Der 160. Podcast „Charisma & Persönlichkeit“ ist online

Was Verhalten mit Ausstrahlung zu tun hat

Spannende Erkenntnisse nach 30 Jahren Forschung des US-Psychologen Ronald Riggio

Erfahren Sie, wie Expressivität, Sensibilität und Kontrolle richtig angewendet in Verbindung mit der passenden Körpersprache Ihr Charisma steigern.

Nähere Infos: https://www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit/persoenlichkeit–starke-ausstrahlung–die-drei-geheimnisse-10163976.html

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By |Juli 8th, 2018|

Im eigenen Fluss bleiben…

Anerkennung und Freude anstatt Neid und Missgunst

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„Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühle aufbringen. Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.“ (Oscar Wilde)

Kennen Sie das? Neben Ihnen fährt ein Auto oder ein Zug langsam an. Unwillkürlich tritt man auf die Bremse, weil man im ersten Augenblick glaubt, man rolle zurück. Erst wenn das benachbarte Fahrzeug schneller wird, erkennt man seine Täuschung.

Es gibt immer diese beiden Möglichkeiten, „Bewegung“ zu sehen: Entweder ich rolle zurück, oder der Nachbar rollt vorwärts. Bewegung ist immer relativ. Um zu merken, was gerade der Fall ist, braucht es oft ein wenig Zeit. Im übertragenden Sinne liegen die Dinge auch oft so: Wenn ein anderer voranschreitet, hat man den Eindruck, selbst zurückzubleiben.

Es ist immer schwierig, sich mit den anderen Menschen zu vergleichen – vor allen Dingen mit denen, die scheinbar „schneller“ durchs Leben gehen und spürbarer vorankommen. Wir „gehen“ nicht alle auf derselben Straße, jeder hat seinen eigenen Weg, der aus verschieden Etappen besteht. Vielleicht ist der andere, der sich scheinbar mühelos vorwärts bewegt, derzeit in einer besonders günstigen Lage. Das hat aber mit dem eigenen „Zurückrollen“ nichts zu tun – selbst wenn ich es kurzzeitig so empfinde.

Wichtig ist allein, dass man selbst voranschreitet; welches Tempo andere haben, bleibt davon unberührt. Das eigene richtige Maß zu haben, sich auch über die Erfolge, über das Vorankommen des anderen zu erfreuen, das macht eine starke Persönlichkeit aus.

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Mehr Zufriedenheit und persönlicher Erfolg

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By |Juni 24th, 2018|

Sich jeden Tag ums Neue um den anderen bemühen…

Reparieren statt wegwerfen

Neulich saß ich in einem Café und schlürfte meinen Kaffee, als sich am Nebentisch ein älteres Pärchen niederließ. Sie kicherten und alberten miteinander herum.

So völlig anders, als diese Paare, die sich in einem Restaurant stundenlang schweigend gegenüber sitzen. Zwischendurch küssten und umarmten sie sich liebevoll und innig: Es war ein Bild für die Götter – normalerweise sieht man dieses Verhalten nur bei Teenagern oder bei frisch Verliebten. Natürlich machte mich das neugierig und so konnte ich es mir nicht verkneifen, Ihnen die offensichtliche Frage zu stellen:

„Entschuldigen Sie, aber darf ich ihnen eine unhöfliche Frage stellen? Wie lange sind sie schon zusammen?“

Mit einem freundlichen Lächeln drehte sich der ältere Mann zu mir: „Wir haben uns mit 25 kennengelernt und sind jetzt seit 50 Jahren ein Paar. Aber mein Alter verrate ich ihnen natürlich nicht…“, fügte er mit einem schelmischen Grinsen hinzu.

Ältere Menschen tragen oft sehr viel Weisheit in sich, deswegen unterhalte ich mich für mein Leben gerne mit ihnen.

Nachdem wir also eine Weile über Gott und die Welt geplaudert hatten fragte ich die beiden, was denn ihr Geheimnis sei. Warum sie nach so langer Zeit immer noch so verliebt waren, als hätten sie sich gerade erst kennengelernt. Denn eines spürte man ganz deutlich: Die beiden liebten sich tief und innig. So etwas kann man nicht vorspielen.

„Nun junge Dame, es ist ganz einfach“, sagte die Dame mit einem seltsamen Leuchten in den Augen. “ Wir haben vor 50 Jahren eine Vereinbarung getroffen. Als wir zusammen kamen, sagten wir uns: Unsere Beziehung ist eine Beziehung auf Probe. Wir werden schauen, ob es mit uns funktioniert. Und wenn es nicht funktioniert, dann trennen wir uns.“

Der Mann nickte zustimmend und ergänzte: „Und so ist es noch heute. Wir sind noch immer in der Probezeit. Sollten wir uns nicht mehr verstehen, trennen wir uns. Das ist unsere Vereinbarung.“

„Das Schöne daran ist“, meinte die Dame abschließend, „dass wir uns jeden Tag aufs Neue um den anderen bemühen. Denn jeder Tag könnte unser letzter sein. Und keiner von uns fühlt sich durch den anderen unter Druck gesetzt. Schließlich können wir beide jederzeit gehen…“

Mit einem bezaubernden Lächeln auf den Lippen umarmten sich die beiden und ich verabschiedete mich von Ihnen. Ich wollte die beiden Turteltauben nicht weiter stören.

(gelesen in Facebook bei: https://www.facebook.com/pages/Ganz-Ehrlich-Halt-die-Fresse/103984579708361?ref=stream)
 

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Tipps zur Selbstfindung

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Geschichten weisen uns den Weg

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By |Juni 22nd, 2018|

Eine wunderbare Geschichte von Pierre Franckh

Erfolg ist … in die Liebe zu investieren

Vor vielen, vielen Jahren, als ich während meiner Zivildienstzeit, als Sanitäter für die Johanniter Unfallhilfe unterwegs war, verbrachte ich viele Tage und Nächte im Krankenwagen.
Tagsüber war unsere Hauptbeschäftigung alte gebrechliche Menschen zu ihren Arztbesuchen und wieder zurück in ihr bescheidenes Zuhause zu fahren.

Als junger Mensch, der sich nicht vorstellen konnte, was Alter überhaupt sein sollte, lernte ich gebrechliche, ängstliche und bedürftige Menschen kennen, die nun, im Abend ihres Lebens auf die Hilfe anderer angewiesen waren.
Ohne mir wirklich darüber Gedanken zu machen, vermutete ich hinter den meisten alten Menschen ein Leben in Armut und glaubte, dass sie schon immer am Rande unserer Gesellschaft gestanden hatten. Das Leben war einfach an ihnen vorbeigezogen. Das Leben hatte sie nicht beachtet und gleichzeitig hatten es diese alte Menschen nicht geschafft etwas aus ihrem Leben zu machen.

Mit der Überheblichkeit der Jugend und meinem Erfolg als Schauspieler im Rücken lag das ganze Leben noch vor mir und es war mir undenkbar, dass ich jemals so enden würde. Dafür war ich doch viel zu erfolgreich.

Trotz des gewaltigen Altersunterschied mochte ich aber den Kontakt mit diesen Menschen und die Tätigkeit, die ich ausführen durfte.

Ich mochte sie, die sympathischen Augen und die weichen Hände, die darum baten, beim Gehen an die Hand genommen zu werden. Ich mochte auch ihre Langsamkeit in einer beschleunigten Welt.

Ich selbst war beruflich auf den Höhepunkt meiner Karriere. Ich drehte einen Film nach dem anderen und wurde natürlich auch von den älteren Menschen, die mich erkannten, öfters darauf angesprochen. Ihr Leben bestand ja nur noch darin vor dem Fernseher zu sitzen und so erzählte ich ihnen manches mal von der Welt der Stars und den Blitzlichtgewittern.

Mit der Zeit kannte ich bereits viele von diesen alten Menschen. Sie hatten ihr routinemäßigen Arztbesuche und ich fuhr sie regelmäßig dorthin und wieder zurück. Viele von ihnen habe ich heute längst vergessen und niemand von ihnen dürfte heute nach vierzig Jahren noch am Leben sein.

Aber ein Mann ist mir noch heute im Gedächtnis geblieben. Denn er zeigte mir etwas, das mir sehr zu denken gegeben hatte.

Fast jede Woche fuhr ich ihn zum Arzt. Immer am Dienstag um 10 Uhr. Seit fast drei Monaten sahen wir uns. Wir mochten uns irgendwie, aber außer den üblichen Sätzen, „Guten Morgen.“ „Wie geht es Ihnen?“ „Auf Wiedersehen“, hatten wir uns nie viel unterhalten.

Eines Tages, nach unserem üblichen „Guten Morgen“ und dem Schweigen während der Fahrt, sagte er plötzlich zu mir: „Es bleibt nicht so.“ Ich sah ihn erstaunt an. Ich verstand nicht was er meinte.

„Der Erfolg“, fuhr er fort und lächelte. „Der Erfolg vergeht. Das Einzige was bleibt ist die Liebe, die man investiert. Dann hat man sich später nichts vorzuwerfen.“
Er lächelte weise und ich dachte nicht weiter darüber nach. Viel zu geschäftig war ich mit mir selber.

Beim Abschied rief ich ihm mein übliches „Einen schönen Tag noch“ hinterher und hakte seine Bemerkung als skurriles Gerede eines alten Mannes ab.

Aber eine Wochen später holte ich ihn erneut von seinem Arztbesuch ab. Ich knöpfte seine Jacke zu, die er falsch geschlossen hatte und nannte den kleinen hilflosen Mann „Paps“. Ich hatte es nett gemeint, ab er erkannte nur zu gut meine jugendliche Überheblichkeit.
Er lachte mit seiner schwachen hellen Stimme, ergriff meine Hände und sah mich an. „Dann weißt du ja wohin die Reise geht. Das hier ist auch deine Zukunft.“

An meiner Reaktion konnte er sehen, für wie absurd ich diese Bemerkung hielt. „Du kleiner liebenswerter arroganter Kerl“, sagte er schmunzelnd. Es war ein liebes verständnisvolles Lächeln. Er erinnerte sich an das Privileg der Jugend.

Er sah mich eindringlich an und dann erfuhr ich, dass er im Leben überhaupt nicht so hilflos gewesen war, wie es nun den Anschein hatte. Er hatte eine Firma mit 70 Angestellten und eine Familie mit zwei Kindern.

Ich war erstaunt. Nie hatte ich einen erfolgreichen Mann hinter dem alten gebrechlichen Gesicht vermutet. Er lachte, denn mein Erstaunen war deutlich abzulesen.

„Ja“, sagte er, mit einem weichen wehmütigem Lächeln, „ich war nicht nur erfolgreich, ich hatte auch eine Familie. Aber ich hatte einfach zu wenig Zeit für sie, weil die Firma jede Sekunde meines Lebens fraß. Nun ja, wie das Leben so läuft, meine Frau lernte jemanden anderen kennen und nahm die Kinder mit.“

Ich half ihm in den Wagen und schnallte ihn an, weil seine gebrechlichen Hände nicht mehr die Kraft dafür besaßen und erfuhr, dass ihm nach der Scheidung nur die Firma geblieben war und einige Affären, an die er sich noch gut erinnerte. Aber die Zeiten änderten sich, die Erfolge der Firma ließen nach. Auch sein Erspartes. Nein, mittellos war er nicht, aber alt. Zu alt, um alleine zu leben. Er kann sich das Altersheim leisten, das ginge schon in Ordnung. Aber dass seine Kinder ihn nicht besuchten, mit dem kam er weniger klar.

„Was bleibt einem denn schon?“, sagte er und seine Augen waren voller Trauer. „Worauf soll ich denn stolz sein? Wofür hat es sich denn gelohnt zu leben? Dass ich eine Firma hatte und beruflichen Erfolg? Nun, die Kinder besuchen jetzt wohl ihren neuen Papa, der wohl wesentlich mehr Zeit für sie hatte.“

Wir schwiegen eine Weile. Der Krankenwagen stand noch immer vor dem Arztgebäude und wir saßen beide stumm auf dem Rücksitz.

„Ich war also sehr erfolgreich“, fuhr er leise fort, als er bemerkte wie nachdenklich er mich gemacht hatte. „Aber heute bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich habe die Frau geheiratet, die ich liebte, die ich noch heute liebe, aber ich bin nicht mehr mit ihr zusammen. Sie hat jetzt Krebs, habe ich gehört. Aber ich spiele keine Rolle mehr in ihrem verbleibenden Leben, ein anderer sitzt an ihrem Bett und genießt die letzten Stunden mit ihr. Und weißt du“, lachte er und seine Augen strahlten, „ich war so glücklich als ich Vater wurde. Als sie es mir damals gesagt hat, war ich so glücklich. Wir haben Champagner gekauft, den ich alleine getrunken habe, weil eine werdende Mutter ja nicht trinken darf. Und ihr Gesicht, das hättest du sehen sollen, es war so schön.“

Dann schwieg er eine Weile lächelnd in seiner Erinnerung und sein Gesicht wurde wieder ernster. „Aber ich hatte keine Zeit für meine Kinder. Ich hatte ja meine Firma. Wir stellten Lacke her. Sehr erfolgreich. Aber, nun ja… Bin ich wirklich so erfolgreich gewesen? Damals hätte ich diese Frage mit einem eindeutigem „Ja“ beantwortet, heute würde ich zögern.“

Der alte Mann, dessen Name ich leider nicht mehr weiß, schmunzelte traurig, stützte sich auf seine dünnen Ärmchen ab, und fragte mich ob er mir ein Geheimnis verraten solle.
„Was denn für ein Geheimnis?“
Er nahm meine Hand und zog mich an sich. „Wahrer Erfolg findet nur im Herzen statt.“

An diesem Nachmittag bestand er darauf, dass ich ihn zum Aufzug des Alterseimes bringe. Und dann noch in sein Zimmer. Dann nahm er umständlich aus einer kleinen Kunstledertasche eine Fernsehzeitschrift und schlug sie auf. Auf einer Doppelseite war ein Bericht über mich mit einem großen Foto. „Auf dieses Foto“, sagte er, „bist du wahrscheinlich sehr stolz. Aber nächste Woche wird mit diesem Foto der Fisch eingepackt und jemand anderer hat auf dieser Seite deinen Platz eingenommen.“

Er sah mich milde lächelnd an und setzte sich auf sein frisch bezogenes Bett. „Dieses Foto hat nur dann einen Wert, wenn es jemand in seinem Herzen trägt. Wenn es eingerahmt auf einem Schreibtisch steht, weil es jemanden gibt, der dich liebt.“

Wir aßen ein paar alte Kekse und tranken einen extrem dünnen Kaffee, den die Schwestern uns vorbeigebracht hatten, da sie glücklich waren, dass der alte Mann endlich einmal Besuch hatte.

Ich sah ein Foto auf einer kleinen Kommode. Es zeigte eine strahlend hübsche Frau im besten Alter. Ein Mann stand neben ihr und hatte ihr den Arm umgelegt. Sein Gesicht war jung und voller Stolz und ich erkannte die Gesichtszüge des alten Mannes. Die Frau hatte ein Baby auf dem Arm und vor dem Mann stand ein kleiner Junge. Auch er lachte und zeigte, dass er noch keine Zähne besaß.

Der alte Mann nickte wehmütig. „Erfolg bleibt nicht“, sagte er leise. „Bleiben tust nur du. Erfolge verändern sich mit dir. Heute ist es ein Erfolg, wenn ich morgens meine Schuhe selber zubinde, oder wenn ich den Namen der Schwestern im Gedächtnis behalte und sie parat habe, wenn ich sie sehe. Aber auch das wird sich ändern. Wahrer Erfolg bleibt nur hier“, sagte er und tippte sich dabei auf sein Herz.
„Meins ist gebrochen. Obwohl ich so erfolgreich war. Aber vielleicht war ich ja gar nicht so erfolgreich. Vielleicht ist dein Foto hier in der Zeitung auch gar nicht so erfolgreich. Auch wenn du das jetzt glaubst.“
Dann stand er von seinem Bett auf und ließ sich von mir in den Gemeinschaftsraum führen. Viele alte Menschen saßen an Tischen oder in tiefen Ledersesseln. Sie lasen, spielten Karten oder beschäftigten sich mit Brettspielen.

Wir setzten uns an einen alten Tisch am Fenster und er deutete mit seinem ausgemergelten Finger in den Raum.
„Hier gibt es viele einsame vergessene Menschen. Nur wenige haben öfters oder gar beständig Besuch. So manche Herzen sind verletzt und schwer. Das Einzige, was uns heute gewiss ist. Nur wer in die Liebe investiert hat, ist wirklich erfolgreich.“
Ein Mann im Rollstuhl fuhr an uns vorbei und sah mich an.
„Das ist Hans“, sagte er leise. „Er hatte ein Kanzlei. Strafrecht. 30 Jahre lang. Er war richtig gut. Und dann hatte er einen Schlaganfall. Besuchen tut ihn heute niemand. Aber ich wollte dir jemand anderen zeigen.“

Dann deutete er mit seinen knöchrigen Fingern auf eine alte Dame in einem tiefen Ledersessel. Sie war in einem Gespräch mit einem jungen Mann.
„Regina“, sagte er und nickte. „Sie hatte im Leben überhaupt keinen Erfolg. Keine Firma, kein Studium, nicht einmal eine abgeschlossene Lehre. Und dennoch hat sie jeden Tag Besuch. Na ja, sie hat eben in die Liebe investiert. Wir alle beneiden sie darum. Menschen erinnern sich an sie. Man holt sie ab. An Wochenenden, an Feiertagen, an Weihnachten. Im Sommer verbringt sie ihre Zeit bei ihren Enkeln.
Mich besucht nicht ein einziger Angestellter. Nicht meine Kinder und nicht meine Frau, die im Sterben liegt. Ich werde sie wohl nie wieder sehen.“
Die alte Frau bemerkte, dass wir sie betrachteten und winkte uns liebevoll zu.

„Versuche in jedem alten Menschen den 16jährigen Jungen oder das 16jährige Mädchen zu sehen. Du wirst dich wundern. Oder noch besser. Versuche einmal dich selbst in jedem alten Menschen zu sehen. Dann wirst du schnell erkennen was dich wahrhaftig erfolgreich macht.“
Er setzte sich in einen Stuhl am Fenster. Er wirkte müde und ich ließ ihn alleine.
Unten auf dem Kiesweg sah ich noch einmal sein Gesicht und seine Hand, die mir zum Abschied zuwinkte.

Dieser Moment ist mir wohl deswegen so tief in Erinnerung geblieben, weil es keinen weiteren Dienstag mehr gab, da ich ihn abholen durfte. Er starb an einem Freitag. Alleine. Ohne seine Frau. Ohne seine Kinder. Nicht einmal ich konnte ihn mehr besuchen. Sein Zimmer war bereits leer geräumt und wurde von einem anderen Mann bewohnt. Das Foto auf der Kommode war verschwunden. Ebenso die Fernsehzeitschrift mit dem Bericht über mich und meinem Foto. Am Kiosk gab es schon die nächste Ausgabe des Wochenblattes.

Nichts ist so vergänglich wie der Erfolg. Denn der wahre Erfolg findet nur im Herzen statt.
Mein Herz hatte er berührt. Aber ich kam nicht mehr dazu es ihm zu sagen.

Erfolg ist … in die Liebe zu investieren


Text: Pierre Franckh
Auszug aus dem Buch „Einfach erfolgreich sein“

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By |Juni 20th, 2018|

Was ein Lächeln wert ist….

… Und wie wir Herzen öffnen

 

Ein Lächeln kostet nichts, es erzeugt aber viel!

Es bereichert jene, die es bekommen, ohne denjenigen zu schaden, die es verschenken!

Die Erinnerung an ein Lächeln kann ewig bleiben!

Niemand ist so reich, dass er es nicht doch gebrauchen könnte!

Und niemand ist so arm, dass es ihm nicht mehr helfen könnte!

Es lässt sich nicht kaufen – nicht leihen – nicht stehlen – nicht erzwingen, denn es hat erst seinen Wert von dem Moment an, wo es geschenkt wird!

Wenn Du einem Menschen begegnest, der Dir das Lächeln, das auch Du verdienst, nicht gibt, dann sei großzügig – Schenk’ ihm Deines!

Denn niemand braucht das Lächeln dringender als der, der dem anderen keines geben kann!  (Quelle unbekannt)

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Der Weg zu einem erfüllten Leben

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By |Mai 16th, 2018|

Taktgefühl oder Wahrheit

Fettnäpfchen mit Gespür vermeiden

Takt ist auch die Erkenntnis, dass wir nicht umsonst die freie Wahl haben, ob wir immer und überall die Wahrheit kundtun, oder nicht. Takt heißt in diesem Zusammenhang auch, Unzulänglichkeiten und kleine Fehler bei meinen Mitmenschen großzügig zu übersehen, im Bewusstsein, dass keiner von uns fehlerfrei ist.

Wie überall gibt es hier fließende Grenzen. Selbstverständlich muss man nicht die Nachteile einfach hinnehmen, die einem durch das Fehlverhalten anderer entsteht. Aber man muss auch nicht Fehler suchen und sobald man welche findet darauf herumreiten.

Das Gespür für die Situation und die damit verbundene Reaktion ist es wohl, was das Taktgefühl ausmacht.

Quelle: gelesen auf wissen-ist-macht-tv von Gerd Ziegler / Bildquelle: René Sputh
 

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Der Weg zum Glücklichsein

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By |April 8th, 2018|

Süchtig nach Liebe – oder: Eine lebenslange Romanze mit sich selbst?

Lust auf Selbstliebe – Vom Essensfrust zur Liebeslust

Hast du dir schon einmal folgende Frage gestellt: Warum soll dich irgendjemand mögen, wenn nicht einmal DU dich liebst?

Selbstannahme und Selbstzuwendung

Sich selbst lieben bedeutet jedoch keinesfalls ein Egoist zu sein, der auf eine narzisstische Art in sich selbst vernarrt ist. Oskar Wilde sagt: „Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Romanze. So vielen fällt diese Eigen- oder Selbstliebe so schwer. Vielleicht, weil ihnen eingetrichtert wurde, sie sei unsozial oder unschicklich. Sie hat jedoch maßgeblich mit Selbstannahme und bewusster Selbstzuwendung zu tun.

Auf der Suche nach Anerkennung

Mangelnde Selbstliebe ist die Ursache für die meisten Probleme der Menschen. Nur dann sind wir auf einer ewigen Suche nach Anerkennung, Bestätigung und Liebe von anderen. Wir erwarten dann oft vergeblich (!) auf etwas, was wir uns selbst nicht geben können. So wird niemals der erhoffte Traumprinz oder die Traumprinzessin kommen und uns glücklich machen.

Das Missverständnis der Nächstenliebe

Seit unserer Kindheit wissen wir, dass wir den Nächsten lieben sollen. Das steht schon in der Bibel. Doch das steht auch: „Wie dich selbst!“ – Liebe den nächsten wie dich selbst. Und genau dieser zweite Teil des Satzes wird einfach vergessen. Liebe beginnt grundsätzlich zuerst bei uns selbst. Wer sich selbst nicht liebt, kann auch andere Menschen nicht lieben.

Der Weg zur Eigenverantwortung

Wir sind zuerst für uns selbst verantwortlich, dann kann sich der Raum für andere öffnen. Im Flugzeug sollen wir im Notfall zuerst uns selbst mit der Sauerstoffmaske versorgen, dann –  so ist es sogar im Sicherheitsfilm zu sehen und zu hören – den Kindern und anderen mitreisenden Passagieren helfen.

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Der Weg zu einem erfüllten Leben voller Selbstliebe und Selbstakzeptanz

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Deinem Herzen näher kommen

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By |März 13th, 2018|

Neben Umgangsformen auch sehr wichtig und entscheidend…

Bewerbungsschreiben und Umgangsformen…

knigge-jugendlicheZwar kommt es natürlich in erster Linie auf Ihre persönliche Qualifikation an, sind aber mehrere Bewerber gleich gut qualifiziert, entscheiden oft Kleinigkeiten. Das kann beispielsweise ein besonders originelles Anschreiben sein, eine extrem geschmackvoll angelegte Bewerbungsmappe oder auch eine interessante Bewerberhomepage.

Weiterlesen und Ebook kostenlos runterladen auf http://www.jobfibel.com/thema/bewerbung

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By |Februar 15th, 2018|

Begegnung auf Augenhöhe…

Gegenseitige Wertschätzung und Achtsamkeit ist das Fundament einer jeden Beziehung

Man muss nicht unbedingt das Licht des anderen ausblasen, um das eigene Licht leuchten zu lassen. (Phil Bosmans)

KerzeZerstörerisches Verhalten

Kennen Sie das? Der Partner, der Sie vor anderen bloßstellt, der Ihnen Ihre Worte im Munde verdreht, der alles an Ihnen und an Ihrem Tun kritisiert? Leider ist das in Partnerschaften und auch unter Kollegen kein Einzelfall. Dieses destruktive, zerstörerische Verhalten macht krank, lässt uns traurig und unglücklich werden. Hier hilft nur deutliches, konkretes Handeln. Reden Sie mit dem Betreffenden darüber, beschreiben Sie, was Sie wahrnehmen, wie Sie sich fühlen, was das mit Ihnen macht. Bitten Sie den anderen, seine Sicht der Dinge zu beschreiben, darüber zu reflektieren. Sagen Sie ganz klar, dass Sie sich eine Verhaltensveränderung wünschen.

Der andere tut ganz unschuldig

Nicht selten passiert es, dass sich der andere „dumm“ stellt: Ach ja, mache ich das? Wie? Das ist ja gar nicht so… – Das ist in den allermeisten Fällen auch die Taktik dieses Menschen, der Sie versucht, auf diese Art klein zu halten, Ihnen schlechte Gefühle und ein schlechtes Gewissen zu machen. Nach dem Motto: „Das siehst du alles zu eng – du bist zu empfindlich“ – Oder sogar: „Du verträgst keine Kritik“ – Doch, Sie vertragen Kritik, jedoch nicht das, was hier mit Ihnen gemacht wird. Bleiben Sie bei Ihrem Standpunkt und ziehen Sie Ihre Konsequenzen. Lassen Sie sich keinesfalls in die Schuldfalle hineintreiben – Schuldgefühle weckt der andere gerne in uns, sind jedoch völlig deplatziert.

Geringes Selbst-WERT-Gefühl

Fragen Sie sich, warum der andere Ihnen DAS antut? Warum er Sie so herablassend, entwürdigend, arrogant und völlig ohne WERT-Schätzung behandelt? Schauen Sie auf die Begriffe „Wert – Selbst – Schätzung“. Diese Person hat in der Regel ein so geringes Selbstwertgefühl, schätzt sich selbst so gering, fühlt sich ganz tief im Innersten ganz klein und minderwertig, dass sie sich nur so zu helfen weiß. Eine konstruktive Kommunikation mit Achtung, Respekt und Wertschätzung ist nur dann wirklich möglich, wenn sich beide Gesprächspartner auf Augenhöhe begegnen.

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By |September 22nd, 2017|

Wertschätzende Umgangsformen

Wie funktioniert Wertschätzung?

Wertschätzung kann nicht mit Lob gleichgesetzt werden

knigge-jugendlicheWertschätzung ist der Klebstoff konstruktiver und kooperativer Kulturen – laut Society for Human Resource Management doppelt so einflussreich auf das Engagement wie Gehalt und Bonifikationen (sollten jedoch angemessen sein). Menschen sind soziale Wesen und verstehen Wertschätzung als wichtiges emotionales Gehalt. Führungskräfte sorgen für die Rahmenbedingungen und dienen als Vorbild, doch die „Auszahlung“ erfolgt über alle Beschäftigten und Hierarchiestufen hinweg.

Wird Wertschätzung gelebt, bekommen Organisationen dafür viel zurück

  • Wertschätzung ist keine Trickkiste, sondern eine tatsächlich empfundene Haltung, zunächst mir selbst und in der Folge anderen Menschen gegenüber. Die Selbstwertschätzung bzw. ein gesunder, positiver Selbstwert führt zu einer positiven und toleranten Grundhaltung anderen gegenüber, was sich in der Kommunikation widerspiegelt.
  • Knigge lässt grüßen! Wertschätzung ist grüßen, „Bitte“ und „Danke“ sagen, die Hand geben, jemandem in die Augen sehen, Oberkörper und Gesicht dem Gesprächspartner zuwenden oder mein Gegenüber mit Namen ansprechen. Wertschätzung ist jedoch mehr als nur gute Manieren: Zuhören können, Besprechungen oder Präsentationen die volle Aufmerksamkeit widmen, konkrete Feedbacks über die erbrachte Leistung geben, herausfordernde und attraktive Aufträge übertragen, interessante Arbeitsinhalte verteilen, Lernmöglichkeiten oder Aufstiegschancen anbieten. All dies zeigt, dass ich als Mitarbeiter/Mitarbeiterin geschätzt werde.
  • Echtes Interesse an einer Person ausdrücken, ihr auf Augenhöhe begegnen, Fragen stellen und Dank aussprechen, Berufliches diskutieren, hin und wieder ein paar private Worte wechseln, zum Geburtstag gratulieren, eventuell einmal jemanden mit einer kleinen Geste oder einem Bonus überraschen, als Führungskraft regelmäßig „vor Ort sein“ (Produktion, Filiale, …), taktvoll von „wir“ sprechen, wenn es um Teamleistung geht, Urheber und Urheberinnen von Ideen nennen. Alle diese Verhaltensweisen werden als anerkennend erlebt.
  • Oft wird „Wertschätzung“ schlicht mit „Lob“ gleichgesetzt. Gelobt wird jedoch meist von oben herab. Der US-Psychologe Thomas Gordon bezeichnete dieses Lob als Kommunikationssperre, die dazu führe, dass die Würdigung oft gar nicht ankommt. Anerkannt zu werden ist ein menschliches Grundbedürfnis, für die am Arbeitsmarkt heiß umworbene Generation Y (nach 1980 geboren) nicht wegzudenken. Wird es erfüllt, erhalten Organisationen viel zurück: höhere Produktivität, Rentabilität, Loyalität, Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung (Studie der Universität Bern). Wertschätzung lohnt sich in vielerlei Hinsicht. (DER STANDARD, 26./27.7.2014)

 

Quelle: Sabine Lengyel-Sigl, Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologin
http://derstandard.at/2000003850504/Wie-funktioniert-Wertschaetzung?ref=article
 

Informationen zu Seminaren und Vorträgen „Top im Job mit wertschätzenden Umgangsformen“: https://www.heikeholz.de/firmenkunden/top-im-job-mit-wertschatzenden-umgangsformen/

 

By |September 12th, 2017|