kinderherzen höher schlagen lassen!

Mit den besten Weihnachtswünschen Deine Zeitung „The Sun“

By |Dezember 8th, 2016|

Eine wunderbare Geschichte: Die Blume der Kaiserin

Wahrhaftig sein… den Schatten integrieren…

Ein wunderbares Märchen, welches uns immer wieder an unsere eigene Ehrlichkeit erinnern darf… 🙂 Wie viel einfacher erscheint es uns manchmal, es mit der Wahrheit nicht so ganz ernst zu nehmen. Vielleicht, um Fehler und Unzulänglichkeiten zu verdecken, vielleicht, um ein Ziel zu erreichen – vielleicht auch, um wie hier in der Geschichte jemanden zu beeindrucken, jemanden von uns zu überzeugen. – Stehe ganz zu dir, zu deinen Sonnen-und Schattenseiten, zeige dich in deiner Vollkommenheit, zu deiner Ganzheit. Das macht deinen Erfolg auf allen Ebenen aus!

Die Blume der Kaiserin

copyright by René Sputh, www.sputh.de

copyright by René Sputh, www.sputh.de

Einst lebte im alten China ein junger Prinz, der zum Kaiser gekrönt werden sollte. Zuvor jedoch musste er heiraten, weil es das Gesetz so vorschrieb. Da es darum ging, die künftige Kaiserin auszuwählen, musste der Prinz ein Mädchen finden, dem er blind vertrauen konnte.

Dem Rat eines Weisen folgend, ließ er alle jungen Frauen der Gegend in seinem Palast zusammenrufen und sprach zu ihnen: „Ich werde jeder von euch einen Samen geben. Diejenige, die mir in sechs Monaten die schönste Blume bringt, wird die zukünftige Kaiserin von China sein.“

Nun waren unter den geladenen jungen Frauen viele schöne und reiche zu finden, aber auch die Tochter des Palastgärtners, die den Prinzen schon viele Jahre heimlich liebte. Auch sie erhielt ein Samenkorn und ging glücklich damit nach Hause. Jeden Tag hegte und pflegte sie nun das Korn, sorgte für Dünger, Wasser, stellte es ins Sonnenlicht und nährte es mit all ihrer Hingabe und Liebe, die sie für den Prinzen empfand.

Drei Monate vergingen, und nichts keimte. Die junge Frau versuchte alles, sprach mit vielen Gärtnern und Bauern, doch keiner der Ratschläge führte zum Erfolg. Ihre Liebe war indes so lebendig wie eh und je. Schließlich waren die sechs Monate vergangen und in ihrem Blumentopf war trotz all ihrer Bemühungen nichts gewachsen.

Am Tag der erneuten Audienz erschien die junge Frau mit ihrem Blumentopf ohne Pflanze und sah, dass die anderen Bewerberinnen großartige Ergebnisse erzielt hatten. Jede hatte eine Blume und eine war schöner als die andere.

Dann nahte der entscheidende Augenblick. Der Prinz kam herein und sah eine Bewerberin nach der anderen eindringlich an. Anschließend verkündete er das Ergebnis: Er zeigte auf die Tochter des Gärtners als seine zukünftige Frau. Die anderen Frauen murrten und fragten, weshalb er denn ausgerechnet jene erwählt hatte, der es nicht gelungen war, eine Pflanze zu ziehen.

Da erklärte der Prinz ruhig seine Wahl: „Sie war die einzige, die eine Blume gezogen hat, die sie würdig macht, Kaiserin zu werden – die Blume der Ehrlichkeit. Alle Samen, die ich verteilt habe, waren unfruchtbar und konnten unmöglich Blumen hervorbringen.“

(Quelle unbekannt)
By |Oktober 25th, 2016|

Das Phänomen des Selbstbetrugs

Warum wir uns so gerne selbst täuschen

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Menschen sind merkwürdige Wesen. Sie verfügen über ein hoch entwickeltes Denk- und Wahrnehmungsvermögen und können ihre Umwelt vom fernsten Stern bis zum kleinsten Atom präzise vermessen. Wenn es aber um die eigene Person geht, sind sie mitunter für das Offensichtlichste blind. Dann scheinen all ihre kognitiven Fähigkeiten nur dazu zu dienen, sich die Wahrheit schönzureden.

Wann Selbstbetrug blockiert

„Nach dem Sommerurlaub trennt er sich von seiner Frau“, erzählt die langjährige Geliebte im Mai ihrer besten Freundin voller Vorfreude. „Ich bin glücklich als Wirtschaftsprüfer“, schwört ein Mann, der eigentlich lieber Musik studiert hätte. Wir lügen uns in vielen Lebenssituationen in die Tasche. Dieser Selbstbetrug ist eigentlich ein Selbstschutz – der uns jedoch davon abhält, wichtige Veränderungen in unserem Leben herbeizuführen.

Bloß nicht hinschauen

Die 35jährige Silvia hat schon seit drei Jahren eine Affäre mit einem Mann, dem sie sich sehr nahe fühlt. Er steckt inmitten einer unglücklichen Ehe, so sagt er. Er möchte seinen Kindern nicht wehtun. Noch nicht. Wenn sie etwas älter sind und alles verstehen, dann geht’s leichter. Nächstes Jahr aber sicher, hat er ihr letztes Jahr vor Weihnachten versprochen.

Als Silvia ihrer Freundin im Mai von der geplanten Trennung nach dem Sommerurlaub erzählt und dabei von einem gemeinsamen Leben mit ihrer großen Liebe träumt, möchte sie sich gerne selber glauben. Sie schützt mit der Selbstlüge ihre Investition von Gefühlen und Hoffnungen und weicht den Konsequenzen aus, die ein realistischer Blick auf die Tatsachen von ihr fordern würde. Sie wäre wieder Single. Müsste sich eingestehen, dass sie drei wertvolle Jahre ihres Lebens verschenkt hat, obwohl sie sich doch noch eine eigene Familie und Kinder wünscht. Indem sie den ehrlichen Blick auf ihre Situation abwehrt, schützt sie sich vor der Konfrontation und vor dem eventuell endgültigen Schritt der Trennung.

Robert ist damals, als er sich für ein Studium entscheiden musste, nicht seinem Talent und seinen Träumen gefolgt, sondern der Empfehlung des übermächtigen Vaters. In seinem Job als Wirtschaftsprüfer bewegt er sich heute, mit Anfang 40, nur im Mittelmaß, weil ihm die Leidenschaft fehlt. Die Musik hat er an den Nagel gehängt – dazu fehlt ihm die Zeit. Er leidet oft unter Rücken- und Kopfschmerzen und schiebt seine Beschwerden auf seine sitzende Tätigkeit.

Aus Angst den Selbstbetrug leben

Beide Beispiele zeigen: Häufig ist nicht das gesamte Lebensgerüst eine Lüge, vielmehr lügen wir uns eher in bestimmten Lebensphasen und -bereichen in die Tasche. Dazu neigen besonders Menschen, die eher konfliktscheu sind und Angst haben, sich Herausforderungen zu stellen. Sie fürchten Rückschläge und können wenig Vertrauen aufbringen, dass Veränderungen dafür sorgen, dass ihr Leben eine positive Wendung nimmt. Nicht alle Menschen setzen sich mit ihren persönlichen Bedürfnissen und Wünschen auseinander und orientieren sich daher stark am Außen. Oft fehlt auch der Mut, zu sich und seinen Vorstellungen vollkommen zu stehen. Reflektierte Menschen, die in ihrer Mitte ruhen, neigen eher weniger zum unehrlichen Umgang mit sich selbst.

Selbstbetrug ist Selbstschutz

Doch was passiert eigentlich auf psychologischer Ebene, wenn wir auf unsere Kosten unehrlich zu uns selber sind? Wenn wie in Silvias oder Roberts Situation unsere Gefühle, Überzeugungen und Werte nicht mit unseren Handlungen zusammenpassen, entsteht ein unangenehmer Zustand, der als innerer Konflikt erlebt wird. Im Fachjargon nennt sich dieser „kognitive Dissonanz“. Der Druck, den eine Handlung entgegen der eigenen Einstellungen auslöst, ist enorm. Er kann sogar körperliche Reaktionen hervorrufen – wofür der Betroffene sein Verhalten verantwortlich macht. Hier in unserem Beispiel macht Robert das viele Sitzen für seine Rückenschmerzen verantwortlich.

Um die Spannung zu reduzieren, streben wir danach, unsere Kognitionen so schnell wie möglich wieder in Einklang zu bringen.

  1. Wir führen die körperliche Erregung auf andere Ursachen zurück
  2. Wir erklären unser Handeln im Nachhinein als unfreiwillig
  3. Wir leugnen Tatsachen
  4. Wir spielen die Dissonanz herunter
  5. Wir reduzieren die physiologische Aufruhr durch Überlagerung und Ablenkung von außen – beispielsweise über Alkoholgenuss, Zigaretten, Sport oder entspannende Tätigkeiten

Die Selbstlüge wirkt wie Dämmwolle

Die Selbstlüge wird als Schutzmechanismus unseres Egos benutzt, welches durch die Widersprüchlichkeit unseres Handelns und unserer Gefühlswelt aus dem Gleichgewicht zu geraten droht. Das Verdrängen bewahrt uns vor verletzenden Erkenntnissen und negativen Perspektiven. Es wirkt wie Dämmwolle. Umso heikler ein Thema subjektiv für uns ist, desto größer der Widerstand, einen ehrlichen Blick darauf zu werfen.

Doch nicht immer ist die Selbstlüge negativ zu bewerten: Robert und seine Frau haben gerade ein Kind bekommen und eine Eigentumswohnung gekauft. Jetzt seinen Beruf in Frage zu stellen, wäre nicht der geeignete Zeitpunkt. Der geschönte Blick auf seine berufliche Situation hilft ihm durchzuhalten, bis der Nachwuchs aus dem Gröbsten raus ist und seine Frau wieder in den Job einsteigt. Dann ist der Zeitpunkt günstiger, eine Neuorientierung zu wagen.

Wer wirklich etwas will, findet einen Weg. Wer nicht wirklich will, findet Ausreden.

Dieses Zitat von Willy Meurer verdeutlicht, wie wichtig ist, nicht immer Gründe und Ausreden zu suchen, warum ausgerechnet der jetzige Augenblick für eine Veränderung ungünstig ist. Ansonsten verschieben wir unsere Wünsche und Bedürfnisse immer nach hinten auf ein später, bis es irgendwann zu spät ist. Auf dem Sterbebett bereuen zahlreiche Menschen ihr ungelebtes Leben.

Der Selbstschutz und seine negativen Auswirkungen

Wir haben immer die Wahl, den leisen, zweifelnden Stimmen Aufmerksamkeit zu schenken oder wegzuhören. Sobald aber das Ignorieren der kritischen Gedanken mehr Kraft kostet als das Wahrnehmen, schadet es, sich weiter zu belügen. Vor allem dann, wenn sich der innere Zwiespalt bereits in psychosomatischen Beschwerden zeigt.

Die ursprünglich schützende Abwehrhaltung kann persönliches Wachstum hemmen und dazu führen, dass wir uns selbst im Verwirklichen unserer Wünsche und Vorstellungen vom Leben im Wege stehen. Silvia beispielsweise hat mit 35 noch die Chance, ihrem verheirateten Geliebten den Laufpass zu geben, um mit einem bindungswilligen Mann eine Familie zu gründen. Verschließt sie weitere Jahre die Augen vor der Realität, in der sie doch immer nur zurücksteckt, schwindet die Möglichkeit, eigene Kinder zu bekommen langsam aber sicher.

So kommen Sie einem möglichen Selbstbetrug auf die Spur

In welchen Lebenssituationen fühlen Sie sich unbehaglich oder reagieren sogar mit körperlichen Symptomen?

  1. Haben Sie im Berufs- oder Privatleben Probleme nein zu sagen? Wann haben Sie zuletzt ja gesagt und dabei ihre eigenen Bedürfnisse, die ein Nein gefordert hätten, ignoriert?
  2. Neigen Sie dazu, sich Dinge schönzureden, müssen aber später feststellen, dass Sie sich selbst etwas vorgemacht haben?
  3. Demonstrieren Sie häufig gute Laune, aus Sorge, Menschen könnten Sie nicht mögen, wenn Sie Ihre wahren Gefühle zeigen?
  4. Erwischen Sie sich auch bei Kleinigkeiten wie Verabredungen dabei, dass Sie sich lieber nicht festlegen, sondern „herumeiern“?
  5. Haben Sie Schwierigkeiten, konkrete Lebensziele und Ihre persönlichen Wünsche zu formulieren?

Kehren Sie um

Die eigentliche Wahrheit schlummert in uns und meldet sich immer mal wieder in Form zweifelnder Gedanken. Wir neigen dazu, diese wegzuwischen und mit gegenteiligen Behauptungen zu kompensieren. „Ich habe ja selber Angst vor zuviel Nähe“, erzählt Silvia ihrer Freundin bei einem Treffen. „Deshalb ist es schon in Ordnung, dass Uli sich für seine Trennung Zeit nimmt .“ Die darauffolgenden kritischen Fragen ihrer besorgten Freundin will sie nicht hören. „Ich will da jetzt nicht weiter drüber reden, das ist mir alles zu viel.“

Wenn jedoch die kritischen Stimmen aus unserem Inneren lauter werden, weil der Selbstbetrug nicht länger aufrecht zu erhalten ist, wird so mancher Betroffener doch hellhörig. Auch das Gespräch mit Freunden kann dabei die Erkenntnis auslösen, dass Selbstbetrug im Spiel ist. Oft stoßen Betroffene nämlich nicht freiwillig auf ihr Kartenhaus aus Lügen. Krankheiten oder Unfälle können Signale des Unbewussten sein, das zum Handeln auffordert. Die nötigen Schritte zu Tun, ist ein Riesenschritt. Aus der Distanz im neuen Licht betrachtet, erkennen die Menschen ihren oft jahrelangen Weg des Selbstbetrugs – der Schleier lüftet sich, die Wahrheit fällt wie Schuppen aus den Augen.

Ehrlichkeit ist der Weg zur Gesundheit und zum selbstbestimmten Leben

Wenn Sie ahnen, dass Sie nicht in allen Bereichen des Lebens ehrlich zu sich sind, sollten Sie folgendes versuchen: Schreiben Sie eine bestimmte Situation so auf, als wäre es ein Problem Ihres Freundes, der Ihnen davon berichtet. Das schafft Abstand zu den eigenen Gefühlen. Was würden Sie Ihrem Freund raten?

Oder nehmen Sie eine Distanz ein, als würden Sie auf dem Mond sitzen und sich selbst von oben beobachten. Was sehen Sie aus dieser Ferne, in welchem „Spiel des Lebens“ befinden Sie sich gerade? Was würden Sie als der „Weise“ von oben tun?

 

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By |Oktober 11th, 2016|

Taktgefühl oder Wahrheit

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Fettnäpfchen mit Gespür vermeiden

Takt ist auch die Erkenntnis, dass wir nicht umsonst die freie Wahl haben, ob wir immer und überall die Wahrheit kundtun, oder nicht. Takt heißt in diesem Zusammenhang auch, Unzulänglichkeiten und kleine Fehler bei meinen Mitmenschen großzügig zu übersehen, im Bewusstsein, dass keiner von uns fehlerfrei ist.

Wie überall gibt es hier fließende Grenzen. Selbstverständlich muss man nicht die Nachteile einfach hinnehmen, die einem durch das Fehlverhalten anderer entsteht. Aber man muss auch nicht Fehler suchen und sobald man welche findet darauf herumreiten.

Das Gespür für die Situation und die damit verbundene Reaktion ist es wohl, was das Taktgefühl ausmacht.

Quelle: gelesen auf wissen-ist-macht-tv von Gerd Ziegler
By |September 12th, 2016|

Sinn oder Unsinn von Klatsch und Tratsch

Die drei Siebe

Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: „Höre Sokrates, das muss ich Dir erzählen!“ – „Halte ein!“ – unterbrach ihn der Weise, „hast Du das, was Du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt ?“

„Drei Siebe?“, frage der andere voller Verwunderung.

„Ja guter Freund! Lass sehen, ob das, was Du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. Hast Du alles, was Du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“

„Nein, ich hörte es erzählen und…“

„So, so! Aber sicher hast Du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was Du mir erzählen willst gut?“

Zögernd sagte der andere: „Nein, im Gegenteil…“

„Hm…“, unterbracht ihn der Weise, „so lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, dass Du mir das erzählst?“ –

„Notwendig nun gerade nicht…“

„Also,“ sagte lächelnd der Weise, „wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste Dich und mich nicht damit. “

(Quelle unbekannt)
By |Juni 30th, 2016|

Lebe deine Wahrheit

Gedanken von Robert Betz

Was tust du heute noch, um die Aufmerksamkeit, Bestätigung und Liebe von anderen zu erhalten? Wo verrätst du dein Herz?

Zwischenablage04Als Kind brauchten wir die Aufmerksamkeit von mindestens einem Menschen, denn Aufmerksamkeit ist Energie. Und schon in den ersten Jahren lernten wir, dass hierfür eine Gegenleistung erwartet wurde: Sich anpassen, brav, ruhig, pflegeleicht, sauber, fleißig sein und nicht wütend, neidisch, eifersüchtig, egoistisch und manch anderes. In diesen Jahren lernten wir die Lektion: LIEBE GIBT ES NUR GEGEN LEISTUNG. Um zu überleben, musst du die Erwartungen anderer erfüllen.

Wo verrätst du bis heute dein Herz, damit dich andere nicht ablehnen, sondern mögen? Was tust du und was unterlässt du, damit dein Partner gut gelaunt ist oder dich nicht verlässt. Mit welchem Verhalten versuchst du, bei deinen Freunden Punkte zu machen? Wo sagst du nicht wirklich deine Wahrheit, weil du Angst hast, andere könnten sich dadurch verletzt fühlen und dir ihre Aufmerksamkeit, Anerkennung und Liebe entziehen?

Die Suche und Sucht nach Liebe und Bestätigung ist eine der am tiefsten sitzenden ‚alten Schuhe’ aus der Kindheit, die unsere Partnerschaften und Ehen zu Gefängnissen macht und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen zu ‚Handelsgemeinschaften‘ nach dem Motto ‚Ich liebe dich / bin nett zu dir, wenn du es auch zu mir bist‘. Schenk dir selbst alle Wertschätzung, geh deinen ganz eigenen Weg und erkenne, dass du so, wie du bist, sehr liebenswert und in Ordnung bist. Höre auf, dein Herz zu verraten, überprüfe ehrlich, was für dein Herz stimmt, sei ihm treu und lebe deine Wahrheit!

By |Juli 1st, 2013|