Zum Nachdenken: Eine wunderbare Geschichte über die Wut

Wenn Worte Narben hinterlassen

Es war einmal ein kleiner Junge, der schnell zornig wurde und aus der Haut fuhr. Sein Vater gab ihm einen Hammer und eine große Tüte voller Nägel. Jedes Mal, wenn er ausrastete, sollte er lieber einen Nagel in den Zaun hinter dem Haus schlagen, als seine Wut an anderen auszulassen.

Am ersten Tag schlug der Junge 30 Nägel in den Zaun. Die Tage vergingen und mit ihnen nahm auch die Zahl der Nägel ab, die der Junge in den Zaun schlagen musste. Er fand heraus, dass es einfacher war, nicht auszurasten, als Nägel in den Zaun zu schlagen.

Schließlich kam der Tag, an dem der Junge überhaupt nicht mehr ausrastete. Dies sagte er seinem Vater und der riet ihm nun, für jeden Tag, an dem er nicht mehr ausrastete, einen Nagel wieder herauszuziehen. Wieder vergingen etliche Tage und schließlich konnte der Junge seinem Vater berichten, dass er alle Nägel herausgezogen hatte. Der Vater nahm seinen Jungen bei der Hand und ging mit ihm zum Zaun.

Er sagte: „Das hast du gut gemacht, mein Sohn. Ich bin sehr stolz auf dich. Aber schau dir all die Löcher im Zaun an. Der Zaun ist nicht mehr der, der er einmal war. Denke daran, wenn du das nächste Mal etwas im Ärger zu anderen sagen willst. Deine Worte könnten eine Narbe hinterlassen, so wie die Nägel ihre Spuren im Zaun hinterlassen haben. Auch wenn du sagst, dass es dir Leid tut, die Wunde ist dennoch da“.

(Quelle unbekannt)

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By |April 13th, 2018|

Was wirklich zählt

Eine wunderbare Lektion über Geduld…

Dies schrieb ein New Yorker Taxifahrer:

Ich wurde zu einer Adresse hinbestellt und wie gewöhnlich hupte ich, als ich ankam. Doch kein Fahrgast erschien. Ich hupte erneut. Nichts. Noch einmal. Nichts. Meine Schicht war fast zu Ende, dies sollte meine letzte Fahrt sein. Es wäre leicht gewesen, einfach wieder wegzufahren. Ich entschied mich jedoch dagegen, parkte den Wagen und ging zur Haustür. Kaum hatte ich geklopft, hörte ich eine alte gebrechliche Stimme sagen “Bitte, einen Augenblick noch!” Durch die Tür hörte ich, dass offensichtlich etwas über den Hausboden geschleift wurde.

Es verging eine Weile, bis sich endlich die Tür öffnete. Vor mir stand eine kleine alte Dame, bestimmt 90 Jahre alt. Sie trug ein mit Blümchen bedrucktes Kleid und einen dieser Pillbox Hüte mit Schleier, die man früher immer getragen hat. Ihre gesamte Erscheinung sah so aus, als wäre sie aus einem Film der 1940 Jahre entsprungen. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen Nylonkoffer. Da die Tür offen war, konnte ich nun auch in die Wohnung spinksen. Die Wohnung sah aus, als hätte hier über Jahre niemand mehr gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern abgedeckt. Die Wände waren völlig leer – keine Uhren hingen dort. Die Wohnung war fast komplett leer – kein Nippes, kein Geschirr auf der Spüle, nur hinten in der Ecke sah ich etwas. Einen Karton, der wohl mit Photos und irgendwelchen Glas-Skulpturen bepackt war.

“Bitte, junger Mann, tragen sie mir meinen Koffer zum Wagen?” sagte sie. Ich nahm den Koffer und packte ihn in den Kofferraum. Ich ging zurück zur alten Dame, um ihr beim Gang zum Auto ein wenig zu helfen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen gemeinsam in Richtung Bürgersteig zum Auto.

Sie bedankte sich für meine Hilfsbereitschaft. “Es sei nicht der Rede wert”, antwortete ich ihr, “Ich behandle meine Fahrgäste schlicht genauso, wie ich auch meine Mutter behandeln würde!” “Oh, sie sind wirklich ein vorbildlicher junger Mann,” erwiderte sie.

Als die Dame in meinem Taxi Platz genommen hatte, gab sie mir die Zieladresse, gefolgt von der Frage, ob wir denn nicht durch die Innenstadt fahren könnten.
“Nun, das ist aber nicht der kürzeste Weg, eigentlich sogar ein erheblicher Umweg”, gab ich zu bedenken. “Oh, ich habe nichts dagegen “, sagte sie. “Ich bin nicht in Eile.

Ich bin auf dem Weg in ein Hospiz.” “Ein Hospiz?” schoss es mir durch den Kopf. Scheiße, Mann! Dort werden doch sterbenskranke Menschen versorgt und beim Sterben begleitet. Ich schaute in den Rückspiegel, schaute mir die Dame noch einmal an.

“Ich hinterlasse keine Familie” fuhr sie mit sanfter Stimme fort. “Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange.” Ich schaltete das Taxameter aus. “Welchen Weg soll ich nehmen?” fragte ich. Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir einfach durch die Stadt. Sie zeigte mir das Hotel, indem sie einst an der Rezeption gearbeitet hatte. Wir fuhren zu den unterschiedlichsten Orten. Sie zeigte das Haus, indem sie und ihr verstorbener Mann gelebt hatten, als sie noch “ein junges, wildes Paar” waren. Sie zeigte mir ein modernes, neues Möbelhaus, das früher “ein angesagter Schuppen” zum Tanzen war. Als junges Mädchen habe sie dort oft das Tanzbein geschwungen.

An manchen Gebäuden und Straßen bat sie mich besonders langsam zu fahren. Sie sagte dann nichts. Sie schaute dann einfach nur aus dem Fenster und schien mit ihren Gedanken noch einmal auf eine Reise zu gehen. Hinter dem Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen. Waren wir tatsächlich die ganze Nacht durch die Stadt gefahren? “Ich bin müde” sagte die alte Dame plötzlich. “Jetzt können wir zu meinem Ziel fahren.”

Schweigend fuhren wir zur Adresse, die sie mir am Abend gegeben hatte. Das Hospiz hatte ich mir viel größer vorgestellt. Mit seiner Mini-Einfahrt wirkte es eher wie ein kleines, freundliches Ferienhaus. Jedoch stürmte kein kaufwütiger Makler aus dem Gebäude, sondern zwei eilende Sanitäter, die, kaum hatte ich den Wagen angehalten, die Fahrgasttüre öffneten. Sie schienen sehr besorgt. Sie mussten schon sehr lange auf die Dame gewartet haben.

Und während die alte Dame im Rollstuhl Platz nahm, trug ich ihren Koffer zum Eingang des Hospiz. “Wie viel bekommen sie von mir für die Fahrt?” fragte sie, während sie in ihrer Handtasche kramte. “Nichts”, sagte ich, “Sie müssen doch ihren Lebensunterhalt verdienen«, antwortete sie. “Es gibt noch andere Passagiere” erwiderte ich mit einem Lächeln. Und ohne lange drüber nachzudenken, umarmte ich sie. Sie hielt mich ganz fest an sich.

“Sie haben einer alten Frau auf ihren letzten Meter noch ein klein wenig Freude und Glück geschenkt. Danke” sagte sie mit glasigen Augen zu mir. Ich drückte ihre Hand und ging dem trüben Sonnenaufgang entgegen … Hinter mir schloss sich die Tür des Hospiz. Es klang für mich wie der Abschluss eines Lebens.

Meine nächste Schicht hätte jetzt beginnen sollen, doch ich nahm keine neuen Fahrgäste an. Ich fuhr einfach ziellos durch die Straßen – völlig versunken in meinen Gedanken. Ich wollte weder reden, noch jemanden sehen. Was wäre gewesen, wenn die Frau an einen unfreundlichen und mies gelaunten Fahrer geraten wäre, der nur schnell seine Schicht hätte beenden wollen. Was wäre, wenn ich die Fahrt nicht angenommen hätte. Was wäre, wenn ich nach dem ersten Hupen einfach weggefahren wäre?

Wenn ich an diese Fahrt zurück denke, glaube ich, dass ich noch niemals etwas Wichtigeres im Leben getan habe. In unserem hektischen Leben legen wir besonders viel Wert auf die großen, bombastischen Momente. Größer. Schneller. Weiter.

Dabei sind es doch die kleinen Momente, die kleinen Gesten, die im Leben wirklich etwas zählen. Für diese kleinen und schönen Momente sollten wir uns wieder Zeit nehmen. Wir sollten wieder Geduld haben – und nicht sofort hupen – dann sehen wir sie auch.

(Aus dem Englischen übersetzt von Markus Brandl)

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By |April 6th, 2018|

Mittagessen mit Gott

Herzensliebe – Nächstenliebe – Selbstliebe

Eine wunderbare Geschichte, die zeigt, wie einfach es sein könnte

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Ein kleiner Junge wollte Gott treffen.
Er packte einige Coladosen und Schokoriegel in seinen Rucksack und machte sich auf den Weg.
In einem Park sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute.Der Junge setzte sich zu ihr und öffnete seinen Rucksack. Als er eine Cola herausholen wollte, sah er den hungrigen Blick der Frau. Er nahm einen Schokoriegel heraus und gab ihn der Frau.

Dankbar lächelte sie ihn an – ein wundervolles Lächeln!

Um dieses Lächeln noch einmal zu sehen, bot ihr der Junge auch eine Cola an. Sie nahm sie und lächelte wieder, noch strahlender als zuvor.
So saßen die beiden den ganzen Nachmittag im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola, ohne auch nur ein Wort zu sprechen.

Als es dunkel wurde, wollte der Junge nach Hause gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne, ging zurück und umarmte die Frau.

Die schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause fragte ihn seine Mutter: „Was hast Du denn heute Schönes gemacht, dass Du so fröhlich aussiehst?“
Der Junge antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!“

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn sie fragte, warum sie so fröhlich aussehe.
Sie antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich dachte!“

(Verfasser unbekannt)

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By |März 30th, 2018|

Heilende Worte

Der weise Mann

Vor langer Zeit wanderte ein weiser Mann durch das Land.

Eines Tages, als er an einem Dorf vorbeikam, wurde er von einer Frau angesprochen, die ein krankes Kind auf dem Arm hatte. Er solle diesem Kind helfen.

Er ging mit ihr in das Dorf zu dem Kind und eine Menschenmenge versammelte sich um ihn. Er sprach ein Gebet für das Kind und wollte das Dorf verlassen.

Einer der Dorfbewohner schrie ihn an und sagte: „Glaubst du wirklich, dass da, wo alle Medizin versagt hat, ein Gebet helfen soll?“

Der weise Mann sagte zu ihm: „Du hast ja keine Ahnung und das, was du sagst, ist ziemlich dumm!“

Da wurde der Dorfbewohner zornig und schäumte vor Wut.

Sein Herz schlug schnell, er schwitzte und seine Fäuste ballten sich. Er presste die Zähne aufeinander, sodass es fast weh tat.

Der Weise schaute ihn an und bevor der Dorfbewohner ihn angreifen konnte, sprach er: „Wenn dich ein einziger Satz so wütend macht und solche körperlichen Symptome bei dir verursacht, wieso sollen dann bitte schön meine Worte nicht dieselben Kräfte haben?“

Und an diesem Tag hatte der Weise gleich zwei Menschen geheilt……

(Quelle unbekannt) 

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Gut mit Gefühlen umgehen

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By |März 22nd, 2018|

Stress und Sorgen beiseite schieben

Geschichten weisen uns den Weg

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Eine Psychologin schritt während eines Stress-Management Seminars durch den Zuschauerraum. Als sie ein Wasserglas hoch hielt, erwarteten die Zuhörer die typische Frage: „Ist dieses Glas halb leer oder halb voll?“

Stattdessen fragte sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „Wie schwer ist dieses Glas?“ Die Antworten pendelten sich zwischen 200g bis 500g ein. Die Psychologin antwortete: „Das absolute Gewicht spielt keine Rolle. Es hängt davon ab, wie lange ich es halten muss. Halte ich es für eine Minute, ist es kein Problem. Wenn ich es für eine Stunde halten muss, werde ich einen leichten Schmerz im Arm verspüren. Muss ich es für einen ganzen Tag halten, wäre mein Arm taub und paralysiert. Das Gewicht des Glases ändert sich nicht, aber umso länger ich es halte, desto schwerer wird es.“

Sie fuhr fort: „Stress und Sorgen im Leben sind wie dieses Glas mit Wasser. Denke über sie eine kurze Zeit nach und sie hinterlassen keine Spuren. Denke über sie etwas länger nach und sie werden anfangen dich zu verletzen. Wenn du über deine Sorgen den ganzen Tag nachdenkst, wirst du dich irgendwann wie paralysiert fühlen und nicht mehr in der Lage sein, irgendetwas zu tun. Es ist wirklich wichtig sich in Erinnerung zu rufen, den Stress und die Sorgen auch mal beiseite zu schieben. Tragt sie nicht in den Abend und in die Nacht hinein. Denkt daran, dass Glas einfach mal abzusetzen.“

(Quelle unbekannt)

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Der 22. Tipp in „Glücklich sein verleiht Flügel“ handelt übrigens von „Lass deine Sorgen los“ – einfach mal wieder nachlesen, wie wir auch mit Sorgen, Ängsten und Zweifeln umgehen können… viel Freude dabei :-) 
 

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By |März 16th, 2018|

Eine wunderbare Geschichte über das Glück der Menschlichkeit

Mittagessen mit Gott

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Zu Hause fragte ihn seine Mutter: „Was hast Du denn heute Schönes gemacht, dass Du so fröhlich aussiehst?“ Der Junge antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!“

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn sie fragte, warum sie so fröhlich aussehe. Sie antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich dachte!“

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By |März 9th, 2018|

Die sieben Weltwunder – eine Geschichte zum Nachdenken

Die Lehrerin gab der Klasse eine Aufgabe. Jeder sollte seine persönlichen Sieben Weltwunder auf einem Blatt notieren.

cairo-1051379_960_720Es kam zu folgender Rangliste:

1. Taj Mahal
2. Pyramiden von Gizeh
3. Grand Canyon
4. Empire State Building
5. Panamakanal
6. Chinesische Mauer
7. St. Peters Dom im Vatikan

Beim Einsammeln kam die Lehrerin zu einer Schülerin, die noch am Grübeln war. „Tust du dir so schwer mit deinen Weltwundern?“

„Ja, die Entscheidungen fielen mir sehr schwer! Es gibt doch so viele Wunder“, antwortete die Schülerin.

„Na, dann lies uns doch mal vor, wofür du dich entschieden hast!“

Das Mädchen wurde verlegen aber begann dann zögerlich vorzulesen:

„Meine sieben Weltwunder sind:

1. Sehen
2. Hören
3. Riechen
4. Sich berühren
5. Fühlen
6. Lachen…
7. …und lieben

In der Klasse wurde es ganz ruhig….

Ja, meine lieben Leser, was wären Ihre persönlichen sieben Weltwunder?

Vielleicht erwarten wir so oft die Wunder, das Glück im außen, erwarten irgendwelche großartigen, monumentalen Dinge – doch tatsächlich finden wir das alles in so vielen winzigen Kleinigkeiten, die wir oft einfach als zu selbstverständlich nehmen.

Gehen Sie einfach mal in die Natur mit den Augen eines kleinen Kindes – Sie werden staunen, was es hier alles zu entdecken gibt.

Inspirierend und unterstützend kann natürlich auch eine Achtsamkeit-Sinnes-Wanderung sein – hier machen Sie genau mit diesen und anderen persönlichen Weltwundern ganz besondere Erfahrungen: https://www.heikeholz.de/privatkunden/achtsamkeits-sinnes-wanderung/

(Autor unbekannt – gelesen im Blog von Richard Gappmayer)

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By |März 2nd, 2018|

Wie wir ins Handeln kommen…

…und was uns am Tun hindert…

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ (Demokrit)

Erholung am SeeWer ist Gestalter Ihres Lebens?

Konzentrieren Sie sich einmal ganz intensiv auf die Gestaltung Ihres Lebens. Werden Sie nicht zum Opfer Ihrer eigenen Passivität. Fragen Sie sich immer, was Sie tun können, damit es Ihnen besser geht oder damit eine Situation besser wird. Was können Sie aktiv verändern? Abhängigkeit führt zu Ohnmacht. Sie sind ohne Macht. Wollen Sie das? Das fühlt sich auf Dauer nicht gut an, oder?

 

Dazu eine Geschichte, die uns das verdeutlichen mag:

Der angekettete Elefant

Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert, und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder. Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheueres Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt blieb der Elefant immer am Fuß an einem kleinen Pflock angekettet. Der war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich außer Zweifel, dass ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte.

Asien 240Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon?

Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten. Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil er dressiert sei.

Meine nächste Frage lag auf der Hand: „Und wenn er dressiert ist, warum muss er dann noch angekettet werden? “

Ich erinnere mich nicht, je eine schlüssige Antwort darauf bekommen zu haben. Mit der Zeit vergaß ich das Rätsel um den angeketteten Elefanten und erinnerte mich nur dann wieder daran, wenn ich auf andere Menschen traf, die sich dieselbe Frage irgendwann auch schon einmal gestellt hatten.

Vor einigen Jahren fand ich heraus, dass zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, die Antwort auf die Frage zu finden:

Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist!

Ich schloss die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mir sicher, dass er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt. Ich stellte mir vor, dass er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert, und am nächsten Tag wieder, und am nächsten wieder ……

Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt.

Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der Ärmste glaubt, dass er es nicht kann. Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt.

Und das Schlimme dabei ist, dass er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat. Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.

(Quelle: Jorge Bucay: Komm, ich erzähl dir eine Geschichte)

 

Wie Sie ins Tun kommen:

Machen Sie sich unabhängig und werden Sie eigenmächtig. Tun Sie alles, was Sie tun können – Sie haben die Kraft dies zu tun! Besinnen Sie sich dabei auf Ihre Stärken. Entscheiden Sie sich zu handeln und kommen Sie immer wieder auf die Füße, wenn Sie mal gestolpert sind.

Sie alleine haben die Verantwortung für Ihr Leben. Nehmen Sie es in die Hand, gestalten Sie es. Ihre innere Überzeugung, die Sie über sich und die Welt haben, führt Sie in die Opferrolle oder eben in die Gestalterrolle. Sie haben die Wahl.

Vertrauen Sie in sich und Ihre Fähigkeiten, packen Sie Ihr Leben an, greifen Sie zu.

„Wer, wenn nicht du, und wann, wenn nicht jetzt?“ (Quelle unbekannt)

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By |Februar 20th, 2018|

Die Weisheit des Wassers….

Ein Weiser und seine Schüler

Einen Weisen im alten China fragten einmal seine Schüler: „Du stehst nun schon so lange vor diesem Fluss und schaust ins Wasser. Was siehst du denn da?“

Der Weise gab keine Antwort. Er wandte den Blick nicht ab von dem unablässig strömenden Wasser.

Endlich sprach er: „Das Wasser lehrt uns, wie wir leben sollen. Wohin es fließt, bringt es Leben und teilt sich aus an alle, die seiner bedürfen.

Es ist gütig und freigiebig. Die Unebenheiten des Geländes versteht es auszugleichen.

Es ist gerecht. Ohne zu zögern in seinem Lauf, stürzt es sich über Steilwände in die Tiefe.

Es ist mutig. Seine Oberfläche ist glatt und ebenmäßig, aber es kann verborgene Tiefen bilden.

Es ist weise. Felsen, die ihm im Lauf entgegenstehen, umfließt es.

Es ist verträglich. Aber seine Kraft ist Tag und Nacht am Werk, das Hindernis zu beseitigen.

Es ist ausdauernd. Wie viele Windungen es auch auf sich nehmen muss, niemals verliert es die Richtung zu seinem ewigen Ziel, dem Meer, aus dem Auge.

Es ist zielbewusst. Und sooft es auch verunreinigt wird, bemüht es sich doch unablässig, wieder rein zu werden. Es hat die Kraft, sich immer wieder zu erneuern.

Das alles, sagte der Weise, ist es, warum ich auf das Wasser schaue. Es lehrt mich das rechte Leben!“

(Quelle unbekannt)
 

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Tipps zur Selbstfindung

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By |Februar 13th, 2018|

Eine wunderbare Geschichte über die innere Stimme…

… und wie wir Gedanken einfach umschalten können….

„Die leise innere Stimme wird vom Gedankenkarussell übertönt. Bewusstsein, Erkenntnis, Inspiration können nur für kurze Momente aufblitzen, weil nicht genügend Raum für sie vorhanden ist.“  (Swami Sivananda Radha, Kundalini Praxis)

Die andere Stimme

20100719_1651„Wenn sie doch nur zu weinen aufhören und zuhören könnte“, dachte der klitzekleine Engel. Und dann schaute er auf die Ohren des kleinen Mädchens, rückte seine Flügel zurecht und flog direkt in das linke Ohr des Kindes. Am Ende des langen Ohrtunnels gab es eine kleine Stufe, die wie eine Bank aussah. Der klitzekleine Engel setzte sich hin und sagte: „Kannst du mich hören? Ich bin’s, Dein Engel!“

Das Mädchen war gerade dabei, tief einzuatmen um weiterzuweinen, als es innehielt: „Spricht da jemand mit mir?“ fragte es in Gedanken.

„Mach Dir kleine Sorgen, kleines Mädchen, du bist nie allein. Deine Engel sind bei dir!“

Das Mädchen dachte, es träumte. Es setzte sich im Bett auf und schaute umher. Niemand war in seinem Zimmer zu sehen. Da bekam es Angst und wollte gleich weiterweinen.

„Hallo, kleines Mädchen! Ich bin’s, dein Engel!“

„Nein, ich habe nicht geträumt“, wunderte sich das Mädchen, „ich kann meinen Engel hören,“ und sie spitzte ihre Ohren für seine Botschaft:

„Wenn etwas in deiner Welt passiert, hörst du oft zwei Stimmen in deinem Kopf. Die eine hat Angst, und wenn du auf diese Stimme hörst, bekommst du auch Angst und fühlst dich einsam und traurig. Die andere Stimme ist voller Liebe und Hoffnung. Und wenn du auf diese Stimme hörst, wirst du dich sicher und glücklich fühlen. Du kannst dich also entscheiden. Würdest du liebe auf die Stimme hören, die dir Angst macht, oder auf die, die dir Freude bringt?“

„Natürlich auf die Stimme, die mir Freude bringt,“ antwortete das Mädchen, „Aber wie kann ich die Angststimme loswerden?“

„Genauso wie beim Fernsehen: Du schaltest einfach um“, antwortete der klitzekleine Engel, „in deinen Gedanken bedeutet das, dass du etwas Wundervolles denkst. Ist es nicht ganz einfach, jedes Mal, wenn du Angst bekommst, denk einfach an uns und wie sehr wir dich lieben.

„Aber ich weiß nicht, wie sehr du mich liebst“. Der klitzekleine Engel lächelte: „Frag einfach, und wir schicken dir unsere Liebe.“

(Quelle: Sabrine Fox: Wie Engel uns lieben)

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By |Februar 8th, 2018|