Warum eigentlich …. meditieren?

Meditation als Schlüssel der Freiheit

„Meditation ist die Bereitschaft, den Willen still werden zu lassen und das Licht zu sehen, das sich erst bei still gewordenem Willen zeigt. Sie ist die Schule der Wahrnehmung, das Kommenlassen der Wirklichkeit.“

(Carl Friedrich von Weizsäcker)
Gedanken von Sogyal Rinpoche:

Den Geist zähmen – Loslassen lernen

Alle unsere Probleme kommen vom Festhalten. Meditation ist das Mittel, unsere Tendenz zum Festhalten wieder zu verlernen. Wenn wir loslassen, entsteht ein natürliches Gefühl von Weite. Das ist Meditation. Loslassen und Festhalten entsteht beides im Geist, in diesem Geist, der im nicht-achtsamen Zustand so unterhaltsam, schlau und raffiniert trügerisch ist. Meditation ist der Pfad der Einfachheit, der Entfaltung und der Gewöhnung. Man tritt dem Geist direkt gegenüber, um den Geist zu zähmen.

Die Grundlage der Meditationspraxis ist Entspannung. Zuerst ist es wichtig, es sich bequem zu machen, Gedanken und Gefühle zur Ruhe kommen zu lassen. Es gibt nichts zu leisten oder zu erreichen, also lass einfach los. Lass jede Art von Feierlichkeit fallen, und sogar die Vorstellung, dass du meditierst. Lass deinen Körper wie er ist, und den Atem ganz natürlich kommen und gehen. Im Geist entstehende Gedanken solltest du weder unterdrücken noch verfolgen, sondern sie einfach sein lassen, ohne von ihnen verführt oder abgelenkt zu werden. Versuche nicht, sie zu manipulieren. Wenn du träumst oder denkst,… dann träume oder denke einfach. Wenn du die Gedanken nicht weiter nährst, werden sie einfach von selbst auslaufen.

Nach und nach werden die Dinge zur Ruhe kommen und ganz natürlich ihren Platz finden. Genauso, als wenn man eine Handvoll Reis auf eine glatte Oberfläche fallen lässt. Jedes Korn kommt von selbst zur Ruhe.

Sei entspannt und mit dem Atem

Ist erst einmal eine gewisse Ruhe erreicht, halte deinen Rücken gerade und sei wach. Dann verbleibe so und mache entspannt weiter.

Wenn es dir schwer fällt, einfach loszulassen und so zu verweilen, und du etwas zu tun brauchst, dann achte auf deinen Atem. Kannst du die Aktivität nicht völlig aufgeben, dann ist dies ihre geschickte Anwendung, um mit dir in Einklang zu sein.  Jeder Atemzug ist Leben: einfach, kraftvoll, alltäglich und frei. Wenn du ausatmest und nicht wieder einatmest, bist du tot.

Sei dir einfach des Atems bewusst, wie er kommt und geht. Du solltest nur ganz leicht achtsam und aufmerksam sein. Fühle mit deinem Atem, greife nicht danach und konzentriere dich nicht zu stark darauf.

Sei mit dem Atem, fließe mit dem Atem, als wärst du wie Wolken, die über den Himmel ziehen, oder wie Gras, das sich im Winde wiegt. Du geschiehst einfach. Nachdem du eine Zeit lang auf deinen Atem geachtet hat, sind der Atem, der Atmende und das Atmen eins.

Wenn du dir deines Atems nicht mehr bewusst bist, besteht die Gefahr, im Jetzt des Atmens steckenzubleiben, unachtsam zu werden. Sei wach und lass los! Mit jedem Atemzug erzeugen wir Neurosen, Hemmungen und Karma. Also befreie dich mit jedem Atemzug, symbolisch, verheißungsvoll und tatsächlich. Sei das Ausatmen, ignoriere das Einatmen. Jeder Atemzug löst sich auf in Raum, So-heit, Buddha-Natur oder Wahrheit. Dann, inmitten dieser Weite, fast ehrfürchtig: Sei einfach.

Wissenschaftliche Untersuchungen der Meditation

Obwohl Meditierende den Nutzen der Meditation bereits seit Tausenden von Jahren kennen, beginnt die wissenschaftliche Forschung erst jetzt zu entdecken, dass Meditation auf der physiologischen Ebene eine positive Wirkung auf uns ausübt.Vor kurzem hat man herausgefunden, dass das Gehirn die Fähigkeit besitzt, seine Struktur und seine Funktion zu ändern – es kann die Tätigkeit von Synapsen, die oft genutzt werden, stärken und ausweiten, und die Tätigkeit von Synapsen, die selten zum Einsatz kommen, schwächen und vermindern. Diese Flexibilität des Gehirns wird „Neuroplastizität“ genannt.

Neuroplastizität wurde bereits durch frühere Untersuchungen an Berufsmusikern dokumentiert. Es wurden dabei gewisse Veränderungen im Gehirn in Relation zu oft wiederholten Fingerbewegungen nachgewiesen.

In jüngerer Zeit fanden an Universitäten in den USA ähnliche Tests mit erfahrenen Meditierenden statt, die bis zu 40.000 Stunden Meditationserfahrung besaßen. Diese Tests umfassten verschiedene Arten von Meditationspraktiken und führten zu einer Reihe von bemerkenswerten Ergebnissen. So zeigte sich z.B.:

•  eine hohe Aktivität in den Bereichen des Gehirns, die zur Bildung positiver Emotionen wie Glück, Begeisterung, Freude und Selbstkontrolle beitragen,

•  eine verminderte Aktivität in den Bereichen des Gehirns, die mit negativen Emotionen wie Depression, Selbstzentriertheit und einem Mangel an Glück oder Zufriedenheit verbunden sind,

•  eine Beruhigung des Gehirnbereichs, der als Auslöser für Angst und Wut fungiert,

•  die Fähigkeit, einen Zustand inneren Friedens selbst unter extrem beunruhigenden Umständen zu erreichen, und

•  eine ungewöhnlich hohe Kapazität für Empathie und Einfühlungsvermögen in die Gefühle anderer.

Interessant ist, dass bei Praktizierenden, die über Mitgefühl „ohne Bezugspunkt, alles durchdringend“ meditierten (1), jene Bereiche des Gehirns aktiviert wurden, die für geplante Handlungen zuständig sind – als wären die Praktizierenden bereit, sich sofort aufzumachen, um anderen, die in Not sind, zu helfen.

Diese Entdeckungen scheinen zu bekräftigen, dass das Geistestraining ausgesprochen starke Auswirkungen auf die Gehirnfunktion haben kann. Offenbar können emotionale Tendenzen verändert und zerstörerische Tendenzen abgeschwächt werden.

[1] „Der Zustand von bedingungsloser liebender Güte und Mitgefühl wird als ‚uneingeschränkte Bereitwilligkeit und Einsatzbereitschaft, Wesen zu helfen’ beschrieben. Diese Paxis erfordert keine Konzentration auf bestimmte Objekte, Erinnerungen oder Vorstellungen, auch wenn sich Praktizierende in anderen Meditationen, die sie in ihrer langfristigen Ausbildung erlernen, auf bestimmte Personen oder Gruppen von Lebewesen fokussieren. Da man ‚in einem Zustand ruht, in dem Güte und Mitgefühl den Geist erfüllen’, spricht man von ‚reinem Mitgefühl’ oder ‚Mitgefühl ohne Bezugspunkt’ (mik me nying je auf Tibetisch).“

Quelle: http://www.rigpa.org/ndex.php?option=com_content&view=article&id=35%3Ascientific-research-on-meditation&catid=63%3Aessential-teachings&Itemid=154

 

By |Mai 31st, 2018|

Den inneren Heiler aktivieren

Die Macht der Selbstheilungskräfte

„Jede Krankheit ist heilbar, nicht aber jeder Kranke“ (Emil Coué)

Interessante Berichte von Dr. Rolf Merkle und Dr. Doris Wolf (Diplompsychologen), die ich so beeindruckend finde, dass ich eine Zusammenfassung gerne mit euch teilen möchte:

Die wichtigste Voraussetzung zur ungehinderten Entfaltung der Selbstheilungskräfte ist der Glaube, gesund zu werden.

Unser Körper verfügt über ungeahnte Selbstheilungskräfte, die sehr viele Krankheiten bezwingen können. Alle Aufgaben unseres Körpers sind aufeinander harmonisch abgestimmt. Wenn wir seelisch und körperlich gesund sind, dann herrscht in unserem Körper ein inneres Gleichgewicht.

Diese innere Harmonie ist jedoch sehr empfindlich. Durch negative Gedanken und Gefühle gerät sie sehr schnell durcheinander. Wenn dies unser Gehirn feststellt, dann schlägt es sofort Alarm. Es leitet dann Gegenmaßnahmen ein, die das Gleichgewicht wieder herstellen sollen.

Unser Gehirn ist eine Art Überwachungsbehörde, die darauf achtet, dass einzelne Mitglieder nicht aus der Reihe tanzen. Es ist mit dem Heizungsthermostat unserer Wohnung vergleichbar. Wenn Sie den Heizungsthermostaten in Ihrer Wohnung auf 20 Grad eingestellt haben, dann gibt der Thermostat an die Heizung eine Nachricht, wenn die Raumtemperatur unter 20 Grad sinkt. Der Thermostat gibt der Heizung den Befehl, solange zu feuern, bis die Raumtemperatur wieder 20 Grad ist.

Unser Gehirn ist eine Schaltzentrale, die mit jedem Organ und jeder Zelle unseres Körpers in ständiger Verbindung steht. Fällt ein Teil aus, dann registriert dies unser Gehirn. Es leitet sofort Maßnahmen ein, die zum Ziel haben, die Ordnung wieder herzustellen. Wenn wir uns beispielsweise in den Finger schneiden, dann registriert dieses unser Gehirn. Es schickt sofort an die Unfallstelle eine Truppe weißer Blutkörperchen, die die Aufgabe haben, eindringende gefährlich Keine abzuwehren und zu vernichten. Damit wir nicht verbluten, verengen sich die Blutgefäße an der Unfallstelle und das Blut gerinnt. All dies und noch viel mehr geschieht ohne unser Zutun und ohne, dass wir die ganze Hektik in unserem Körper bemerken.

Wenn wir stürzen und uns einen Knochen brechen, dann läßt unser Körper diesen Knochen wieder zusammenwachsen. Er tut dies ganz ohne fremde Hilfe. Alles, was ein Arzt tun kann, ist dass er einen Gipsverband anlegt, damit der Knochen gerade und nicht schief zusammenwächst. Unser Körper ist es jedoch, der diesen Knochen wieder zusammenwachsen lässt. Ja, unser Körper tut noch mehr. Er lässt den Knochen, an der Stelle, an der er gebrochen ist, kräftiger werden, so dass die Gefahr eines erneuten Bruches an derselben Stelle geringer ist.

Jeder Arzt kann nicht mehr tun, als die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen, damit die im Menschen innewohnenden Selbstheilungskräfte in Tätigkeit treten können. Ein Arzt kann eine Krankheit nicht heilen. Dies kann nur unser Körper.

Da unser Körper in der Lage ist, sich selbst zu heilen, sagt man auch, dass wir einen inneren Arzt haben. Dieser verfügt über alle notwendigen Therapiemaßnahmen, um unseren Körper in einem gesunden Zustand zu erhalten oder ihn wieder gesund zu machen. Dieser innere Arzt bedient sich der Selbstheilungskräfte, über die unser Körper in großer Zahl verfügt.

Dem Arzt David Colemann zufolge sind die Selbstheilungskräfte unseres Körpers so wirksam, dass sie ohne Behandlung mehr als 90% aller Krankheiten selbst überwinden können.

Unser Körper verfügt über eine körpereigene Apotheke. Er hat die wichtigsten 30 bis 40 Medikamente, die man für die Heilung der verschiedenen Krankheiten benötigt, auf Lager. Bei Bedarf gibt er sie an unseren Körper ab.

Unser Körper gleicht einer pharmazeutischen Fabrik, die Medikamente herstellt, die uns keinen Pfennig kosten.

Unser Körper stellt sie kostenlos zur Verfügung. Wenn wir verstehen, uns dieser natürlichen Heilmittel zu bedienen, dann können wir nicht nur sehr viel Geld sparen, sondern bekommen auch keine Nebenwirkungen, wie bei vielen Medikamenten. Und wir vermeiden es, von den Medikamenten körperlich abhängig zu werden.

Der Arzt Albert Schweitzer sagte, dass jeder Kranke in seinem Inneren einen Arzt besitzt.

Da der Kranke dies nicht weiß oder er es nicht versteht, diesen inneren Arzt zu aktivieren, geht er zu einem Arzt und fragt diesen, was er tun könne. „Das Beste“, so Albert Schweitzer, „was wir tun können, ist, diesem Arzt, der im Innern jedes einzelnen wohnt, eine Gelegenheit zur Wirkung zu geben“.

Der innere Arzt in uns reagiert jedoch sehr empfindlich auf negative Nachrichten.

Wenn man die Hoffnung auf Genesung aufgibt, wenn man sich als hoffnungslosen Fall ansieht, dem nicht zu helfen ist, dann führt diese negative Erwartungshaltung dazu, dass man krank bleibt.  Nur wenn man dieses Bild des hoffnungslosen Falles gegen ein eher optimistisches Bild austauscht, dann kann man gesund werden. Wer sich selbst aufgibt, ist verloren.

Deshalb sagte Coué auch: „Jede Krankheit ist heilbar, nicht aber jeder Kranke“. Er wollte damit klarmachen, dass wir Menschen selbst eine große Verantwortung für unsere Gesundheit tragen. Wenn wir nicht bei unserer Gesundung mitwirken, dann machen wir es unserem Körper sehr schwer oder gar unmöglich, wieder gesund zu werden. Umgekehrt können wir den inneren Arzt zu Höchstleistungen anspornen, wenn wir uns positive und aufbauende Gedanken machen.

Durch unsere Lebensweise haben wir Einfluss darauf, ob unser Körper seine Medikamente und Selbstheilungskräfte nutzen und aktivieren kann.

Unser Körper gleicht einer pharmazeutischen Fabrik, die Medikamente herstellt, die uns keinen Pfennig kosten. Unser Körper stellt sie kostenlos zur Verfügung. Wenn wir verstehen, uns dieser natürlichen Heilmittel zu bedienen, dann können wir nicht nur sehr viel Geld sparen, sondern verspüren auch keine Nebenwirkungen, wie bei vielen Medikamenten, die wir schlucken. Und wir vermeiden es, von den Medikamenten körperlich abhängig zu werden.

Stress ist der größte Feind des inneren Arztes und der Selbstheilungskräfte

Die Heilkraft des inneren Arztes wird dramatisch durch Stress und einen ungesunden Lebensstil gemindert. Durch selbstschädigende und negative Gedanken, durch die wir uns schlechte Gefühle machen, stören wir unser inneres Gleichgewicht und erschweren damit unserem inneren Arzt seine Arbeit. Ebenso: Wenn man krank ist und die Hoffnung auf Genesung aufgibt, wenn man sich als hoffnungslosen Fall ansieht, dem nicht zu helfen ist, dann führt diese negative Erwartungshaltung dazu, dass die Selbstheilungskräfte blockiert werden und man krank bleibt. Nur wenn man dieses Bild des hoffnungslosen Falles gegen ein optimistisches Bild austauscht, dann kann man gesund werden. Wer sich selbst aufgibt, ist verloren.

Die wichtigste Voraussetzung zur Entfaltung unserer Selbstheilungskräfte ist die Überzeugung, gesund zu werden.

Der Glaube kann zwar keine Berge versetzen, aber wir können uns durch ihn von selbst schwersten Krankheiten befreien. Eine aufsehenerregende Geschichte ereignete sich in den 50er Jahren. Zu der damaligen Zeit wurde ein Mittel gegen Krebs erforscht, in das man sehr große Hoffnungen setzte. Die Presse berichtete ausführlich darüber, dass wohl der Durchbruch geschafft sei.

Ein Patient, der unter einer fortgeschrittenen Krebserkrankung der Lymphdrüsen litt, bat seinen behandelnden Arzt, dieser möge ihm doch dieses neue Mittel geben. Der Arzt willigte ein. Nach der Verabreichung des Medikaments ging es dem Patienten von Tag zu Tag besser. Nach kurzer Zeit verschwanden die Tumoren und der Patient konnte als geheilt entlassen werden.

Als dann aber die Nachricht durch die Presse ging, dass das Medikament bei weitem nicht die Hoffnungen erfüllte, die man in es gesetzt hatte, ja dass es wirkungslos sei, erlitt der Patient einen schweren Rückfall. Sein Krebs kam wieder zum Vorschein. Dieses Mal berichtete der Arzt dem Patienten, dass man nun ein Mittel gefunden habe, das ihn sicherlich heilen werde. Der Arzt gab dem Patienten mehrere Spritzen, die nicht anderes enthielten, als Kochsalzlösung, eine völlig wirkungslose Substanz.

Und wieder begannen sich die Krebszellen so weit zurückzubilden, dass der Patient als geheilt angesehen werden konnte. In beiden Fällen hatte der Glaube des Mannes, dass ihm geholfen werden kann, die Heilung bewirkt.

So wie unser Glaube die Macht besitzt, unser Leben zu erhalten, so kann der Glaube auch unser Leben zerstören.

Vielleicht haben Sie schon einmal von Vodoo gehört. Vodoo ist ein Zauber in manchen Naturvölkern, wie etwa bei den brasilianischen Indianern. Es gibt Stämme, die dem Medizinmann ungeheure Macht zusprechen. Sie glauben, dass sie sterben müssen, wenn der Medizinmann sie zum Tode verurteilt. Verurteilt ein Medizinmann ein Stammesmitglied zum Tode, da dieses eine Straftat begangen hat, auf die der Tod steht, dann stirbt dieses Stammesmitglied tatsächlich innerhalb von Stunden, ohne dass man eine Todesursache feststellen kann.

Ein Arzt, der im Süden von Afrika praktizierte, beobachtete, dass Männer aus dem Bantu-Stamm im mittleren Alter innerhalb weniger Stunden gestorben sind. Man hatte ihnen gesagt, sie würden bei Sonnenuntergang sterben. Die Medizinmänner in den Naturvölkern bedienen sich des Glaubens der Eingeborenen. Die Eingeborenen sind davon überzeugt, dass der Medizinmann sie gesund machen könne. Gleichgültig, was der Medizinmann tut, ob er ein Zauberwort spricht, die guten Geister beschwört oder ein Mittel verabreicht, im Glauben der Eingeborenen helfen diese Mittel und deshalb werden sie auch gesund.

Der Glaube, nicht die Worte oder die Medizin, macht gesund.

Eine Tageszeitung berichtete einmal über einen Mann, der versehentlich in ein Kühlhaus eingeschlossen wurde. Da es schon sehr spät war und der Mann wusste, dass niemand mehr bis zum nächsten Morgen kommen würde, war er überzeugt, dass er sterben würde, da kein Mensch bei minus 30 Grad eine Nacht ohne entsprechende Hilfsmittel überleben kann.

Dieser Mann schrieb deshalb einen Abschiedsbrief an seine Frau und seine Kinder. Am nächsten Morgen fand man den Mann tot auf. Dies verwunderte alle, da über Nacht die Kühlanlage ausgefallen war und dadurch die Temperaturen so niedrig waren, dass der Mann hätte überleben können müssen. Dieser Mann starb an seinem Glauben, sterben zu müssen. Selbsterfüllende Prophezeiung nennt man das in der Psychologie.

Der Lebenswille eines Patienten hat einen enormen Einfluss darauf, ob dieser eine schwere Operation überlebt oder nicht.

Menschen, die keinen Lebenswillen haben und sich aufgeben, haben viel schlechtere Chancen, als die die weiterleben wollen. Das wird sehr deutlich bei krebskranken Menschen. Fehlt der Lebenswille und resigniert der Kranke, dann hat er auch trotz modernster medizinischer Verfahren keine Überlebenschance.

Ein amerikanischer Psychotherapeut, nach dem auch eine Therapiemethode benannt ist, Herr Moreno, sagte sich im Alter von 90 Jahren: „Ich habe alles erreicht, was ich erreichen wollte. Ich habe mein Leben gelebt. Nun will ich sterben“. Herr Moreno war innerhalb weniger Tage tot. Jeder Gedanke ist eine Kraft.

Wer sich positive und aufbauende Gedanken macht, der aktiviert und mobilisiert seine inneren Selbstheilungskräfte, so dass sich diese entfalten können.

Und hier ein hochinteressanter Film, in dem auch Prof. Gerald Hüther mitwirkt: Die Heilkraft des inneren Arztes 

By |Mai 24th, 2018|

An Wunder glauben

Anitas wundervolle Erfahrungen mit dem Nahtod

Ich hatte Krebs (Hodgin’s Lymphoma) und an jenem schrecklichen Morgen konnte ich mich nicht mehr bewegen. Mein Ehemann fuhr mich schnell ins Krankenhaus. Nachdem ich eingehend untersucht wurde, haben die Ärzte Lymphknotenkrebs im letzten Stadium diagnostiziert. Der oberste Onkologe sah meine Ergebnisse an und erklärte meinem Ehemann, dass es zu spät wäre um zu helfen, dass meine Organe bereits aussetzen. Ich hätte nur noch 36 Stunden zu leben.

Der Onkologe sagte, er würde tun was er kann, aber er bereitete meinen Mann darauf vor, dass ich wahrscheinlich nicht überleben würde, da meine Organe nicht länger funktionieren würden. Sie begannen mit der Chemotherapie und führten Sauerstoff zu. Dann machten sie Tests, um herauszufinden, welche Medikamente sie mir geben müssen.

Während dieser Zeit verlor ich öfter das Bewusstsein. Ich konnte fühlen, wie meine Seele meinen Körper verließ. Ich sah und hörte die Gespräche zwischen meinem Mann und den Ärzten, die in einem von mir etwa 30 Meter entfernten Flur stattfanden. Später konnte ich die Gespräche mit meinem geschockten Mann verifizieren.

Danach trat ich in eine andere Dimension über. Ich war von einem Gefühl höchster Liebe umgeben. Mir wurde vollkommen bewusst, warum ich Krebs hatte, wofür ich eigentlich lebte, welche Rolle jeder meiner Familie in meinem Leben spielte und wie das Leben im Allgemeinen läuft.

Die Klarheit und das Verständnis, das ich in diesem Stadium gewonnen habe, ist einfach unbeschreiblich. Wörter können diese Erfahrung nicht beschreiben. Ich war an einem Ort, wo ich begriff, wie viel mehr es gibt, als das, was wir in unserer dreidimensionalen Welt erfassen können. Ich stellte fest, was für ein Geschenk das Leben ist und dass ich von liebenden Lebewesen umgeben bin, die mich immer begleiten, auch wenn ich es nicht wahrnähme.

Die Fülle an Liebe, die ich fühlte, war überwältigend. Aus dieser Perspektive bemerkte ich, wie stark ich bin und ich sah die großartigen Möglichkeiten, die wir als Menschen in unserem physischen Leben nutzen können. Ich fand heraus, dass wenn ich überleben würde, mein Lebenssinn darin läge, zu Leben wie im Himmel so auf Erden, diese neuen Erkenntnisse zu nutzen und dieses Wissen auch mit Anderen zu teilen. Ich hatte die Wahl, entweder zurück ins Leben zu kommen oder zu sterben.

Mir wurde zu Verstehen gegeben, dass es nicht meine Zeit war, aber ich immer die Wahl hätte. Und wenn ich mich für den Tod entschiede, würde ich nie die vielen Geschenke, die das Leben für mich noch bereithält, erfahren.

Eines der Dinge, die ich wissen wollte, war, ob ich in den kranken Körper zurückkommen würde? Mein Körper war sehr schwer krank und die Organe haben aufgehört zu arbeiten! So erfuhr ich, wenn ich mich für das Leben entscheiden würde, mein Körper sehr schnell heilen würde. Ich würde den Unterschied sogar nicht erst nach Monaten oder Wochen sondern schon nach Tagen bemerken!

Mir wurde gezeigt, wie Krankheiten auf einem energetischen Grad starten, bevor sie körperlich werden. Wenn ich mich für das Leben entscheiden würde, würde der Krebs von meiner körperlichen Energie besiegt werden und mein physischer Körper würde sich wieder schnell erholen. Mir wurde dann auch klar, dass Menschen, die mit Medikamenten behandelt werden, zwar körperlich von der Krankheit befreit werden, aber ihre Energie nicht befreit wird und deshalb die Krankheit oft zurückkehren würde.

Ich lernte, dass wenn ich ins Leben zurückkehren würde, dann mit einer gesunden Energie. Mein Körper würde sich sehr schnell und für immer an die energetischen Gegebenheiten gewöhnen. Mir wurde zu verstehen gegeben, dass dies für alles zutrifft, nicht nur für Krankheiten, sondern auch für physische und psychologische Umständen etc.

Mir wurde gezeigt, dass alles was in unserem Leben passiert von dieser Energie um uns herum abhängig ist, der Energie, die von uns geschaffen wurde. Nichts ist beständig. Wir schaffen unsere Lebensumstände und Lebensbedingungen, beeinflusst und abhängig vom aktuellen Stadium der Energie. Die Bewusstheit zu erfahren, dass wir ernten was wir säen, ist phänomenal! Es hängt alles davon ab, auf welchem energetischen Stand wir uns gerade befinden. Ich erhielt das Gefühl, dass ich selbst den Beweis sehen werde, wenn ich zurück in meinen Körper kehren würde.

Ich schwebte zwischen den beiden Welten hin und her. Jedes mal wenn ich in die “andere Welt “ gelangte, wurden mir mehr und mehr Szenarien gezeigt. Es gab eine, die zeigte, wie mein Leben alle Personen mit denen ich Kontakt hatte, berührte. Es war eine Art Wandteppich, der zeigte, wie ich jedes Leben um mich herum beeinflusste. Dann gab es noch einen, der meinen Bruder im Flugzeug zeigte. Mein Bruder wollte zu mir kommen, um mich zu sehen, da er gehört hatte, dass ich sterbe würde. (dies wurde mir später bestätigt, als ich wieder zu Bewusstsein kam, mein Bruder wäre gerade mit dem Flugzeug angekommen).

Dann erhielt ich eine flüchtigen Blick auf meinem Bruder und mich und irgendwie schien es in einem früherem Leben zu sein, in dem ich viel älter als er war und wie eine Mutter für ihn (in diesem Leben ist er älter als ich). Ich sah, dass ich in diesem Leben sehr beschützend für ihn war. Plötzlich wusste ich, dass er im Flugzeug saß, um mich zu sehen und ich dachte mir: “ Das kann ich ihm nicht antun.” Ich kann ihn nicht kommen lassen, um mich tot zu sehen. Dann sah ich auch, wie eng mein Ehemann mit mir verbunden war und wie wir uns entschieden haben, dieses Leben gemeinsam zu verbringen. Wenn ich gehen würde, würde er bestimmt bald folgen.

Mir wurde zu verstehen gegeben, dass die Testergebnisse, die mit meinen Organen gemacht wurden, noch nicht vorlägen und wenn ich mich für das Leben entscheiden würde, die Ergebnisse zeigen würden, dass alle Organe normal funktionieren. Wenn ich den Tod wählen würde, würden die Tests Organversagen aufgrund des Krebses anzeigen. Ich konnte das Ergebnis des Tests nach meiner Wahl beeinflussen!

Ich entschied mich für das Leben. Als ich aufzuwachen begann (sehr verwirrt, ich konnte nicht sagen, auf welcher Seite des Schleiers ich war), rannten die Ärzte in den Raum und sagten meiner Familie, mit einem breitem Grinsen auf dem Gesicht: “Gute Neuigkeiten! Wir haben die Testergebnisse und all ihre Organe funktionieren. Wir können es kaum glauben!! Ihr Körper schien wirklich aufzuhören zu arbeiten!

Danach begann ich mich sehr schnell zu erholen. Die Ärzte warteten drauf, dass ich gesund genug werde, um eine Lymphknotenbiopsie machen zu können, um die Art der Krebszellen festzustellen. Als sie fertig waren, konnten sie nicht einen einzigen Lymphknoten finden, der groß genug war, um Krebs festzustellen. Als ich ins Krankenhaus gebracht wurde, war mein Körper voll mit geschwollenen Lymphknoten. Dann machten sie eine Knochenmarkbiopsie um die Aktivität des Krebses festzustellen und so den Umfang der Chemotherapie nach Krankheitsgrad zu bestimmen. Aber es gab gar keinen Krebs im Knochenmark.

Die Ärzte waren sehr verwirrt, aber sagten mir, es müsste eine rapide Reaktion auf die Chemo sein. Weil sie selber nicht verstehen konnten, was passiert war, unterzogen sie mich vielen Tests, die alle positiv ausfielen. Jeden Test zu bestehen machte mich immer stärker! Ich wurde einem kompletten Körperscan unterzogen und da sie nicht glauben konnten, dass sie gar nichts fanden, ließen sie den Radiologen den Test wiederholen!!!!

Aufgrund meiner Erfahrung, teile ich nun mit jedem das Wissen, dass Wunder jeden Tag in unserem Leben möglich sind. Nach dem was ich gesehen habe, begreife ich, dass wirklich alles möglich ist und dass wir nicht geboren wurden, um zu leiden. Das Leben ist dazu da, um großartig zu sein und dabei sehr, sehr geliebt zu werden. Ich betrachte das Leben nun völlig anders. Ich bin so froh, dass mir eine zweite Chance gegeben wurde, um den Himmel auf Erden zu genießen.

Anmerkung: Dieser Bericht wurde von tausenden Menschen auf der ganzen Welt gelesen und gewürdigt. Wenn Sie mehr über ihre faszinierenden Erfahrungen und ihre völlige Transformation lesen möchten, dann klicken Sie hier. (Diese wahre Geschichte habe ich auf der Web-Site von Robert Betz gefunden.)

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Geschichten weisen uns den Weg

Wenn du Lust auf mehr weise Geschichten zum Inspirieren und Nachdenken hast, findest du eine große Sammlung auf meiner CD: Balsam für die Seele

Mehr aus dem Herzen heraus leben

…indem wir mit den richtigen Pflanzenwurzeln das gesamte Herzsystem unterstützen. „Herzkraft“ von Ethno-Health enthält hochwertigste Wurzeln, die uns innerlich stärken. Hier gibt’s nähere Informationen

 
 
 

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By |Februar 2nd, 2018|

„Bleib bei dir!“

Eine sehr gute Übung aus „The Work“ von Byron Katie

Probiert’s einfach mal aus – es verändert sofort jede Situation:

 Wenn uns andere Vorwürfe machen, Erwartungen einfordern oder uns kritisieren, lösen Sie meist in uns unangenehme Gefühle aus.

Werde an dieser Stelle sehr aufmerksam für das, was sich in dir abspielt. Unser Verstand produziert jetzt ganz schnell Gegenvorwürfe oder Gedanken, mit denen wir uns rechtfertigen oder verteidigen wollen.

Zugleich tauchen Gefühle auf wie Ärger, Wut, Beleidigt- oder Gekränkt-Sein und andere. Sobald du dies bemerkst und sprich innerlich zu dir: „Bleib bei dir, Anna/Kurt (dein Vorname hier einsetzen)!“

Atme tief durch und schieß nicht mit Worten zurück, sondern schweige für ein paar Sekunden. Halte deine Konzentration auf deine innere Bewegungen von Gefühlen und Gedanken.

Dann sage, so ruhig du kannst: „Was du sagst, löst in mir das Gefühl von ….. aus. Ich weiß, das ist mein Gefühl. Danke dafür. Ich werde mich darum kümmern.“ Oder sage: „Ich kann dir im Moment darauf nichts sagen. Ich muss das erst mal sacken lassen, weil es mich ….(Gefühl benennen) macht.“

Der innerlich ausgesprochene Satz „Bleib bei dir“ ist ein Schlüsselsatz, der dir hilft, mehr und mehr selbstzentriert zu bleiben und die äußeren Angriffe für deinen eigenen inneren Frieden zu nutzen.

Wenn du spontan reagierst, verlässt du dich selbst und verfängst dich im Spiel von Angriff und Verteidigung oder in Rechthaberei. Der andere darf dich angreifen, daran kannst du nichts ändern. Das ist seine Angelegenheit. Aber wie du reagierst, das ist deine Angelegenheit.

Im Angriff des anderen liegt ein potentielles Geschenk für deinen eigenen inneren Frieden. Ob du es nutzt, liegt an dir.

(gelesen bei Robert Betz)

The Work erfolgreich anwenden

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Unterstützung mit der Urkraft der Pflanzen

Ein wunderbares Konstitutionsmittel, welches uns hilft, besser auf unser Herz zu hören und ins Vertrauen zu kommen, ist von Ethno-Health die perfekt abgestimmte Kräuter-Wurzel-Rezeptur „Herzkraft“

Und wenn wir das Gefühl haben, dass uns eher der Boden unter den Füßen weggezogen wird, wenn uns die Wurzeln in unserem Leben fehlen, dass wir so gar nicht auf unser Herz vertrauen können, stellt Wurzelkraft aus der Ethno-Health-Apotheke die perfekte Ergänzung dar.

 
 
Bildquelle: René Sputh
By |Juni 16th, 2017|

Wege aus der Co-Abhängkeit

The WORK, Ho’oponopono und Schattenarbeit aus der Praxis

Eine bittere Erfahrung…

Gestern fragt mich eine Klientin: Mein Mann trinkt jeden Tag 1 Liter Wein, ein Weißbier und mitunter pro Woche eine Flasche Schnaps/Rum/Whiskey… – er sagt, das ist Genuss, er ist kein Alkoholiker, er trinkt ja nur ein Glaserl…

IMG_1725Meine Klientin ist verzweifelt…

…sitzt vor mir und weint, sie müsse ihm doch helfen, er müsste das doch erkennen, dass das zu viel ist… Sie erträgt es nicht mehr, dass er allabendlich mit einer Fahne neben ihr sitzt, dass er sie mit alkoholschweren Augen anschaut…
Und was sie am meisten verletzt: Ihr Mann macht sie im Freundeskreis lächerlich, stellt sie als intolerant dar, weil ER ja schließlich nur ein Glaserl am Abend genießen würde… 

Meine Gedanken hierzu…

Solange er nicht seine Abhängigkeit selbst erkennt, ändert sich gar nichts. Solange er es leugnet, sogar abstreitet, seine Frau ins schlechte Licht rückt, indem er seinen Konsum verniedlicht, in der Öffentlichkeit Alkohol stark reduziert konsumiert und danach zu Hause noch mal „zuschlägt“, die leeren Flaschen versteckt, Schränke im Haus nach Alkohol durchsucht, kann keine Heilung geschehen. Wenn sie sagt: Er muss das doch erkennen… ist sie noch im Kampf. Wenn sie sagt: Ich bin verantwortlich, ich muss helfen… schauen wir uns das Thema „Co-Abhängigkeit“ an. Sie ist nicht verantwortlich und auch nicht Schuld…. Dass sie verletzt ist, wenn er sie bei Freunden als intolerant darstellt, weil sie ihm das angebliche „Glaserl“ nicht gönnt, ist zwar verständlich, doch ist das auch IHR Thema.

Willkommen bei „The Work“, bei „Ho’oponopono“ und bei der Schattenarbeit. Ich freue mich schon auf unseren nächsten Termin…

Nähere Infos zu meiner Arbeit findest du auch unter http://gesundheit.heikeholz.de

By |Mai 4th, 2017|