Der Weihnachtsbrief…. schon so alt, doch immer noch berührend…

Wenn ein Redakteur mit dem Herzen liest…

Es war am 20.Dezember 1897, als in der New Yorker Zeitung „The Sun“ folgender Brief der achtjährigen Virginia O’Hanlon aus New York eintraf:

HerzSehr geehrter Herr Redakteur,

viele meiner Freunde sagen, dass es gar keinen Weihnachtsmann gibt. Papa meinte, ich solle bei der „Sun“ nachfragen. Die Leute dort wüssten so ziemlich alles. Bitte sagen Sie mir die Wahrheit! Gibt es einen Weihnachtsmann?

Der Chefredakteur, Frank P. Church, schrieb der kleinen Virginia folgenden Antwortbrief:

Meine liebe kleine Virginia! Ich glaube nicht, dass Deine Freunde recht haben. Allerdings leben sie in einem Zeitalter, das den Zweifel auf seine Fahnen geschrieben hat. Wir wollen heute nur glauben, was wir sehen und begreifen können. Deine Freunde sollten jedoch nicht vergessen, dass unsere scheinbar so große Welt nur einen ganz kleinen Punkt des riesigen Weltalls darstellt, und dass wir Menschen über ein Wissen von diesem All verfügen, das die Erkenntnis einer Ameise mit dem Stolz eines Elefanten verbindet. Ja, liebe Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann! Gäbe es ihn nicht, so wäre es traurig um uns bestellt.

Du kannst die Liebe Deiner Eltern auch nicht sehen und begreifen. Aber gibt es darum diese Liebe nicht? Deine Freunde werden auch bemerken, dass es keine Elfen und Feen gäbe. Doch warte nur zehn Jahre, denn heute kannst Du das noch nicht verstehen. Vielleicht stehst Du dann an der Seite eines geliebten Menschen in einer stillen Sommernacht vor einer vom Mondschein versilberten Wiese und siehst die Elfenkönigin mit ihren Elfen tanzen. Am nächsten Morgen würdest Du mit wachen Augen vergeblich nach den Eindrücken ihrer kleinen Füße im Grase suchen – aber trotzdem waren sie da!

Dein Vater könnte nun mehrere Beamte der New Yorker Wach- und Schließgesellschaft bestellen, damit sie Euren Kamin in der Weihnachtszeit bewachten. Sie würden Dir am Weihnachtsmorgen nur berichten können, daß kein Weihnachtsmann den Kamin hinuntergefahren sei. Was würde das beweisen? Trotzdem lägen auf Deinem Platz unter dem Christbaum Gaben der Liebe, die viele Deiner Wünsche erfüllten.

Die schönsten Dinge dieser Welt kann man nicht sehen und begreifen… Und von diesem Glauben leben unsere Dichter, leben unsere Träume. Wie bitter und öde wäre die Welt, wenn wir nicht mehr träumen könnten oder dürften! Auch Du warst einmal ganz klein und hattest Deine Freude an einer Kinderklapper. Wie oft magst Du Dich damals gefragt haben, was eigentlich das Klappern bewirkte. Und eines Tages war es Dir dann gelungen, Deine Klapper kaputtzumachen. Enttäuscht hast Du sie wohl fortgeworfen, denn hinter dem Dich lockenden Geheimnis standen nur ein paar unscheinbare, nichts sagende, kleine Zelluloidkugeln. So ging Dir mit der Entzauberung des Geheimnisses seine Schönheit verloren.

Sage Deinen Freunden, dass man ein Geheimnis nie vorzeitig enthüllen darf, dass man in die unsichtbaren Dinge dieser Welt hineinwachsen, in sie hineinreifen muss. Du darfst uns glauben… noch in Tausenden und Zehntausenden von Jahren wird der Weihnachtsmann die Kinderherzen höher schlagen lassen!

Mit den besten Weihnachtswünschen Deine Zeitung „The Sun“

 

Geschichten weisen uns den Weg

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By |Dezember 11th, 2018|

Sinn und Unsinn des Lobens

„Nix g’schimpft ist g’nug g’lobt.“

Sie kennen sicherlich diesen schwäbischen Ausspruch, der sich leider durch unsere gesamte Kultur zieht. Doch wie fühlen wir uns tatsächlich, wenn wir für unser Tun, unsere Leistung, ja – sogar für unser „Sein“ überhaupt kein Feedback erhalten. Kein positives Wort, kein anerkennender Blick – wenn alles wie selbstverständlich hingenommen wird.

Lob ist Balsam für die Seele

Für unser Selbstvertrauen und Wohlbefinden ist es nachweislich enorm wichtig, gelobt zu werden. Das spornt uns an, wir empfinden mehr Freude. Unsere Einsatzbereitschaft steigert sich automatisch. Fehlt diese Anerkennung, die Wahrnehmung dafür, dass wir Gutes geleistet haben, sinkt unsere Leistung.

Im ersten Moment mögen wir denken, dass Geld der große Motivator ist. Doch wurde hier in Experimenten herausgefunden, dass dies nur eine kurzfristige Befriedigung darstellt. Die wirkliche „Bezahlung“ ist das ehrlich gemeinte Lob.

Dies wusste auch schon der amerikanische Stahlmagnat Charles M. Schwab. Dale Carnegie berichtet in seinem Buch „Wie man Freunde gewinnt“ von der persönlichen Aussage des Industriellen, dass vor allem Anerkennung und Aufmunterung die besten Kräfte in einem Menschen mobilisieren. Von ihm stammt der Gedanke:

„Ich bin bis heute niemandem begegnet, wie berühmt er auch sein mochte, der nicht nach einer
 Anerkennung besser und einsatzfreudiger gearbeitet hatte als nach einem
 Tadel. Ich betrachte meine Fähigkeit, die Menschen zu begeistern, als
 meinen größten Vorteil.“

Doch wie sieht es tatsächlich in unsere Gesellschaft aus?

Ganz schnell sprechen wir von Lobhudelei, von „Einschleimen“, davon, dass die Leistung des anderen eine Selbstverständlichkeit sei. Traurig, wie ich finde. Vielmehr wird getadelt, wird auf das Negative geschaut. Das beobachten wir nicht nur, wenn es um Menschen geht. Viele suchen nach Kritikpunkten am Urlaubsort, im Hotel, im Restaurant – wir sehen nicht die 90 Prozent, die hervorragend sind, sondern stürzen uns auf die 10 Prozent, die sich nicht optimal darstellen.

Das weiße Blatt Papier

Das ist wie bei einem weißen Blatt Papier, auf dem ein schwarzer Punkt zu sehen ist. Wenn ich dieses Experiment bei meinen Seminarteilnehmern durchführe und ich diese frage, was sie sehen, dann antworten nahezu alle: „Einen schwarzen Punkt!“ – In den seltensten Fällen kommt die Antwort: „Ein weißes Papier mit einem schwarzen Punkt.“

„Tadeln ist leicht; deshalb versuchen sich so viele darin“

So sagt der deutsche Maler Anselm Feuerbach im 19. Jahrhundert. Interessanterweise wurde er im Ausland gefeiert, im eigenen Land kritisiert. Auch das kennen wir oft aus eigener Beobachtung oder sogar bitterer Erfahrung: Der Prophet zählt im eigenen Land nichts. Auch in der heutigen Zeit müssen Künstler, Schauspieler, Sänger diese traurige Erfahrung machen. Selbst Trainer, Coaches, Therapeuten etc. berichten von ähnlichen Erfahrungen.

Warum wir uns so schwer tun

Jetzt stellen wir uns die Frage, warum wir uns damit so schwer tun. Hat es etwas damit zu tun, dass wir dem anderen den Erfolg nicht gönnen? Spielt Neid und Missgunst eine Rolle? Meinen wir, der andere würde schlechter in seiner Leistung werden, wenn wir positive Worte finden? Oder würde ein Mitarbeiter beispielsweise mehr Gehalt fordern, wenn er auch von außen hört, dass er gut ist?

„Mit
 Verstand loben ist schwer; darum tun es so wenige.“
 

Auch diese Aussage stammt von Anselm Feuerbach. Was bedeutet dies jetzt für uns? Loben Sie ehrlich und ohne Gewinnabsicht. Loben Sie also nicht, um sich selbst Vorteile zu verschaffen. Loben Sie um des Lobens willen, einfach ehrlich, authentisch, aus dem Herzen heraus. Loben Sie einfach, um den anderen Menschen eine Freude zu bereiten – das ist das edelste Motiv. Weil Sie wissen, dass es dem anderen gut tut – Sie wissen das nicht nur, Sie werden es auch spüren.

Wenn das Herz hüpft

Probieren Sie es einfach mal aus. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass das Herz regelrecht hüpft, dass der gesamte Körper mit Glückshormonen überschwemmt wird, wenn wir echt und aus vollen Herzen gelobt werden. Und was gibt es Schöneres, als wenn wir von unserem Gegenüber nach unsere positiven Worten angestrahlt werden, dessen Augen leuchten und wir mit einem herzerwärmenden Lächeln belohnt werden?

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Wie es besser mit dir und den anderen geht…

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By |November 27th, 2018|

Der Junge und der Hund – eine Geschichte

Wahre Herzensliebe

Bei einem Bauernhof hatte der Landwirt ein Schild an das Tor genagelt. Darauf war zu lesen „Hundebabys zu verkaufen”. Dieser Satz lockte viele Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: „Für wieviel verkaufen Sie die Welpen?” Der Besitzer meinte: „Zwischen 30 und 50 Euro.”

Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. „Ich habe 2,37 Euro, kann ich sie mir anschauen?” Der Bauer grinste und pfiff. Aus der Hütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte über den Hof, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den anderen.

Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte: „Was fehlt diesem kleinem Hund?“ Der Mann erklärte, dass, als der Kleine geboren wurde der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und dass er für den Rest seines Lebens humpeln würde.

Der kleine Junge, richtig aufgeregt, strahlte: „Den kleinen Hund möchte ich kaufen!” Der Mann antwortete: „Den kleinen Hund möchtest Du kaufen? Wenn du ihn wirklich haben willst, dann schenke ich ihn dir.” Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: „Ich möchte ihn nicht geschenkt bekommen, er ist genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will Ihnen den vollen Preis bezahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Euro und 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe.“ Der Mann antwortete: „Du musst ihn wirklich nicht bezahlen mein Sohn. Er wird niemals hüpfen, rennen und spielen können wie die anderen Hunde.”

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hoch, und zum Vorschein kam ein schlimmes verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Er sah zu dem Mann auf und sagte: „Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen, und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.“

Der Mann biss sich auf die Unterlippe, Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: „Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jeder einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird.”

(nach der englischen Geschichte „Weathering the Storm“ von Dan Clark)
 

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Bildquelle: pixabay / CC0 Public Domain

By |September 28th, 2018|

„Bleib bei dir!“

Eine sehr gute Übung aus „The Work“ von Byron Katie

Probiert’s einfach mal aus – es verändert sofort jede Situation:

 Wenn uns andere Vorwürfe machen, Erwartungen einfordern oder uns kritisieren, lösen Sie meist in uns unangenehme Gefühle aus.

Werde an dieser Stelle sehr aufmerksam für das, was sich in dir abspielt. Unser Verstand produziert jetzt ganz schnell Gegenvorwürfe oder Gedanken, mit denen wir uns rechtfertigen oder verteidigen wollen.

Zugleich tauchen Gefühle auf wie Ärger, Wut, Beleidigt- oder Gekränkt-Sein und andere. Sobald du dies bemerkst und sprich innerlich zu dir: „Bleib bei dir, Anna/Kurt (dein Vorname hier einsetzen)!“

Atme tief durch und schieß nicht mit Worten zurück, sondern schweige für ein paar Sekunden. Halte deine Konzentration auf deine innere Bewegungen von Gefühlen und Gedanken.

Dann sage, so ruhig du kannst: „Was du sagst, löst in mir das Gefühl von ….. aus. Ich weiß, das ist mein Gefühl. Danke dafür. Ich werde mich darum kümmern.“ Oder sage: „Ich kann dir im Moment darauf nichts sagen. Ich muss das erst mal sacken lassen, weil es mich ….(Gefühl benennen) macht.“

Der innerlich ausgesprochene Satz „Bleib bei dir“ ist ein Schlüsselsatz, der dir hilft, mehr und mehr selbstzentriert zu bleiben und die äußeren Angriffe für deinen eigenen inneren Frieden zu nutzen.

Wenn du spontan reagierst, verlässt du dich selbst und verfängst dich im Spiel von Angriff und Verteidigung oder in Rechthaberei. Der andere darf dich angreifen, daran kannst du nichts ändern. Das ist seine Angelegenheit. Aber wie du reagierst, das ist deine Angelegenheit.

Im Angriff des anderen liegt ein potentielles Geschenk für deinen eigenen inneren Frieden. Ob du es nutzt, liegt an dir.

(gelesen bei Robert Betz)

The Work erfolgreich anwenden

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Unterstützung mit der Urkraft der Pflanzen

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Bildquelle: René Sputh
By |September 19th, 2018|

Berührend und voller Liebe: Offener Brief an die Ex-Frau

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Trotz Scheidung ewige Liebe und Freundschaft

Heute waren 20 Jahre Ehe im Gerichtsraum 2-D zu Ende.

Um ehrlich zu sein, war es unwirklich. Als wir vor Monaten diese Entscheidung getroffen hatten, hatte es sich angefühlt, als würde die Welt untergehen. Ich hatte Angst davor, wie das Leben ohne dich aussehen würde.

Aber jetzt, an diesem Punkt, scheint es, als könnte ich es überleben. Ich habe mal das Sprichwort gelesen: „Angst macht den Wolf größer, als er ist.“ Und ich hatte wirklich Angst vor dem Leben ohne dich. Du warst so lange Zeit die eine Konstante in meine Leben. Sogar länger als jeder andere Mensch auf der Erde.

Du bist die Stimme in meinem Kopf. Ich verdanke dir so viel nach den letzten 20 Jahren. Also dachte ich, ich sage dir ein paar Dinge an diesem ersten Tag in unserer neuen Beziehung.

Ich weiß, es ist komisch, dir an so einem Tag so etwas zu schreiben, aber das Leben zieht so schnell vorbei und es bleibt einfach keine Zeit, um die richtigen Worte unausgesprochen zu lassen.

Also gestatte mir, ein paar meiner Gedanken und Gefühle von heute mit dir zu teilen…

Du verdienst eine Auszeichnung dafür, dass du es 20 Jahre mit einem Mann wie mir ausgehalten hast.

Wir wissen beide, dass es nicht leicht ist, mich zu lieben. Ich bin ein Getriebener, ich schlafe kaum, mache in jeder Situation Witze und du konntest dich immer darauf verlassen, dass ich mich daneben benehme.

Ich habe mich in unserer gemeinsamen Zeit auf sehr viele Risiken eingelassen. Das ist das Problem, wenn man mit jemandem verheiratet ist, der nach Träumen jagt. Ich habe dich in Abenteuer mitgerissen, für die du dich nie angemeldet hast.

Ich habe zu spät gemerkt, dass viele meiner Träume albtraumhafte Situationen für dich waren. Ich habe mich immer von meiner Leidenschaft antreiben lassen. Und mein Herz will neue Dinge entdecken und kühne Pläne ausführen.

In vielerlei Hinsicht ist mein Leben wie ein Raum voller Sprengstoff… und ich sitze in diesem Raum und spiele oft mit Streichhölzern. Aber du warst immer bereit, mit deinem Südstaaten-Charme und deinen guten Manieren, um meine ungestüme Natur zu bremsen und mit in eine weitere Unternehmung zu folgen.

Ich merke jetzt, dass unser Erfolg seinen Preis gekostet hat – und die Menschen, die ich liebte, mussten ihn zahlen. Das tut mir wirklich leid.

Statistisch gesehen war unsere Entscheidung richtig.

Wir wissen beide, dass die Hälfte aller Ehen mit der Scheidung enden. Aber die andere Hälfte enden mit dem TOD! Wir haben also noch mal Glück gehabt. :-)

Du bist eine TOLLE Mama. 

Deine Güte und Liebe für unsere Kinder ist vielleicht das Allerschönste an dir. Du wirst niemals wissen, wie sehr ich deinem Beispiel gefolgt bin, als wir diese Kinder großgezogen haben. Du atmest Liebe aus und sie atmen sie ein.

Ich will, dass du glücklich bist.

Du verdienst es, glücklich zu sein. Verheiratet zu sein ist oft ein Albtraum. Der Druck, eine gute Ehe führen zu müssen, macht es oft schwer, eine echte Ehe zu haben.

Ich bin ehrlich froh, dass du dich damit nicht mehr plagen musst. Ich weiß, dass ich genau meine Art von Leben führen muss. Aber du verdienst ein viel friedlicheres Leben und ich freue mich, dass du es jetzt bekommst.

Nur damit das klar ist: Ich würde dich noch einmal heiraten… auch wenn ich wüsste, dass es so enden wird. 

Ja, wir haben drei wundervolle Kinder bekommen, aber selbst wenn es Chloe, Titus und Silas nicht gäbe… hätte ich mich trotzdem für dich entschieden.

Ich bin heute ein besserer und ein anderer Mensch durch dich. Ich kann mir nicht vorstellen, durch das Leben zu gehen, ohne diese Zeit mit dir verbracht zu haben.

Du musst aufhören, im Netz nach Krankheiten zu suchen. 

Kopfschmerzen kommen selten von einem Hirntumor. Das meine ich ernst. Es ist TOTAL selten! Du kannst stur und widerspenstig sein. Menschen wie du leben länger als alle, die du kennst. Lass den Tod eine Überraschung sein, wenn er kommt. Genieße die vielen Jahre, die du noch vor dir hast.

Du wirst mich niemals dazu bringen, damit aufzuhören, dich zu lieben.

Ich habe wirklich eine Weile lang versucht, mein Herz dazu zu bringen, dich zu hassen. Das hat nicht geklappt. Du bist einfach ein zu guter Mensch.

Die eine Sache, die mich an unserer Verzweiflung überrascht hat, war, wie einfach es für uns war, einfach wieder Freunde zu sein. So haben „wir“ angefangen. Und ich bin so glücklich, dass wir so auch auseinandergehen. Als großartige Freunde.

Ich liebe es, dass wir immer noch über unsere Kinder reden, über das Leben, unsere Pläne, über Filme, Musik und darüber, wenn ein Promi gestorben ist. Es fühlt sich normal an für mich.

Ich werde immer für dich da sein und dir helfen – egal, worum es geht

Ich liebe es, dass du wieder zur Schule gehst und neue Abenteuer auf deiner Reise durchs Leben entdeckst. Ich werde immer da sein, wenn du Hilfe brauchst… weil ich dein Fan bin. Und es immer sein werde.

Wenn unsere Scheidung mir eine Sache über das Leben beigebracht hat, dann das: wenn ich gewusst hätte, dass es nach 20 Jahren vorbei sein wird, hätte ich mehr Sit-Ups gemacht.

Wieder zu daten, wird interessant werden. Aber mein Freund hat mich bei etwas angemeldet, das Grindr heißt, also bin ich sicher, dass ich bald sehr viele Dates haben werde.

Ich bin nicht dumm. Ich weiß, dass eine Frau wie du nicht lang allein sein wird. 

Es ist so einfach, dich zu lieben. Und ich will, dass du weißt, dass ich ein Fan von jedem sein werde, in den du dich verliebst. Ich werde ihm natürlich so oft ich kann peinliche Geschichten von dir erzählen. Aber damit musst du rechnen, denn ich kann ein echter Arsch sein!

Ich glaube, das fasst alles ganz gut zusammen. Ich habe viel über diesen Tag nachgedacht, als er näher kam. Und alles, was ich wusste war: Ich will, dass das mit uns ein gutes Ende hat.

Es klingt wahrscheinlich dumm… zu wollen, dass unsere Ehe auf eine „gute Weise“ endet. Aber ich denke immer wieder an diesen alten Film Der Löwe im Winter. Wenn die Söhne im Kerker denken, dass sie hören, wie Henry die Stufen herunterkommt, um sie zu töten.

Richard sagt: „Er ist hier. Er wird keine Befriedigung an uns haben. Lass ihn nicht sehen, dass du bettelst…. Nimm es wie ein Mann!“

Geoffrey antwortete: „Du Narr! Als ob die Art, wie du fällst, eine Rolle spielt!“

Richard antwortete: „Also wenn der Fall alles ist, was mir bleibt, dann spielt er eine sehr große Rolle.“

Es war eine Ehre, dass du 20 Jahre lang zu mir gehört hast. Es wird ein Privileg für mich sein, den Rest deines Lebens ein enger Freund zu sein.

Also werde ich das hier mit ein paar Worten der großen Theologin Cyndi Lauper beenden.

„Wenn du dich verloren fühlst, schau dich um — und du wirst mich finden.
Jedes Mal, wenn du fällst, werde ich dich auffangen–
Ich werde warten – Jedes Mal“

Von ganzem Herzen,
Michael

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/michael-cheshire/scheidung-brief-ex-frau_b_5898680.html
Foto: www.sputh.de

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By |August 18th, 2018|

Lasse dich berühren…

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Lasse dich berühren! Lasse dich verzaubern! Ohne Zauber und Berührung hast du als Toter gelebt. (Safi Nidiaye)

Wunderbare Gedanken habe ich hier bei Safi Nidiaye gefunden – klingen im ersten Moment etwas abgefahren, doch lest sie euch in Ruhe durch und spürt mal hinein:

… Wenn du in deinem Leben unter Entmutigung, Langweile, Depression oder schlechter Laune leidest, fehlt in deinem Leben der Zauber. Du musst nicht die Umstände verändern, um Zauber zu finden; du musst das Bewusstsein für Zauber wiederbeleben. Als du ein kleines Kind warst, lebtest du in einer Zauberwelt. Diese Zauberwelt gehört ganz dir, sie war dein Geheimnis, deine heimliche Freude, deine Ekstase, Trost und Kraft.

Als du erwachsen warst, hast du diese Zauberkraft aufgegeben. Du kannst sie wiederfinden. Sie wartet jederzeit auf dich. Sie gehört dir allein. Ihren Schlüssel trägst du im Herzen.

…Denn man kann sich den Gefühlen der anderen Person erst dann öffnen, wenn man sich den eigenen Gefühlen geöffnet hat, indem man sie erlebt, würdigt und annimmt. Dann ist man auch viel besser in der Lage, zu beurteilen, ob es angemessen ist, dem anderen zu sagen, dass man sich über ihn geärgert hat.

Vielleicht ist man zu dem Schluss gekommen, dass die Wut, die er in einem ausgelöst hat, nur mit einem selber zu tun hat und nicht mit ihm, und verspürt kein Bedürfnis nach einer Aussprache. Oder aber man fühlt, dass man sich etwas vom Herzen reden muss.

In diesem Fall wird man nun in der Lage sein, aus der Wahrnehmung seines Herzens heraus die richtigen Worte zu finden, Worte, die für den anderen eine Information sind, mit der er etwas anfangen kann, da sie ihn nicht angreifen oder herabwürdigen.

Manchmal ist es besser, zu denken, bevor man spricht, wenn man mit Worten nur verletzt… Manchmal ist es besser, innezuhalten und die Worte, die man denkt und sagen will, zu filtern… Manchmal ist es besser, sich darauf zu besinnen, warum ich etwas sagen will und was das mit mir selbst zu tun hat…

Der beste Filter ist das Herz, das wahrnimmt, was ist… Hörst du auf dein Herz und folgst du der Stimme deines Herzens, bist du ganz bei dir, spürst, was Gefühle mit dir machen, und du kommunizierst einfach anders, besser, liebevoller und wertschätzender…

Quelle: Safi Nidiaye
 

Magst du mehr darüber erfahren und vielleicht auch mit professioneller Unterstützung daran arbeiten:  http://knipsdeinlichtan.heikeholz.de

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By |August 10th, 2018|

Aus vollen Herzen Ausstrahlung leben

Mit den Lebensprinzipien im Einklang

Heute geht es um das Löwe-Sonne-Prinzip. Die Sonne als etwas Strahlendes, Einzigartiges in Verbindung mit dem Löwen mit seiner sonnenhaften Löwenmähne verkörpern diese Lebensbühne.

Der Solarplexus, das sonnenhafte Auge und das Herz sind die dazugehörigen Körperregionen.

Im Negativen ist hier der Egoismus, die Herrschsucht, Egomanie und der Egozentriker zu finden. In der erlösten Form finden hier strahlende, charismatische, selbstbewusste Persönlichkeiten, die motivieren und überzeugen können und eine großte Selbstsicherheit ausstrahlen.

Hier erfährst du noch vieles über ein gesundes Leben im Einklang mit den Lebensgesetzen: http://gesundheit.heikeholz.de

Viel Freude beim Inspirieren lassen:

 

Die gesamte Urprinzipien-Reihe erlebst du mit mir im Gespräch mit Astrid Flender von Naturkur.ch

 

By |August 7th, 2018|

Die Einladung – The Invitation

Öffne dich, spüre in dich hinein und lebe dein Leben

Karibikfeeling

Ich kenne “Die Einladung” von Oriah Mountain Dreamer schon lange, heute ist mir dieses wundervolle Gedicht zufällig (?) wieder in die Hände gefallen. Es berührt mich immer wieder und regt an, darüber nachzudenken, wie wir unseren Mitmenschen begegnen, was uns an ihnen interessiert, was wichtig ist.

In ihrem Buch “Die Einladung” verbindet Oriah Mountain Dreamer ihre einzigartige Botschaft mit  persönlichen Lebenserinnerungen. Voll mitreißender Darstellungskraft  entwirft sie eine poetische Lebensphilosophie der Leidenschaft, ruft  dazu auf, dieses Leben anzunehmen, sich dem Schmerz und dem Leiden zu  öffnen und sich kompromisslos der Freude und Schönheit zuzuwenden.

Dieses wunderbare Gedicht unterstützt vollkommen meine von mir entwickelte ganzheitliche KNIPS DEIN LICHT AN-Methode

 

Die Einladung – Invitation

 Es interessiert mich nicht, wie du dein Geld verdienst.

Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du es wagst, davon zu träumen, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.

Ich will wissen, ob du es riskierst, dich für die Liebe lächerlich zu machen, für deine Träume, für das Abenteuer, lebendig zu sein. …

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.

Ich will wissen, ob du den Kern deines eigenen Leides berührt hast, ob du durch die Enttäuschungen des Lebens geöffnet worden bist, oder zusammengezogen und verschlossen, aus Angst vor weiterem Schmerz.

Ich will wissen, ob du im Schmerz stehen kannst, meinem oder deinem eigenen, ohne etwas zu tun und ihn zu verstecken, ihn zu verkleinern, oder ihn in Ordnung zu bringen.

Ich will wissen, ob du mit Freude sein kannst, meiner oder deiner eigenen; ob du mit Wildheit tanzen und dich von Ekstase füllen lassen kannst bis in die Spitzen deiner Finger und deiner Zehen, ohne uns zu ermahnen, vorsichtig zu sein, realistisch zu sein, oder an die Beschränkungen des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du mir erzählst, wahr ist.

Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben; ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob du treu sein kannst und darum vertrauenswürdig.

Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob du dein Leben aus SEINER Gegenwart entspringen lassen kannst.

Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem und meinem, und trotzdem am Ende eines Sees stehen kannst, um zum silbernen Vollmond zu rufen: „Ja“.

 Es interessiert mich nicht, zu wissen wo du lebst und wieviel Geld du hast.

Ich will wissen, ob du nach der Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst, müde und zerschlagen, um dich um deine Kinder zu kümmern.

Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie es kommt, dass du hier bist.

Ich will wissen, ob du in der Mitte des Feuers mit mir stehst, ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studiert hast.

Ich will wissen, was dich von Innen trägt, wenn alles andere wegfällt. Ich will wissen, ob du alleine mit dir sein kannst und ob du deine Gesellschaft in den leeren Momenten wirklich magst.

– Oriah Mountain Dreamer, Autorin von “Die Einladung”
 

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Der Weg zu dir

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By |Juli 18th, 2018|

Das Herz – Unser zweites Gehirn

Ein superinteressanter Artikel, den ich im Dezember2010-Newsletter auf www.sein.de gefunden habe!

Das Herz – unser zweites Gehirn

Man sieht nur mit dem Herzen gut, sagte der kleine Prinz. Und das stimmt. Jetzt wissen wir sogar: Man denkt nur mit dem Herzen gut. Denn die ganze Geschichte von „aus dem Kopf ins Herz“ ist tatsächlich weit mehr als nur eine esoterische Metapher. Jüngere Forschungen rund ums menschliche Herz fördern atemberaubende Entdeckungen zutage und legen nahe, dass Bewusstsein womöglich eine gemeinsame Leistung von Herz und Gehirn sein könnte.

Wusstest Du zum Beispiel, dass im Herzen eine neuronale Struktur angelegt ist, die der in unserem Gehirn ähnelt? Dass das Herz unsere Gehirnfunktionen beeinflusst? Dass vom Herz ein Magnetfeld ausgeht, dass 500-5000 Mal stärker ist als das unseres Gehirns? Ein Magnetfeld, welches das Nervensystem anderer Menschen beeinflusst und noch mehrere Meter vom Körper entfernt messbar ist?

Überrascht? Eigentlich merkwürdig, schließlich gilt das Herz in vielen Weisheitstraditionen seit Hunderten von Jahren als das Zentrum von Emotion, Intuition, Weisheit, Leidenschaft und Liebe. Als wichtiges spirituelles Zentrum und Tor zum wahren Selbst. Millionen Menschen berichten, dass sie bestimmte Gefühle in der Gegend des Herzens wahrnehmen. Aber jahrelang schien man uns zu erzählen: Da ist nichts!

Nun hat die Wissenschaft endlich aufgeholt. Neue Studien zeigen nicht nur, dass unser Herz selbst eine Art von Gehirn ist, sondern erklären sogar, wie es mit dem Gehirn kommuniziert und wie es unsere Wahrnehmung und Emotionen beeinflusst. Und sie geben einen verblüffenden Einblick in die wahre Macht unseres Herzens in unseren Beziehungen.

Das Gehirn in unserem Herzen

Für die Medizin war das Herz lange Zeit so ungefähr das organische Äquivalent zur Gartenteichpumpe: Es drückt halt das Blut durch den Körper und wenn es kaputt ist, wird es ausgetauscht. Einige Forscher behaupten nun aber: Das Herz ist auch ein sensibles Sinnesorgan, ein hoch entwickeltes Sinneszentrum, das eine Fülle an Informationen empfängt und verarbeitet.

Das Herz scheint buchstäblich ein zweites Gehirn zu sein. Denn zum Erstaunen vieler Forscher enthält das hoch komplexe Nervensystem des Herzens etwa 40.000 Neuronen, die ein eigenständiges und vom Gehirn und unserem autonomen Nervensystem unabhängig agierendes Netzwerk bilden, das jedoch über vielfältige Wege in Kommunikation mit unserem Kopf-Gehirn steht. Über unterschiedliche afferente Nerven sendet das Herz fortwährend Informationen an das Kopf-Gehirn und beeinflusst dadurch unsere Wahrnehmungen und mentalen Vorgänge.

Die Nervenbahnen aus dem Herzen erreichen das Kopf-Gehirn an der Medulla, laufen dann weiter bis in die höheren Zentren im Gehirn und haben offenbar großen Einfluss auf die Amygdala – ein wichtiges Zentrum für Instinkte, Emotionen und Angst.

Interessant ist dabei, dass das Herz-Gehirn offenbar völlig eigenständig „denkt“ – unabhängig von Gehirn und Nervensystem.

„Das Nervensystem im Herzen (das Herz-Gehirn) ermöglicht es dem Herzen unabhängig von der Großhirnrinde zu lernen, zu erinnern und Entscheidungen zu treffen. Außerdem haben zahlreiche Experimente demonstriert, dass die Signale, die das Herz ununterbrochen zum Gehirn sendet, die höheren Gehirnfunktionen, die mit Wahrnehmung, Kognition und der Verarbeitung von Emotionen befasst sind, maßgeblich beeinflusst“, berichtet Rollin McCraty, Ph.D., vom Institute of Heart Math.

Das Magnetfeld des Herzens

Eine noch viel erstaunlichere Entdeckung der Forscher am Institute of Heart Math ist aber das ungeheure Magnetfeld des Herzens: Die elektrische Komponente dieses Feldes ist etwa 60-mal stärker als die des Gehirns, die magnetische sogar bis zu 5000-mal und kann noch mehrere Meter vom Körper entfernt gemessen werden.

Dieses Herz-Feld pulsiert und sendet komplexe rhythmische Muster durch den ganzen Körper, wodurch es offenbar eine Vielzahl von Prozessen beeinflusst – auch unser Gehirn synchronisiert sich immer wieder auf diesen elektromagnetischen Puls. In Entspannung und Freude synchronisieren sich auch Atem und Blutdruck. Das Herz-Feld könnte damit das synchronisierende Signal für den ganzen Körper bereitstellen, auf das wir uns bewusst einstimmen können, um sozusagen in Harmonie mit dem Herzen zu schwingen.

Wenig überraschend ist es da, wenn die Forscher am Institue of Heart Math berichten, dass negative Emotionen ein sehr gestörtes rhythmisches Muster hervorrufen, während, Liebe, Freude und andere positive Emotionen sehr harmonische und gleichmäßige Felder erzeugen, wie man anhand von einer Spektralanalyse des Herz-Feldes nachweisen konnte.

Herzverbindung – die Synchronisation der Herzen

Welche Bedeutung hat das für unsere Beziehungen? Schließlich wurde nun schon mehrfach nachgewiesen, dass sich auch die Gehirne von Menschen während eines tiefen Gesprächs soweit synchronisieren, bis die Gehirnwellen völlig identische und deckungsgleiche Muster aufweisen. McCraty und sein Team haben diese Forschung nun erweitert und glauben, dass das Herz in diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen könnte.

„Experimente am Institute of HeartMath haben bemerkenswerte Hinweise darauf geliefert, dass das elektromagnetische Feld des Herzen Informationen zwischen Menschen übertragen kann. Wir konnten einen Austausch von Herz-Energie zwischen Individuen messen, die bis zu 1,5 Meter voneinander entfernt waren. [… ] Die Ergebnisse dieser Versuche haben uns veranlasst zu folgern, dass das Nervensystem als eine Art „Antenne“ fungiert, die auf die elektromagnetischen Felder eingestimmt ist, die von den Herzen anderer Individuen erzeugt werden und auf diese reagiert. Wir glauben, diese Fähigkeit zum Austausch von energetischen Informationen ist eine angeborene Fähigkeit, welche das Gewahrsein erhöht und wichtige Aspekte wahrer Empathie und Sensibilität für andere vermittelt.“

Das Herz als Hormondrüse

Aber auch ganz biologisch tut das Herz weit mehr, als nur zu pumpen: In den achtziger Jahren wurde das Herz erstmals als eine Hormondrüse klassifiziert. Im Nervensystem des Herzens werden genau wie im Gehirn verschiedene Neurotransmitter und Hormone ausgeschüttet, die Einfluss auf den ganzen Körper haben. Noradrenalin, Dopamin und Oxytocin sind die wichtigsten dieser Hormone, wobei Oxytocin vor allem deshalb interessant ist, weil es als das „Liebes-Hormon“ gilt, das maßgeblich Mutterliebe, Verbundenheit, Toleranz, Verständnis und soziales Verhalten beeinflusst.

Vom Kopf ins Herz

„Das ganze Universum ist im Körper enthalten, der ganze Körper im Herzen. So ist das Herz der Kern des ganzen Universums.“ (Ramana Maharshi)

Hat der kleine Prinz also tatsächlich recht? Und nebenbei auch all die Indianer, weisen Männer und Frauen, Meister und Gurus, die uns seit Hunderten von Jahren raten, dem Herz zu folgen. Zumindest kommen wir scheinbar dem Mysterium des Herzens immer näher, jenem Ort, der so nah sein soll bei Gott, der die Welt mit dem Absoluten verbindet und die Erde mit dem Himmel.

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Der Weg zu einem offenen Herzen

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Mehr aus dem Herzen heraus leben und in die Urkraft des Herzens eintauchen

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By |Juli 17th, 2018|

Eine wunderbare Geschichte zum Nachdenken: Das schöne Herz

Weisheit über innere Schönheit, Tiefe und Weisheit

Ein junger Mann stand eines Tages auf einem Platz in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz der ganzen Stadt habe.
Viele Menschen versammelten sich um ihn und alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es hatte keinen Fleck und keine Fehler. Alle versammelten Menschen gaben ihm recht. Es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten.Der junge Mann war sehr stolz und prahlte laut mit seinem schönen Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann auf und sagte:

„Dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines.“

Die versammelte Menge und der junge Mann schauten auf das Herz des alten Mannes. Dieses schlug kräftig, aber es war voller Narben. Es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken. An einigen Stellen waren tiefe Furchen und es fehlten sogar ganze Teile.

Die Leute starrten ihn an:

„Wie kannst du behaupten, dein Herz sei schöner?“

Der junge Mann schaute auf das Herz des alten Mannes, sah dessen Zustand und begann laut zu lachen:

„Du musst scherzen, dein Herz mit meinem zu vergleichen. Mein Herz ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.“

„Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen.”

Die Menschen lauschten gespannt, als der Alte weitersprach:

„Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es meinen Mitmenschen und oft geben sie mir dann ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau gleich sind, habe ich einige Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen.

Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen. Erkennst du jetzt die wahre Schönheit?“

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.

Der alte Mann nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz. Dann nahm er ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde im Herzen des jungen Mannes. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich herzlich und Seite an Seite gingen sie weg – und ließen die betroffene schweigende Menge zurück.

(Quelle: Manuela Ridder-Hillenbrand)

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By |Juli 6th, 2018|