Gefühle wahrnehmen anstatt sich mit ihnen zu identifizieren

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Wenn Sie die Fähigkeit in sich entdeckt haben, Ihre Gedanken und Gefühle wahrzunehmen,
ohne mit ihnen identifiziert zu sein, haben Sie das Wertvollste erworben,
das Sie überhaupt erlangen können: Freiheit von der Herrschaft Ihrer Gedanken
und Gefühle. (Safi Nidiaye)

Persönlich, innerlich frei sein

Sehr schöne Gedanken zur Identifikation mit unseren Gefühlen habe ich bei Maria Schmid/Herzensarbeit gefunden:

Identifiziert-sein bedeutet, von den eigenen Gedanken und Gefühlen beherrscht zu sein – meist ohne es selber zu merken.

Herz

Wer mit einem Gefühl, z. B. einer Wut, identifiziert ist, nimmt die Menschen und die Welt um sich herum durch die Brille dieser Wut wahr und re-agiert entsprechend, nämlich aus dem Gefühl der Wut heraus. Er ist dann in dieser „Wutsituation“ nicht wirklich frei, zu agieren und handelt, meist wie immer, nach seinem Muster – entweder geht der Betreffende in die Luft oder er schluckt die Wut hinunter oder er verzieht sich schmollend usw.

Sich aus der Identifikation von eigenen Gedanken und Gefühlen zu lösen bedeutet:

  • Anstatt sich von einer Emotion beherrschen zu lassen und nach eingefahrenen Mustern immer wieder gleich zu reagieren,
  • stattdessen die Emotion im Körper zu fühlen, bewusst als Gefühl wahrzunehmen und
  • sein HERZ dafür zu ÖFFNEN, d. h. dem eigenen Gefühl – ob positiv oder negativ
  • mit Aufmerksamkeit, Achtung, Anerkennung, Verständnis und Mitgefühl zu begegnen.

 

Wie wir immer mehr zu uns selbst finden, besser mit uns zurecht kommen, mehr in die Selbstliebe kommen, erfährst du auch in meinen Büchern: „Glücklich sein verleiht Flügel“ und „Kleine Schritte Große Veränderung“

 

 

 

Wer den Prozess, in sein körperliches und mentales Gleichgewicht zu kommen und eine ausgewogene Energiebalance von den drei Doshas (Kapha, Pitta und Vata) anzuregen, auch mit hochwirksamen Pflanzenauszügen unterstützen möchte, findet in „Ayurveda-Balance“ von Ethno-Health hochwertigste Kräuter und Früchte aller Welt, die nachgewiesenermaßen für mehr Vitalität, Leistungsfähigkeit und körperliches wie seelisches Wohlbefinden sorgen. Hier gibt’s nähere Informationen

 

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By |Juni 21st, 2018|

Eine wunderbare Lektion über Geduld

Große Freude mit einer kleinen Tat

Dies schrieb ein New Yorker Taxifahrer:

Ich wurde zu einer Adresse hinbestellt und wie gewöhnlich hupte ich als ich ankam. Doch kein Fahrgast erschien. Ich hupte erneut. Nichts. Noch einmal. Nichts. Meine Schicht war fast zu Ende, dies sollte meine letzte Fahrt sein. Es wäre leicht gewesen einfach wieder wegzufahren. Ich entschied mich jedoch dagegen, parkte den Wagen und ging zur Haustür. Kaum hatte ich geklopft, hörte ich eine alte gebrechliche Stimme sagen „Bitte, einen Augenblick noch!“

Durch die Tür hörte ich, dass offensichtlich etwas über den Hausboden geschleift wurde.

Es verging eine Weile bis sich endlich die Tür öffnete. Vor mir stand eine kleine alte Dame, bestimmt 90 Jahre alt. Sie trug ein mit Blümchen bedrucktes Kleid und einen dieser Pillbox Hütte mit Schleier, die man früher immer getragen hat. Ihre gesamte Erscheinung sah so aus, als wäre sie aus einem Film der 1940 Jahre entsprungen. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen Nylon Koffer. Da die Tür offen war, konnte ich nun auch in die Wohnung spinksen. Die Wohnung sah aus als hätte hier über Jahre niemand mehr gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern abgedeckt. Die Wände waren völlig leer – keine Uhren hingen dort. Die Wohnung war fast komplett leer – kein Nippes, kein Geschirr auf der Spüle, nur hinten der Ecke sah ich etwas. Einen Karton, der wohl mit Photos und irgendwelchen Glas-Skulpturen bepackt war.

„Bitte, junger Mann, tragen sie mir meinen Koffer zum Wagen?“ sagte sie. Ich nahm den Koffer und packte ihn in den Kofferraum. Ich ging zurück zur alten Dame um ihr beim Gang zum Auto ein wenig zu helfen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen gemeinsam in Richtung Bürgersteig, zum Auto.

Sie bedankte sich für meine Hilfsbereitschaft.
„Es sei nicht Rede wert“ antwortete ich ihr, „Ich behandle meine Fahrgäste schlicht genauso, wie ich auch meine Mutter behandeln würde!“
„Oh, sie sind wirklich ein vorbildlicher junger Mann.“ erwiderte sie.

Als die Dame in meinem Taxi platzt genommen hatte gab sie mir die Zieladresse, gefolgt von der Frage, ob wir denn nicht durch die Innenstadt fahren könnten.
„Nun, das ist aber nicht der kürzeste Weg, eigentlich sogar ein erheblicher Umweg.“gab ich zu bedenken.
„Oh, ich habe nichts dagegen „, sagte sie. „Ich bin nicht in Eile. Ich bin auf dem Weg in ein Hospiz.“
„Ein Hospiz?“ schoss es mir durch den Kopf. Scheiße, Mann! Dort werden doch sterbenskranke Menschen versorgt und beim Sterben begleitet. Ich schaute in den Rückspiegel, schaute mir die Dame noch einmal an.

„Ich hinterlasse keine Familie“ fuhr sie mit sanfter Stimme fort. „Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange.“
Ich schaltete das Taxameter aus. „Welchen Weg soll ich nehmen?“ fragte ich.
Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir einfach durch die Stadt. Sie zeigte mir das Hotel, indem sie einst an der Rezeption gearbeitet hatte. Wir fuhren zu den unterschiedlichsten Orten. Sie zeigte das Haus indem sie und ihr verstorbener Mann gelebt hatten als sie noch „ein junges, wildes Paar“ waren. Sie zeigte mir ein modernes neues Möbelhaus, dass früher „ein angesagter Schuppen“ zum Tanzen war. Als junges Mädchen habe sie dort oft das Tanzbein geschwungen.

An manchen Gebäuden und Straßen bat sie mich besonders langsam zu fahren. Sie sagte dann nichts. Sie schaute dann einfach nur aus dem Fenster und schien mit ihren Gedanken noch einmal auf eine Reise zu gehen. Hinter dem Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen. Waren wir tatsächlich die ganze Nacht durch die Stadt gefahren? „Ich bin müde“ sagte die alte Dame plötzlich. „Jetzt können wir zu meinem Ziel fahren“

Schweigend fuhren wir zur Adresse, die sie mir am Abend gegeben hatte. Das Hospiz hatte ich mir viel größer vorgestellt. Mit seiner Mini-Einfahrt wirkte es eher wie ein kleines freundliches Ferienhaus. Jedoch stürmte kein kaufwütiger Makler aus dem Gebäude sondern zwei eilende Sanitäter die, kaum hatte ich den Wagen angehalten, die Fahrgasttüre öffneten. Sie schienen sehr besorgt. Sie mussten schon sehr lange auf die Dame gewartet haben.

Und während die alte Dame im Rollstuhl platz nahm, trug ich ihren Koffer zum Eingang des Hospiz.
„Wie viel bekommen sie von mir für die Fahrt?“ fragte sie, während sie in ihrer Handtasche kramte.
„Nichts“, sagte ich, „Sie müssen doch ihren Lebensunterhalt verdienen«, antwortete sie.
„Es gibt noch andere Passagiere“ erwiderte ich mit einem Lächeln.
Und ohne lange drüber nachzudenken, umarmte ich sie. Sie hielt mich ganz fest an sich.
„Sie haben einer alten Frau auf ihren letzten Meter noch ein klein wenig Freude und Glück geschenkt. Danke“ sagte sie mit glasigen Augen zu mir.
Ich drückte ihre Hand, und ging ging dem trüben Sonnenaufgang entgegen … Hinter mir schloss sich die Tür des Hospiz. Es klang für mich wie der Abschluss eines Lebens.

Meine nächste Schicht hätte jetzt beginnen sollen, doch ich nahm keine neuen Fahrgäste an. Ich fuhr einfach ziellos durch die Straßen – völlig versunken in meinen Gedanken. Ich wollte weder reden, noch jemanden sehen. Was wäre gewesen, wenn die Frau an einen unfreundlichen und mies gelaunten Fahrer geraten wäre, der nur schnell seine Schicht hätte beenden wollen. Was wäre, wenn ich die Fahrt nicht angenommen hätte. Was wäre, wenn ich nach dem ersten Hupen einfach weggefahren wäre?

Wenn ich an diese Fahrt zurück denke, glaube ich dass ich noch niemals etwas Wichtigeres im Leben getan habe.
In unserem hektischen Leben, legen wir besonders viel wert auf die großen, bombastischen Momente. Größer. Schneller. Weiter.
Dabei sind es doch die kleinen Momente, die kleinen Gesten die im Leben wirklich etwas zählen.
Für diese kleinen und schönen Momente sollten wir uns wieder Zeit nehmen. Wir sollten wieder Geduld haben – und nicht sofort hupen – dann sehen wir sie auch.

(Aus dem Englischen übersetzt von Markus Brandl)

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Geschichten weisen uns den Weg

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By |Juni 15th, 2018|

Beziehungen verbessern mit dem Gesetz der Resonanz

Herausforderungen annehmen – Entscheidungen treffen: Den Weg des Herzens gehen


HerzHören Sie auf, sich über Ihre Probleme den Kopf zu zerbrechen, und öffnen Sie stattdessen Ihr Herz. 
Das ist der schnellste – und schönste – Weg, Ihr Probleme zu lösen, Ihre Beziehungen zu verbessern, die richtige Entscheidung zu finden und sich selbst zu heilen.  (Safi Nidiaye, Die 10 Herzensschlüssel)

 

Der Partner als Spiegel

Alles, was im Außen ist, was wir im Außen erleben, ist für uns ein Spiegel. Besonders, wenn sich bestimmte Themen wiederholen, ist besonders sinnvoll, sich diese Themen einmal näher anzuschauen. Wenn uns immer wieder dieselbe Thematik begegnet, hat es etwas mit uns zu tun. Dann soll uns etwas damit aufgezeigt werden, wir werden sozusagen mit der Nase darauf gestoßen. Dahinter steckt das Gesetz der Anziehung. Das, was ich aussende, ziehe ich an.

Natürlich weiß ich oft gar nicht, was ich aussende. Deshalb darf ich hier achtsam sein, was von außen auf mich zukommt.

Das Handspiegel-Experiment

Wenn ich jetzt den Partner als Spiegel sehe, woher weiß ich, dass ich das bin, was der Partner mir zeigt? Lassen wir uns das einmal an einem Beispiel verdeutlichen: Nehmen Sie einmal einen ap4b6c25a3d234f_xsHandspiegel und schauen Sie hinein. Sie wissen ganz genau, dass Sie sich selbst sehen. Woher wissen Sie das so genau, woher wissen Sie, dass dieses Gesicht, was Sie aus dem Spiegel anschaut, Sie selbst sind? – Das haben Sie gelernt. Ganz junge Kinder, die das noch nicht gelernt haben, schauen in den Spiegel und versuchen den Milchbart oder die Schokolade im Gesicht im Spiegel zu verändern.

Jetzt kommt im Außen ein Partner auf mich zu, den schaue ich an und sage mir: „Du siehst ja ganz freundlich aus – aber: du hast da was.“ Jetzt versuche ich den anderen zu verändern, ich mache das vergleichsweise so, wie es das Kind mit dem Spiegel gemacht hat. Ich wische sozusagen bei dem anderen herum. Wenn ich mir jetzt aber bewusst mache, dass der andere nur mein Spiegel ist, dann müsste ich ja bei mir schauen! Das, was der hat, habe ich auch!

Die Spiegelung ist also so zu verstehen, dass der Partner, der Nachbar, der Chef mir nur das widerspiegelt, was ich in mir trage, was ich wirklich bin. Jetzt ist es auch verständlich, dass ich nicht versuchen sollte, den anderen zu verändern. Das einzig Richtige ist, bei sich selbst zu schauen. Alles, was mir im Außen begegnet, bin ich selbst. Deshalb brauche ich nicht den anderen zu verändern, sondern sollte ich mich und meine Resonanzen verändern – dann verändert sich das Außen, der andere, automatisch auch.

Was spiegelt mir mein Partner?

Innerhalb der Partnerschaft sollte ich entsprechend auch nicht den Partner verändern, sondern bei mir schauen, an mir arbeiten. Wie ist meine Einstellung, meine Überzeugung, welche Glaubenssätze trage ich in mir? Ich sollte genau hinschauen, was spiegelt mir mein Partner?

Individuelle Beratung von Heike HolzHierzu ein Beispiel aus der Praxis:

Eine Klientin von mir warf ihrem Partner vor, er könnte sich nie entscheiden. Sie führte mit ihm lange Zeit eine On-Off-Beziehung, es war wirklich schwierig. Sie selbst meinte von sich, fest entschlossen zu sein, mit diesem Mann zusammen sein zu wollen, mit ihm zusammenzuziehen, für sie schien alles klar zu sein. Augenscheinlich konnte er sich nicht entscheiden. Diese Klientin hat ihrem Partner diesen Umstand jahrelang vorgehalten, das war immer wieder Streitthema. Nach etwa zehn Jahren wurde dann dieser Frau etwas bewusst, ihr ging ein Licht auf: Es gab auch in ihrem Leben einen Bereich, in dem sie sich nicht entscheiden konnte. Sie dachte immer, sie wäre die absolute Geschäftsfrau, erfolgreich in der Versicherungsbranche, konnte sie mit allen Kunden zu sehr präzisen, schnellen Entscheidungen kommen. Doch machte sie sich nach einiger Zeit selbstständig, bot auch Fachseminare in diesem Bereich an. Und genau hier kamen in ihr plötzlich Unsicherheiten hoch. Einerseits wollte sie ihr Wissen weitergeben, auch andere in ihre Fachkenntnis einweihen. Andererseits kamen die Zweifel, ob sie sich damit vielleicht eine eigene Konkurrenz schuf, sie also das Wasser selbst abgräbt.

Wie Innen so AußenNetzwerk

Nach einer Systemischen Aufstellung, die wir durchführten, wurde klar, dass diese Klientin selbst ein großes Thema mit Unentschlossenheit hatte und dieses in ihrer privaten Beziehung von ihrem Partner nur gespiegelt wurde.

Das eigentlich Spannende war dann die Tatsache, dass, als die Klientin diese eigene Unentschlossenheit bearbeitet und gelöst hatte, der Partner wie von selbst auf sie zukam, mit ihr zusammenziehen wollte und ihr sogar einen Heiratsantrag gemacht hat.

Fazit: Wenn Sie ihn Ihrem Innern etwas verändern, ändert es automatisch auch das Umfeld im Außen. Sie ändern die Resonanz dazu.

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By |Juni 14th, 2018|

verbesserte Herzfunktion * Mehr Sauerstoff fürs Gehirn * gleichmäßiger Herzschlag

Mit Herzkraft von Ethno-Health Herzdurchblutung steigern und Blutfettwerte regulieren

Herzkraft beinhaltet alle wichtigen Wirkstoffe für ein gesundes Herz-Kreislauf-System, angefangen von blutdrucksenkenden Polysacchariden aus dem Vitalpilz Shiitake über Ellagsäure aus dem Granatapfel bis hin zu einem verbesserten Blutfluss durch L-Arginin. Mit Herzkraft kann Arteriosklerose aktiv vorgebeugt werden, können die Blutfettwerte und somit die Gefäßspannung reguliert und das Blut natürlich verdünnt werden. Dazu tragen unter anderem die Inhaltsstoffe aus Knoblauchpulver, Weißdornbeeren, Granatapfel und Mistelkraut bei – auch Ubichinon, Thiamin und L-Carnitin dürfen dabei nicht fehlen.

Indikation: Herzmuskelschwäche, Hypotonie, Antriebslosigkeit, schnelle Erschöpfung nach körperlicher Belastung, flache Atmung, Koronarsyndrom, Schwindel, orthostatische Dysregulation, Alterungserscheinungen, Stabilisierung von Herz und Kreislauf, stabilisiert Blutdruck, schützt vor Herzinfarkt.

Weitere Informationen unter: https://www.heikeholz.de/individualprogramm/kraeuterrezepturen/  und  https://www.ethno-health.com

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By |Mai 28th, 2018|

Was ein Lächeln wert ist….

… Und wie wir Herzen öffnen

 

Ein Lächeln kostet nichts, es erzeugt aber viel!

Es bereichert jene, die es bekommen, ohne denjenigen zu schaden, die es verschenken!

Die Erinnerung an ein Lächeln kann ewig bleiben!

Niemand ist so reich, dass er es nicht doch gebrauchen könnte!

Und niemand ist so arm, dass es ihm nicht mehr helfen könnte!

Es lässt sich nicht kaufen – nicht leihen – nicht stehlen – nicht erzwingen, denn es hat erst seinen Wert von dem Moment an, wo es geschenkt wird!

Wenn Du einem Menschen begegnest, der Dir das Lächeln, das auch Du verdienst, nicht gibt, dann sei großzügig – Schenk’ ihm Deines!

Denn niemand braucht das Lächeln dringender als der, der dem anderen keines geben kann!  (Quelle unbekannt)

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By |Mai 16th, 2018|

Am Sonntag ist Muttertag…

Als Gott die Frau schuf

Als Gott dabei war die Frau zu erschaffen, war er schon bei seiner sechsten Überstunde.

Ein Engel erschien und fragte: „Warum verbringst du denn so viel Zeit damit???  Gott antwortete: „Hast du das Datenblatt dazu gesehen??? Sie muss komplett waschbar sein,  aber kein Plastik, muss über 200 beweglicheTeile haben, die alle ersetzt werden können und ihr Körper muss auch laufen, wenn sie sich nur mit Diät Cola und einem Tic Tac ernährt.  Sie muss einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können, sie muss einen Kuss haben, der alles heilen kann – von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen – und sie wird dies alles mit nur zwei Händen machen.“

Der Engel war über die Ansprüche erstaunt „Nur zwei Hände!? Und das beim Standardmodell ???  Das ist zu viel Arbeit für einen Tag. Warte bis morgen um sie fertig zu machen.“  „Das werde ich nicht!“ protestierte Gott. “ Ich bin so nah dran, diese Kreation die mir so ans Herz gewachsen ist zu fertigen. Sie kann sich bereits selbst heilen UND kann 18 Stunden am Tag arbeiten.“

Der Engel trat näher und berührte die Frau, „Aber du hast sie so weich gemacht, Gott.“  „Sie ist weich“ stimmte Gott zu, „aber ich habe sie auch hart gemacht. Du hast keine Ahnung, was sie dulden bzw. durchsetzen kann.“  „Wird sie denken können?“, fragte der Engel Gott antwortete, „Sie wird nicht nur denken können, Sie wird erörtern und verhandeln können, besser als ein Mann.“

Der Engel bemerkt etwas, streckt seine Hand aus, und berührt die Wange der Frau. „Oops, es sieht aus, als hättest du eine undichte Stelle in diesem Modell. Ich habe dir gleich gesagt, dass das alles zu viel Arbeit für einen Tag ist.“  „Das ist keine undichte Stelle“ korrigierte Gott, „das ist eine Träne!“ „Für was ist die Träne?“ fragte der Engel. Gott antwortete: „Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der sie ihre Freude, ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz ausdrücken kann.“

Der Engel war beeindruckt: „Gott du bist ein Genie. Du hast an alles gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich.“  „Ja, das sind sie wirklich! Frauen haben Stärke um Männer zu erstaunen. Sie ertragen Not und tragen Belastungen, aber sie halten immer Freude, Liebe und Glück in sich. Sie lächeln, wenn sie schreien möchten.  Sie singen, wenn sie weinen möchten.  Sie weinen, wenn sie glücklich sind und lachen, wenn sie nervös sind. Sie kämpfen für das, an das sie glauben.  Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit.  Sie akzeptieren kein „Nein“ wenn sie denken, dass es eine bessere Antwort gibt. Sie gehen zum Doktor mit einem ängstlichen Freund. Sie lieben ohne Vorbehalt. Sie weinen, wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen und jubeln, wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen Sie freuen sich, wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hören.

Ihre Herzen brechen, wenn ein Freund stirbt. Sie sind bekümmert über den Verlust eines Familienmitgliedes. Sie sind stark, auch wenn sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen, dass ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen können. Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben.  Sie würden zu Dir fahren, fliegen, laufen, rennen oder E-mailen nur um zu zeigen, wie sehr sie sich um dich kümmern. Das Herz einer Frau ist es, was die Welt zu einem schönen Ort macht. Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung.  Sie haben Mitgefühl und Ideale.  Sie geben ihrer Familie und ihren Freunden moralischen Beistand.

Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben ALLES!!!

Wie auch immer … wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der,  DASS SIE VERGESSEN WAS SIE WERT SIND !!!!!

(Urheber dieses Textes unbekannt, gelesen in einem Newsletter von Anja Jeffries)

 

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By |Mai 12th, 2018|

Man sieht nur mit dem Herzen gut…

… wie wir mit Geduld und Achtsamkeit Vertrauen aufbauen…

So lernt es der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupèry:

Mit Geduld in die Verbundenheit kommen

Bildschirmfoto 2015-10-21 um 09.09.35Der Fuchs verstummte und schaute den Prinzen lange an: „Bitte, zähme mich!“ …. „Man kennt nur die Dinge, die man zähmt“, sagte der Fuchs. „Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften. Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr. Wenn du einen Freund willst, so zähme mich!“

„Was muss ich da tun?“ sagte der kleine Prinz. „Du muss sehr geduldig sein“, antwortete der Fuchs. „Du setzt dich zuerst eine wenig abseits von mir ins Gras. Ich werde dich so verstohlen, so aus dem Augenwinkel anschauen, und du wirst nichts sagen. Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse. Aber jeden Tag wirst du dich ein bisschen näher setzen können…“

Und so erfährt es ein kleiner Junge von seinem Großvater: 

Der achtsame Weg

Bildschirmfoto 2015-10-21 um 09.10.11“Ein Jüngling besuchte seinen Großvater. Er fand im Garten eine kleine Schildkröte und begann sie gleich neugierig zu untersuchen. Aber in diesem Moment zog sich die Schildkröte in ihren Panzer zurück. Der Junge gab aber nicht auf, sondern versuchte mit einem kleinen Stock die Schildkröte aus ihrem Panzer herauszuholen – doch vergebens.

Der Großvater hatte das Ganze beobachtet und hinderte den Jungen, das Tier weiter zu quälen.

“Das macht man nicht”, sagte er, “komm, ich zeige dir, wie man das macht.”

Der Großvater nahm die Schildkröte und brachte sie ins Haus und setzte sie auf den warmen Kachelofen. In kurzer Zeit wurde dem Tier warm und steckte den Kopf und die Füße aus dem Panzer und kroch auf den Jüngling zu.

“Menschen sind auch öfters wie Schildkröten”, sagte der Großvater. “Versuche nie jemanden zu zwingen. Erwärme ihn mit deiner Güte und er wird seinen Panzer verlassen können.”

(Quelle: Diese wunderbare Geschichte habe ich auf der Web-Site von meinem Trainerkollegen Richard Gappmayer gefunden)

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Geschichten weisen uns den Weg

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By |Februar 16th, 2018|

Mit dem Herzen fühlen…

… unseren Gefühlen Raum geben…

„Wenn wir unser Herz öffnen, merken wir, dass das Heilige der Kern unseres eigenen Wesens ist, und wenn wir mit den Augen des Herzens schauen, können wir es im Herzen jedes Menschen wahrnehmen.“ (Safi Nidiaye)

Unser Herz spricht immer – auch wenn wir es verleugnen

20100719_1651Unser organisches Herz reagiert direkt und sofort auf das, was wir in diesem Augenblick fühlen. Unser Herz schlägt schneller, wenn wir verliebt sind, und es klopft ängstlich, wenn wir aufgeregt sind. Sind wir traurig, wird uns enger ums Herz, und wenn wir uns fürchterlich erschrecken, kann der Herzschlag sogar kurz aussetzen.

Bei einer positiven Nachricht wird uns leicht ums Herz. Und es kann sogar schmerzen, wenn es vor Liebe fast platzt – oder wenn es gebrochen wurde. Nach emotionalen oder seelischen Verletzungen verschließen wir unser Herz. Manchmal so gründlich und fest, dass es uns schwerfällt, es wieder zu öffnen, und wir uns nicht mehr trauen, mit offenem Visier durchs Leben zu gehen. Doch wenn wir unser Herz dauerhaft verschließen, schaden wir nicht nur unserer Gesundheit, wir schneiden uns auch von unseren wahren Wünschen, Sehnsüchten und Gefühlen ab.

Herz öffnen

Doch schon“Der kleine Prinz“ sagte: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Und vom Verstand unbeeinflusst. So ist es ganz wichtig für mehr Freude und Harmonie im alltäglichen Leben, das eigene Herz offen und weit werden zu lassen!

HerzDas bedeutet, dass wir uns mit unseren tiefsten Gefühlen verbinden, egal wie angenehm oder unangenehm diese sind. Safi Nidaye sagt dazu: „Indem ich mein Herz öffne, bin ich also bereit, etwas zu fühlen, wovor ich mich vorher (aus Angst) verschlossen habe.“

Mit offenen Herzen durchs Leben zu gehen bedeutet, im Dialog mit unseren innersten Gefühlen zu sein. Wir sind dabei in Verbindung mit dem, was ist und was wir wollen – dabei vergleichen wir uns nicht mit anderen. Wir bleiben bei uns und behandeln uns selbst wertschätzend mit Achtung und Liebe. Wir spüren hinein, was uns wirklich am Herzen liegt.

Vom „Seelen-Strip-Tease“ zum Gefühle offen benennen

Seelenmüll bei anderen unreflektiert abzuladen, tut weder uns selbst noch anderen gut. Im Gegenteil: Wir schneiden uns vom eigenen Fühlen, Leben und Erleben ab und verschließen eher unser eigenes Herz. Wichtig ist, mit offenem Herzen seine Gefühle zu äußern, wenn wir bereit sind auszusprechen, warum wir gerade traurig, glücklich oder verletzt ist. Oft haben wir beim Herz öffnen so etwas wie eine Blockade. Das liegt daran, dass wir in der Kindheit gelernt haben, dass unsere Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche so nicht in Ordnung sind.

Wenn ein Kind beispielsweise in den Arm genommen werden will, weil es sich nach Nähe sehnt, die Eltern ihm den Wunsch aber verweigern, weil die Mutter mit dem Haushalt beschäftigt ist oder weil der Vater gerade lieber Zeitung liest, ist es für das Kind eine unglaublich schmerzhafte Erfahrung. Macht dieses Kind diese Erfahrung wiederholt, wird es bald alle Situationen vermeiden, die erneut zu diesem Erlebnis führen könnten. Im Herzen des Kindes pflanzt sich die Idee fest, dass seine eigenen Bedürfnisse nicht wichtig sind, da sie ja nicht ernst genommen werden.

Harte Haltung aus Angst vor Verletzung

herz_3[fusion_builder_container hundred_percent=Die eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind offenbar nicht wichtig, so fühlt sich das Kind als Mensch auch nicht wichtig und liebenswert,  es verschließt sein Herz und damit den Zugang zu seinen Gefühlen. Diese Haltung macht uns als Erwachsenen das Leben schwer. Wir erkennen daran, dass unsere Sozialisation, die Gesellschaft, die Erfahrungen, die wir im Lauf unseres Lebens gemacht haben, und die Angst verletzt zu werden, dazu beitragen, das Herz verschlossen zu halten.

Ist unser Herz verschlossen?

Depressionen und Ängste sind Signale für ein verschlossenes Herz. Wir spüren, dass etwas fehlt, vielleicht wird der Wunsch nach Veränderung immer bewusster. Innere Leere, fehlende Selbstachtung und Selbstliebe, Eifersucht, Gier, Vergleiche mit anderen, Perfektionismus, Traurigkeit, Leistungsdenken, Neid, Ohnmachtsgefühle, Lügen, Kämpfe um sein Recht und Kämpfe um Liebe sind deutliche Hinweise.

Mit Herzöffnung zu mehr Gesundheit

KaribikfeelingMit offenen Herzen lassen wir uns vom Leben berühren und sind ganz präsent im Hier und Jetzt. Wir erkennen, spüren und fühlen viel besser, was gut und richtig für uns ist. Wer sein Herz verschlossen hält, seine Bedürfnisse unterdrückt, läuft Gefahr, immer in Sorge zu leben, nie wirklich glücklich zu sein, sich nie geborgen zu fühlen. Das führt zu einem massiven Stresszustand, der sich negativ auf Magen, Darm, Nieren, Muskeln, das gesamte Organsystem und das Herz auswirkt. Ein Stresshormonpegel, der dauerhaft zu hoch ist, schwächt das Immunsystem und facht Entzündungsherde im Körper an.

Eigenverantwortung übernehmen – Emotionen aktiv spüren

Der Weg zur Herzöffnung führt über die Bereitschaft, sein Herz zu öffnen. Dazu machen wir nicht andere für unser gefühltes Glück oder Unglück verantwortlich. Mit sich selbst achtsam und liebevoll umzugehen und sich nicht zu hart zu beurteilen, führt uns auf den richtigen Weg. Das Gefühl von Lebendigkeit und Geborgenheit dehnt sich dabei in uns aus. Gefühle und Zustände von Freude, Neugier aufs Leben, Gelassenheit, der liebevolle Umgang mit sich und anderen, Naturbewusstheit, Sinn für Schönheit, Ehrlichkeit und Offenheit gegenüber den eigenen Gefühlen, Wahrhaftigkeit, Vertrauen und das Gefühl, geliebt und vom Leben versorgt zu sein, Verständnis und Mitmenschlichkeit, innere Ruhe und innerer Frieden werden wieder richtig gefühlt.

Es ist unsere aktive innere Entscheidung – eine entscheidender Schritt für unser Leben – unser Herz zu öffnen und ins echte, wirkliche Fühlen zu kommen. Ein Weg zu mehr Herzlichkeit uns selbst gegenüber und – nach dem Motto „innen wie außen“ – gegenüber unseren Mitmenschen.

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Der Weg zu einem offenen Herzen

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Mehr aus dem Herzen heraus leben und in die Urkraft des Herzens eintauchen

…indem wir mit den richtigen Pflanzenwurzeln das gesamte Herzsystem unterstützen. „Herzkraft“ von Ethno-Health enthält hochwertigste Wurzeln, die uns innerlich stärken. Hier gibt’s nähere Informationen

 

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By |Januar 17th, 2018|

Eine Neujahrsgeschichte

Wann wir wirklich reich sind

image-8Diese Geschichte spielt im alten Persien. Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: „Ich möchte, daß es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen.“ Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste.

Aber der König war nicht zufriedenzustellen. „Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muß es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König.“

Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: „Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muß doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen essen und den billigsten Wein trinken müssen.“

Der König nickte stumm und sagte: „Gut, schafft mir diesen Ramun heran.“ Und so geschah es. 

„Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest?“ fragte der König.

Worauf der Maler sagte: „Wir sind Freunde und brauchen einander – aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich.“ (Quelle unbekannt)

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Geschichten weisen uns den Weg

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Bildquelle: aboutpixel.de / Summer Camping © Herr Jäschke
 

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By |Januar 2nd, 2018|

Geschichten-CD „Balsam für die Seele“ wieder verfügbar

Geschichten berühren unser Herz

Die CD „Balsam für die Seele“ erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Sie war wieder einmal ausverkauft… und seit heute ist sie wieder verfügbar…

Warum eigentlich Geschichten? Was bewirken sie?

Geschichten funken direkt in unser Unterbewusstsein – wir verstehen die Botschaft einer jeder Geschichte mit unserem Herzen, ohne sofort aus dem Verstand heraus dagegen zu argumentieren.

Diese 28 Geschichten auf der CD sind also eine wahre Schatzkiste für jeden, der sich auf die Suche nach dem Wesentlichen in jedem scheinbar noch so unbedeutenden Ereignis begeben möchte und sich wünscht, dem Leben mit mehr Weisheit und Verständnis zu begegnen.

Hier die Lieblingsgeschichte meiner Teilnehmer aus dem Seminar „Mut zum Ich – Lass dein Herz zu deinem Leitstern werden“

Balsam für die Seele

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, Sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer  Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin.

Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre   Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.

„Wirklich?“, hörte man flüstern. „Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!“ und „Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen“, waren die Kommentare.

Niemand erwähnte danach die Listen wieder.

Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt  oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.

Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: „Waren Sie Marks Mathe Lehrerin?“ Sie nickte: „Ja“. Dann sagte er: „Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.“

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.

„Wir wollen Ihnen etwas zeigen“, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. „Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten,  Sie würden es erkennen.“ Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander-gefaltet worden war.

Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten.

„Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben“, sagte Marks Mutter. „Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.“

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: „Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch“.

Chucks Frau sagte: „Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.“

„Ich habe meine auch noch“, sagte Marilyn. „Sie ist in meinem Tagebuch.“

Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. „Ich trage sie immer bei mir“, sagte Vicki und meinte dann: „Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.“

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen  würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass  jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird.

Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist.

Du kannst es auch tun, indem Du diese Geschichte weiter erzählst. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zu tun.

Wie oft scheinen wir zu beschäftigt und beruhigen uns mit dieser Ausrede,  um nichts zu tun, mit dem wir einem Mitmenschen eine Freude  machen?

Denk daran, Du erntest, was Du säst.

Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück.

(Verfasser unbekannt)

Hier gibt’s auch eine Hörprobe… https://www.heikeholz.de/produkte/audio-cds/

 

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By |Dezember 6th, 2017|