Wohltätigkeit in Würde gehüllt

Von Macht und Großzügigkeit

Eine Dame fragt: „Wie viel verkaufst du deine Eier?“ Der alte Verkäufer antwortet: „50 Cent pro Ei, Madam“. Die Frau sagt: „Ich nehme sechs Eier für 2,50 € oder ich gehe.“ Der alte Verkäufer antwortet ihr: „Kaufen Sie sie zu dem Preis, den Sie wollen, Madam. Es ist ein guter Anfang für mich, weil ich heute kein Ei verkauft habe und ich es zum Leben brauche.“

Sie kaufte ihre Eier zum Marktpreis und ging mit dem Gefühl, dass sie gewonnen hatte. Sie stieg in ihr elegantes Auto und ging mit ihrer Freundin in ein elegantes Restaurant. Sie und ihre Freundin bestellten, was sie wollten. Sie aßen ein wenig und hinterließen viel von dem, was sie sich gewünscht hatten.

Dann bezahlten sie die Rechnung, die 400 Euro betrug. Die Damen gaben 500 Euro und sagten dem Besitzer des schicken Restaurants, er solle das Wechselgeld als Trinkgeld behalten.

(Quelle: Sarah Boutiouta)

Über Recht und Gerechtigkeit

Diese Geschichte mag für den Besitzer des Luxusrestaurants ganz normal erscheinen, doch wie empfinden wir gegenüber dem Eierverkäufer?

Was treibt uns an, dem Eierverkäufer nicht den vollen Preis zu bezahlen?

Ist es mehr als das Spiel, in dem es um Feilschen und Handeln geht? Ist es ein Machtgefühl, wenn wir von den Bedürftigen kaufen? Und warum sind wir großzügig denen gegenüber, die unsere Großzügigkeit gar nicht brauchen?

Voller Würde schenken

In einer Biographie (ich weiß nicht mehr von wem) las ich folgendes: „Mein Vater kaufte früher Waren von den Armen zu hohen Preisen, auch wenn er diese Dinge nicht brauchte. Manchmal hat er mehr für sie bezahlt. Ich war erstaunt. Eines Tages fragte ich ihn: „Warum tust du das, Dad?“ – Da antwortete mein Vater: „Das ist Wohltätigkeit, die in Würde gehüllt ist, mein Sohn.“

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By |September 4th, 2020|

Ein Kissen voller Federn

Warum sich Verleumdungen und üble Nachrede nicht zurückholen lassen

feather-967367Ein Mann hatte über seinen Nachbarn schlecht geredet. Dieser hatte von den Gerüchten gehört und stellte ihn zur Rede. „Ich werde es bestimmt nicht wieder tun,“ versprach der Mann. „Ich nehme alles zurück, was ich über dich erzählt habe.“

Der Nachbar schaute sein Gegenüber ernst an. „Ich habe keinen Grund, dir nicht zu verzeihen“, erwiderte er. „Jedoch verlangt deine Tat eine Wiedergutmachung.“ „Ich bin gerne zu allem bereit“, sagte der Mann zerknirscht.

Der Nachbar erhob sich, ging in sein Schlafzimmer und kam mit einem großen Kopfkissen zurück. „Trag dieses Kissen bis zu dem Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht“, sagte er. „Dann schneide ein Loch in das Kissen und komme wieder zurück, indem du unterwegs immer eine Feder nach rechts und eine Feder nach links wirfst. Das ist der erste Teil der Wiedergutmachung.“

Der Mann tat, wie ihm geheißen. Als er wieder vor dem Nachbarn stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, fragte er: „Und was ist der zweite Teil der Wiedergutmachung?“ „Gehe jetzt den Weg zum Haus zurück und sammle alle Federn wieder ein.“

Der Mann stammelte verwirrt: “Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Ich habe sie wahllos verstreut, mal eine hierhin, mal eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie jemals alle wieder einfangen?“

Der Nachbar nickte ernst. „Das wollte ich hören! Genauso ist es mit der Nachrede und der Verleumdung. Einmal ausgestreut, fliegen sie durch alle Winde, wir wissen nicht, wohin. Und man kann sie nicht wieder zurückholen.“ (Quelle: Verfasser unbekannt)

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Geschichten weisen uns den Weg

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By |August 28th, 2020|

Du entscheidest darüber, ob du glücklich bist!

Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat. (Marc Aurel)

Dazu eine wunderbare Geschichte von Dale Carnegie:

Ein Reporter wollte herausfinden, was Menschen unter Glück verstehen und was es braucht, um glücklich zu sein. Er besuchte einen sehr reichen Mann und fragte ihn, ob und warum er glücklich sei. Dieser antwortete: “Ja, ich bin glücklich, weil ich all das habe” und er zeigte mit einer Handbewegung auf sein großes und prächtiges Anwesen.

Als nächstes besuchte der Reporter ein Ehepaar mittleren Alters, das in einem Vorort lebte und stellte ihnen dieselbe Frage. “Wir sind glücklich, weil wir uns lieben und eine kleine Tochter haben, die uns viel Freude macht”.

Als Letztes besuchte er eine arme Frau, die in einem heruntergekommenen Haus lebte und stellte ihr die Frage. Die Frau lächelte und antwortete: “Ich bin glücklich, weil ich vieles habe, für das ich dankbar sein kann. Ich lebe, ich habe ein Dach über dem Kopf und ich habe das große Glück, 3 Kinder zu haben”. Sie ging zum Fenster und zeigte auf einen schmuddeligen Hinterhof, auf dem Kinder spielten und lachten und sie sagte: “und ich kann mich an all dem erfreuen”.

Die darin enthaltene Weisheit:

Das Glück lauert überall. Manchmal müssen wir uns nur umschauen und uns Dinge bewusst machen, die wir für selbstverständlich halten.

Auf jeden Fall aber existiert das Glück ebenso wie die Schönheit nur in den Augen des Betrachters, d.h. jeder von uns muss selbst entscheiden, was für ihn Glück und Schönheit bedeuten.

Das heißt aber auch, dass es bei uns liegt, ob wir uns glücklich fühlen oder nicht. Es sind nicht die Umstände, die über unser Glücklich sein entscheiden.

Zufrieden und glücklich sein heißt nicht, keine Probleme zu haben.

Es bedeutet, dass man lernt, mit ihnen umzugehen und ihnen nicht erlaubt, dass sie den Blick für die Dinge trüben, über die man glücklich und zufrieden sein kann.

Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast; es hängt nur davon ab, was du denkst.

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By |August 14th, 2020|

Eine wunderbare Geschichte über das Glück der Menschlichkeit

Mittagessen mit Gott

Ein kleiner Junge wollte Gott treffen.

Er packte einige Coladosen und Schokoriegel in seinen Rucksack und machte sich auf den Weg. In einem Park sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute.

Der Junge setzte sich zu ihr und öffnete seinen Rucksack. Als er eine Cola herausholen wollte, sah er den hungrigen Blick der Frau. Er nahm einen Schokoriegel heraus und gab ihn der Frau. Dankbar lächelte sie ihn an – ein wundervolles Lächeln!

Um dieses Lächeln noch einmal zu sehen, bot ihr der Junge auch eine Cola an. Sie nahm sie und lächelte wieder, noch strahlender als zuvor. So saßen die beiden den ganzen Nachmittag im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola, ohne auch nur ein Wort zu sprechen.

Als es dunkel wurde, wollte der Junge nach Hause gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne, ging zurück und umarmte die Frau. Die schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause fragte ihn seine Mutter: „Was hast Du denn heute Schönes gemacht, dass Du so fröhlich aussiehst?“ Der Junge antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!“

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn sie fragte, warum sie so fröhlich aussehe. Sie antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich dachte!“

(Verfasser unbekannt)

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By |August 13th, 2020|

Heilende Worte

Der weise Mann

Vor langer Zeit wanderte ein weiser Mann durch das Land.

Eines Tages, als er an einem Dorf vorbeikam, wurde er von einer Frau angesprochen, die ein krankes Kind auf dem Arm hatte. Er solle diesem Kind helfen.

Er ging mit ihr in das Dorf zu dem Kind und eine Menschenmenge versammelte sich um ihn. Er sprach ein Gebet für das Kind und wollte das Dorf verlassen.

Einer der Dorfbewohner schrie ihn an und sagte: „Glaubst du wirklich, dass da, wo alle Medizin versagt hat, ein Gebet helfen soll?“

Der weise Mann sagte zu ihm: „Du hast ja keine Ahnung und das, was du sagst, ist ziemlich dumm!“

Da wurde der Dorfbewohner zornig und schäumte vor Wut.

Sein Herz schlug schnell, er schwitzte und seine Fäuste ballten sich. Er presste die Zähne aufeinander, sodass es fast weh tat.

Der Weise schaute ihn an und bevor der Dorfbewohner ihn angreifen konnte, sprach er: „Wenn dich ein einziger Satz so wütend macht und solche körperlichen Symptome bei dir verursacht, wieso sollen dann bitte schön meine Worte nicht dieselben Kräfte haben?“

Und an diesem Tag hatte der Weise gleich zwei Menschen geheilt……

(Quelle unbekannt) 

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Gut mit Gefühlen umgehen

Viele Tipps, wie Ihr mit euren Gefühlen wie Wut, Ärger, Zorn, Angst und Trauer noch besser umgehen könnt, erhaltet Ihr in meinem Erfolgsbuch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… :-)

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By |August 6th, 2020|

Eine wahre Begebenheit…

Wie wir Grenzen setzen

Die Geschichte stammt aus den USA. Es ist ein wunderbarer Dialog zwischen einem sehr arroganten Herrn und einer Dame mit Witz sowie einem guten Selbstwertgefühl.

Ein vollbesetzter Flug wurde annulliert. Eine einzige Angestellte nahm die Umbuchungen für eine lange Schlange von genervten Reisenden vor.

Plötzlich drängelte sich ein ärgerlicher Passagier bis zu ihrem Schalter vor. Er knallte sein Flugticket auf die Ablage und sagte laut und sehr deutlich: „Ich MUSS diesen Flug bekommen und es muss ERSTER KLASSE sein.“

Die Angestellte erwiderte: „Tut mir leid Sir, ich werde Ihnen gerne behilflich sein, aber erst muss ich den anderen Leuten helfen. Ich bin sicher, wir werden etwas für Sie finden.“

Der Fluggast war davon unbeeindruckt. Er fragte so laut, dass es die Passagiere hinter ihm hören konnten: „WISSEN SIE DENN ÜBERHAUPT, WER ICH BIN?“

Lächelnd und ohne zu zögern nahm die Angestellte ihr Ansagemikrofon: „Darf ich um Ihre Aufmerksamkeit bitten?“ begann sie und ihre Stimme klang durch das Flughafenterminal „wir haben hier einen Fluggast, der MICH FRAGT WER ER IST. Falls ihm jemand behilflich sein kann, seine Identität herauszufinden, kommen Sie bitte zum Schalter.“

Die Leute in der Schlange kreischten vor Lachen, der Mann starrte die Angestellte an, knirschte mit den Zähnen und fluchte: „Fuck you!“

Unbeeindruckt lächelte sie und sagte: “Tut mir leid, Sir, auch dafür werden Sie sich anstellen müssen!“

(Quelle: Manfred Stähle Training und Consulting)

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By |Juli 31st, 2020|

Stress und Sorgen beiseite schieben

Geschichten weisen uns den Weg

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Eine Psychologin schritt während eines Stress-Management Seminars durch den Zuschauerraum. Als sie ein Wasserglas hoch hielt, erwarteten die Zuhörer die typische Frage: „Ist dieses Glas halb leer oder halb voll?“

Stattdessen fragte sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „Wie schwer ist dieses Glas?“ Die Antworten pendelten sich zwischen 200g bis 500g ein. Die Psychologin antwortete: „Das absolute Gewicht spielt keine Rolle. Es hängt davon ab, wie lange ich es halten muss. Halte ich es für eine Minute, ist es kein Problem. Wenn ich es für eine Stunde halten muss, werde ich einen leichten Schmerz im Arm verspüren. Muss ich es für einen ganzen Tag halten, wäre mein Arm taub und paralysiert. Das Gewicht des Glases ändert sich nicht, aber umso länger ich es halte, desto schwerer wird es.“

Sie fuhr fort: „Stress und Sorgen im Leben sind wie dieses Glas mit Wasser. Denke über sie eine kurze Zeit nach und sie hinterlassen keine Spuren. Denke über sie etwas länger nach und sie werden anfangen dich zu verletzen. Wenn du über deine Sorgen den ganzen Tag nachdenkst, wirst du dich irgendwann wie paralysiert fühlen und nicht mehr in der Lage sein, irgendetwas zu tun. Es ist wirklich wichtig sich in Erinnerung zu rufen, den Stress und die Sorgen auch mal beiseite zu schieben. Tragt sie nicht in den Abend und in die Nacht hinein. Denkt daran, dass Glas einfach mal abzusetzen.“

(Quelle unbekannt)

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Der Weg zu einem erfüllten Leben

Mehr Tipps, wie du einem erfüllten, reichen Leben näher kommst und Herausforderungen positiv begegnest, findest du auch in meinem Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… :-)
Der 22. Tipp in „Glücklich sein verleiht Flügel“ handelt übrigens von „Lass deine Sorgen los“ – einfach mal wieder nachlesen, wie wir auch mit Sorgen, Ängsten und Zweifeln umgehen können… viel Freude dabei :-) 
 

Geschichten weisen uns den Weg

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By |Juli 31st, 2020|

Mache weisen Gebrauch von deinem Leben….

…den Wert der Zeit erkennen

ap4ad823a0c016e_small (1)Zeit kann man nicht kaufen

Ein Geizhals hatte durch Arbeit, Handel und Geldverleihen dreihunderttausend Dinare zusammengebracht. Er besaß Ländereien und Häuser und viele andere Reichtümer.

So beschloß er eines Tages, ein Jahr lang nur seinem Vergnügen zu leben und sich dann Gedanken über seine weitere Zukunft zu machen.

Sobald er aber aufgehört hatte, Geld zusammenzuraffen, erschien ihm der Todesengel, um sein Leben mit sich zu nehmen. Mit all seinen Überredungskünsten versuchte der Geizhals, den Engel von seinem Vorhaben abzubringen, doch dieser schien unerschütterlich daran festzuhalten.

Da sagte der Geizhals: „Gewähre mir noch drei Tage, und ich will dir ein Drittel meines Besitzes geben.“

Der Engel jedoch lehnte ab und wollte mit dem Leben des Mannes auf und davon.

Das sagte der Mann: „Wenn du mir nur noch zwei Tage schenkst, will ich dir zweihunderttausend Dinare aus meinem Besitz geben.“

Doch auch darauf ließ sich der Engel nicht ein. Er war nicht einmal zu erweichen, als der Mann ihm für einen einzigen Tag seine gesamten dreihunderttausend Dinare anbot.

Schließlich bat der Geizhals: „Dann gib mir wenigstens noch Zeit genug, um ein paar Sätze aufzuschreiben.“

Dies gestand der Engel ihm zu und der Mann schrieb mit seinem eigenen Blute: „Mensch, mache weisen Gebrauch von deinem Leben. Ich vermochte nicht eine einzige Stunde für dreihunderttausend Dinare zu kaufen. Darum gib acht, den Wert der Zeit zu erkennen!“

Quelle: Ferîd ud din Attâr auch Fariduddin, (um 1136 – etwa 1220, persischer Apotheker, Dichter, Lyriker, Mystiker und Heiliger)

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By |Juli 21st, 2020|

Mittagessen mit Gott

Herzensliebe – Nächstenliebe – Selbstliebe

Eine wunderbare Geschichte, die zeigt, wie einfach es sein könnte

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Ein kleiner Junge wollte Gott treffen.
Er packte einige Coladosen und Schokoriegel in seinen Rucksack und machte sich auf den Weg.
In einem Park sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute.Der Junge setzte sich zu ihr und öffnete seinen Rucksack. Als er eine Cola herausholen wollte, sah er den hungrigen Blick der Frau. Er nahm einen Schokoriegel heraus und gab ihn der Frau.

Dankbar lächelte sie ihn an – ein wundervolles Lächeln!

Um dieses Lächeln noch einmal zu sehen, bot ihr der Junge auch eine Cola an. Sie nahm sie und lächelte wieder, noch strahlender als zuvor.
So saßen die beiden den ganzen Nachmittag im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola, ohne auch nur ein Wort zu sprechen.

Als es dunkel wurde, wollte der Junge nach Hause gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne, ging zurück und umarmte die Frau.

Die schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause fragte ihn seine Mutter: „Was hast Du denn heute Schönes gemacht, dass Du so fröhlich aussiehst?“
Der Junge antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!“

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn sie fragte, warum sie so fröhlich aussehe.
Sie antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich dachte!“

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By |Juli 17th, 2020|

Eine wunderbare Geschichte zum Nachdenken: Das schöne Herz

Weisheit über innere Schönheit, Tiefe und Weisheit

Ein junger Mann stand eines Tages auf einem Platz in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz der ganzen Stadt habe.
Viele Menschen versammelten sich um ihn und alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es hatte keinen Fleck und keine Fehler. Alle versammelten Menschen gaben ihm recht. Es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten.Der junge Mann war sehr stolz und prahlte laut mit seinem schönen Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann auf und sagte:

„Dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines.“

Die versammelte Menge und der junge Mann schauten auf das Herz des alten Mannes. Dieses schlug kräftig, aber es war voller Narben. Es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken. An einigen Stellen waren tiefe Furchen und es fehlten sogar ganze Teile.

Die Leute starrten ihn an:

„Wie kannst du behaupten, dein Herz sei schöner?“

Der junge Mann schaute auf das Herz des alten Mannes, sah dessen Zustand und begann laut zu lachen:

„Du musst scherzen, dein Herz mit meinem zu vergleichen. Mein Herz ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.“

„Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen.”

Die Menschen lauschten gespannt, als der Alte weitersprach:

„Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es meinen Mitmenschen und oft geben sie mir dann ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau gleich sind, habe ich einige Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen.

Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen. Erkennst du jetzt die wahre Schönheit?“

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.

Der alte Mann nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz. Dann nahm er ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde im Herzen des jungen Mannes. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich herzlich und Seite an Seite gingen sie weg – und ließen die betroffene schweigende Menge zurück.

(Quelle: Manuela Ridder-Hillenbrand)

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By |Juli 10th, 2020|