Freiheit gemeinsam genießen….

… und bei sich ankommen…

Eine bezaubernde, wunderbare Geschichte

Der Weihnachtsmantel

„Nähen Sie mir einen Mantel“, flüsterte ich, „einen Mantel, der mir allen Zweifel nimmt.FullSizeRender

„Einen Mantel?“ Joy, die Schneiderin, sah ihre Kundin prüfend an.

 „Ja, ich friere in letzter Zeit so grässlich“, sagte Sabine. „Ich hatte einmal einen dunkelroten Samtmantel. Bei jedem wichtigen Ereignis war er dabei. Ich trug ihn, als ich erfuhr, dass ich eine Tochter bekommen sollte, als ich meine Doktorarbeit abgab und als ich meinen Mann Sebastian kennenlernte. Und eines Tages war er wie vom Erdboden verschluckt. Mit dem Mantel ist auch mein gewohntes Glück verschwunden. Mein Mann hat mich verlassen.“ Sabine wunderte sich über die Klarheit in ihrer Stimme. Sie fühlte sich seltsam wohl in dem luftigen Atelier, als wäre sie in einem Raum, in dem andere Gesetze gelten würden.

Sabine sah aus dem großen Fenster des Schneiderateliers, die Dämmerung lag sanft über dem Garten. Der gelbliche Himmel verhieß Schnee. Sabine dachte an Sebastian. In vier Wochen war der Scheidungstermin angesetzt.  Kein Rosenkrieg, kein Drama, aber ein langanhaltender, tiefer Schmerz, der wuchs, statt zu verheilen.  Wahrscheinlich hatte sie sich während ihrer langjährigen Ehe etwas zu sehr an Sebastians Karriereweg angepasst und die Kinder zu sehr in den Mittelpunkt ihres Lebens gerückt. Joy holte sie in die Gegenwart zurück: „Sie werden genau den Mantel bekommen, den Sie verdienen, ich verspreche es.“ Drei Tage später erhielt Sabine ein Sms, sie möge zur ersten Anprobe kommen.

„Am besten Sie schließen ihre Augen während der Anprobe“, empfahl Joy, „die Augen verderben einem das sichere Urteil.“ Sabine hatte auf dem Kleiderbügel, nach dem Joy nun griff, einen dunklen Schatten hängen gesehen, harmlos, farblos fast. Doch kaum angezogen, füllten sich die Fäden mit Leben und begannen mit der ewigen Geschichte. „Das bist Du“, schienen sie zu flüstern. Sabine war den Tränen nahe. Der Mantel umflatterte sie wie ein Himmel voller Möglichkeiten und gab ihr die Gewissheit, ganz in sich selbst daheim zu sein. „Augen zulassen“, flüsterte Joy und nahm den Mantel wieder an sich. Als Sabine sich umdrehte, hing er wieder als farbloser Schatten auf dem Kleiderbügel. „Kommen Sie in vierzehn Tagen wieder“, sagte Joy, „dann ist er fertig.“ „Aber das wäre der 24. Dezember, Weihnachten“, antwortete Sabine. Joy lächelte: „Das Fest der Liebe, ja, ich weiss. Dann eben früher, ich schicke Ihnen ein Sms.“

Sabine verließ das Atelier wie in Trance. Während sie in den neuen Mantel geschlüpft war, hatte sie gleichzeitig etwas Altes abgestreift, war es eine Überzeugung, ein Vorurteil, eine diffuse Lebensangst? Sie fühlte sich jedenfalls freier als in den letzten zehn Jahren. Was hatte Sebastian gesagt, als er ging – er bräuchte „Luft zum Atmen“? Nun, sie hoffte, dass es ihm gelingen würde. So wie ihr gerade. Ihr Schritt war leicht und froh.

Sie war überrascht, als er am Tag vor Weihnachten anrief und sie um ein Treffen bat, und noch dazu direkt am Weihnachtsabend. Am Vortag fuhr sie zu Joy. Sie hoffte, dass der Mantel auch ohne Sms schon fertig sei. Als sie beim Atelier ankam, war Joys Firmenschild abmontiert. Sabine ging die Stiegen zur Eingangstür hinauf und versuchte, ins Atelier zu sehen: Spinnweben, keine Möbel. Der Raum wirkte, als stünde er seit Jahren leer. Ein Schauer lief über ihren Rücken. Unheimlich, dachte Sabine. Sie fuhr wieder heim und bereitete das Weihnachtsessen vor. Als sie am nächsten Abend mit Sebastian neben dem Christbaum saß, überreichte er ihr ein Päckchen. „Für dich, Sabine“, sagt er sanft. Sie klappte den Deckel der Schachtel hoch und rief: „Das glaube ich jetzt nicht! Mein Mantel! Kein Zweifel, der Fleck am rechten Ärmel, der speckige Glanz am Saum. Wieso hast du meinen Mantel?“

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„Es hört sich seltsam an“, sagte Sebastian, „ich habe vor einer Woche ein Päckchen ohne Absender erhalten. Darin war der Mantel, verpackt in dieses Geschenkpapier. Ich habe ihn ausgepackt und neben mir aufs Bett gelegt. Ich begann, lebhaft zu träumen. Und ich bekam Antworten. Zum Beispiel die: Wenn du etwas Wichtiges im Leben gefunden hast, dann bedeutet das nicht, dass man alles andere dafür aufgeben muss. Ja, ich will freier leben, voller Abenteuer, aber ich will das mit dir tun. Wollen wir nicht gemeinsam wieder freier atmen?“ Sabine lächelte. Sie fühlte, als hätte Sebastian ihr in diesem Moment bereits den wärmsten aller Mäntel um die Schultern gelegt: seine Liebe. „Frohe Weihnachten, Sabine“, sagte er und half ihr in den Samt. Beim Überziehen bemerkte sie ein eingenähtes Etikett im Kragen. Ein helles Schild mit den gestickten Buchstaben: „J.o.y“.

 

Eine Geschichte von Dodo Kresse-Wallner, gelesen bei www.business-netz.com

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By |Dezember 14th, 2018|

Der Weihnachtsbrief…. schon so alt, doch immer noch berührend…

Wenn ein Redakteur mit dem Herzen liest…

Es war am 20.Dezember 1897, als in der New Yorker Zeitung „The Sun“ folgender Brief der achtjährigen Virginia O’Hanlon aus New York eintraf:

HerzSehr geehrter Herr Redakteur,

viele meiner Freunde sagen, dass es gar keinen Weihnachtsmann gibt. Papa meinte, ich solle bei der „Sun“ nachfragen. Die Leute dort wüssten so ziemlich alles. Bitte sagen Sie mir die Wahrheit! Gibt es einen Weihnachtsmann?

Der Chefredakteur, Frank P. Church, schrieb der kleinen Virginia folgenden Antwortbrief:

Meine liebe kleine Virginia! Ich glaube nicht, dass Deine Freunde recht haben. Allerdings leben sie in einem Zeitalter, das den Zweifel auf seine Fahnen geschrieben hat. Wir wollen heute nur glauben, was wir sehen und begreifen können. Deine Freunde sollten jedoch nicht vergessen, dass unsere scheinbar so große Welt nur einen ganz kleinen Punkt des riesigen Weltalls darstellt, und dass wir Menschen über ein Wissen von diesem All verfügen, das die Erkenntnis einer Ameise mit dem Stolz eines Elefanten verbindet. Ja, liebe Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann! Gäbe es ihn nicht, so wäre es traurig um uns bestellt.

Du kannst die Liebe Deiner Eltern auch nicht sehen und begreifen. Aber gibt es darum diese Liebe nicht? Deine Freunde werden auch bemerken, dass es keine Elfen und Feen gäbe. Doch warte nur zehn Jahre, denn heute kannst Du das noch nicht verstehen. Vielleicht stehst Du dann an der Seite eines geliebten Menschen in einer stillen Sommernacht vor einer vom Mondschein versilberten Wiese und siehst die Elfenkönigin mit ihren Elfen tanzen. Am nächsten Morgen würdest Du mit wachen Augen vergeblich nach den Eindrücken ihrer kleinen Füße im Grase suchen – aber trotzdem waren sie da!

Dein Vater könnte nun mehrere Beamte der New Yorker Wach- und Schließgesellschaft bestellen, damit sie Euren Kamin in der Weihnachtszeit bewachten. Sie würden Dir am Weihnachtsmorgen nur berichten können, daß kein Weihnachtsmann den Kamin hinuntergefahren sei. Was würde das beweisen? Trotzdem lägen auf Deinem Platz unter dem Christbaum Gaben der Liebe, die viele Deiner Wünsche erfüllten.

Die schönsten Dinge dieser Welt kann man nicht sehen und begreifen… Und von diesem Glauben leben unsere Dichter, leben unsere Träume. Wie bitter und öde wäre die Welt, wenn wir nicht mehr träumen könnten oder dürften! Auch Du warst einmal ganz klein und hattest Deine Freude an einer Kinderklapper. Wie oft magst Du Dich damals gefragt haben, was eigentlich das Klappern bewirkte. Und eines Tages war es Dir dann gelungen, Deine Klapper kaputtzumachen. Enttäuscht hast Du sie wohl fortgeworfen, denn hinter dem Dich lockenden Geheimnis standen nur ein paar unscheinbare, nichts sagende, kleine Zelluloidkugeln. So ging Dir mit der Entzauberung des Geheimnisses seine Schönheit verloren.

Sage Deinen Freunden, dass man ein Geheimnis nie vorzeitig enthüllen darf, dass man in die unsichtbaren Dinge dieser Welt hineinwachsen, in sie hineinreifen muss. Du darfst uns glauben… noch in Tausenden und Zehntausenden von Jahren wird der Weihnachtsmann die Kinderherzen höher schlagen lassen!

Mit den besten Weihnachtswünschen Deine Zeitung „The Sun“

 

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By |Dezember 11th, 2018|

Die vier Kerzen…

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“  Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen, es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite, Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“   Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer, Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein.“ Und fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort: „Ich habe keine Angst. Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.“

Mit einem Holzspan nahm das Kind das Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

(Quelle unbekannt)
 

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By |Dezember 7th, 2018|

Die Folgen des Nichts-Tuns

Der Weg zu mehr Zivilcourage und Persönlichkeit

Ein guter Mensch am Höllentor

Die Hölle war total überfüllt und noch immer stand eine lange Schlange am Eingang. Schließlich musste sich der Teufel selbst heraus begeben, um die Bewerber fortzuschicken.
„Bei mir ist alles so überfüllt, dass nur noch ein einziger Platz frei ist“, sagte er. „Den muss der ärgste Sünder bekommen. Sind vielleicht ein paar Mörder da?“ Und nun forschte er unter den Anstehenden und hörte sich deren Verfehlungen an. Was auch immer sie ihm erzählten, nichts schien ihm schrecklich genug, als dass er dafür den letzten Platz in der Hölle hergeben mochte.

Schließlich sah er einen, der er noch nicht befragt hatte.
„Was ist eigentlich mit Ihnen – dem Herrn, der da für sich allein steht? Was haben Sie getan?“
„Nichts“, sagte der Mann, den er angesprochen hatte. „Ich bin ein guter Mensch und nur aus Versehen hier. Ich habe geglaubt, die Leute ständen hier um Zigaretten an.“
„Aber sie müssen doch etwas getan haben“, sagte der Teufel. „Jeder Mensch stellt etwas an.“

„Ich sah es wohl“, sagte der gute Mensch, „aber ich hielt mich davon fern. Ich sah, wie Menschen ihre Mitmenschen verfolgten, aber ich beteiligte mich niemals daran. Sie haben Kinder hungern lassen und in die Sklaverei verkauft; sie haben auf den Schwachen herum getrampelt und die Arme zertreten. Überall um mich herum haben Menschen von Übeltaten jeder Art profitiert. Ich allein widerstand der Versuchung und tat nichts.“

„Absolut nichts?“ fragte der Teufel ungläubig. „Sind sie sich völlig sicher, dass sie das alles mit angesehen haben?“
Vor meiner eigenen Tür“, sagte der gute Mensch.
„Und nichts haben sie getan?“ wiederholte der Teufel.
„Nein!“
„Komm herein, mein Sohn, der Platz gehört dir!“

(Quelle: www.eagle-vision-communication.de)

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By |Oktober 5th, 2018|

Der Junge und der Hund – eine Geschichte

Wahre Herzensliebe

Bei einem Bauernhof hatte der Landwirt ein Schild an das Tor genagelt. Darauf war zu lesen „Hundebabys zu verkaufen”. Dieser Satz lockte viele Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: „Für wieviel verkaufen Sie die Welpen?” Der Besitzer meinte: „Zwischen 30 und 50 Euro.”

Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. „Ich habe 2,37 Euro, kann ich sie mir anschauen?” Der Bauer grinste und pfiff. Aus der Hütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte über den Hof, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den anderen.

Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte: „Was fehlt diesem kleinem Hund?“ Der Mann erklärte, dass, als der Kleine geboren wurde der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und dass er für den Rest seines Lebens humpeln würde.

Der kleine Junge, richtig aufgeregt, strahlte: „Den kleinen Hund möchte ich kaufen!” Der Mann antwortete: „Den kleinen Hund möchtest Du kaufen? Wenn du ihn wirklich haben willst, dann schenke ich ihn dir.” Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: „Ich möchte ihn nicht geschenkt bekommen, er ist genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will Ihnen den vollen Preis bezahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Euro und 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe.“ Der Mann antwortete: „Du musst ihn wirklich nicht bezahlen mein Sohn. Er wird niemals hüpfen, rennen und spielen können wie die anderen Hunde.”

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hoch, und zum Vorschein kam ein schlimmes verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Er sah zu dem Mann auf und sagte: „Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen, und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.“

Der Mann biss sich auf die Unterlippe, Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: „Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jeder einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird.”

(nach der englischen Geschichte „Weathering the Storm“ von Dan Clark)
 

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Bildquelle: pixabay / CC0 Public Domain

By |September 28th, 2018|

Ganz viele wundervolle Erkenntnisse auf deinem Weg…

Eine Geschichte mit Tiefenwirkung

Autobiographie in fünf Kapiteln von Sogyal Rinpoche

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Ich gehe die Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich falle hinein.

Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung.

Es ist nicht meine Schuld.

Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

 

2

Ich gehe dieselbe Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich tue so als sähe ich es nicht.

Ich falle wieder hinein.

Ich kann nicht glauben, schon wieder am selben Ort zu sein.

Aber es ist nicht meine Schuld.

Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

3

Ich gehe dieselbe Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich sehe es.

Ich falle immer noch hinein … – aus Gewohnheit.

Meine Augen sind offen, ich weiß, wo ich bin.

Es ist meine eigene Schuld (Verantwortung).

Ich komme sofort heraus.

4

Ich gehe dieselbe Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich gehe darum herum.

5

Ich gehe eine andere Straße.

Lust auf Weiterkommen – Gewohnheiten verabschieden

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By |September 11th, 2018|

So verschieden können Zwillinge sein

Wie betrachtest du deine Erfahrungen und Erlebnisse?

Es waren einmal zwei Brüder, die sich äußerlich wie ein Ei dem anderen glichen. Ansonsten waren sie aber vollkommen verschieden. Wenn es dem einen zu heiß war, war es dem anderen zu kalt. Der auffälligste Unterschied zwischen den beiden war der, dass der eine von ihnen zu jeder Stunde optimistisch und zuversichtlich war, während sich der andere immer schlecht gelaunt und und pessimistisch gab.

Als sie nun eines Tages Geburtstag hatten, wagte der Vater der Zwillinge ein Experiment: Er wartete am Vorabend des Geburtstages so lange, bis seine Söhne eingeschlafen waren, und machte sich dann heimlich ans Werk.

Er füllte das Zimmer des Pessimisten bis unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken: Spielzeug, Bücher, Spiele, alles was ein Junge sich so wünscht und noch vieles mehr. Dem Optimisten aber legte er nur einen stinkenden Haufen Pferdeäpfel ins Zimmer – sonst nichts. Nun war er gespannt, was passieren würde.

Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst ins Zimmer des Pessimisten. Er fand ihn laut klagend am Boden sitzen, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke.

“Warum weinst du denn?” fragte der Vater. “Erstens, weil meine Freunde neidisch sein werden, zweitens, weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen lesen muss, bevor ich mit den Geschenken etwas anfangen kann, drittens, weil ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue Batterien brauchen werde und viertens, weil im Lauf der Zeit bestimmt ein paar von den Spielsachen kaputtgehen werden!”

Darauf ging der Vater in das Zimmer des optimistischen Zwillings. Dieser hüpfte vor Freude um die Pferdeäpfel herum. “Warum bist du denn so fröhlich?” fragte der Vater. “Ganz einfach”, antwortete dieser “weil irgendwo im Haus ein Pony sein muss!“

(Quelle unbekannt)

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By |September 7th, 2018|

Lass los und vergebe – Vom Ärger und Zorn hin zur Liebe und Freude

„Wer sich dem Zorn hingibt, kann auch Gift nehmen und darauf hoffen, dass der andere stirbt!“

Das leere Boot

IMG_0530Ein Schüler fragte seinen Meister, wie er besser mit Zorn umgehen könne.

Der Zen-Meister antwortete:

„Stell Dir vor, es ist ein nebliger Tag. Du bist mit Deinem Boot draußen auf dem See. Durch den Nebel kannst Du kaum etwas erkennen. Bis plötzlich ein anderes Boot durch die Schwaden genau auf Dich zukommt. Du wirst zornig. Du denkst: „na so ein Ars….., ich habe erst gestern mein Boot neu angestrichen …“ und schon kracht das fremde Boot in Dein Boot hinein. Du kannst die frische Farbe, die Du gestern so mühevoll aufgetragen hast, geradezu abblättern hören. Zorn!

Purer Zorn steigt in Dir auf,  Du bist außer Dir ….

Dann schaust Du genauer hin und siehst: das andere Boot ist leer. Niemand drin. Niemand, der Dich absichtlich gerammt hat. Dein Zorn verfliegt.

Du seufzt und denkst: „ach was soll’s, dann muss ich demnächst eben noch mal streichen.“Die Sache ist für Dich auf einmal verflogen, erledigt, wie weggewischt.“

Der Zen-Meister fuhr fort: „So ist es mit allem im Leben und mit allen Menschen, denen Du begegnest: Es ist, als würden wir von einem leeren Boot gerammt werden.“

Der Schüler sagte: „Hmm, da ist was dran. Aber selbst wenn ich sehe, dass das Boot leer ist: ich werde erst einmal die ganze Welt verfluchen und mir einfach vorstellen, es säße jemand in dem Boot, der mir absichtlich schaden will.“

Da antwortete der Meister:„Wohl wahr. So ticken wir Menschen. Doch je mehr wir üben, umso leichter können wir uns beruhigen und sehen, wie lächerlich und nutzlos es doch ist, an Zorn festzuhalten.

Schuld hat immer das leere Boot.“

Liebe und Hass liegen sehr dicht bei einander

„Hass“, „Groll“ und „Zorn“ haben immer etwas mit uns selbst zu tun, auch wenn wir das nicht gleich erkennen! Es geht um mangelnde Selbstliebe! Dem Hass geht Groll und dem Groll geht Zorn voraus!
Beobachte in Achtsamkeit deinen Zorn, so kann er sich am schnellsten in Liebe wandeln…

Quelle: gelesen im Weihnachtsnewsletter von Sven Sander
 

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By |September 4th, 2018|

Den Löwenzahn im eigenen Garten lieben

Eine Lektion zu „Lieben was ist“

 Der Blumengarten

Mulla Nasruddin entschloss sich, einen Blumengarten anzulegen. Er bereitete den Boden vor und pflanzte die Samen vieler wunderschöner Blumen ein. Doch als sie aufgingen, füllte sich sein Garten nicht nur mit seinen ausgewählten Blumen, sondern überall wucherte Löwenzahn. Er suchte Rat bei allen möglichen anderen Gärtnern und probierte alle bekannten Methoden aus, um den Löwenzahn loszuwerden, aber ohne Erfolg. Schließlich ging er den ganzen Weg bis zur Hauptstadt, um beim Hofgärtner am Palast des Scheichs vorzusprechen.

Der weise alte Mann hatte schon viele Gärtner beraten und schlug eine Vielzahl von Mitteln vor, um den Löwenzahn auszurotten, aber der Mulla hatte sie schon alle ausprobiert.  Eine Weile saßen sie schweigend zusammen, bis am Ende der Gärtner Nasruddin anschaute und sagte:

„Nun, dann schlage ich vor, du lernst, den Löwenzahn zu lieben.“

(Quelle: Sufi-Geschichte)

Mehr Lieben was ist

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By |August 22nd, 2018|

Menschen sind wie Schildkröten…

Eine wunderbare Geschichte zum Nachdenken

Bildschirmfoto 2014-10-10 um 11.43.29Ein kleiner Junge, der auf Besuch bei seinem Großvater war, fand eine kleine Landschildkröte und ging gleich daran sie zu untersuchen. Im gleichen Moment zog sich die Schildkröte in ihren Panzer zurück und der Junge versuchte vergebens sie mit einem Stöckchen herauszuholen. Der Großvater hatte ihm zugesehen und hinderte ihn daran, das Tier weiter zu quälen.

„Das ist falsch“, sagte er, „komm‘ ich zeig‘ dir wie man das macht.“

Er nahm die Schildkröte mit ins Haus und setzte sie auf den warmen Kachelofen. In wenigen Minuten wurde das Tier warm, steckte seinen Kopf und seine Füße heraus und kroch auf den Jungen zu.

„Menschen sind manchmal wie Schildkröten“, sagte der Mann. „Versuche niemals jemanden zu zwingen. Wärme ihn nur mit etwas Güte auf und er wird seinen Panzer verlassen können.“

(Quelle unbekannt)
 

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By |August 17th, 2018|