Gefühle wahrnehmen anstatt sich mit ihnen zu identifizieren

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Wenn Sie die Fähigkeit in sich entdeckt haben, Ihre Gedanken und Gefühle wahrzunehmen,
ohne mit ihnen identifiziert zu sein, haben Sie das Wertvollste erworben,
das Sie überhaupt erlangen können: Freiheit von der Herrschaft Ihrer Gedanken
und Gefühle. (Safi Nidiaye)

Persönlich, innerlich frei sein

Sehr schöne Gedanken zur Identifikation mit unseren Gefühlen habe ich bei Maria Schmid/Herzensarbeit gefunden:

Identifiziert-sein bedeutet, von den eigenen Gedanken und Gefühlen beherrscht zu sein – meist ohne es selber zu merken.

Herz

Wer mit einem Gefühl, z. B. einer Wut, identifiziert ist, nimmt die Menschen und die Welt um sich herum durch die Brille dieser Wut wahr und re-agiert entsprechend, nämlich aus dem Gefühl der Wut heraus. Er ist dann in dieser „Wutsituation“ nicht wirklich frei, zu agieren und handelt, meist wie immer, nach seinem Muster – entweder geht der Betreffende in die Luft oder er schluckt die Wut hinunter oder er verzieht sich schmollend usw.

Sich aus der Identifikation von eigenen Gedanken und Gefühlen zu lösen bedeutet:

  • Anstatt sich von einer Emotion beherrschen zu lassen und nach eingefahrenen Mustern immer wieder gleich zu reagieren,
  • stattdessen die Emotion im Körper zu fühlen, bewusst als Gefühl wahrzunehmen und
  • sein HERZ dafür zu ÖFFNEN, d. h. dem eigenen Gefühl – ob positiv oder negativ
  • mit Aufmerksamkeit, Achtung, Anerkennung, Verständnis und Mitgefühl zu begegnen.

 

Wie wir immer mehr zu uns selbst finden, besser mit uns zurecht kommen, mehr in die Selbstliebe kommen, erfährst du auch in meinen Büchern: „Glücklich sein verleiht Flügel“ und „Kleine Schritte Große Veränderung“

 

 

 

Wer den Prozess, in sein körperliches und mentales Gleichgewicht zu kommen und eine ausgewogene Energiebalance von den drei Doshas (Kapha, Pitta und Vata) anzuregen, auch mit hochwirksamen Pflanzenauszügen unterstützen möchte, findet in „Ayurveda-Balance“ von Ethno-Health hochwertigste Kräuter und Früchte aller Welt, die nachgewiesenermaßen für mehr Vitalität, Leistungsfähigkeit und körperliches wie seelisches Wohlbefinden sorgen. Hier gibt’s nähere Informationen

 

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By |Juni 21st, 2018|

Eine wunderbare Geschichte von Pierre Franckh

Erfolg ist … in die Liebe zu investieren

Vor vielen, vielen Jahren, als ich während meiner Zivildienstzeit, als Sanitäter für die Johanniter Unfallhilfe unterwegs war, verbrachte ich viele Tage und Nächte im Krankenwagen.
Tagsüber war unsere Hauptbeschäftigung alte gebrechliche Menschen zu ihren Arztbesuchen und wieder zurück in ihr bescheidenes Zuhause zu fahren.

Als junger Mensch, der sich nicht vorstellen konnte, was Alter überhaupt sein sollte, lernte ich gebrechliche, ängstliche und bedürftige Menschen kennen, die nun, im Abend ihres Lebens auf die Hilfe anderer angewiesen waren.
Ohne mir wirklich darüber Gedanken zu machen, vermutete ich hinter den meisten alten Menschen ein Leben in Armut und glaubte, dass sie schon immer am Rande unserer Gesellschaft gestanden hatten. Das Leben war einfach an ihnen vorbeigezogen. Das Leben hatte sie nicht beachtet und gleichzeitig hatten es diese alte Menschen nicht geschafft etwas aus ihrem Leben zu machen.

Mit der Überheblichkeit der Jugend und meinem Erfolg als Schauspieler im Rücken lag das ganze Leben noch vor mir und es war mir undenkbar, dass ich jemals so enden würde. Dafür war ich doch viel zu erfolgreich.

Trotz des gewaltigen Altersunterschied mochte ich aber den Kontakt mit diesen Menschen und die Tätigkeit, die ich ausführen durfte.

Ich mochte sie, die sympathischen Augen und die weichen Hände, die darum baten, beim Gehen an die Hand genommen zu werden. Ich mochte auch ihre Langsamkeit in einer beschleunigten Welt.

Ich selbst war beruflich auf den Höhepunkt meiner Karriere. Ich drehte einen Film nach dem anderen und wurde natürlich auch von den älteren Menschen, die mich erkannten, öfters darauf angesprochen. Ihr Leben bestand ja nur noch darin vor dem Fernseher zu sitzen und so erzählte ich ihnen manches mal von der Welt der Stars und den Blitzlichtgewittern.

Mit der Zeit kannte ich bereits viele von diesen alten Menschen. Sie hatten ihr routinemäßigen Arztbesuche und ich fuhr sie regelmäßig dorthin und wieder zurück. Viele von ihnen habe ich heute längst vergessen und niemand von ihnen dürfte heute nach vierzig Jahren noch am Leben sein.

Aber ein Mann ist mir noch heute im Gedächtnis geblieben. Denn er zeigte mir etwas, das mir sehr zu denken gegeben hatte.

Fast jede Woche fuhr ich ihn zum Arzt. Immer am Dienstag um 10 Uhr. Seit fast drei Monaten sahen wir uns. Wir mochten uns irgendwie, aber außer den üblichen Sätzen, „Guten Morgen.“ „Wie geht es Ihnen?“ „Auf Wiedersehen“, hatten wir uns nie viel unterhalten.

Eines Tages, nach unserem üblichen „Guten Morgen“ und dem Schweigen während der Fahrt, sagte er plötzlich zu mir: „Es bleibt nicht so.“ Ich sah ihn erstaunt an. Ich verstand nicht was er meinte.

„Der Erfolg“, fuhr er fort und lächelte. „Der Erfolg vergeht. Das Einzige was bleibt ist die Liebe, die man investiert. Dann hat man sich später nichts vorzuwerfen.“
Er lächelte weise und ich dachte nicht weiter darüber nach. Viel zu geschäftig war ich mit mir selber.

Beim Abschied rief ich ihm mein übliches „Einen schönen Tag noch“ hinterher und hakte seine Bemerkung als skurriles Gerede eines alten Mannes ab.

Aber eine Wochen später holte ich ihn erneut von seinem Arztbesuch ab. Ich knöpfte seine Jacke zu, die er falsch geschlossen hatte und nannte den kleinen hilflosen Mann „Paps“. Ich hatte es nett gemeint, ab er erkannte nur zu gut meine jugendliche Überheblichkeit.
Er lachte mit seiner schwachen hellen Stimme, ergriff meine Hände und sah mich an. „Dann weißt du ja wohin die Reise geht. Das hier ist auch deine Zukunft.“

An meiner Reaktion konnte er sehen, für wie absurd ich diese Bemerkung hielt. „Du kleiner liebenswerter arroganter Kerl“, sagte er schmunzelnd. Es war ein liebes verständnisvolles Lächeln. Er erinnerte sich an das Privileg der Jugend.

Er sah mich eindringlich an und dann erfuhr ich, dass er im Leben überhaupt nicht so hilflos gewesen war, wie es nun den Anschein hatte. Er hatte eine Firma mit 70 Angestellten und eine Familie mit zwei Kindern.

Ich war erstaunt. Nie hatte ich einen erfolgreichen Mann hinter dem alten gebrechlichen Gesicht vermutet. Er lachte, denn mein Erstaunen war deutlich abzulesen.

„Ja“, sagte er, mit einem weichen wehmütigem Lächeln, „ich war nicht nur erfolgreich, ich hatte auch eine Familie. Aber ich hatte einfach zu wenig Zeit für sie, weil die Firma jede Sekunde meines Lebens fraß. Nun ja, wie das Leben so läuft, meine Frau lernte jemanden anderen kennen und nahm die Kinder mit.“

Ich half ihm in den Wagen und schnallte ihn an, weil seine gebrechlichen Hände nicht mehr die Kraft dafür besaßen und erfuhr, dass ihm nach der Scheidung nur die Firma geblieben war und einige Affären, an die er sich noch gut erinnerte. Aber die Zeiten änderten sich, die Erfolge der Firma ließen nach. Auch sein Erspartes. Nein, mittellos war er nicht, aber alt. Zu alt, um alleine zu leben. Er kann sich das Altersheim leisten, das ginge schon in Ordnung. Aber dass seine Kinder ihn nicht besuchten, mit dem kam er weniger klar.

„Was bleibt einem denn schon?“, sagte er und seine Augen waren voller Trauer. „Worauf soll ich denn stolz sein? Wofür hat es sich denn gelohnt zu leben? Dass ich eine Firma hatte und beruflichen Erfolg? Nun, die Kinder besuchen jetzt wohl ihren neuen Papa, der wohl wesentlich mehr Zeit für sie hatte.“

Wir schwiegen eine Weile. Der Krankenwagen stand noch immer vor dem Arztgebäude und wir saßen beide stumm auf dem Rücksitz.

„Ich war also sehr erfolgreich“, fuhr er leise fort, als er bemerkte wie nachdenklich er mich gemacht hatte. „Aber heute bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich habe die Frau geheiratet, die ich liebte, die ich noch heute liebe, aber ich bin nicht mehr mit ihr zusammen. Sie hat jetzt Krebs, habe ich gehört. Aber ich spiele keine Rolle mehr in ihrem verbleibenden Leben, ein anderer sitzt an ihrem Bett und genießt die letzten Stunden mit ihr. Und weißt du“, lachte er und seine Augen strahlten, „ich war so glücklich als ich Vater wurde. Als sie es mir damals gesagt hat, war ich so glücklich. Wir haben Champagner gekauft, den ich alleine getrunken habe, weil eine werdende Mutter ja nicht trinken darf. Und ihr Gesicht, das hättest du sehen sollen, es war so schön.“

Dann schwieg er eine Weile lächelnd in seiner Erinnerung und sein Gesicht wurde wieder ernster. „Aber ich hatte keine Zeit für meine Kinder. Ich hatte ja meine Firma. Wir stellten Lacke her. Sehr erfolgreich. Aber, nun ja… Bin ich wirklich so erfolgreich gewesen? Damals hätte ich diese Frage mit einem eindeutigem „Ja“ beantwortet, heute würde ich zögern.“

Der alte Mann, dessen Name ich leider nicht mehr weiß, schmunzelte traurig, stützte sich auf seine dünnen Ärmchen ab, und fragte mich ob er mir ein Geheimnis verraten solle.
„Was denn für ein Geheimnis?“
Er nahm meine Hand und zog mich an sich. „Wahrer Erfolg findet nur im Herzen statt.“

An diesem Nachmittag bestand er darauf, dass ich ihn zum Aufzug des Alterseimes bringe. Und dann noch in sein Zimmer. Dann nahm er umständlich aus einer kleinen Kunstledertasche eine Fernsehzeitschrift und schlug sie auf. Auf einer Doppelseite war ein Bericht über mich mit einem großen Foto. „Auf dieses Foto“, sagte er, „bist du wahrscheinlich sehr stolz. Aber nächste Woche wird mit diesem Foto der Fisch eingepackt und jemand anderer hat auf dieser Seite deinen Platz eingenommen.“

Er sah mich milde lächelnd an und setzte sich auf sein frisch bezogenes Bett. „Dieses Foto hat nur dann einen Wert, wenn es jemand in seinem Herzen trägt. Wenn es eingerahmt auf einem Schreibtisch steht, weil es jemanden gibt, der dich liebt.“

Wir aßen ein paar alte Kekse und tranken einen extrem dünnen Kaffee, den die Schwestern uns vorbeigebracht hatten, da sie glücklich waren, dass der alte Mann endlich einmal Besuch hatte.

Ich sah ein Foto auf einer kleinen Kommode. Es zeigte eine strahlend hübsche Frau im besten Alter. Ein Mann stand neben ihr und hatte ihr den Arm umgelegt. Sein Gesicht war jung und voller Stolz und ich erkannte die Gesichtszüge des alten Mannes. Die Frau hatte ein Baby auf dem Arm und vor dem Mann stand ein kleiner Junge. Auch er lachte und zeigte, dass er noch keine Zähne besaß.

Der alte Mann nickte wehmütig. „Erfolg bleibt nicht“, sagte er leise. „Bleiben tust nur du. Erfolge verändern sich mit dir. Heute ist es ein Erfolg, wenn ich morgens meine Schuhe selber zubinde, oder wenn ich den Namen der Schwestern im Gedächtnis behalte und sie parat habe, wenn ich sie sehe. Aber auch das wird sich ändern. Wahrer Erfolg bleibt nur hier“, sagte er und tippte sich dabei auf sein Herz.
„Meins ist gebrochen. Obwohl ich so erfolgreich war. Aber vielleicht war ich ja gar nicht so erfolgreich. Vielleicht ist dein Foto hier in der Zeitung auch gar nicht so erfolgreich. Auch wenn du das jetzt glaubst.“
Dann stand er von seinem Bett auf und ließ sich von mir in den Gemeinschaftsraum führen. Viele alte Menschen saßen an Tischen oder in tiefen Ledersesseln. Sie lasen, spielten Karten oder beschäftigten sich mit Brettspielen.

Wir setzten uns an einen alten Tisch am Fenster und er deutete mit seinem ausgemergelten Finger in den Raum.
„Hier gibt es viele einsame vergessene Menschen. Nur wenige haben öfters oder gar beständig Besuch. So manche Herzen sind verletzt und schwer. Das Einzige, was uns heute gewiss ist. Nur wer in die Liebe investiert hat, ist wirklich erfolgreich.“
Ein Mann im Rollstuhl fuhr an uns vorbei und sah mich an.
„Das ist Hans“, sagte er leise. „Er hatte ein Kanzlei. Strafrecht. 30 Jahre lang. Er war richtig gut. Und dann hatte er einen Schlaganfall. Besuchen tut ihn heute niemand. Aber ich wollte dir jemand anderen zeigen.“

Dann deutete er mit seinen knöchrigen Fingern auf eine alte Dame in einem tiefen Ledersessel. Sie war in einem Gespräch mit einem jungen Mann.
„Regina“, sagte er und nickte. „Sie hatte im Leben überhaupt keinen Erfolg. Keine Firma, kein Studium, nicht einmal eine abgeschlossene Lehre. Und dennoch hat sie jeden Tag Besuch. Na ja, sie hat eben in die Liebe investiert. Wir alle beneiden sie darum. Menschen erinnern sich an sie. Man holt sie ab. An Wochenenden, an Feiertagen, an Weihnachten. Im Sommer verbringt sie ihre Zeit bei ihren Enkeln.
Mich besucht nicht ein einziger Angestellter. Nicht meine Kinder und nicht meine Frau, die im Sterben liegt. Ich werde sie wohl nie wieder sehen.“
Die alte Frau bemerkte, dass wir sie betrachteten und winkte uns liebevoll zu.

„Versuche in jedem alten Menschen den 16jährigen Jungen oder das 16jährige Mädchen zu sehen. Du wirst dich wundern. Oder noch besser. Versuche einmal dich selbst in jedem alten Menschen zu sehen. Dann wirst du schnell erkennen was dich wahrhaftig erfolgreich macht.“
Er setzte sich in einen Stuhl am Fenster. Er wirkte müde und ich ließ ihn alleine.
Unten auf dem Kiesweg sah ich noch einmal sein Gesicht und seine Hand, die mir zum Abschied zuwinkte.

Dieser Moment ist mir wohl deswegen so tief in Erinnerung geblieben, weil es keinen weiteren Dienstag mehr gab, da ich ihn abholen durfte. Er starb an einem Freitag. Alleine. Ohne seine Frau. Ohne seine Kinder. Nicht einmal ich konnte ihn mehr besuchen. Sein Zimmer war bereits leer geräumt und wurde von einem anderen Mann bewohnt. Das Foto auf der Kommode war verschwunden. Ebenso die Fernsehzeitschrift mit dem Bericht über mich und meinem Foto. Am Kiosk gab es schon die nächste Ausgabe des Wochenblattes.

Nichts ist so vergänglich wie der Erfolg. Denn der wahre Erfolg findet nur im Herzen statt.
Mein Herz hatte er berührt. Aber ich kam nicht mehr dazu es ihm zu sagen.

Erfolg ist … in die Liebe zu investieren


Text: Pierre Franckh
Auszug aus dem Buch „Einfach erfolgreich sein“

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By |Juni 20th, 2018|

Beziehungen verbessern mit dem Gesetz der Resonanz

Herausforderungen annehmen – Entscheidungen treffen: Den Weg des Herzens gehen


HerzHören Sie auf, sich über Ihre Probleme den Kopf zu zerbrechen, und öffnen Sie stattdessen Ihr Herz. 
Das ist der schnellste – und schönste – Weg, Ihr Probleme zu lösen, Ihre Beziehungen zu verbessern, die richtige Entscheidung zu finden und sich selbst zu heilen.  (Safi Nidiaye, Die 10 Herzensschlüssel)

 

Der Partner als Spiegel

Alles, was im Außen ist, was wir im Außen erleben, ist für uns ein Spiegel. Besonders, wenn sich bestimmte Themen wiederholen, ist besonders sinnvoll, sich diese Themen einmal näher anzuschauen. Wenn uns immer wieder dieselbe Thematik begegnet, hat es etwas mit uns zu tun. Dann soll uns etwas damit aufgezeigt werden, wir werden sozusagen mit der Nase darauf gestoßen. Dahinter steckt das Gesetz der Anziehung. Das, was ich aussende, ziehe ich an.

Natürlich weiß ich oft gar nicht, was ich aussende. Deshalb darf ich hier achtsam sein, was von außen auf mich zukommt.

Das Handspiegel-Experiment

Wenn ich jetzt den Partner als Spiegel sehe, woher weiß ich, dass ich das bin, was der Partner mir zeigt? Lassen wir uns das einmal an einem Beispiel verdeutlichen: Nehmen Sie einmal einen ap4b6c25a3d234f_xsHandspiegel und schauen Sie hinein. Sie wissen ganz genau, dass Sie sich selbst sehen. Woher wissen Sie das so genau, woher wissen Sie, dass dieses Gesicht, was Sie aus dem Spiegel anschaut, Sie selbst sind? – Das haben Sie gelernt. Ganz junge Kinder, die das noch nicht gelernt haben, schauen in den Spiegel und versuchen den Milchbart oder die Schokolade im Gesicht im Spiegel zu verändern.

Jetzt kommt im Außen ein Partner auf mich zu, den schaue ich an und sage mir: „Du siehst ja ganz freundlich aus – aber: du hast da was.“ Jetzt versuche ich den anderen zu verändern, ich mache das vergleichsweise so, wie es das Kind mit dem Spiegel gemacht hat. Ich wische sozusagen bei dem anderen herum. Wenn ich mir jetzt aber bewusst mache, dass der andere nur mein Spiegel ist, dann müsste ich ja bei mir schauen! Das, was der hat, habe ich auch!

Die Spiegelung ist also so zu verstehen, dass der Partner, der Nachbar, der Chef mir nur das widerspiegelt, was ich in mir trage, was ich wirklich bin. Jetzt ist es auch verständlich, dass ich nicht versuchen sollte, den anderen zu verändern. Das einzig Richtige ist, bei sich selbst zu schauen. Alles, was mir im Außen begegnet, bin ich selbst. Deshalb brauche ich nicht den anderen zu verändern, sondern sollte ich mich und meine Resonanzen verändern – dann verändert sich das Außen, der andere, automatisch auch.

Was spiegelt mir mein Partner?

Innerhalb der Partnerschaft sollte ich entsprechend auch nicht den Partner verändern, sondern bei mir schauen, an mir arbeiten. Wie ist meine Einstellung, meine Überzeugung, welche Glaubenssätze trage ich in mir? Ich sollte genau hinschauen, was spiegelt mir mein Partner?

Individuelle Beratung von Heike HolzHierzu ein Beispiel aus der Praxis:

Eine Klientin von mir warf ihrem Partner vor, er könnte sich nie entscheiden. Sie führte mit ihm lange Zeit eine On-Off-Beziehung, es war wirklich schwierig. Sie selbst meinte von sich, fest entschlossen zu sein, mit diesem Mann zusammen sein zu wollen, mit ihm zusammenzuziehen, für sie schien alles klar zu sein. Augenscheinlich konnte er sich nicht entscheiden. Diese Klientin hat ihrem Partner diesen Umstand jahrelang vorgehalten, das war immer wieder Streitthema. Nach etwa zehn Jahren wurde dann dieser Frau etwas bewusst, ihr ging ein Licht auf: Es gab auch in ihrem Leben einen Bereich, in dem sie sich nicht entscheiden konnte. Sie dachte immer, sie wäre die absolute Geschäftsfrau, erfolgreich in der Versicherungsbranche, konnte sie mit allen Kunden zu sehr präzisen, schnellen Entscheidungen kommen. Doch machte sie sich nach einiger Zeit selbstständig, bot auch Fachseminare in diesem Bereich an. Und genau hier kamen in ihr plötzlich Unsicherheiten hoch. Einerseits wollte sie ihr Wissen weitergeben, auch andere in ihre Fachkenntnis einweihen. Andererseits kamen die Zweifel, ob sie sich damit vielleicht eine eigene Konkurrenz schuf, sie also das Wasser selbst abgräbt.

Wie Innen so AußenNetzwerk

Nach einer Systemischen Aufstellung, die wir durchführten, wurde klar, dass diese Klientin selbst ein großes Thema mit Unentschlossenheit hatte und dieses in ihrer privaten Beziehung von ihrem Partner nur gespiegelt wurde.

Das eigentlich Spannende war dann die Tatsache, dass, als die Klientin diese eigene Unentschlossenheit bearbeitet und gelöst hatte, der Partner wie von selbst auf sie zukam, mit ihr zusammenziehen wollte und ihr sogar einen Heiratsantrag gemacht hat.

Fazit: Wenn Sie ihn Ihrem Innern etwas verändern, ändert es automatisch auch das Umfeld im Außen. Sie ändern die Resonanz dazu.

Willst du mehr für dich und deine persönliche Weiterentwicklung tun?

Dann informiere dich hier: https://www.heikeholz.de/individualprogramm/

Der Weg zu einem erfüllten Leben

Mehr Tipps, wie du einem erfüllten, reichen Leben näher kommst und Herausforderungen positiv begegnest, findest du auch in meinem Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… :-)

 

By |Juni 14th, 2018|

Raus aus dem Hamsterrad mit Achtsamkeitsübungen

Ushuaia

Die perfekte Strategie, dem Alltagsstress zu begegnen

Gerade dann, wenn wir eigentlich keine Zeit haben, uns etwas Ruhe zu gönnen, benötigen wir sie am allermeisten. Achtsamkeitsübungen unterstützen uns, in unsere Mitte zu kommen, zentrierter zu sein und die eigene charismatische, persönlichkeitsstarke Ausstrahlung zu vergrößern.

„Achtsamkeit bedeutet: Auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein, bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen“ (Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn)

Den Moment spüren

Wie oft passiert es uns, dass wir nebenher, unbewusst und unachtsam essen? Viele Menschen lesen beim Essen Zeitung, essen so nebenbei am PC oder spielen mit dem Smartphone. Wahrnehmen, was im Moment ist, ist das Hauptanliegen der Achtsamkeitsübungen. Dabei geht es nicht darum, etwas zu verändern oder zu werten, sondern sich überhaupt erst einmal bewusst darüber zu werden, wie sich die eigene Situation im Augenblick anfühlt. Das gilt gleichermaßen für positive wie negative Emotionen.

Achtsamkeitsübungen sind keine Entspannungsübungen, sondern vielmehr Übungen der Geistes- und Bewusstseinsschulung mit einer spürbar entspannenden Wirkung. Besonders wertvoll sind hierbei Körperreisen, die uns enorm stärken und uns für uns selbst sensibler werden lassen.

IMG_3033Reise durch den Körper

Die Körperreise ist ein gedankliches Abtasten, ein Erfühlen des eigenen Körpers. Die Aufmerksamkeit wird auf verschiedene Bereiche des Körpers gerichtet. Das klingt im ersten Schritt einfach, ist es jedoch nicht immer. Eine Körperreise kann sehr herausfordernd sein, denn oft springt unser Geist von Gedanke zu Gedanke und kommt nicht zur Ruhe.

Während dieser Reise nehmen wir eigene Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle wahr und werden uns dieser bewusst, ohne sie zu bewerten. Auch das ist wichtig: dieses Nichtbewerten. Wir neigen dazu, alles, was wir sehen, erleben, hören, spüren etc. sofort „einzuordnen, zu beurteilen und zu bewerten. Die Körperreise hilft dabei, die eigene Konzentration zu stärken und uns ganz auf die Gegenwart, das Hier und Jetzt, zu fokussieren, ohne mit den Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu sein.

Durchführung der Körperreise

Die Reise durch den Körper können wir im Sitzen oder im Liegen durchführen. Wir setzen uns in einen bequemen Stuhl oder Sessel oder legen und auf ein Bett bzw. Couch. Nicht nur der Geist soll mit der Übung zur Ruhe kommen, sondern auch der Körper. Wir versuchen, wach und aufmerksam zu bleiben und während der Übung nicht einzuschlafen. In der hier beschriebenen Form sollten wir uns 10 – 15 Minuten Zeit nehmen.

  • Wir legen oder setzen uns bequem hin – die Arme liegen neben dem Körper oder ruhen bequem auf den Oberschenkeln.
  • Wir beginnen, tief ein- und auszuatmen. Dabei schließen wir die Augen und kommen langsam zur Ruhe.
  • Sobald wir merken, dass unsere Gedanken abschweifen, kommen wir mit unserer Aufmerksamkeit und Konzentration wieder zurück zur jeweiligen Körperregion.
  • Wir beginnen mit unseren Füßen. An welchen Stellen berühren die Füße den Boden oder die Unterlage? Jetzt nehmen wir die Fersen, die Fußsohlen, die Zehen und den Fußspann ganz bewusst wahr.
  • Dann spüren wir in unsere Unterschenkel hinein, die Waden und die Schienbeine.
  • Danach wandern wir mit unserer Aufmerksamkeit in die Knie, die Oberschenkel und fühlen, wo die Oberschenkel die Unterlage oder den Stuhl berühren.
  • Lenken wir dann die Konzentration in unseren Bauch. Dabei atmen wir tief  in den Bauch hinein und dann spüren, wie sich unsere Bauchdecke beim Atmen hebt und senkt.
  • Jetzt fühlen wir, wie der Rücken auf der Unterlage anliegt. Sind die unteren Rückenmuskeln entspannt? Hingen die Schultern locker nach unten?
  • Dann entspannen wir die Gesichtsmuskeln und überprüfen, ob der Unterkiefer locker ist und die Augenlider ganz locker aufeinander aufliegen.
  • Im nächsten Schritt spüren wir in die Arme hinein. An welchen Stellen liegen unsere Arme auf? Wir fühlen in die Oberarme, in die Ellenbogen, die Unterarme und in die Finger hinein.
  • Wir bereiten uns darauf vor, die Übung abzuschließen. Mit einer der nächsten Ausatmungen öffnen wir unsere Augen wieder. Dann nehmen wir einige tiefe Atemzüge und strecken und räkeln uns.

Viel Freude beim Ausprobieren :-)

Lust auf mehr Zeit in Achtsamkeit? Hier gibt’s Infos zur Achtsamkeits-Wanderung

Bildschirmfoto 2017-01-30 um 07.59.15Wer den Prozess auch mit hochwirksamen Pflanzenwurzeln unterstützen möchte, um zur Ruhe kommen, zu sich und wieder in seine eigene Stärke zu finden, Antriebslosigkeit und Burnout-Symptomen entgegenzuwirken, findet im „Wurzelkomplex“ von Ethno-Health hochwertigste Wurzeln, die nachgewiesenermaßen für mehr Vitalität, Leistungsfähigkeit und körperliches wie seelisches Wohlbefinden sorgen. Hier gibt’s nähere Informationen

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By |Juni 12th, 2018|

Die Geschichte von der Traurigkeit…

 

… und der Zauber der Hoffnung…

Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.

Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: „Wer bist du?“

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit“, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.

„Ach die Traurigkeit!“ rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

„Du kennst mich?“ fragte die Traurigkeit misstrauisch.

„Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal, hast du mich ein Stück des Weges begleitet.“

„Ja aber…“, argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?“

„Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?“

„Ich…, ich bin traurig“, sagte die graue Gestalt.

Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. „Traurig bist du also“, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.“

Die Traurigkeit seufzte tief.

„Ach, weißt du“, begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, „es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.“

Die Traurigkeit schluckte schwer.

„Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: ‚Papperlapapp, das Leben ist heiter.‘ und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: ‚Gelobt sei, was hart macht.‘ und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: ‚Man muss sich nur zusammenreißen.‘ und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: ‚Nur Schwächlinge weinen.‘ und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.“

„Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet…“

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.

„Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.“

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

„Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: „Aber…, aber – wer bist du eigentlich?“

„Ich?“ sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. „Ich bin die Hoffnung.“

Diese Geschichte wurde von Inge Wuthe geschrieben, darf frei kopiert werden und soll weit herum kommen.
 

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Tipps zur Selbstfindung

Zahlreiche Tipps, wie du ins Handeln kommst, was uns hindert und wie wir unsere Blockaden überwinden, erfährst du auch in meinem Erfolgs-Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… :-)

Geschichten weisen uns den Weg

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

 

By |Juni 8th, 2018|

Detox: Entgiftung und Reinigung fängt innen an

Klarheit und Sauberkeit für Körper, Geist und Seele

Wie selbstverständlich putzen wir regelmäßig unser Auto, unsere Wohnung, den Balkon, das Geschirr und unsere Möbel. Auch die äußere körperliche Pflege wie duschen, Zähne putzen, Haare waschen gehören zu unserer täglichen Hygiene. Doch die innere Hygiene, die innere Sauberkeit ist uns oft fremd. Da sehen wir den Schmutz nicht, als muss da nichts gereinigt werden, so mag sich der ein oder andere denken.

Gifte und Belastungen, die sich im gesamten Organismus ablagern

Bildschirmfoto 2014-08-30 um 19.20.25Oft können wir gar nicht verhindern, dass wir bestimmten Giften aus der Umwelt ausgeliefert sind. Mit jedem Atemzug saugen wir Umweltabgase auf, ob von Autos oder Kühen (jaaa, von Kühen – s. http://www.weltderwunder.de/artikel/klimakiller-kuh-wie-gefaehrlich-sind-die-ruelpser-der-wiederkaeuer), aus Schornsteinen oder von Schiffen, ob wir auf dem Land oder in der Stadt wohnen, wir sind immer betroffen. Unsere Haut ist wie eine Membran, die alle Gesichtscremes, Bodylotions, Rasierschaum, Haarshampoo auch nach innen transportiert – somit finden die darin enthaltenen chemischen Substanzen, Parabene, Silikone, Konservierungsstoffe etc. auch ihren Weg in unseren Körper.

Mit jedem technischen Gerät, das uns umgibt, sind wir Strahlungswellen ausgesetzt. Ob das Handy, Mikrowelle, Fernseher, Computer, WLAN  – um nur einige Beispiele zu nennen – wie können in der heutigen Zeit diesen Strahlungswellen nicht mehr oder nur bedingt aus dem Weg gehen.

Dazu kommt, dass wir mit unserer Nahrung mehr Giftstoffe zu uns nehmen, als uns lieb ist – und das täglich und oft auch unwissend viel zu viel. Diese Giftstoffe werden nicht automatisch durch den Stuhlgang oder dem Schweiß abtransportiert, sondern ein Großteil wird einfach im gesamten Körper, im Darm, in den Zellen, in der Leber usw. eingelagert.

Somit entsteht die Grundlage für unsere sogenannten Zivilisationskrankheiten. Viele Menschen leiden schon mit Anfang zwanzig unter Körperbeschwerden wie Allergien, Rückenschmerzen, Migräne, Depressionen, Magen-Darm-Problemen, Diabetes u.ä.

Essen und Trinken wo, wann und immer wir wollen

Es bleibt einfach kein Wunsch offen, unseren Hunger, Appetit und Durst zu stillen. Essen und Trinken sind in der heutigen Welt (fast) überall verfügbar – leider inzwischen auch überall in einer zweifelhaften Qualität. Den Preis für diese minderwertige Qualität, die Auswirkungen der Massenproduktionen, die chemischen Belastungen vom Dünger, die Gifte der gespritzten Nahrungsmittel, zahlen wir immer. Und das nicht unbedingt erst im hohen Alter, sondern immer häufiger auch bereits in jungen Jahren.

Stress verschlimmert die Situation

Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Vergiftung des Körpers verschlimmert, ist der alltägliche Stress. Immer mehr, immer höher, immer weiter – wir gönnen uns immer weniger die so wichtige Ruhe und Entspannung. Unser Körpersystem wird enorm belastet, kann gar nicht mehr regenerieren. Der Gedanke, kein oder zu wenig Geld zu haben, noch erfolgreicher sein zu wollen – sei es beruflich oder bei unseren privaten Hobbys (Sport etc.) – irgendwo etwas zu verpassen, treibt uns ewig an, wie ein Hamster im Rad zu rennen. Die nötige Balance im Leben zwischen Anspannung und Entspannung wird meistens zu wenig ausgelebt – und das auf Kosten der Gesundheit.

Um hier maßgeblich entgegenzuwirken, unterstützen bekanntermaßen Achtsamkeitsübungen, der richtige Aufenthalt in der Natur, Mentaltraining und Meditationen, um einige Beispiele zu nennen.

Entgiften auf der Körperebene

Die Lösung ist sehr nahe und einfach, um den Körper zu reinigen. Schon eine kurze Phase reicht aus, um dem Körper von den Giften zu befreien, um den Grundboden für Zivilisationskrankheiten zu nehmen und Altes (auch Abfallprodukte, die sich seit Jahren im Körper befinden) abzutransportieren.

Die Königsdisziplin des Entgiftens

In früherer Zeit war das jährliche Fasten völlig normal. Teilweise wurde sogar zwei Mal im Jahr gefastet, im Frühjahr und im Herbst, um seinen Körper bei der Umstellung der Jahreszeiten im Bezug auf den Körper (kalt-heiß) zu unterstützen, welches z.B. Müdigkeit, Kopfschmerzen oder gar Krankheiten vorbeugen kann.

Das Fasten erlebt übrigens heute wieder ein Renaissance. Für viele gehört es zum Leben dazu, um Geist und Körper zu reinigen, um wieder in die eigene Mitte zu kommen. Inzwischen wird sogar das Fasten begleitend bei Krebstherapien angeboten.

Der Darm ist das Gehirn des Körpers

IMG_1222Vielen ist nicht bekannt, dass der Darm dafür verantwortlich ist, wie wir uns fühlen. Schlechte Ernährung, zu wenig Trinken, zu wenig frische Lebensmittel (unser lebendiger Körper sollte ja im besten Fall auch lebendige Lebensmittel erhalten – Obst, Gemüse, nichts Konserviertes, Eingefrorenes) fördern nicht nur das Wachstum von schlechten und krankmachenden Bakterien im Darm, sondern sorgen auch dafür, dass unser ganzes Körpersystem lahmgelegt wird.

Wir spüren dies, wenn wir Atemprobleme haben (schlecht Luft bekommen), kurzatmig sind, bei Magenschmerzen, Darm-/Verdauungsprobleme, Kopfschmerzattacken. Sogar lebensbedrohliche Krankheiten wie Krebs können eine Folge sein.

Alte Schlacken und Gifte lösen

Damit es uns besser geht oder erst gar nicht schlecht geht, sorgen wir optimalerweise dafür, dass jeder Krankheit der Boden entzogen wird. Alles, was schädlich ist, muss ausgeschieden werden, damit wir in unsere volle Kraft kommen und ohne Anstrengung leistungsfähig sind.

Stellen Sie sich ein Haus vor, dessen Wände vom Schimmel befallen sind, dann nützt es nichts, diese einfach überzustreichen. Nach schon kurzer Zeit kommt der Schimmel wieder zum Vorschein.

Die Entgiftung unseres Körpers bewirkt, dass all die alten Schlacken gelöst und abtransportiert werden. Viele Menschen wissen gar nicht, dass sich kleine Essensreste, Restbestandteile von Medikamenten usw. im Darm schon seit Jahrzehnten ablagern.

Besonders bei Überernährung (wenn wir mehr essen als wir am Tag verbrauchen) bzw. falscher Ernährung (keine oder zuwenig pflanzlich-vollwertige Kost), regelmäßigen Alkoholkonsum, längere Medikamenteneinnahme, Leben in einer Großstadt, tägliches Arbeiten am PC oder Telefonieren mit dem Handy, sollten wir unseren Körper unbedingt regelmäßig gründlich reinigen.

Mit täglichen kleinen Schritten der Gesundheit näher kommen

detox-1995433_1920 Detox ist in aller Munde – und dabei es geht einfach ums Entgiften. Für viele ist es sehr angenehm, weil wir nicht aufs Essen verzichten müssen. Wir halten uns viel mehr an bestimmte Empfehlungen, damit wir unseren Körper befreien, erleichtern, ihm einfach Gutes tun.

Neugierig geworden?

Beim der nächsten Detox-Wander-Woche mit Heike Holz vom 2. – 8. September erfahren Sie ganz genau, wie das geht :-)

Bildschirmfoto 2017-01-26 um 13.23.36Für die ganz Interessierten gibt es ein ganz wertvolles, hochwirksames Algenprodukt, welches uns immer beim Entgiften hilfreich zur Seite steht: Ethno-Health Algenkraft

 

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By |Juni 7th, 2018|

TCM: Entkrampfen * Entspannen * Schmerzen lösen

Mit Bupleurum 9 Krämpfe und Verspannungen lösen und sich von Schmerzen befreien

Die Wurzel des Chinesischen Hasenohrs –Chai Hu (Bupleuri radix) – ist zusammen mit Zimt die Grundlage dieser Rezeptur. Sie ist eine Arznei zur Öffnung der Oberfläche und als Wind-Hitze zerstreuendes Medikament eingesetzt. So können schmerzhafte Schulternackenverspannungen und Gelenkschmerzen ebenso wie Magen-Darm-Krämpfe und innere Anspannung zügig in einen Heilungsprozess geführt werden.

Löst und befreit die Faszien und Muskeln, harmonisiert die Shaoyang-Schicht

Indikation: Muskelverspannungen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, innere Anspannung, Gelenkschmerzen, anhaltende Oberflächensymptome wie gleichzeitiges Fieber und Frösteln, oft mit Shaoyang-Symptomen wie Druck und Völlegefühl in der Brust und Oberbauch, Anspannung, Stress, Reizbarkeit, Leberprobleme, Tinnitus, Schwindel, Bluthochdruck

Weitere Informationen unter: https://www.heikeholz.de/individualprogramm/kraeuterrezepturen/  und  https://www.ethno-health.com

By |Juni 4th, 2018|

Widerstände überwinden

Die Geburt des Schmetterlings

Ein Wissenschaftler beobachtete einen Schmetterling und sah, wie sehr sich dieser abmühte, durch das enge Loch aus dem Kokon zu schlüpfen. Stundenlang kämpfte der Schmetterling, um sich daraus zu befreien.

Da bekam der Wissenschaftler Mitleid mit dem Schmetterling, ging in die Küche, holte ein kleines Messer und weitete vorsichtig das Loch im Kokon damit sich der Schmetterling leichter befreien konnte.

Der Schmetterling entschlüpfte sehr schnell und sehr leicht. Doch was der Mann dann sah, erschreckte ihn doch sehr.

Der Schmetterling der da entschlüpfte, war ein Krüppel.

Die Flügel waren ganz kurz und er konnte nur flattern aber nicht richtig fliegen. Da ging der Wissenschaftler zu einem Freund, einem Biologen, und fragte diesen:

„Warum sind die Flügel so kurz und warum kann dieser Schmetterling nicht richtig fliegen?“

Der Biologe fragte ihn, was er denn gemacht hätte.

Da erzählte der Wissenschaftler dass er dem Schmetterling geholfen hatte, leichter aus dem Kokon zu schlüpfen.

„Das war das Schlimmste was du tun konntest. Denn durch die enge Öffnung, ist der Schmetterling gezwungen, sich hindurchzuquetschen. Erst dadurch werden seine Flügel aus dem Körper herausgequetscht und wenn er dann ganz ausgeschlüpft ist, kann er fliegen.

Weil du ihm geholfen hast und den Schmerz ersparen wolltest, hast du ihm zwar kurzfristig geholfen, aber langfristig zum Krüppel gemacht.“

Wir brauchen manchmal den Schmerz um uns entfalten zu können – um der oder die zu sein, die wir sein können.

Deshalb ist die Not oft notwendig – die Entwicklungschance die wir nutzen können.

Willst du mehr für dich und deine persönliche Weiterentwicklung tun?

Dann informiere dich hier: https://www.heikeholz.de/individualprogramm/

Tipps zur Selbstfindung

Zahlreiche Tipps, mit Hürden und Widerständen in deinem Leben erfolgreich umzugehen, erfährst du auch in meinem Erfolgs-Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… :-)

 

By |Juni 1st, 2018|

Warum eigentlich …. meditieren?

Meditation als Schlüssel der Freiheit

„Meditation ist die Bereitschaft, den Willen still werden zu lassen und das Licht zu sehen, das sich erst bei still gewordenem Willen zeigt. Sie ist die Schule der Wahrnehmung, das Kommenlassen der Wirklichkeit.“

(Carl Friedrich von Weizsäcker)
Gedanken von Sogyal Rinpoche:

Den Geist zähmen – Loslassen lernen

Alle unsere Probleme kommen vom Festhalten. Meditation ist das Mittel, unsere Tendenz zum Festhalten wieder zu verlernen. Wenn wir loslassen, entsteht ein natürliches Gefühl von Weite. Das ist Meditation. Loslassen und Festhalten entsteht beides im Geist, in diesem Geist, der im nicht-achtsamen Zustand so unterhaltsam, schlau und raffiniert trügerisch ist. Meditation ist der Pfad der Einfachheit, der Entfaltung und der Gewöhnung. Man tritt dem Geist direkt gegenüber, um den Geist zu zähmen.

Die Grundlage der Meditationspraxis ist Entspannung. Zuerst ist es wichtig, es sich bequem zu machen, Gedanken und Gefühle zur Ruhe kommen zu lassen. Es gibt nichts zu leisten oder zu erreichen, also lass einfach los. Lass jede Art von Feierlichkeit fallen, und sogar die Vorstellung, dass du meditierst. Lass deinen Körper wie er ist, und den Atem ganz natürlich kommen und gehen. Im Geist entstehende Gedanken solltest du weder unterdrücken noch verfolgen, sondern sie einfach sein lassen, ohne von ihnen verführt oder abgelenkt zu werden. Versuche nicht, sie zu manipulieren. Wenn du träumst oder denkst,… dann träume oder denke einfach. Wenn du die Gedanken nicht weiter nährst, werden sie einfach von selbst auslaufen.

Nach und nach werden die Dinge zur Ruhe kommen und ganz natürlich ihren Platz finden. Genauso, als wenn man eine Handvoll Reis auf eine glatte Oberfläche fallen lässt. Jedes Korn kommt von selbst zur Ruhe.

Sei entspannt und mit dem Atem

Ist erst einmal eine gewisse Ruhe erreicht, halte deinen Rücken gerade und sei wach. Dann verbleibe so und mache entspannt weiter.

Wenn es dir schwer fällt, einfach loszulassen und so zu verweilen, und du etwas zu tun brauchst, dann achte auf deinen Atem. Kannst du die Aktivität nicht völlig aufgeben, dann ist dies ihre geschickte Anwendung, um mit dir in Einklang zu sein.  Jeder Atemzug ist Leben: einfach, kraftvoll, alltäglich und frei. Wenn du ausatmest und nicht wieder einatmest, bist du tot.

Sei dir einfach des Atems bewusst, wie er kommt und geht. Du solltest nur ganz leicht achtsam und aufmerksam sein. Fühle mit deinem Atem, greife nicht danach und konzentriere dich nicht zu stark darauf.

Sei mit dem Atem, fließe mit dem Atem, als wärst du wie Wolken, die über den Himmel ziehen, oder wie Gras, das sich im Winde wiegt. Du geschiehst einfach. Nachdem du eine Zeit lang auf deinen Atem geachtet hat, sind der Atem, der Atmende und das Atmen eins.

Wenn du dir deines Atems nicht mehr bewusst bist, besteht die Gefahr, im Jetzt des Atmens steckenzubleiben, unachtsam zu werden. Sei wach und lass los! Mit jedem Atemzug erzeugen wir Neurosen, Hemmungen und Karma. Also befreie dich mit jedem Atemzug, symbolisch, verheißungsvoll und tatsächlich. Sei das Ausatmen, ignoriere das Einatmen. Jeder Atemzug löst sich auf in Raum, So-heit, Buddha-Natur oder Wahrheit. Dann, inmitten dieser Weite, fast ehrfürchtig: Sei einfach.

Wissenschaftliche Untersuchungen der Meditation

Obwohl Meditierende den Nutzen der Meditation bereits seit Tausenden von Jahren kennen, beginnt die wissenschaftliche Forschung erst jetzt zu entdecken, dass Meditation auf der physiologischen Ebene eine positive Wirkung auf uns ausübt.Vor kurzem hat man herausgefunden, dass das Gehirn die Fähigkeit besitzt, seine Struktur und seine Funktion zu ändern – es kann die Tätigkeit von Synapsen, die oft genutzt werden, stärken und ausweiten, und die Tätigkeit von Synapsen, die selten zum Einsatz kommen, schwächen und vermindern. Diese Flexibilität des Gehirns wird „Neuroplastizität“ genannt.

Neuroplastizität wurde bereits durch frühere Untersuchungen an Berufsmusikern dokumentiert. Es wurden dabei gewisse Veränderungen im Gehirn in Relation zu oft wiederholten Fingerbewegungen nachgewiesen.

In jüngerer Zeit fanden an Universitäten in den USA ähnliche Tests mit erfahrenen Meditierenden statt, die bis zu 40.000 Stunden Meditationserfahrung besaßen. Diese Tests umfassten verschiedene Arten von Meditationspraktiken und führten zu einer Reihe von bemerkenswerten Ergebnissen. So zeigte sich z.B.:

•  eine hohe Aktivität in den Bereichen des Gehirns, die zur Bildung positiver Emotionen wie Glück, Begeisterung, Freude und Selbstkontrolle beitragen,

•  eine verminderte Aktivität in den Bereichen des Gehirns, die mit negativen Emotionen wie Depression, Selbstzentriertheit und einem Mangel an Glück oder Zufriedenheit verbunden sind,

•  eine Beruhigung des Gehirnbereichs, der als Auslöser für Angst und Wut fungiert,

•  die Fähigkeit, einen Zustand inneren Friedens selbst unter extrem beunruhigenden Umständen zu erreichen, und

•  eine ungewöhnlich hohe Kapazität für Empathie und Einfühlungsvermögen in die Gefühle anderer.

Interessant ist, dass bei Praktizierenden, die über Mitgefühl „ohne Bezugspunkt, alles durchdringend“ meditierten (1), jene Bereiche des Gehirns aktiviert wurden, die für geplante Handlungen zuständig sind – als wären die Praktizierenden bereit, sich sofort aufzumachen, um anderen, die in Not sind, zu helfen.

Diese Entdeckungen scheinen zu bekräftigen, dass das Geistestraining ausgesprochen starke Auswirkungen auf die Gehirnfunktion haben kann. Offenbar können emotionale Tendenzen verändert und zerstörerische Tendenzen abgeschwächt werden.

[1] „Der Zustand von bedingungsloser liebender Güte und Mitgefühl wird als ‚uneingeschränkte Bereitwilligkeit und Einsatzbereitschaft, Wesen zu helfen’ beschrieben. Diese Paxis erfordert keine Konzentration auf bestimmte Objekte, Erinnerungen oder Vorstellungen, auch wenn sich Praktizierende in anderen Meditationen, die sie in ihrer langfristigen Ausbildung erlernen, auf bestimmte Personen oder Gruppen von Lebewesen fokussieren. Da man ‚in einem Zustand ruht, in dem Güte und Mitgefühl den Geist erfüllen’, spricht man von ‚reinem Mitgefühl’ oder ‚Mitgefühl ohne Bezugspunkt’ (mik me nying je auf Tibetisch).“

Quelle: http://www.rigpa.org/ndex.php?option=com_content&view=article&id=35%3Ascientific-research-on-meditation&catid=63%3Aessential-teachings&Itemid=154

 

By |Mai 31st, 2018|