„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (Carl Gustav Jung)

Wie Worte wirken

Falsch oder interessant

Haben Sie das auch schon einmal erlebt, dass Sie etwas gesagt oder getan haben, und ein anderer sagt dann zu Ihnen: „Das ist falsch“, oder: „Das hast du falsch gemacht“ oder „Nein, das kannst du so überhaupt nicht sehen, du siehst das ja völlig falsch“.

Wie fühlt sich das an? Nicht so richtig klasse, oder? Wir fühlen uns durch den anderen nicht richtig wergeschätzt und ernst genommen. Es ist nicht besonders motivierend und für die Beziehung zu dieser Person auch nicht gerade förderlich.

Wie oft beurteilen wir Menschen und ihre Denk-  und Verhaltensweise als „falsch“?

Falsch – aus unserer Sicht der Welt! Wir sprechen von falschen Ansichten, falschen
Ergebnissen, falschen Informationen, falschen Überzeugungen und und und.

Wenn unsere eigenen Denk- und Verhaltensweisen als falsch beurteilt werden, erleben wir manchmal vielleicht so etwas wie Enttäuschung oder sogar Wut. Wir denken: Wie kann der das wissen – mein Überzeugung ist völlig richtig und logisch, bei mir ist gar nichts falsch, bei dem ist alles falsch.

Achten Sie diese Woche einmal darauf, wann Sie etwas als falsch beurteilen wollen. Und anstatt dann zu sagen: „Das ist falsch“, versuchen Sie einmal etwas anderes. Sagen Sie stattdessen einmal: „Das ist interessant…“ oder „Wie kommen Sie darauf?“ oder „Wie sind Sie da vorgegangen?“

Vielleicht haben Sie ja jetzt schon eine Vorstellung darüber, wie sich die Beziehung, die Kommunikation, die Zusammenarbeit mit diesem Menschen verändern könnte. Vielleicht erahnen Sie auch, dass mit dieser Frage Ihnen auch die Möglichkeit gegeben wird, tatsächlich neue Sicht- und Denkweisen kennen zu lernen, die Sie möglicherweise sehr bereichern und Ihren Horizont erweitern. Und vermutlich können Sie sich vorstellen, dass auf diese Weise etwas völlig Neues entsteht, ein kreativer Denkprozess sich entwickeln kann und das Verständnis füreinander sich entfalten kann.

Mein Tipp: Wann immer Sie eine Denk- oder Verhaltensweise als „falsch“ abstempeln wollen, halten Sie kurz inne und sagen: „Interessant – wie kommen Sie darauf?“ Beobachten Sie, was sich dadurch verändert.

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Der Weg zu einem erfüllten Leben voller Toleranz und Akzeptanz

Zahlreiche Tipps, wie wir besser im Umgang mit uns und den anderen werden, findest du auch in meinem Buch „Glücklich sein verleiht Flügel“ – ein Buch, was wahrlich Flügel verleiht… :-)

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By |April 10th, 2018|

Sehr berührende Worte…

Mit dem Herzen fühlen, akzeptieren, tolerieren…

Lieber Sohn, liebe Tochter…

An dem Tag wo du erkennst, dass ich alt werde, versuche etwas Geduld mit mir zu haben und versuche mich zu verstehen.

Wenn ich beim Essen schmutzig werde… wenn ich mich anders anziehe… Sei geduldig. Erinnere dich daran , wie viel Zeit ich damit verbracht habe,  dir diese Dinge zu lernen als du noch klein warst.

Wenn ich dir dieselben Dinge dutzende Male wieder erzähle, unterbrich mich nicht! Hör mir zu! Als du noch klein warst , hast du mich ständig darum gebeten, dir dieselbe Geschichte vorzulesen Abend für Abend, bis du eingeschlafen bist. Und ich habe es gerne getan.

Wenn ich mich nicht mehr so oft dusche, tadele mich nicht und erzähle mir nicht, dass es eine Schande ist. Erinnere dich daran, wie viele Geschichten ich erfinden musste, um dich zum Baden zu bringen, als du ein Kind warst.

Lache nicht über mich, wenn ich mich neuen Technologien gegenüber intolerant verhalte.
Gib mir die Zeit zu verstehen. Ich habe dich so vieles gelehrt… gesund zu essen… gepflegt zu kleiden… gutes Benehmen… wie man mit den Lebenskrisen umgeht…

Wenn ich mich manchmal nicht an etwas erinnern kann oder nicht im Stande bin, einem Gespräch zu folgen, gib mir die nötige Zeit, mich wieder zu entsinnen. Und falls mir das nicht gelingt, werde nicht zu einem gereizten und überheblichen Menschen, denn das Wichtigste für mich, ist bei dir zu sein und mit dir zu sprechen.

Wenn ich mich weigere etwas zu essen, zwinge mich nicht dazu! Ich weiß selbst ganz genau, wann ich Hunger habe und wann ich nicht hungrig bin.

Wenn meine alten Beine nicht mehr so fit sind wie zuvor… hilf mir auf dieselbe Weise, wie ich deine Hände gehalten habe, um dir bei deinen ersten Schritten zu helfen…

Und wenn ich eines Tages sagen sollte, dass ich nicht mehr leben möchte, dass ich sterben will, werde nicht zornig, denn eines Tages wirst auch du verstehen! Versuche zu verstehen,  dass man ab einem bestimmten Alter nicht mehr lebt. Man überlebt

Eines Tages wirst du verstehen, dass ich trotz meinen zahlreichen Fehlern immer nur eines im Sinn hatte: Dein Bestes!

Du brauchst dich nicht betrübt, unglücklich oder unfähig wegen meines hohen Alters und meinem Zustand fühlen. Sei mir einfach nahe und verstehe, wofür ich lebe.
Hilf mir zu gehen, hilf mir mein Leben zu beenden mit Liebe und Geduld… das einzige was ich mir von dir wünsche: ein Lächeln und jede Menge Liebe…

Ich liebe Dich, mein Sohn, meine Tochter!

Deine Mama, dein Papa

(Quelle unbekannt)

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Geschichten weisen uns den Weg

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Mehr aus dem Herzen heraus leben

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By |Dezember 22nd, 2017|

Eine berührende, wahre Geschichte

Aus dem Herzen handeln

Eines Tages sah eine junge Frau einen „Obdachlosen“ auf den Straßen von Luanda (Angola) sitzen.

Sie näherte sich ihm, aber er ignorierte sie, da er es gewohnt war erniedrigt und beschimpft zu werden – Ein Polizist, der das Geschehen beobachtete kam den beiden näher.  „Stört er Sie, Madame?“

Sie antwortete: „Auf keinen Fall – Ich sehe, dass der Herr Hunger hat – Kräfte um aufzustehen hat er auch kaum. Könnten Sie mir helfen, ihn bis zum Restaurant zu tragen?“

Der Polizist half ihm, aber er wollte trotzdem nicht mitkommen, denn er konnte es nicht glauben, was da gerade geschah.

Im Restaurant angekommen, kam der Kellner und sagte: „Verzeihen Sie Madame, aber der Herr kann hier nicht sitzen bleiben, er wird meine Kundschaft vergraulen.“

Die Frau schaute ihn an und sagte: „Sehen Sie diese große Firma dort vorne?“ Sie zeigte mit dem Finger drauf. „Drei Mal die Woche kommen die Geschäftsleute und deren Kundschaft hier essen. Sie lassen eine Menge Geld da, richtig ? – Ich bin die Geschäftsführerin dieser Firma. So… kann ich nun mit meinem Freund hier essen oder nicht?“

Der Kellner erstaunte, nickte und ging.

Aus den schmerzvollen Augen des Obdachlosen fiel eine Träne, gleichzeitig fragte er: „Ich danke Ihnen sehr, aber womit habe ich es verdient?“ Sie nahm seine Hände und sagte: „Kannst du dich nicht mehr an mich erinnern, Joao?“

„Sie kommen mir bekannt vor, aber ich wüsste nicht woher ich Sie kennen sollte. “

Mit Tränen in den Augen sagte sie: „Vor einiger Zeit, kam ich hier her – kein Geld, nichts! Ich kann mich noch ganz genau erinnern, ich hatte seeehr großen Hunger. Ich habe mich dort vorne hingesetzt, weil ich ein Vorstellungsgespräch hatte in der Firma, in der ich heute Geschäftsführerin bin. Plötzlich kam ein barmherziger Mann auf mich zu – Erinnern Sie sich, Joao?“

Er nickte, während sich seine Augen immer mehr mit Tränen füllten.

„Zu der Zeit haben sie noch hier gearbeitet. An jenem Tag aß ich das leckerste Essen meines Lebens. Ich konnte meinen Blick nicht von Ihnen abwenden. Ich konnte es nicht fassen. Dauernd fragte ich mich – Warum tut er das, womit habe ich das verdient ? – Danach hatte ich so viel Kraft und Mut, dass ich mich aufgerappelt habe, zu diesem Vorstellungsgespräch gegangen bin und wie durch ein Wunder auch noch die Stelle bekommen habe.

Ich konnte mein Glück nicht fassen. Ich habe mich fortgebildet, verdiente sehr viel Geld , habe Anteile der Firma gekauft und nach einiger Zeit wurde ich Geschäftsführerin dieser Firma und habe sie zu dem gemacht, was sie heute ist! Und ich wusste, eines Tages werde ich mich bei Ihnen revanchieren können.

Ich bin schon sehr lange auf der Suche nach Ihnen. Es tut mir im Herzen weh, Sie heute so sehen zu müssen. Sie werden nie wieder auf der Straße schlafen. Sie werden mit mir nach Hause kommen. Ich werde ihnen morgen Klamotten kaufen und ab morgen werden sie mit mir arbeiten gehen….“

Sie umarmten sich und weinten. Die Außenstehenden waren von der Lektion des Lebens so überwältigt, dass Ihnen Tränen nicht verschont blieben. (Quelle unbekannt)

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By |November 4th, 2017|