Sich jeden Tag ums Neue um den anderen bemühen…

Reparieren statt wegwerfen

Neulich saß ich in einem Café und schlürfte meinen Kaffee, als sich am Nebentisch ein älteres Pärchen niederließ. Sie kicherten und alberten miteinander herum.

So völlig anders, als diese Paare, die sich in einem Restaurant stundenlang schweigend gegenüber sitzen. Zwischendurch küssten und umarmten sie sich liebevoll und innig: Es war ein Bild für die Götter – normalerweise sieht man dieses Verhalten nur bei Teenagern oder bei frisch Verliebten. Natürlich machte mich das neugierig und so konnte ich es mir nicht verkneifen, Ihnen die offensichtliche Frage zu stellen:

„Entschuldigen Sie, aber darf ich ihnen eine unhöfliche Frage stellen? Wie lange sind sie schon zusammen?“

Mit einem freundlichen Lächeln drehte sich der ältere Mann zu mir: „Wir haben uns mit 25 kennengelernt und sind jetzt seit 50 Jahren ein Paar. Aber mein Alter verrate ich ihnen natürlich nicht…“, fügte er mit einem schelmischen Grinsen hinzu.

Ältere Menschen tragen oft sehr viel Weisheit in sich, deswegen unterhalte ich mich für mein Leben gerne mit ihnen.

Nachdem wir also eine Weile über Gott und die Welt geplaudert hatten fragte ich die beiden, was denn ihr Geheimnis sei. Warum sie nach so langer Zeit immer noch so verliebt waren, als hätten sie sich gerade erst kennengelernt. Denn eines spürte man ganz deutlich: Die beiden liebten sich tief und innig. So etwas kann man nicht vorspielen.

„Nun junge Dame, es ist ganz einfach“, sagte die Dame mit einem seltsamen Leuchten in den Augen. “ Wir haben vor 50 Jahren eine Vereinbarung getroffen. Als wir zusammen kamen, sagten wir uns: Unsere Beziehung ist eine Beziehung auf Probe. Wir werden schauen, ob es mit uns funktioniert. Und wenn es nicht funktioniert, dann trennen wir uns.“

Der Mann nickte zustimmend und ergänzte: „Und so ist es noch heute. Wir sind noch immer in der Probezeit. Sollten wir uns nicht mehr verstehen, trennen wir uns. Das ist unsere Vereinbarung.“

„Das Schöne daran ist“, meinte die Dame abschließend, „dass wir uns jeden Tag aufs Neue um den anderen bemühen. Denn jeder Tag könnte unser letzter sein. Und keiner von uns fühlt sich durch den anderen unter Druck gesetzt. Schließlich können wir beide jederzeit gehen…“

Mit einem bezaubernden Lächeln auf den Lippen umarmten sich die beiden und ich verabschiedete mich von Ihnen. Ich wollte die beiden Turteltauben nicht weiter stören.

(gelesen in Facebook bei: https://www.facebook.com/pages/Ganz-Ehrlich-Halt-die-Fresse/103984579708361?ref=stream)
 

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By |Juni 22nd, 2018|

Eine wunderbare Geschichte von Pierre Franckh

Erfolg ist … in die Liebe zu investieren

Vor vielen, vielen Jahren, als ich während meiner Zivildienstzeit, als Sanitäter für die Johanniter Unfallhilfe unterwegs war, verbrachte ich viele Tage und Nächte im Krankenwagen.
Tagsüber war unsere Hauptbeschäftigung alte gebrechliche Menschen zu ihren Arztbesuchen und wieder zurück in ihr bescheidenes Zuhause zu fahren.

Als junger Mensch, der sich nicht vorstellen konnte, was Alter überhaupt sein sollte, lernte ich gebrechliche, ängstliche und bedürftige Menschen kennen, die nun, im Abend ihres Lebens auf die Hilfe anderer angewiesen waren.
Ohne mir wirklich darüber Gedanken zu machen, vermutete ich hinter den meisten alten Menschen ein Leben in Armut und glaubte, dass sie schon immer am Rande unserer Gesellschaft gestanden hatten. Das Leben war einfach an ihnen vorbeigezogen. Das Leben hatte sie nicht beachtet und gleichzeitig hatten es diese alte Menschen nicht geschafft etwas aus ihrem Leben zu machen.

Mit der Überheblichkeit der Jugend und meinem Erfolg als Schauspieler im Rücken lag das ganze Leben noch vor mir und es war mir undenkbar, dass ich jemals so enden würde. Dafür war ich doch viel zu erfolgreich.

Trotz des gewaltigen Altersunterschied mochte ich aber den Kontakt mit diesen Menschen und die Tätigkeit, die ich ausführen durfte.

Ich mochte sie, die sympathischen Augen und die weichen Hände, die darum baten, beim Gehen an die Hand genommen zu werden. Ich mochte auch ihre Langsamkeit in einer beschleunigten Welt.

Ich selbst war beruflich auf den Höhepunkt meiner Karriere. Ich drehte einen Film nach dem anderen und wurde natürlich auch von den älteren Menschen, die mich erkannten, öfters darauf angesprochen. Ihr Leben bestand ja nur noch darin vor dem Fernseher zu sitzen und so erzählte ich ihnen manches mal von der Welt der Stars und den Blitzlichtgewittern.

Mit der Zeit kannte ich bereits viele von diesen alten Menschen. Sie hatten ihr routinemäßigen Arztbesuche und ich fuhr sie regelmäßig dorthin und wieder zurück. Viele von ihnen habe ich heute längst vergessen und niemand von ihnen dürfte heute nach vierzig Jahren noch am Leben sein.

Aber ein Mann ist mir noch heute im Gedächtnis geblieben. Denn er zeigte mir etwas, das mir sehr zu denken gegeben hatte.

Fast jede Woche fuhr ich ihn zum Arzt. Immer am Dienstag um 10 Uhr. Seit fast drei Monaten sahen wir uns. Wir mochten uns irgendwie, aber außer den üblichen Sätzen, „Guten Morgen.“ „Wie geht es Ihnen?“ „Auf Wiedersehen“, hatten wir uns nie viel unterhalten.

Eines Tages, nach unserem üblichen „Guten Morgen“ und dem Schweigen während der Fahrt, sagte er plötzlich zu mir: „Es bleibt nicht so.“ Ich sah ihn erstaunt an. Ich verstand nicht was er meinte.

„Der Erfolg“, fuhr er fort und lächelte. „Der Erfolg vergeht. Das Einzige was bleibt ist die Liebe, die man investiert. Dann hat man sich später nichts vorzuwerfen.“
Er lächelte weise und ich dachte nicht weiter darüber nach. Viel zu geschäftig war ich mit mir selber.

Beim Abschied rief ich ihm mein übliches „Einen schönen Tag noch“ hinterher und hakte seine Bemerkung als skurriles Gerede eines alten Mannes ab.

Aber eine Wochen später holte ich ihn erneut von seinem Arztbesuch ab. Ich knöpfte seine Jacke zu, die er falsch geschlossen hatte und nannte den kleinen hilflosen Mann „Paps“. Ich hatte es nett gemeint, ab er erkannte nur zu gut meine jugendliche Überheblichkeit.
Er lachte mit seiner schwachen hellen Stimme, ergriff meine Hände und sah mich an. „Dann weißt du ja wohin die Reise geht. Das hier ist auch deine Zukunft.“

An meiner Reaktion konnte er sehen, für wie absurd ich diese Bemerkung hielt. „Du kleiner liebenswerter arroganter Kerl“, sagte er schmunzelnd. Es war ein liebes verständnisvolles Lächeln. Er erinnerte sich an das Privileg der Jugend.

Er sah mich eindringlich an und dann erfuhr ich, dass er im Leben überhaupt nicht so hilflos gewesen war, wie es nun den Anschein hatte. Er hatte eine Firma mit 70 Angestellten und eine Familie mit zwei Kindern.

Ich war erstaunt. Nie hatte ich einen erfolgreichen Mann hinter dem alten gebrechlichen Gesicht vermutet. Er lachte, denn mein Erstaunen war deutlich abzulesen.

„Ja“, sagte er, mit einem weichen wehmütigem Lächeln, „ich war nicht nur erfolgreich, ich hatte auch eine Familie. Aber ich hatte einfach zu wenig Zeit für sie, weil die Firma jede Sekunde meines Lebens fraß. Nun ja, wie das Leben so läuft, meine Frau lernte jemanden anderen kennen und nahm die Kinder mit.“

Ich half ihm in den Wagen und schnallte ihn an, weil seine gebrechlichen Hände nicht mehr die Kraft dafür besaßen und erfuhr, dass ihm nach der Scheidung nur die Firma geblieben war und einige Affären, an die er sich noch gut erinnerte. Aber die Zeiten änderten sich, die Erfolge der Firma ließen nach. Auch sein Erspartes. Nein, mittellos war er nicht, aber alt. Zu alt, um alleine zu leben. Er kann sich das Altersheim leisten, das ginge schon in Ordnung. Aber dass seine Kinder ihn nicht besuchten, mit dem kam er weniger klar.

„Was bleibt einem denn schon?“, sagte er und seine Augen waren voller Trauer. „Worauf soll ich denn stolz sein? Wofür hat es sich denn gelohnt zu leben? Dass ich eine Firma hatte und beruflichen Erfolg? Nun, die Kinder besuchen jetzt wohl ihren neuen Papa, der wohl wesentlich mehr Zeit für sie hatte.“

Wir schwiegen eine Weile. Der Krankenwagen stand noch immer vor dem Arztgebäude und wir saßen beide stumm auf dem Rücksitz.

„Ich war also sehr erfolgreich“, fuhr er leise fort, als er bemerkte wie nachdenklich er mich gemacht hatte. „Aber heute bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich habe die Frau geheiratet, die ich liebte, die ich noch heute liebe, aber ich bin nicht mehr mit ihr zusammen. Sie hat jetzt Krebs, habe ich gehört. Aber ich spiele keine Rolle mehr in ihrem verbleibenden Leben, ein anderer sitzt an ihrem Bett und genießt die letzten Stunden mit ihr. Und weißt du“, lachte er und seine Augen strahlten, „ich war so glücklich als ich Vater wurde. Als sie es mir damals gesagt hat, war ich so glücklich. Wir haben Champagner gekauft, den ich alleine getrunken habe, weil eine werdende Mutter ja nicht trinken darf. Und ihr Gesicht, das hättest du sehen sollen, es war so schön.“

Dann schwieg er eine Weile lächelnd in seiner Erinnerung und sein Gesicht wurde wieder ernster. „Aber ich hatte keine Zeit für meine Kinder. Ich hatte ja meine Firma. Wir stellten Lacke her. Sehr erfolgreich. Aber, nun ja… Bin ich wirklich so erfolgreich gewesen? Damals hätte ich diese Frage mit einem eindeutigem „Ja“ beantwortet, heute würde ich zögern.“

Der alte Mann, dessen Name ich leider nicht mehr weiß, schmunzelte traurig, stützte sich auf seine dünnen Ärmchen ab, und fragte mich ob er mir ein Geheimnis verraten solle.
„Was denn für ein Geheimnis?“
Er nahm meine Hand und zog mich an sich. „Wahrer Erfolg findet nur im Herzen statt.“

An diesem Nachmittag bestand er darauf, dass ich ihn zum Aufzug des Alterseimes bringe. Und dann noch in sein Zimmer. Dann nahm er umständlich aus einer kleinen Kunstledertasche eine Fernsehzeitschrift und schlug sie auf. Auf einer Doppelseite war ein Bericht über mich mit einem großen Foto. „Auf dieses Foto“, sagte er, „bist du wahrscheinlich sehr stolz. Aber nächste Woche wird mit diesem Foto der Fisch eingepackt und jemand anderer hat auf dieser Seite deinen Platz eingenommen.“

Er sah mich milde lächelnd an und setzte sich auf sein frisch bezogenes Bett. „Dieses Foto hat nur dann einen Wert, wenn es jemand in seinem Herzen trägt. Wenn es eingerahmt auf einem Schreibtisch steht, weil es jemanden gibt, der dich liebt.“

Wir aßen ein paar alte Kekse und tranken einen extrem dünnen Kaffee, den die Schwestern uns vorbeigebracht hatten, da sie glücklich waren, dass der alte Mann endlich einmal Besuch hatte.

Ich sah ein Foto auf einer kleinen Kommode. Es zeigte eine strahlend hübsche Frau im besten Alter. Ein Mann stand neben ihr und hatte ihr den Arm umgelegt. Sein Gesicht war jung und voller Stolz und ich erkannte die Gesichtszüge des alten Mannes. Die Frau hatte ein Baby auf dem Arm und vor dem Mann stand ein kleiner Junge. Auch er lachte und zeigte, dass er noch keine Zähne besaß.

Der alte Mann nickte wehmütig. „Erfolg bleibt nicht“, sagte er leise. „Bleiben tust nur du. Erfolge verändern sich mit dir. Heute ist es ein Erfolg, wenn ich morgens meine Schuhe selber zubinde, oder wenn ich den Namen der Schwestern im Gedächtnis behalte und sie parat habe, wenn ich sie sehe. Aber auch das wird sich ändern. Wahrer Erfolg bleibt nur hier“, sagte er und tippte sich dabei auf sein Herz.
„Meins ist gebrochen. Obwohl ich so erfolgreich war. Aber vielleicht war ich ja gar nicht so erfolgreich. Vielleicht ist dein Foto hier in der Zeitung auch gar nicht so erfolgreich. Auch wenn du das jetzt glaubst.“
Dann stand er von seinem Bett auf und ließ sich von mir in den Gemeinschaftsraum führen. Viele alte Menschen saßen an Tischen oder in tiefen Ledersesseln. Sie lasen, spielten Karten oder beschäftigten sich mit Brettspielen.

Wir setzten uns an einen alten Tisch am Fenster und er deutete mit seinem ausgemergelten Finger in den Raum.
„Hier gibt es viele einsame vergessene Menschen. Nur wenige haben öfters oder gar beständig Besuch. So manche Herzen sind verletzt und schwer. Das Einzige, was uns heute gewiss ist. Nur wer in die Liebe investiert hat, ist wirklich erfolgreich.“
Ein Mann im Rollstuhl fuhr an uns vorbei und sah mich an.
„Das ist Hans“, sagte er leise. „Er hatte ein Kanzlei. Strafrecht. 30 Jahre lang. Er war richtig gut. Und dann hatte er einen Schlaganfall. Besuchen tut ihn heute niemand. Aber ich wollte dir jemand anderen zeigen.“

Dann deutete er mit seinen knöchrigen Fingern auf eine alte Dame in einem tiefen Ledersessel. Sie war in einem Gespräch mit einem jungen Mann.
„Regina“, sagte er und nickte. „Sie hatte im Leben überhaupt keinen Erfolg. Keine Firma, kein Studium, nicht einmal eine abgeschlossene Lehre. Und dennoch hat sie jeden Tag Besuch. Na ja, sie hat eben in die Liebe investiert. Wir alle beneiden sie darum. Menschen erinnern sich an sie. Man holt sie ab. An Wochenenden, an Feiertagen, an Weihnachten. Im Sommer verbringt sie ihre Zeit bei ihren Enkeln.
Mich besucht nicht ein einziger Angestellter. Nicht meine Kinder und nicht meine Frau, die im Sterben liegt. Ich werde sie wohl nie wieder sehen.“
Die alte Frau bemerkte, dass wir sie betrachteten und winkte uns liebevoll zu.

„Versuche in jedem alten Menschen den 16jährigen Jungen oder das 16jährige Mädchen zu sehen. Du wirst dich wundern. Oder noch besser. Versuche einmal dich selbst in jedem alten Menschen zu sehen. Dann wirst du schnell erkennen was dich wahrhaftig erfolgreich macht.“
Er setzte sich in einen Stuhl am Fenster. Er wirkte müde und ich ließ ihn alleine.
Unten auf dem Kiesweg sah ich noch einmal sein Gesicht und seine Hand, die mir zum Abschied zuwinkte.

Dieser Moment ist mir wohl deswegen so tief in Erinnerung geblieben, weil es keinen weiteren Dienstag mehr gab, da ich ihn abholen durfte. Er starb an einem Freitag. Alleine. Ohne seine Frau. Ohne seine Kinder. Nicht einmal ich konnte ihn mehr besuchen. Sein Zimmer war bereits leer geräumt und wurde von einem anderen Mann bewohnt. Das Foto auf der Kommode war verschwunden. Ebenso die Fernsehzeitschrift mit dem Bericht über mich und meinem Foto. Am Kiosk gab es schon die nächste Ausgabe des Wochenblattes.

Nichts ist so vergänglich wie der Erfolg. Denn der wahre Erfolg findet nur im Herzen statt.
Mein Herz hatte er berührt. Aber ich kam nicht mehr dazu es ihm zu sagen.

Erfolg ist … in die Liebe zu investieren


Text: Pierre Franckh
Auszug aus dem Buch „Einfach erfolgreich sein“

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By |Juni 20th, 2018|

So wie ich bin…

 

Ich träume davon, dass jemand mich annähme, einfach so wie ich bin,

mit meinen ungereimten Wünschen, unfertigem Charakter und alten Ängsten.

Ich träume davon, dass jemand mich gelten lässt, ohne mich zu erziehen,

mit mir übereinstimmt, ohne sich anzustrengen.

Ich träume davon, dass ich mich nicht verteidigen muss,

nicht, erklären und kämpfen muss, dass mich einer liebt.

(Otti Pfeiffer) Bildquelle: René Sputh
 

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By |Juni 6th, 2018|

Der Zug des Lebens….

Eine wunderbare Metapher auf das Leben…

immer wieder inspirierend…

Bildschirmfoto 2016-06-16 um 18.45.38

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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By |Mai 30th, 2018|

Eine wunderbare Geschichte: Die Blume der Kaiserin

Wahrhaftig sein… den Schatten integrieren…

Ein wunderbares Märchen, welches uns immer wieder an unsere eigene Ehrlichkeit erinnern darf… :-) Wie viel einfacher erscheint es uns manchmal, es mit der Wahrheit nicht so ganz ernst zu nehmen. Vielleicht, um Fehler und Unzulänglichkeiten zu verdecken, vielleicht, um ein Ziel zu erreichen – vielleicht auch, um wie hier in der Geschichte jemanden zu beeindrucken, jemanden von uns zu überzeugen. – Stehe ganz zu dir, zu deinen Sonnen-und Schattenseiten, zeige dich in deiner Vollkommenheit, zu deiner Ganzheit. Das macht deinen Erfolg auf allen Ebenen aus!

Die Blume der Kaiserin

Einst lebte im alten China ein junger Prinz, der zum Kaiser gekrönt werden sollte. Zuvor jedoch musste er heiraten, weil es das Gesetz so vorschrieb. Da es darum ging, die künftige Kaiserin auszuwählen, musste der Prinz ein Mädchen finden, dem er blind vertrauen konnte.

Dem Rat eines Weisen folgend, ließ er alle jungen Frauen der Gegend in seinem Palast zusammenrufen und sprach zu ihnen: „Ich werde jeder von euch einen Samen geben. Diejenige, die mir in sechs Monaten die schönste Blume bringt, wird die zukünftige Kaiserin von China sein.“

Nun waren unter den geladenen jungen Frauen viele schöne und reiche zu finden, aber auch die Tochter des Palastgärtners, die den Prinzen schon viele Jahre heimlich liebte. Auch sie erhielt ein Samenkorn und ging glücklich damit nach Hause. Jeden Tag hegte und pflegte sie nun das Korn, sorgte für Dünger, Wasser, stellte es ins Sonnenlicht und nährte es mit all ihrer Hingabe und Liebe, die sie für den Prinzen empfand.

Drei Monate vergingen, und nichts keimte. Die junge Frau versuchte alles, sprach mit vielen Gärtnern und Bauern, doch keiner der Ratschläge führte zum Erfolg. Ihre Liebe war indes so lebendig wie eh und je. Schließlich waren die sechs Monate vergangen und in ihrem Blumentopf war trotz all ihrer Bemühungen nichts gewachsen.

Am Tag der erneuten Audienz erschien die junge Frau mit ihrem Blumentopf ohne Pflanze und sah, dass die anderen Bewerberinnen großartige Ergebnisse erzielt hatten. Jede hatte eine Blume und eine war schöner als die andere.

Dann nahte der entscheidende Augenblick. Der Prinz kam herein und sah eine Bewerberin nach der anderen eindringlich an. Anschließend verkündete er das Ergebnis: Er zeigte auf die Tochter des Gärtners als seine zukünftige Frau. Die anderen Frauen murrten und fragten, weshalb er denn ausgerechnet jene erwählt hatte, der es nicht gelungen war, eine Pflanze zu ziehen.

Da erklärte der Prinz ruhig seine Wahl: „Sie war die einzige, die eine Blume gezogen hat, die sie würdig macht, Kaiserin zu werden – die Blume der Ehrlichkeit. Alle Samen, die ich verteilt habe, waren unfruchtbar und konnten unmöglich Blumen hervorbringen.“

(Quelle unbekannt)

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By |Mai 25th, 2018|

Eine wunderbare tibetische Weisheit

So erfahren Kinder die Welt…

…und das sind die Folgen für Zukunft

„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

 

Wenn ein Kind kritisiert wird, lernt es zu verurteilen.
Wenn ein Kind angefeindet wird, lernt es zu kämpfen.
Wenn ein Kind verspottet wird, lernt es schüchtern zu sein.
Wenn ein Kind beschämt wird, lernt es sich schuldig zu fühlen.
Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird, lernt es geduldig zu sein.
Wenn ein Kind ermutigt wird, lernt es, sich selbst zu vertrauen.
Wenn ein Kind gelobt wird, lernt es, sich selbst zu schätzen.
Wenn ein Kind gerecht behandelt wird, lernt es, gerecht zu sein.
Wenn ein Kind geborgen lebt, lernt es zu vertrauen.
Wenn ein Kind anerkannt wird, lernt es, sich selbst zu mögen.
Wenn ein Kind in Freundschaft angenommen wird, lernt es, in der Welt Liebe zu finden.

(tibetische Weisheit)

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By |Mai 22nd, 2018|

Was ein Lächeln wert ist….

… Und wie wir Herzen öffnen

 

Ein Lächeln kostet nichts, es erzeugt aber viel!

Es bereichert jene, die es bekommen, ohne denjenigen zu schaden, die es verschenken!

Die Erinnerung an ein Lächeln kann ewig bleiben!

Niemand ist so reich, dass er es nicht doch gebrauchen könnte!

Und niemand ist so arm, dass es ihm nicht mehr helfen könnte!

Es lässt sich nicht kaufen – nicht leihen – nicht stehlen – nicht erzwingen, denn es hat erst seinen Wert von dem Moment an, wo es geschenkt wird!

Wenn Du einem Menschen begegnest, der Dir das Lächeln, das auch Du verdienst, nicht gibt, dann sei großzügig – Schenk’ ihm Deines!

Denn niemand braucht das Lächeln dringender als der, der dem anderen keines geben kann!  (Quelle unbekannt)

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By |Mai 16th, 2018|

Am Sonntag ist Muttertag…

Als Gott die Frau schuf

Als Gott dabei war die Frau zu erschaffen, war er schon bei seiner sechsten Überstunde.

Ein Engel erschien und fragte: „Warum verbringst du denn so viel Zeit damit???  Gott antwortete: „Hast du das Datenblatt dazu gesehen??? Sie muss komplett waschbar sein,  aber kein Plastik, muss über 200 beweglicheTeile haben, die alle ersetzt werden können und ihr Körper muss auch laufen, wenn sie sich nur mit Diät Cola und einem Tic Tac ernährt.  Sie muss einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können, sie muss einen Kuss haben, der alles heilen kann – von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen – und sie wird dies alles mit nur zwei Händen machen.“

Der Engel war über die Ansprüche erstaunt „Nur zwei Hände!? Und das beim Standardmodell ???  Das ist zu viel Arbeit für einen Tag. Warte bis morgen um sie fertig zu machen.“  „Das werde ich nicht!“ protestierte Gott. “ Ich bin so nah dran, diese Kreation die mir so ans Herz gewachsen ist zu fertigen. Sie kann sich bereits selbst heilen UND kann 18 Stunden am Tag arbeiten.“

Der Engel trat näher und berührte die Frau, „Aber du hast sie so weich gemacht, Gott.“  „Sie ist weich“ stimmte Gott zu, „aber ich habe sie auch hart gemacht. Du hast keine Ahnung, was sie dulden bzw. durchsetzen kann.“  „Wird sie denken können?“, fragte der Engel Gott antwortete, „Sie wird nicht nur denken können, Sie wird erörtern und verhandeln können, besser als ein Mann.“

Der Engel bemerkt etwas, streckt seine Hand aus, und berührt die Wange der Frau. „Oops, es sieht aus, als hättest du eine undichte Stelle in diesem Modell. Ich habe dir gleich gesagt, dass das alles zu viel Arbeit für einen Tag ist.“  „Das ist keine undichte Stelle“ korrigierte Gott, „das ist eine Träne!“ „Für was ist die Träne?“ fragte der Engel. Gott antwortete: „Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der sie ihre Freude, ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz ausdrücken kann.“

Der Engel war beeindruckt: „Gott du bist ein Genie. Du hast an alles gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich.“  „Ja, das sind sie wirklich! Frauen haben Stärke um Männer zu erstaunen. Sie ertragen Not und tragen Belastungen, aber sie halten immer Freude, Liebe und Glück in sich. Sie lächeln, wenn sie schreien möchten.  Sie singen, wenn sie weinen möchten.  Sie weinen, wenn sie glücklich sind und lachen, wenn sie nervös sind. Sie kämpfen für das, an das sie glauben.  Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit.  Sie akzeptieren kein „Nein“ wenn sie denken, dass es eine bessere Antwort gibt. Sie gehen zum Doktor mit einem ängstlichen Freund. Sie lieben ohne Vorbehalt. Sie weinen, wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen und jubeln, wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen Sie freuen sich, wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hören.

Ihre Herzen brechen, wenn ein Freund stirbt. Sie sind bekümmert über den Verlust eines Familienmitgliedes. Sie sind stark, auch wenn sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen, dass ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen können. Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben.  Sie würden zu Dir fahren, fliegen, laufen, rennen oder E-mailen nur um zu zeigen, wie sehr sie sich um dich kümmern. Das Herz einer Frau ist es, was die Welt zu einem schönen Ort macht. Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung.  Sie haben Mitgefühl und Ideale.  Sie geben ihrer Familie und ihren Freunden moralischen Beistand.

Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben ALLES!!!

Wie auch immer … wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der,  DASS SIE VERGESSEN WAS SIE WERT SIND !!!!!

(Urheber dieses Textes unbekannt, gelesen in einem Newsletter von Anja Jeffries)

 

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By |Mai 12th, 2018|

Das Geheimnis von Stärke und Wachstum

Der Schmetterling

20100108_5243Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon.

Ein Mann beobachtete wie der zukünftigen Schmetterling für mehrere Stunden kämpfe, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen.
Dann schien er nicht mehr weiter zu kommen.

Es schien, als ob er so weit gekommen war, wie es ging, aber jetzt aus eigener Kraft nicht weitermachen konnte.

So beschloss der Mann ihm zu helfen. Er nahm eine Schere und schnitt den Kokon auf. Der Schmetterling kam danach sehr leicht heraus.

Es stellte sich nach weiterem Beobachtenn heraus, dass er einen verkrüppelten Körper hatte. Er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel.

Der Mann beobachtet das Geschehen weiter, weil er erwartete dass die Flügel sich jeden Moment öffnen, sich vergrößern und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen.

Doch nichts von dem geschah.

Stattdessen verbrachte der Schmetterling den Rest seines Lebens wohl krabbelnd und flugunfähig.

Niemals würde er fliegen können.

War der Mann nun Ursache dieses Phänomens? Könnte es so sein?

Wenn ja, hätte der Mann in seiner Güte und in seinem Wohlwollen das Leben des Schmetterlings beeinflusst.

Manchmal ist das Ringen genau das, was wir in unserem Leben benötigen.
Wenn wir durch unser Leben ohne Hindernisse gingen, wären wir nicht so wie wir es sind.

Und weil der Schmetterling nicht das erlebt, was alle Schmetterlinge erleben, nämlich fliegen zu können, ist er vielleicht die erste Stufe eines evolutionären Prozesses, der dazu führt, dass eine Gattung entsteht, die schön, wie der Schmetterling, aber eben nicht auch in der Luft zu Hause ist.

20100108_52311Wer vermag zu sagen, dass das evtl. unerwünschte Eingreifen des Mannes gut oder schlecht ist?

Ich bat um Kraft… und mir wurde ein Gehirn und Muskeln gegeben und ein Wille, beides zu nutzen.

Ich bat um Mut… und mir wurden Hindernisse gegeben, um sie zu überwinden zu können.

Ich bat um Liebe… und mir wurden Aufgaben gegeben um dank ihrer die Liebe erleben zu können.

Ich bat um Entscheidungskraft… und mir wurden Gelegenheiten gegeben zu üben.

Ich bekam mitunter nicht das, was ich wollte… Doch alles, was ich brauchte.

Führe Dein Leben und bestimme deine Gefühle. Begegne allen Hindernissen mit dem Vertrauen und dem Wissen, dass Du sie überwinden kannst und wirst. 

(Quelle unbekannt) (Bildquelle: René Sputh)

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By |Mai 11th, 2018|

Die Kraft eines Baumes…

Verbundenheit mit deinen Wurzeln

Wenn du einen Baum anschaust und seine Stille wahrnimmst, wirst du selbst still.

Du verbindest dich mit ihm auf einer sehr tiefen Ebene.

Du fühlst diese Einheit mit was immer du in und durch Stille wahrnimmst.

Diese Einheit deines Selbst mit allen Dingen zu spüren, das ist wahre Liebe.

(Eckhart Tolle)

Das erlebt Ihr auch in wunderbarer Weise beim Wandern und Coaching… Hier gibt’s weitere Infos :-)

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By |Mai 10th, 2018|