Raus aus dem Gedankenkarussell…

Rein in die Lösung…

„Der Kummer, der nicht spricht, nagt am Herzen, bis es bricht.“ (William Shakespeare)

IMG_0766Wer kennt das nicht, dieses unentwegte Grübeln über Dinge, die uns bewegen, die in unserem Leben wie aus scheinbar heiterem Himmel auftauchen: Die Kündigung des Arbeitsplatzes, die Bezahlung der nächsten Autoreparatur, schlechte Noten des Sohnes, eine schlimme Krankheit der Mutter….

Sorgen sind ein unvermeidlicher Teil des Lebens. Unangenehme Dinge passieren und es liegt in der Natur des Menschen, sich über mögliche negative Folgen Gedanken zu machen. Allerdings bringt uns Grübeln in den meisten Fällen nicht weiter. Wir tun es einfach immer und immer wieder, größtenteils unbewusst, und meist malen wir uns dabei ein Worst-Case-Szenario für unsere Zukunft aus. Anders als bei Ängsten, für die es einen konkreten Auslöser gibt (zum Beispiel eine Maus hinter dem Sofa), machen wir uns Sorgen um eine „formlose, unbekannte Bedrohung in der Zukunft – etwas Schlimmes, das passieren könnte.

Mit folgenden wirkungsvollen Tipps steigen Sie aus dem Katastrophenszenario aus:

Konzentrieren Sie sich auf die Gegenwart

Der größte Unterschied zwischen besorgten und sorgenfreien Menschen liegt darin, dass letztere in der Gegenwart leben und sich nicht von Dingen herunterziehen lassen, die noch gar nicht passiert sind. Kennen Sie die Entstehung einer regelrechten Sorgenkette? Ein Gedanke löst einen weiteren „Was wäre wenn?“-Gedanken aus, der zu noch mehr Sorgen und noch mehr „Was wäre wenn?“ führt und so weiter. Unbesorgte Menschen betrachten ein Problem und finden eine Lösung dafür. Wer sich ständig Sorgen macht, kann sich jedoch nicht davon distanzieren. Die Gedanken drehen sich schneller und schneller. Fängt das Sorgenkarussell an, sich zu drehen? Disziplinieren Sie sich selbst. Wenn Sie bei sich bemerken, dass Sie schon wieder zu lange grübeln, rufen Sie einfach laut: ‚STOP'“. Das unterbricht Ihre Sorgenkarussell für einen kurzen Moment.

IMG_1095Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Ihre Tochter bringt eine schlechte Note nach Hause. Als Grübler machen Sie sich Sorgen, dass sie deswegen das Schuljahr wiederholen muss, nicht studieren kann usw. Als unbesorgter Mensch dagegen stellen Sie einfach fest, dass Ihre Tochter für dieses eine Fach mehr lernen muss – das ist alles. Sie können sagen: „Normalerweise ist sie gut in der Schule, sie ist klug, sie ist engagiert, das ist kein Problem. Das ist ein Ausrutscher, kein Muster!“ Wenn Grübler anfingen, sich Sorgen zu machen, dann konzentrieren sie sich nur noch auf Warnzeichen und die negativen Folgen einer Situation.

Leben Sie achtsam

Achtsamkeit hilft Ihnen dabei, Ihre Gedanken von einem theoretischen Problem, welches in Ihrem Kopf immer größer wird, weg zu lenken. Achtsamkeit hält Sie im Hier und Jetzt fest und hilft Ihnen, Ihren Gedanken bewusster nachzugehen.

Seien Sie risikobereiter

Während es Grüblern schwerfalle, Entscheidungen zu treffen – sie brauchen besonders lang, weil sie immer wieder über die möglichen negativen Folgen nachdenken – sind positiv denkende Menschen eher bereit, einen Lösungsansatz auszuprobieren, selbst dann, wenn ein negatives Ergebnis möglich ist. Außerdem sind unbesorgte Menschen in ihrer Denkweise flexibler und geraten deswegen nicht so schnell in eine negative Gedankenspirale.

2011-05-07 um 16-42-42Verlieren Sie nicht die Perspektive

Unbesorgte Menschen können sich von einer Situation distanzieren und sie aus einer anderen Perspektive betrachten. Grübler können das auch lernen. Eine Möglichkeit besteht darin, sich die schlimmsten Situationen auszumalen und dann zu bewerten, wie wahrscheinlich diese Schreckensbilder seien. Wenn beispielsweise ein Grübler Angst hat, seinen Job zu verlieren, wird er sich ausmalen, wie er einsam unter einer Brücke endet. Doch wie wahrscheinlich ist tatsächlich eine solche Situation? Wenn sie sich das vor Augen führen, wird schnell deutlich, wie übertrieben dieser Gedankengang ist.

Erkennen Sie den Grund ihrer Sorgen

Das Problem beim Grübeln ist, dass es sich zu einer Spirale entwickeln kann. So machen Sie sich letztlich Gedanken um etwas, das mit dem ursprünglichen Problem gar nichts mehr zu tun hat. Um den Gedankenkreislauf zu unterbrechen, ist es deshalb wichtig, das wahre Problem zu erkennen. Es gibt Probleme, die zu weiteren Problemen führen könnten, aber darüber brauchen wir uns jetzt keine Sorgen zu machen, weil noch nichts passiert ist.

Grübler müssen den Schritt von der Problemfindung zur Lösungsfindung schaffen. Grübler glauben, dass ihre Gedanken wirklich konstruktiv sind. Dass es Ihnen in irgendeiner Weise hilft, zukünftige Probleme schon jetzt zu bedenken. Das ist bis zu einem bestimmten Maß auch richtig, aber wenn sie einmal damit angefangen haben, können sie nicht mehr aufhören, sich Sorgen zu machen.

Beschränken das aber auf bestimmte Zeiten

Ein Grund dafür, dass Menschen sich auf ihre Sorgen versteifen, ist der Gedanke: ‚Ich muss dieses Problem jetzt lösen, damit ich für alles gewappnet bin.‘ So wird die Aufmerksamkeit aber von wirklich wichtigen Dingen wie Job, Partner, Kindern abgelenkt. Hier eine hilfreiche Strategie: Reservieren Sie sich am Tag 15 Minuten, in denen Sie in Ruhe über Ihre Sorgen nachdenken können. Beschränken Sie sich aber auf diese 15 Minuten. Danach switchen Sie ganz bewusst um, wenden sich anderen Dingen zu – schließlich können Sie nur einen Gedanken in einem Moment denken – Und Sie sind Chef Ihrer Gedanken.

Vertrauen Sie auf sich, auf Ihre Fähigkeit und Intuition

Unbesorgte Menschen vertrauen einfach darauf, dass sie mit der Situation schon klarkommen werden, falls irgendetwas passiert.

urlaub-coachingStellen Sie sich die richtigen Fragen

Grübler, die lernen möchten, sich weniger Sorgen zu machen, sollten sich verschiedene Fragen stellen, wenn sie wieder in einer negativen Gedankenspirale gefangen sind. Fragen Sie sich: ‚Ist das mein Problem?‘ Und dann: ‚Kann ich etwas daran ändern?‘ Und drittens: ‚Habe ich schon alles getan, was in meiner Macht steht?‘ Und zuletzt: ‚Ist das Problem akut?‘ Wenn es nicht akut ist, muss man sich auch keine Sorgen darüber machen.

Es gibt Entwicklungen, auf die Sie keinen Einfluss haben. Warum also darüber nachdenken? Auch wenn uns hier unsere Machtlosigkeit bewusst wird: Manche Dinge können wir einfach nicht steuern. Jeder Gedanke an irgendeine Art von Kontrolle ist hier ein verschwendeter Gedanke.

Akzeptieren Sie negative Gefühle

Je mehr Sie zum Grübeln neigen, desto weniger können Sie die eigenen Gefühle akzeptieren. Das heißt, dass diese Menschen keine Unsicherheit mögen und negative Gefühle besonders inakzeptabel finden. Menschen, die eine positivere Grundhaltung haben, sehen in negativen Gefühlen dagegen ein Zeichen dafür, dass sie sich mit der Ursache dieser Gefühle befassen müssen – ob es sich dabei nun um Beziehungen, Arbeit, Geld oder was auch immer handelt. So treffen diese Menschen überlegt Entscheidungen.

Willst du mehr für dich und deine persönliche Weiterentwicklung tun?

Dann informiere dich hier: https://www.heikeholz.de/individualprogramm/

Veränderung der Gedanken

Mehr Tipps, wie du aus dem Gedankenkarussell herauskommt und deinen Wunschzielen näher kommst, findest du auch in meinem Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… :-)

Mehr aus dem Herzen heraus leben und selbstbestimmt sein

…indem wir mit den richtigen Pflanzenwurzeln das gesamte Herzsystem unterstützen. „Herzkraft“ von Ethno-Health enthält hochwertigste Wurzeln, die uns innerlich stärken. Hier gibt’s nähere Informationen

 

 

 

 

By |November 29th, 2018|

Balance im Leben durch Bewegung

Finde dich selbst durch die Kraft der Natur

Kennst du dieses Gefühl von innerer Zerrissenheit, im eigenen Körper nicht mehr wohl fühlen, sich wie im Hamsterrad fühlen oder von einer permanenten Unzufriedenheit? Verschiedenste ungute Gefühle, die du erstaunlicherweise gar nicht unbedingt richtig zuordnen kannst. Du spürst dieses Gefühl, doch weißt du nicht genau, wie es entstanden ist, warum es da ist, was genau dich belastet.

Geh‘ alleine in den Wald

„Nur im Alleinsein können wir uns selber finden. Alleinsein ist nicht Einsamkeit, sie ist das größte Abenteuer.“ (Hermann Hesse)

Da gibt es eine ganz einfache, pragmatische Lösung: Raus in die Natur. Alleine. Am besten in den Wald, an einen Bach, auf eine Wiese.

Warum alleine? Sich in solchen Situationen alleine mit der Natur zu vereinen, alleine zu gehen, sich alleine mit sich zu beschäftigen, ist unglaublich wirkungsvoll. Du befreist dich vollkommen von äußeren Einflüssen, denn jegliche Gesellschaft ist eine Form der Ablenkung.

Natürlich können auch intensive Gespräche mit dem Partner, einem Freund – oder auch ein Coaching beim Wandern mit einem erfahrenen Coach/Therapeuten – zu mehr Klarheit führen. Doch in vielen Fällen lassen wir uns durch Gesellschaft eher ablenken und laufen unserem Thema davon, indem wir mit der besten Freundin über den letzten Urlaub plaudern oder mit dem Kumpel über die letzte Mountain-Bike-Tour.

Der Vorteil: Du bestimmst das Tempo, die Wegstrecke, die Pausen – über deine gesamte Zeit.

Wenn du das Alleinsein tatsächlich lernen möchtest, dich weder durch Fernsehen, Radio, Bücher, Telefonate etc. ablenken lassen magst und du nach einer Lösung für die o.g. Themen suchst – dann probiere es aus: Geh‘ alleine los!

Handy aus

„Dabei macht das häufige Unerreichbarsein für Nachrichten von außen frei für Nachrichten von innen.“ (Reinhold Messner)

Natürlich schaltest du dein Handy, den Mp3-Player und ähnliche technische Geräte aus. Du willst dich ja weder von WhatsApp, Facebook, Instagram oder ungelegenen Anrufen stören lassen. – Es gibt keine Ausrede. Du hast jetzt einfach deine Auszeit.

Die unzähligen Umweltreize, die besonders in den letzten Jahren zugenommen haben, sind zu viel für unser System. Wir sind überreizt von diesen Überflutungen, von diesem permanent immer und überall verfügbar sein müssen. So ist es nicht verwunderlich, dass unsere Sinne völlig dicht machen oder überreagieren.

Wenn du deine Balance wieder finden und deine innere Klarheit wieder gewinnen möchtest, ist die natürliche Ruhe der Natur wichtig. Und die Distanz zum Trubel der digitalen Welt eine Selbstverständlichkeit.

Langsam, bewusst und achtsam gehen

„Es ist gut, etwas Langsames zu tun, bevor man im Leben eine wichtige Entscheidung trifft.“ (Paulo Coelho)

Die Bewegung an der frischen Luft, in der Natur und in der Ruhe tut nicht nur dem Körper sondern auch dem Geist und der Seele unglaublich gut. Schon schnell wirst du merken, wie du Abstand zum Alltag gewinnst, wie du du die Ferne zum Trubel regelrecht genießt.

Jetzt richte deine Aufmerksamkeit ganz bewusst auf deine Bewegung, auf dein Gehen, wie du die Füße aufsetzt, wie sich dein Körper als Gesamtes bewegt. Verlangsame dein Tempo, dann kannst du dich als Teil der Natur noch stärker wahrnehmen. Deine Sinne werden geschärft, du hörst und siehst noch intensiver. Das ist das Phänomen der Achtsamkeit, deine Wahrnehmung wird gestärkt, du bist vollkommen im Hier und Jetzt. Dabei kommt der Geist noch mehr zur Ruhe.

Ganz unvermittelt können jetzt viel leichter die Gedanken fließen, Ideen entstehen, Erkenntnisse und Emotionen frei werden.

Bist du bereit für eine Naturmediation?

„Denn das ist eben die Eigenschaft der wahren Aufmerksamkeit, dass sie im Augenblick das Nichts zu allem macht.“ (Johann Wolfang von Goethe)

Wie sieht es bei dir mit Pausen aus? Gönnst du dir in einem Lebensalltag Ruhe und die so wichtigen Pausen? Genau so, wie wir ein Rennpferd nicht ständig durch die Gegend scheuchen würden, so gilt diese Balance zwischen Ruhe und Umtriebigkeit auch für uns.

Doch sehr oft sind wir ständig im Treiben und in Aktion, zügig, zielstrebig, rastlos – es gibt ja auch immer etwas zu tun. Und manchmal lenken wir uns auch gerne mit diesem Aktionismus ab – dann kommen wir nicht ins Grübeln und Nachdenken.

Genau diese Pause gönnen wir uns jetzt in der Natur.

Du hältst einfach inne, bleibst stehen und betrachtest deine Umgebung achtsam, aufmerksam und intensiv.

Suche dir ein feines Plätzchen, schließe die Augen und lausche, was du wahrnimmst. Ist es das Zwitschern der Vögel? Das Rascheln im Unterholz? Die Bewegung der Blätter, der Wind, das Plätschern eines Baches? Welchen Duft nimmst du in der Luft wahr? Blumen, Holz, Laub? Spürst du die Sonnenstrahlen auf deiner Haut, Kühle, Wärme oder Feuchtigkeit?

Lasse dich völlig darauf ein, genieße diesen Moment, ohne die Augen zu öffnen.

Nach einer Weile öffnest du die Augen. Was nimmst du jetzt wahr? Kannst du deine Umgebung vielleicht jetzt schon intensiver betrachten? Fällt etwas besonders in dein Blickfeld? Eine Blume? Eine Feder, ein Tannenzapfen oder ein Stein?

Sei ganz bei dir, ganz bei dieser Naturmeditation. Zeit und Raum sind völlig unwichtig. Jetzt zählst nur du als Teil der Natur.

Schließe jetzt wieder die Augen und achte auf deinen Atem. Auf dein Einatmen, auf dein Ausatmen. Nimm deine Gedanken wahr. Horche in dich hinein. Welche Gedanken steigen auf? Nimm jeden aufsteigenden Gedanken wahr und wichtig. Lass deine Gedanken – ganz gleich welche – einfach zu. Bewerte nicht, urteile nicht. Nimm‘ sie einfach als Botschaft aus deinem Unterbewusstsein an, fühle ich sie hinein.

Aufschreiben

„Die blasseste Tinte ist besser als das bester Gedächtnis.“ (aus China)

Gut ist, wenn du dir diese Gedanken, Ideen und Gefühle, die hier während der Naturmeditation gekommen sind, direkt aufschreibst.

Was du niederschreibst, geht nicht verloren. Es manifestiert sich noch intensiver in dir. Durch das Formulieren gewinnst du Klarheit, die Gedanken nehmen eine Form an. Vielleicht magst du dazu sogar auch ein Bild malen.

Der große Vorteil am Schreiben und Malen liegt darin, dass du es jederzeit nachlesen und darüber reflektieren kannst. Es gerät nicht in Vergessenheit und erinnert dich an diesen wunderbaren Moment mit dir in der Stille und im vollkommenen Einklang mit der Natur.

Die Zeit danach

Nimm dir zu Hause Zeit, wieder in Ruhe anzukommen, damit du dein Erlebnisse, Erkenntnisse und Emotionen auch verarbeiten kannst. Stürze dich nicht sofort in irgendwelche Verpflichtungen und Aktivitäten. Tue deinem Körper einfach noch etwas Gutes – vielleicht ein warmes Bad, einen leckeren Tee oder etwas anderes, was dich richtig ankommen lässt.

Nähere Infos: http://knipsdeinlichtan.heikeholz.de

By |August 19th, 2018|

Die Weisheit einer Großmutter

Eine wunderbare Lektion…

…ganz gleich, in welcher Phase deines Lebens du bist…

Eine junge Frau fuhr zu ihrer Großmutter und erzählte, dass sie gerade von ihrem Ehemann betrogen worden war. Sie durchlebte die härteste Zeit ihres Lebens und war am Boden zerstört. Ihre Großmutter starrte sie fassungslos an, denn ihre Enkelin gestand, dass sie sogar überlegte, das Kämpfen aufzugeben. Doch dann kam der Großmutter eine Idee.

Zusammen gingen die beiden in die Küche.Die Großmutter füllte drei Töpfe mit Wasser und stellte sie auf ihren alten Gasherd. Als das Wasser in allen drei Töpfen zu kochen begann, sagte die Großmutter: „So – und nun pass auf.“ In den ersten Topf legte sie Karotten, in den zweiten Topf rohe Eier und in den dritten Topf gemahlene Kaffeebohnen. Die junge Frau fragte: „Und was soll das?“

Die Großmutter bat ihre Enkelin näher zu kommen und genau zu beobachten, was passiert war. Sie bemerkte, dass die Karotten weich geworden waren. Als sie das Ei schälte, fühlte sie, dass das Wasser es hart gemacht hatte. Dann nahm sie einen Schluck Kaffee und schmeckte die herrlichen Röstaromen. Trotzdem war die Frau weiterhin ratlos. „Aber was bedeutet das, Oma?“

IMG_1553

Die Großmutter erklärte ihr, dass jedes dieser drei Dinge der gleichen fürchterlichen Situation ausgesetzt worden war – kochendem Wasser. Jedes reagierte aber unterschiedlich darauf:

  • Die Karotte ging stark, hart und unbiegsam in Wasser, doch nach wenigen Minuten war sie weich und schwach.
  • Die Eier waren zuvor zerbrechlich und die dünne Schale war der einzige Schutz für den weichen, flüssigen Inhalt. Aber nachdem sie eine Weile im kochenden Wasser lagen, wurden sie im Inneren hart.
  • Die gemahlenen Kaffeebohnen dagegen reagieren ganz anders. Nachdem sie in die kochende Flüssigkeit kamen, veränderten sie das Wasser.

„Wer bist du?“, fragte die Großmutter, „wenn das Elend an deine Tür klopft, wie reagierst du?“

„Bist du die Karotte, die zwar stark scheint, aber nach Schmerzen und Widrigkeiten zusammenbricht, weich wird und ihre Stärke verliert?“

„Bist du das Ei, das mit einem weichen Kern startete, aber sich unter der Hitze veränderte und hart wurde?“

„Oder bist du wie die Kaffeebohne? Sie verändert nämlich tatsächlich das Wasser, genau den Umstand, der die Schmerzen bringt. Erst wenn das Wasser sehr heiß ist, löst es die Aromastoffe und bringt den Geschmack.“

Die Enkelin war sprachlos und starrte ihre Großmutter mit großen Augen an. Diese sagte nur:

„Schätzchen, du bist eine Kaffeebohne. Wenn alles am schlimmsten ist, wirst du besser und änderst die Situation um dich herum. Vielleicht nicht gleich, vielleicht ist der Kaffee erst zu dünn, aber du schaffst es!“

Diesen Tag wird die junge Frau in ihrem Leben nicht mehr vergessen.

Quelle: upmoments.com 

Wie reagieren wir auf Probleme? Wie gehen wir damit um?

Sind wir eher eine Karotte, die sich nach außen stark und widerstandsfähig gibt, wenn sie jedoch auf Probleme stößt, ihre Stärke verliert?

Oder sind wir eher ein Ei, das ein weiches Herz hat, auf Probleme jedoch mit Verbitterung und Härte reagiert?

Oder vergleichbar mit einer Kaffeebohne, die Probleme in Chancen verwandelt und etwas daraus macht?

Aus einer sauren Zitrone eine wohlschmeckende Limonade machen

Die meisten von uns verhalten sich bei Problemen eher wie Karotten und Eier. Das hat mit unserer Persönlichkeit, dem Vertrauen in unsere Fähigkeiten und unserer Einstellung dem Leben zu tun.

Welche Weisheit will uns die Geschichte aufzeigen?

Es sind nicht die Probleme, die uns hart, deprimiert, verbittert oder resigniert reagieren lassen. Es ist die Art, wie wir mit ihnen umgehen.

Alle Menschen haben mit Problemen und Schwierigkeiten zu kämpfen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie wir mit ihnen umgehen, damit wir nicht an ihnen scheitern.

Willst du mehr für dich und deine persönliche Weiterentwicklung tun?

Dann informiere dich hier: https://www.heikeholz.de/individualprogramm/

Der Weg zu einem erfüllten Leben

Mehr Tipps, wie du einem erfüllten, reichen Leben näher kommst und Herausforderungen positiv begegnest, findest du auch in meinem Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… :-)

Geschichten weisen uns den Weg

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

Mehr aus dem Herzen heraus leben

…indem wir mit den richtigen Pflanzenwurzeln das gesamte Herzsystem unterstützen. „Herzkraft“ von Ethno-Health enthält hochwertigste Wurzeln, die uns innerlich stärken. Hier gibt’s nähere Informationen

 

MerkenMerken

MerkenMerken

By |Juni 28th, 2018|

Der 158. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online

Offline zu sich finden

Was machst du in Momenten, in denen du nicht mehr weißt, wo du stehst, was gerade richtig für dich ist und wie es weitergehen soll?

In diesen Lebensphasen ist der Blick getrübt, wir sehen nicht mehr, was wir brauchen oder tun sollten. Oft macht sich auch Angst und Mutlosigkeit breit, wir sind völlig energielos.

Was tun? – Am besten offline in die Natur gehen.

Die Natur ist der größte Heiler, im Gehen kommen auch die Gedanken in Gang, im Grünen finden wir Antworten auf das, wofür wir im Trubel, im Lärm und den Ablenkungen des Alltags ncht offen sind.

Offline bedeutet, dass das Handy abgeschaltet ist!

„Dabei macht das häufige Unerreichbarsein für Nachrichten von außen frei für Nachrichten von innen.“ (Reinhold Messner)

Jetzt endlich können die Ruhe und die Natur wahre Wunder bewirken.

Viel Spaß beim Ausprobieren :-)

Hier geht’s zum Download: https://www.heikeholz.de/mediathek/podcast-charisma-und-personlichkeit/

By |Mai 29th, 2018|

Gastartikel: Konflikte im Team erfolgreich lösen

Problem Analyse Lösung Konflikt

Wie Sie die 7 häufigsten Gründe für Konflikte im Team erfolgreich lösen können

Verständigungsschwierigkeiten und Konflikte gibt es in jedem Unternehmen. Die Zusammenarbeit in Projektteams oder Abteilungen verläuft nie ganz konfliktfrei. Aber Konflikte wirken sich nicht immer nur negativ aus, sondern können sogar die Kreativität fördern.

Wenn Sie aber nicht bewältigt werden, können sie die Zusammenarbeit stark beeinträchtigen.

Versuchen Sie, Konflikte frühzeitig wahrzunehmen, sie anzusprechen und gemeinsam mit den Beteiligten nach Lösungen zu suchen.

Wie Sie sich gut auf ein Konfliktgespräch vorbereiten können

Im ersten Schritt sollten Sie ersuchen das Problem bzw. den Konflikt besser zu verstehen. Dazu stellen Sie sich bitte folgende Fragen:

  • Was genau ist das konkrete Problem/der Konflikt?
  • Wer ist alles an dem Problem/Konflikt beteiligt?
  • Was ist die Ursache des Problems/Konflikts?
  • Was sind die Auswirkungen des Problems/Konflikts?
  • Was ist mein Anteil an dem Problem/Konflikt?
  • Was passiert, wenn das Problem/der Konflikt nicht gelöst wird?

Im zweiten Schritt überlegen Sie sich mögliche Lösungen, die Sie im Gespräch anbieten können. Folgende Fragen helfen Ihnen dabei:

  • Wo sind unsere Gemeinsamkeiten, wo unserer Unterschiede?
  • Welche Lösung gibt es für das Problem/den Konflikt?
  • Welchen Spielraum, welche Begrenzungen gibt es für die Lösung?
  • Welche Lösungsalternativen gibt es?
  • Will ich wirklich an dem Konflikt arbeiten?

Wie Sie im Konfliktgespräch vorgehen sollten

  • Klären Sie die Positionen
  • Finden Sie Gemeinsamkeiten
  • Erläutern Sie Lösungsvorschläge
  • Treffen Sie eine gemeinsame Entscheidung für eine Lösung
  • Vereinbaren Sie gemeinsam die nächsten Schritte

Die 7 häufigsten Ursachen für Konflikte im Team

Konflikte im Team können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Die 7 häufigsten Gründe sind:

  • Fachliche Auseinandersetzungen
  • Interessens- und Zielkonflikte
  • Rollenkonflikte
  • Kommunikationskonflikte
  • Kulturkonflikte
  • Machtkämpfe
  • Persönlichkeitsunterschiede

Wie Sie besser mit Konflikten im Team umgehen können und Ansätze für Lösungsstrategien zeige ich Ihnen in diesem Video:

https://youtube.com/watch?v=Q9LJCllwB3g%3Flist%3DPLndb0OZL7ARz89GiwQ4sMNagM1k_jvai4

 

22_9_13Über die Autorin:

Meike Kranz ist Expertin für Büroorganisation und hat schon vielen Sachbearbeitern und Führungskräften dabei geholfen Ihren Arbeitsplatz so zu strukturieren, dass sie produktiver sind und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge haben.

Kontakt:

Meike Kranz – 123effizientdabei

info@123effizientdabei.de

www.123effizientdabei.de

 

 

By |Mai 24th, 2016|

Individuelles Coaching für Manager, Führungskräfte und Unternehmer

IMG_0713

Wandern, zur Ruhe kommen, aus der Distanz schauen – so werden die Gedanken frei

IMG_0845

„Egal wie weit der Weg ist, er beginnt mit dem ersten Schritt“

Die Kombination von Natur, frischer Luft und Bewegung haben einen sehr positiven Effekt auf die Denkweise und Haltung eines Menschen.

Die Natur inspiriert den Körper in Form, die Seele lebendig und den Geist wach zu halten. Die Ursprünglichkeit und Einfachheit der wunderbaren Alpenwelt lässt das Wesentliche in uns deutlicher werden. Dieses hautnahe Erleben der Natur unterstützt Sie dabei, klarzusehen, Ideen zu generieren. Schon in einer 2-3 stündigen inspirierenden Wanderung sehen Sie Wegweiser für die nächsten Schritte und Lösungen, worüber Sie zuvor vielleicht wochenlang gegrübelt haben.

 

Wandern und Coaching im Business ist das Richtige, wenn

  • Sie spüren, dass Sie vor wichtigen Entscheidungen stehen und dabei Unterstützung suchen
  • Sie Klarheit und Richtungsweiser für Ihren weiteren Weg suchen
  • Sie Misserfolge und Unzufriedenheit überwinden wollen
  • Sie mehr Selbstbewusstsein, Mut und Selbstvertrauen entwickeln möchten
  • Sie sich Unterstützung in beruflichen Konflikt- und Stresssituationen wünschen

https://www.heikeholz.de/firmenkunden/wandern-und-coaching-business/

By |Februar 21st, 2015|