Wohltätigkeit in Würde gehüllt

Von Macht und Großzügigkeit

Eine Dame fragt: „Wie viel verkaufst du deine Eier?“ Der alte Verkäufer antwortet: „50 Cent pro Ei, Madam“. Die Frau sagt: „Ich nehme sechs Eier für 2,50 € oder ich gehe.“ Der alte Verkäufer antwortet ihr: „Kaufen Sie sie zu dem Preis, den Sie wollen, Madam. Es ist ein guter Anfang für mich, weil ich heute kein Ei verkauft habe und ich es zum Leben brauche.“

Sie kaufte ihre Eier zum Marktpreis und ging mit dem Gefühl, dass sie gewonnen hatte. Sie stieg in ihr elegantes Auto und ging mit ihrer Freundin in ein elegantes Restaurant. Sie und ihre Freundin bestellten, was sie wollten. Sie aßen ein wenig und hinterließen viel von dem, was sie sich gewünscht hatten.

Dann bezahlten sie die Rechnung, die 400 Euro betrug. Die Damen gaben 500 Euro und sagten dem Besitzer des schicken Restaurants, er solle das Wechselgeld als Trinkgeld behalten.

(Quelle: Sarah Boutiouta)

Über Recht und Gerechtigkeit

Diese Geschichte mag für den Besitzer des Luxusrestaurants ganz normal erscheinen, doch wie empfinden wir gegenüber dem Eierverkäufer?

Was treibt uns an, dem Eierverkäufer nicht den vollen Preis zu bezahlen?

Ist es mehr als das Spiel, in dem es um Feilschen und Handeln geht? Ist es ein Machtgefühl, wenn wir von den Bedürftigen kaufen? Und warum sind wir großzügig denen gegenüber, die unsere Großzügigkeit gar nicht brauchen?

Voller Würde schenken

In einer Biographie (ich weiß nicht mehr von wem) las ich folgendes: „Mein Vater kaufte früher Waren von den Armen zu hohen Preisen, auch wenn er diese Dinge nicht brauchte. Manchmal hat er mehr für sie bezahlt. Ich war erstaunt. Eines Tages fragte ich ihn: „Warum tust du das, Dad?“ – Da antwortete mein Vater: „Das ist Wohltätigkeit, die in Würde gehüllt ist, mein Sohn.“

Willst du mehr für dich und deine persönliche Weiterentwicklung tun?

Dann informiere dich hier: https://www.heikeholz.de/individualprogramm/

Oder schreibe mir einfach eine Mail: kontakt@heikeholz.de

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

 

By |Februar 8th, 2019|

Eine Neujahrsgeschichte

Wann wir wirklich reich sind

image-8Diese Geschichte spielt im alten Persien. Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: „Ich möchte, daß es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen.“ Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste.

Aber der König war nicht zufriedenzustellen. „Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muß es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König.“

Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: „Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muß doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen essen und den billigsten Wein trinken müssen.“

Der König nickte stumm und sagte: „Gut, schafft mir diesen Ramun heran.“ Und so geschah es. 

„Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest?“ fragte der König.

Worauf der Maler sagte: „Wir sind Freunde und brauchen einander – aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich.“ (Quelle unbekannt)

Willst du mehr für dich und deine persönliche Weiterentwicklung tun?

Dann informiere dich hier: https://www.heikeholz.de/individualprogramm/

Der Weg zu einem erfüllten Leben

Mehr Tipps, wie du einem erfüllten, reichen Leben näher kommst und Herausforderungen positiv begegnest, findest du auch in meinem Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… :-)

Geschichten weisen uns den Weg

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

 
Bildquelle: aboutpixel.de / Summer Camping © Herr Jäschke
 

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

By |Januar 1st, 2019|

Ganz viele rote Erbsen für euch… :-)

Vor einigen Jahren habe ich zu Neujahr eine Geschichte aus dem alten Persien gehört. Es war um die Neujahrszeit und dem König kam zu Ohren, dass es in seinem Reich den glücklichsten Menschen der Welt gab. Er rief seine weisen Ratgeber zu sich und wollte von ihnen wissen, warum die Frau so glücklich sei. Seine Ratgeber hatten auch schon davon gehört, wussten es aber ebenfalls nicht.

So beschloss der König, die Frau zu besuchen und selbst herauszufinden, welche Besitztümer diese Frau so glücklich machen.

Er kam nach einer Drei-Tagesreise in einen ganz kleinen Ort und wurde zu einer kleinen Behausung geleitet. Der König trat in das kleine Haus und fragte die Frau: „Gute Frau, ich sehe eine bescheidene Behausung, einen kleinen Garten und eine Ziege. Du trägst saubere Kleider, keinen Schmuck, aber die Leute erzählen im ganzen Reich, dass Du der glücklichste Mensch in meinem Reich bist. Wie kommt das?“

Die Frau erwiderte: „Lieber König, ich stehe jeden Morgen auf und stecke mir zehn rote Erbsen in die linke Tasche meines Kleides. Wenn ich dann während des Tages mich über etwas freue, etwas Schönes sehe oder lachen muss, dann nehme ich eine rote Erbse aus der linken Tasche und stecke sie in die rechte Tasche des Kleides. Am Abend nehme ich dann die roten Erbsen aus der rechten Tasche, sehe mir jede einzelne an, denke noch mal an den schönen Moment, den ich erlebt habe und fühle das Glück des Moments.“

Für das Jahr 2017 wünsche ich euch ganz viele rote Erbsen – vor allem wünsche ich euch  Gesundheit und das Quäntchen Glück, das man für ein gutes Jahr doch immer auch braucht.

(gelesen bei Mario Neumann, www.marioneumann.com)

Willst du mehr für dich und deine persönliche Weiterentwicklung tun?

Dann informiere dich hier: https://www.heikeholz.de/individualprogramm/

Geschichten weisen uns den Weg

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

Mehr aus dem Herzen heraus leben

…indem wir mit den richtigen Pflanzenwurzeln das gesamte Herzsystem unterstützen. „Herzkraft“ von Ethno-Health enthält hochwertigste Wurzeln, die uns innerlich stärken. Hier gibt’s nähere Informationen

 

MerkenMerken

MerkenMerken

By |Dezember 28th, 2018|

Die Bettlerin und die Rose

Wert der Seelennahrung…

Von Rainer Maria Rilke gibt es eine Geschichte aus der Zeit seines ersten Pariser Aufenthaltes:

Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern als nur immer die Hand auszustrecken, saß die Frau stets am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur Antwort: „Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.“ Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weisse Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen.

Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.

Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein Almosen gebe.

Nach acht Tagen saß plötzlich die Bettlerin wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. „Aber wovon hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?“, frage die Französin. Rilke antwortete: „Von der Rose . . .“

Das Herz beschenken…

 

Diese Geschichte passt so wunderbar zu Weihnachten. Oft meinen wir, dass wir riesige Geschenke kaufen müssten, dass wir unsere Lieben durch materielle Güter befriedigen könnten. Können wir tatsächlich Beziehungen alleine nähren durch das neueste Smartphone, einer schicken Uhr, Schmuck oder einem Kurztrip nach Rom?

Wie viel echte Liebe sind wir bereit zu geben? Kommen unsere Worte aus dem Herzen? Handeln wir aus einem Gefühl der Zuneigung? Schenken wir unseren Kindern, unseren Partnern tatsächlich echte Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Achtung? Sind wir bereit, zuzuhören, den anderen zu verstehen und nicht nur oberflächlich hinzuhören, das Gesagte abzuwerten und sich wieder „wichtigeren“ Dingen zuzuwenden?

Vielleicht achten wir einmal ganz besonders in den nächsten Tagen auf diese Dinge, auf die bereichernden Kleinigkeiten, wie sich durch unser Handeln aus dem Herzen auch das Herz des anderen immer weiter öffnen wird.

Dieses Herzenhören, Herzenfühlen und Herzensehen kann sogar nach diesen „Versuchstagen“ einfach ganz natürlich werden, eine Gewohnheit, weil es sich richtig gut anfühlt, spürbar mehr Wärme und Liebe in unser Miteinander bringt.

Willst du mehr für dich und deine persönliche Weiterentwicklung tun?

Dann informiere dich hier: https://www.heikeholz.de/individualprogramm/

Der Weg zu einem erfüllten Leben

Mehr Tipps, wie du einem erfüllten, reichen Leben näher kommst und Herausforderungen positiv begegnest, findest du auch in meinem Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… :-)

Geschichten weisen uns den Weg

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

Mehr aus dem Herzen heraus leben

…indem wir mit den richtigen Pflanzenwurzeln das gesamte Herzsystem unterstützen. „Herzkraft“ von Ethno-Health enthält hochwertigste Wurzeln, die uns innerlich stärken. Hier gibt’s nähere Informationen

 

 

MerkenMerken

By |Dezember 22nd, 2018|

Die etwas andere Geschichte von Rudolph….

Es war einmal… wieder das abgelegene Fabrikgelände draußen im Irgendwo…

Lautes Rufen. Scheppernde Förderbänder. Und ein Problem.

„Nein, nein, nein. Und so kurz vor dem Stichtag. Als ob wir nicht schon genug Stress hätten.“ Mit sorgenzerfurchter Stirn stützte der alte Mann das Kinn auf seine gefalteten Hände und blickte in die Runde. Es wurde still und acht Augenpaare beobachteten ihn nun ganz genau. „Was hast du dir dabei gedacht?“ fuhr der alte Mann fort und fixierte mit traurigen Augen einen seiner wichtigsten Mitarbeiter.

„Mmmmh, ich dachte, es würde mächtig Eindruck machen, wenn wir die Wände senkrecht hoch laufen und so die Menschen zum Stauen bringen. Und… und… und ich fand es auch beeindruckend – jedenfalls so lange bis ich von einer Wand stürzte…“ murmelte das Rentier und tänzelte nervös auf der Stelle, so dass man die beiden eingegipsten Hinterhufe deutlich auf dem Holzfußboden hörte.

Der alte Mann dachte an die vollen Lager und Laderampen – und die Bedeutung des Tages, auf den seine ganze Belegschaft schon seit Wochen und Monaten hinarbeitete. Und wie sollte er den Aktionären erklären, dass der Geschäftserfolg dieser besonderen Firma durch dieses Logistikproblem deutlich gefährdet war?

„Dasher – du und dein Antrieb, dich immer selbst darzustellen und herauszustechen“, brummelte der alte Mann in seinen dichten weißen Bart, „aber egal – wir brauchen ein Ersatz-Rentier für die heilige Nacht.“

Er war sich bewusst, welche Diskussion nun losbrechen würde, da er seine „Stars“ gut kannte. Jeder hatte seine ganz eigene Sicht auf sich und seine Arbeit – und diese Sicht der Welt und die dazugehörende individuelle Motivation waren so einzigartig wie ein Hufabdruck.

Für Donner war es vollkommen klar, dass das Ersatz-Ren sich (so wie sie) vor allem für Ordnung und Struktur begeistern sollte – schließlich galt es die komplexen Flugmanöver und den Flugplan einzuhalten.

Cupid sah dies ganz anders – er wollte nicht eine links-geweih-lastiges Ren, dem es (in seinen Augen) nur um das nüchterne und penible Einhalten von Regeln ging – es sollte vor allem attraktiv und gut aussehend sein.

Die anderen Rentiere grinsten und auch unter dem Bart des alten Mannes zeichnete sich ein erstes Lächeln ab.

„Ja, es muss schon ordentlich sein. Und natürlich auch nicht wirklich hässlich“, warf Rudolph ein. Er machte sich jedoch dafür stak, dass das neue Rentier vor allem kinderlieb sein müsste und ein großes Herz bräuchte.

Und so führte jedes Rentier sein Gründe an, weshalb nach seiner Meinung ein Ersatzrentier mehr – oder eben weniger – geeignet sei, um Dasher in der wichtigen Nacht zu ersetzen.

Der alte Mann hörte sich alle Meinungen geduldig an. Als die aufgeregten Stimmen verstummten, strich er sich langsam durch den Bart und blickte seine „Stars“ an.

„Ordnung ist wichtig“, setzte er an und die Augen von Donner begannen zu leuchten – „aber Ordnung ist eben nicht alles“, fuhr er fort. Er sprach davon, dass auch Ästhetik, Kraft und der idealistische Wunsch, Kinderherzen zu erfreuen, nicht unterschätzt werden sollten und lächelte, als er immer mehr leuchtende Augenpaare sah.

„Deshalb sollten wir ein Rentier nehmen, das diese Eigenschaften auf jeden Fall auch hat. Aber wie sollen wir das in Erfahrung bringen?“ fragte der bärtige Mann in die Runde. Er wusste, dass alle Rentiere der Nachrückerliste das entsprechende Können hatten und schnell laufen und fliegen konnten. Dies hatte er persönlich überprüft und im Bewerbungsprozess auch sehr leicht herausbekommen.

Da meldet sich der alte graubärtige Personaldispositionswichtel, der bisher kommentarlos hinter seiner dicken Brille in seiner Ecke gesessen war, und machte mit leiser Stimme einen Vorschlag. „Naja Santa – wir könnten die Bewerber doch einfach zu ihren Motiven befragen. Und je stärker die Antworten von dem Durchschnitt aus unserer großen Rentier-Datenbank abweichen, desto stärker muss auch das entsprechende Motiv sein.“

Der Weihnachtsmann lächelte bei diesem Vorschlag, denn wenn er die Motivlage seiner Rentiere genauer kannte, konnte er diese auch individuell motivieren – uns so die für ihre Aufgabe notwendigen Spitzenleistungen abrufen.

„Aber woher soll ich denn nun wissen, welche Motive wir für diese wichtige Aufgabe benötigen?“ wandte sich der alte Mann an den Personaldispositionswichtel.

Dieser nannte ihm verschiedene Motive und Antriebe, die aus seiner Sicht sehr hilfreich wären, so beispielsweise die Antriebe Kontaktfreude und Team-Orientierung, um gerne im Gespan mit den anderen Rentieren zu arbeiten. Und das Ren sollte natürlich auch stressrobust und vor allem bewegungsfreudig sein.

„Und ich denke, dass wir einen starken Antrieb brauchen, das Gespann auch führen und ganz vorne zu stehen, um die Position von Dasher entsprechend zu besetzen“, merkte der Weihnachtsmann an.

Und mit jeder weiteren Idee erntete der alte Mann entweder ein zustimmendes Nicken oder ein eher verständnisloses Geweihschütteln seiner anderen Rentiere. Donner fragte ihn am Ende, woher denn dieses Ersatzrentier seine Motivation nehmen sollte und ob es denn überhaupt möglich sei, ein solches Rentier zu finden.

Der Weihnachtsmann lächelte weise und sagte: „Wisst ihr, jeder von euch ist so individuell wie die Form seines Geweihs. Und jeder von euch hat seine ganz individuellen Stärken, die wir auch alle benötigen. Aber es kommt nicht auf ein spezielles Motiv an, um motivieret zu sein und herausragende Leistungen zu bringen. Jedes eurer Motive ist euer individueller Leistungsbringer. Aber nur, wenn ihr auch die Gelegenheit habt, dieses Motiv auch einzusetzen und anzuwenden – dann entfaltet es seine volle Kraft und treibt euch voran. Denn es kommt nicht nur auf euer Können an, sondern vor allem auf das Wollen.“

Und wir werden auf beides achten und ein Ersatzrentier finden, das nicht nur durch seine Fähigkeiten, sondern auch durch seine Eigenschaften und Motivation überzeugt. Der alte Mann blickte von einem zum anderen und lächelte verschmitzt, als er die blitzenden Augen sah – und auch der kleine grauhaarige Personaldispositionswichtel spürte diesen besonderen Moment und schmunzelte vor sich hin.

Jedes Ren wusste für sich, warum es wieder bereit war, das Beste zu geben, um das Weihnachtswunder wahr werden zu lassen.  – Und was treibt Sie WIRKLICH an?

Quelle: Diese Geschichte stammt aus der Feder meines geschätzten Trainerkollegen Stefan Lapenat  http://www.intelliconsult.de/. In meinem 36. Podcast „Charisma & Persönlichkeit – Was tun bei Motivationskrisen“ können Sie sie sich auch gerne anhören.

 

Geschichten weisen uns den Weg

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

 

MerkenMerken

By |Dezember 21st, 2018|

Freiheit gemeinsam genießen….

… und bei sich ankommen…

Kennst du das Gefühl, sich selbst zu verlieren? Dass du all deine Wünsche, Bedürfnisse aus den Augen verlierst, weil du nicht mehr wirklich dein Leben lebst? Du hast es vielleicht für einen anderen Menschen aufgegeben – aus Liebe natürlich!

Wie ging es dir damit am Anfang- Und wie geht es dir jetzt damit? Anfangs war es wohl spannend und interessant – und jetzt? Bist du glücklich? Fühlst du dich vollkommen wohl?

Ganz gleich, wie deine Antwort ausfällt – ich lade dich ein, in folgende Geschichte einzutauchen:

Eine bezaubernde, wunderbare Geschichte…

…die uns zeigt, wie wichtig es ist, sein Leben aus dem Herzen zu leben..

Der Weihnachtsmantel

„Nähen Sie mir einen Mantel“, flüsterte ich, „einen Mantel, der mir allen Zweifel nimmt.FullSizeRender

„Einen Mantel?“ Joy, die Schneiderin, sah ihre Kundin prüfend an.

 „Ja, ich friere in letzter Zeit so grässlich“, sagte Sabine. „Ich hatte einmal einen dunkelroten Samtmantel. Bei jedem wichtigen Ereignis war er dabei. Ich trug ihn, als ich erfuhr, dass ich eine Tochter bekommen sollte, als ich meine Doktorarbeit abgab und als ich meinen Mann Sebastian kennenlernte. Und eines Tages war er wie vom Erdboden verschluckt. Mit dem Mantel ist auch mein gewohntes Glück verschwunden. Mein Mann hat mich verlassen.“ Sabine wunderte sich über die Klarheit in ihrer Stimme. Sie fühlte sich seltsam wohl in dem luftigen Atelier, als wäre sie in einem Raum, in dem andere Gesetze gelten würden.

Sabine sah aus dem großen Fenster des Schneiderateliers, die Dämmerung lag sanft über dem Garten. Der gelbliche Himmel verhieß Schnee. Sabine dachte an Sebastian. In vier Wochen war der Scheidungstermin angesetzt.  Kein Rosenkrieg, kein Drama, aber ein langanhaltender, tiefer Schmerz, der wuchs, statt zu verheilen.  Wahrscheinlich hatte sie sich während ihrer langjährigen Ehe etwas zu sehr an Sebastians Karriereweg angepasst und die Kinder zu sehr in den Mittelpunkt ihres Lebens gerückt. Joy holte sie in die Gegenwart zurück: „Sie werden genau den Mantel bekommen, den Sie verdienen, ich verspreche es.“ Drei Tage später erhielt Sabine ein SMS, sie möge zur ersten Anprobe kommen.

„Am besten Sie schließen ihre Augen während der Anprobe“, empfahl Joy, „die Augen verderben einem das sichere Urteil.“ Sabine hatte auf dem Kleiderbügel, nach dem Joy nun griff, einen dunklen Schatten hängen gesehen, harmlos, farblos fast. Doch kaum angezogen, füllten sich die Fäden mit Leben und begannen mit der ewigen Geschichte. „Das bist Du“, schienen sie zu flüstern. Sabine war den Tränen nahe. Der Mantel umflatterte sie wie ein Himmel voller Möglichkeiten und gab ihr die Gewissheit, ganz in sich selbst daheim zu sein. „Augen zulassen“, flüsterte Joy und nahm den Mantel wieder an sich. Als Sabine sich umdrehte, hing er wieder als farbloser Schatten auf dem Kleiderbügel. „Kommen Sie in vierzehn Tagen wieder“, sagte Joy, „dann ist er fertig.“ „Aber das wäre der 24. Dezember, Weihnachten“, antwortete Sabine. Joy lächelte: „Das Fest der Liebe, ja, ich weiß. Dann eben früher, ich schicke Ihnen ein SMS.“

Sabine verließ das Atelier wie in Trance. Während sie in den neuen Mantel geschlüpft war, hatte sie gleichzeitig etwas Altes abgestreift, war es eine Überzeugung, ein Vorurteil, eine diffuse Lebensangst? Sie fühlte sich jedenfalls freier als in den letzten zehn Jahren. Was hatte Sebastian gesagt, als er ging – er bräuchte „Luft zum Atmen?“ Nun, sie hoffte, dass es ihm gelingen würde. So wie ihr gerade. Ihr Schritt war leicht und froh.

Sie war überrascht, als er am Tag vor Weihnachten anrief und sie um ein Treffen bat, und noch dazu direkt am Weihnachtsabend. Am Vortag fuhr sie zu Joy. Sie hoffte, dass der Mantel auch ohne SMS schon fertig sei. Als sie beim Atelier ankam, war Joys Firmenschild abmontiert. Sabine ging die Stiegen zur Eingangstür hinauf und versuchte, ins Atelier zu sehen: Spinnweben, keine Möbel. Der Raum wirkte, als stünde er seit Jahren leer. Ein Schauer lief über ihren Rücken. Unheimlich, dachte Sabine. Sie fuhr wieder heim und bereitete das Weihnachtsessen vor. Als sie am nächsten Abend mit Sebastian neben dem Christbaum saß, überreichte er ihr ein Päckchen. „Für dich, Sabine“, sagt er sanft. Sie klappte den Deckel der Schachtel hoch und rief: „Das glaube ich jetzt nicht! Mein Mantel! Kein Zweifel, der Fleck am rechten Ärmel, der speckige Glanz am Saum. Wieso hast du meinen Mantel?“

Bildschirmfoto 2015-12-15 um 11.43.29

„Es hört sich seltsam an“, sagte Sebastian, „ich habe vor einer Woche ein Päckchen ohne Absender erhalten. Darin war der Mantel, verpackt in dieses Geschenkpapier. Ich habe ihn ausgepackt und neben mir aufs Bett gelegt. Ich begann, lebhaft zu träumen. Und ich bekam Antworten. Zum Beispiel die: Wenn du etwas Wichtiges im Leben gefunden hast, dann bedeutet das nicht, dass man alles andere dafür aufgeben muss. Ja, ich will freier leben, voller Abenteuer, aber ich will das mit dir tun. Wollen wir nicht gemeinsam wieder freier atmen?“ Sabine lächelte. Sie fühlte, als hätte Sebastian ihr in diesem Moment bereits den wärmsten aller Mäntel um die Schultern gelegt: seine Liebe. „Frohe Weihnachten, Sabine“, sagte er und half ihr in den Samt. Beim Überziehen bemerkte sie ein eingenähtes Etikett im Kragen. Ein helles Schild mit den gestickten Buchstaben: „J.o.y“.

 

Eine Geschichte von Dodo Kresse-Wallner, gelesen bei www.business-netz.com

Geschichten weisen uns den Weg

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

 

MerkenMerken

By |Dezember 14th, 2018|

Der Weihnachtsbrief…. schon so alt, doch immer noch berührend…

Wenn ein Redakteur mit dem Herzen liest…

Es war am 20.Dezember 1897, als in der New Yorker Zeitung „The Sun“ folgender Brief der achtjährigen Virginia O’Hanlon aus New York eintraf:

HerzSehr geehrter Herr Redakteur,

viele meiner Freunde sagen, dass es gar keinen Weihnachtsmann gibt. Papa meinte, ich solle bei der „Sun“ nachfragen. Die Leute dort wüssten so ziemlich alles. Bitte sagen Sie mir die Wahrheit! Gibt es einen Weihnachtsmann?

Der Chefredakteur, Frank P. Church, schrieb der kleinen Virginia folgenden Antwortbrief:

Meine liebe kleine Virginia! Ich glaube nicht, dass Deine Freunde recht haben. Allerdings leben sie in einem Zeitalter, das den Zweifel auf seine Fahnen geschrieben hat. Wir wollen heute nur glauben, was wir sehen und begreifen können. Deine Freunde sollten jedoch nicht vergessen, dass unsere scheinbar so große Welt nur einen ganz kleinen Punkt des riesigen Weltalls darstellt, und dass wir Menschen über ein Wissen von diesem All verfügen, das die Erkenntnis einer Ameise mit dem Stolz eines Elefanten verbindet. Ja, liebe Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann! Gäbe es ihn nicht, so wäre es traurig um uns bestellt.

Du kannst die Liebe Deiner Eltern auch nicht sehen und begreifen. Aber gibt es darum diese Liebe nicht? Deine Freunde werden auch bemerken, dass es keine Elfen und Feen gäbe. Doch warte nur zehn Jahre, denn heute kannst Du das noch nicht verstehen. Vielleicht stehst Du dann an der Seite eines geliebten Menschen in einer stillen Sommernacht vor einer vom Mondschein versilberten Wiese und siehst die Elfenkönigin mit ihren Elfen tanzen. Am nächsten Morgen würdest Du mit wachen Augen vergeblich nach den Eindrücken ihrer kleinen Füße im Grase suchen – aber trotzdem waren sie da!

Dein Vater könnte nun mehrere Beamte der New Yorker Wach- und Schließgesellschaft bestellen, damit sie Euren Kamin in der Weihnachtszeit bewachten. Sie würden Dir am Weihnachtsmorgen nur berichten können, daß kein Weihnachtsmann den Kamin hinuntergefahren sei. Was würde das beweisen? Trotzdem lägen auf Deinem Platz unter dem Christbaum Gaben der Liebe, die viele Deiner Wünsche erfüllten.

Die schönsten Dinge dieser Welt kann man nicht sehen und begreifen… Und von diesem Glauben leben unsere Dichter, leben unsere Träume. Wie bitter und öde wäre die Welt, wenn wir nicht mehr träumen könnten oder dürften! Auch Du warst einmal ganz klein und hattest Deine Freude an einer Kinderklapper. Wie oft magst Du Dich damals gefragt haben, was eigentlich das Klappern bewirkte. Und eines Tages war es Dir dann gelungen, Deine Klapper kaputtzumachen. Enttäuscht hast Du sie wohl fortgeworfen, denn hinter dem Dich lockenden Geheimnis standen nur ein paar unscheinbare, nichts sagende, kleine Zelluloidkugeln. So ging Dir mit der Entzauberung des Geheimnisses seine Schönheit verloren.

Sage Deinen Freunden, dass man ein Geheimnis nie vorzeitig enthüllen darf, dass man in die unsichtbaren Dinge dieser Welt hineinwachsen, in sie hineinreifen muss. Du darfst uns glauben… noch in Tausenden und Zehntausenden von Jahren wird der Weihnachtsmann die Kinderherzen höher schlagen lassen!

Mit den besten Weihnachtswünschen Deine Zeitung „The Sun“

 

Geschichten weisen uns den Weg

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

 

MerkenMerkenMerkenMerken

By |Dezember 11th, 2018|

Die vier Kerzen…

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“  Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen, es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite, Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“   Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer, Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein.“ Und fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort: „Ich habe keine Angst. Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.“

Mit einem Holzspan nahm das Kind das Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

(Quelle unbekannt)
 

Willst du mehr für dich und deine persönliche Weiterentwicklung tun?

Dann informiere dich hier: https://www.heikeholz.de/individualprogramm/

Geschichten weisen uns den Weg

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

Mehr aus dem Herzen heraus leben

…indem wir mit den richtigen Pflanzenwurzeln das gesamte Herzsystem unterstützen. „Herzkraft“ von Ethno-Health enthält hochwertigste Wurzeln, die uns innerlich stärken. Hier gibt’s nähere Informationen

 

MerkenMerken

By |Dezember 7th, 2018|

Die Folgen des Nichts-Tuns

Der Weg zu mehr Zivilcourage und Persönlichkeit

Ein guter Mensch am Höllentor

Die Hölle war total überfüllt und noch immer stand eine lange Schlange am Eingang. Schließlich musste sich der Teufel selbst heraus begeben, um die Bewerber fortzuschicken.
„Bei mir ist alles so überfüllt, dass nur noch ein einziger Platz frei ist“, sagte er. „Den muss der ärgste Sünder bekommen. Sind vielleicht ein paar Mörder da?“ Und nun forschte er unter den Anstehenden und hörte sich deren Verfehlungen an. Was auch immer sie ihm erzählten, nichts schien ihm schrecklich genug, als dass er dafür den letzten Platz in der Hölle hergeben mochte.

Schließlich sah er einen, der er noch nicht befragt hatte.
„Was ist eigentlich mit Ihnen – dem Herrn, der da für sich allein steht? Was haben Sie getan?“
„Nichts“, sagte der Mann, den er angesprochen hatte. „Ich bin ein guter Mensch und nur aus Versehen hier. Ich habe geglaubt, die Leute ständen hier um Zigaretten an.“
„Aber sie müssen doch etwas getan haben“, sagte der Teufel. „Jeder Mensch stellt etwas an.“

„Ich sah es wohl“, sagte der gute Mensch, „aber ich hielt mich davon fern. Ich sah, wie Menschen ihre Mitmenschen verfolgten, aber ich beteiligte mich niemals daran. Sie haben Kinder hungern lassen und in die Sklaverei verkauft; sie haben auf den Schwachen herum getrampelt und die Arme zertreten. Überall um mich herum haben Menschen von Übeltaten jeder Art profitiert. Ich allein widerstand der Versuchung und tat nichts.“

„Absolut nichts?“ fragte der Teufel ungläubig. „Sind sie sich völlig sicher, dass sie das alles mit angesehen haben?“
Vor meiner eigenen Tür“, sagte der gute Mensch.
„Und nichts haben sie getan?“ wiederholte der Teufel.
„Nein!“
„Komm herein, mein Sohn, der Platz gehört dir!“

(Quelle: www.eagle-vision-communication.de)

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken

Wege und Möglichkeiten, wie du mehr in deine Selbstliebe, Selbstakzeptenz und Lebensfreude findest: http://gesundheit.heikeholz.de

Selbstsicherheit gewinnen, indem wir bei uns anfangen, unsere Basis stärken und…

…indem wir mit den richtigen Pflanzenwurzeln unsere inneren Wurzeln finden. Das „Wurzelkomplex“ von Ethno-Health enthält hochwertigste Wurzeln, die uns innerlich stärken. Hier gibt’s nähere Informationen

Lust auf mehr inspirierende Geschichten…

dann findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

By |Oktober 5th, 2018|

Der Junge und der Hund – eine Geschichte

Wahre Herzensliebe

Bei einem Bauernhof hatte der Landwirt ein Schild an das Tor genagelt. Darauf war zu lesen „Hundebabys zu verkaufen”. Dieser Satz lockte viele Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: „Für wieviel verkaufen Sie die Welpen?” Der Besitzer meinte: „Zwischen 30 und 50 Euro.”

Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. „Ich habe 2,37 Euro, kann ich sie mir anschauen?” Der Bauer grinste und pfiff. Aus der Hütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte über den Hof, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den anderen.

Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte: „Was fehlt diesem kleinem Hund?“ Der Mann erklärte, dass, als der Kleine geboren wurde der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und dass er für den Rest seines Lebens humpeln würde.

Der kleine Junge, richtig aufgeregt, strahlte: „Den kleinen Hund möchte ich kaufen!” Der Mann antwortete: „Den kleinen Hund möchtest Du kaufen? Wenn du ihn wirklich haben willst, dann schenke ich ihn dir.” Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: „Ich möchte ihn nicht geschenkt bekommen, er ist genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will Ihnen den vollen Preis bezahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Euro und 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe.“ Der Mann antwortete: „Du musst ihn wirklich nicht bezahlen mein Sohn. Er wird niemals hüpfen, rennen und spielen können wie die anderen Hunde.”

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hoch, und zum Vorschein kam ein schlimmes verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Er sah zu dem Mann auf und sagte: „Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen, und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.“

Der Mann biss sich auf die Unterlippe, Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: „Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jeder einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird.”

(nach der englischen Geschichte „Weathering the Storm“ von Dan Clark)
 

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

Bildquelle: pixabay / CC0 Public Domain

By |September 28th, 2018|